DE695638C - Verfahren zur Darstellung eines Diketons der Cyclopentanohydrophenanthrenreihe - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Diketons der Cyclopentanohydrophenanthrenreihe

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DE695638C
DE695638C DE1936B0173795 DEB0173795D DE695638C DE 695638 C DE695638 C DE 695638C DE 1936B0173795 DE1936B0173795 DE 1936B0173795 DE B0173795 D DEB0173795 D DE B0173795D DE 695638 C DE695638 C DE 695638C
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diketone
cyclopentanohydrophenanthrene
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preparation
oxidation
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Expired
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DE1936B0173795
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English (en)
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Dr Dr Wilhelm Dirscherl
Dr Fritz Hanusch
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Roche Diagnostics GmbH
Original Assignee
Boehringer Mannheim GmbH
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Description

  • Verfahren zur Darstellung eines Diketons der Cyclopentanohydrophenanthrenreihe Es ist bekannt, daß Cholestan-(3)-on durch die Einwirkung von Oxydationsmitteln unter Ringspaltung an der Ketogruppe in eine Dicarbonsäure übergeführt werden kann.
  • Es wurde nun beobachtet, daß bei dieser schon verschiedentlich zu Konstitutionsbestimmungen herangezogenen Reaktion, insbesondere, wenn sie bei nicht zu hohem Temperaturenund in nicht zu hoher Konzentration durchgeführt wird, auch sein Stoff entsteht, der keime Säureeigenschaften besitzt und offenbar ein unter Abspaltung der Seitenkette entstandenes R-Ring-Diketon vorstellt. Dieser Stoff zeigt sowohl im Kapaunen- wie im Samenblasentest die Eigenschaften eines männlich wirksamen Sexualhormons; die Hahnenkamm-Einheit nach S c h o e 11 e r , Gehrke und B u t e.in a n d t beträgt im Durchschnitt 300Y; .das Ketön ,dürfte chemisch dem Androstandion entsprechen.
  • Vorliegende Erfindung hat demgemäß die Herstellung dieses Diketons durch Oxydation von Cholestau-(3)-on zum Gegenstand und besteht darin, daß man .Cholestanon in be- kannter Weise, zweckmäßig unter Vermeidung hoher Temperaturen und hoher Konzentrattion@ein, oxydiert, aus ,dem Oxydationsgemisch die Carbonsäuren mittels Alkalis und die ahphatischen Spaltstücke durch Wasserdampfdestillationentfernt und das entstandene Ringketon von unverändertem Cholestanon durch fraktionierte Kristallisation der Semicarbazone oder sonstigen Ketoverbindungen trennt, worauf das wirksame Diketon aus dem Semicarb,azon nach üblichen Methoden in Freiheit gesetzt werden kann. Statt fraktionierter Kristallisation können natürlich auch andere physikalische Treninungsmethoden angewandt werden.
  • Die Herstellung des Diketöns gemäß der Erfindung ist wesentlich einfacher und mit besserer Ausbeute durchführbar ;als die des Androstandions nach dem bekannten Verfahren, bei welchem von dem selbst nur mit geringer Ausbeute darstellbaren Androsteren ausgegangen wird. Beispiele r. Sog Cholestanon werden in 31 Eisessig gelöst und in einem Rundkolben auf ¢o bis 5o° erwärmt. Unter kräftigem Rühren wird tropfenweise eine Lösung von 849 Chromsäureanhydrid in 6o ccm Wasser und zoo ccm Eisessig zugegeben. Ist,die ganze Oxydationslösung zugetropft, so wird noch einige Stunden weitergerührt und sdonn der Überschuß an Chromsäure .zerstört. Darauf wird der Eisessig im Vakuum fast ganz abdestilliert. Der Rückstand wird mit Wasser aufgenommen und ausgeäth ert. Der Ätherauszug wird mit Wasser, Natronlauge und wieder n%t Wasser gewaschen. Zur Entfernung flüclih< tger Ketone wird der nach dem Abdestillieren des Äthers verbleibende Rückstand mit strömendem Wasserdampf behandelt. Dann wird mit Äther aufgenommen und .die Ätherlösung mit @entwässertem Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Verdampfen des Äthers werden :durch Erhitzen mit einer alkoholischen Semicarbazidacetatlösung die Semi-Garbazone gebildet und durch fraktionierte Kristallisation, z. B. aus Alkohol, getrennt. Die das wirksame Produkt enthaltende Fraktion kann in üblicher Weise, z. B. durch Erhitzen mit Oxalsäure, zerlegt werden. Man erhält so o,65 g an rohem Diketon, das dureh Sublimation im Hochvakuum (o, i mm) noch weiter gereinigt werden kann.
  • z. 40 9 Cholestanon werden in 31 Eisessig gelöst. Dazu läßt man bei Zimmertemperatur ein Gemisch vorn i 8o g Kaliumpermanganat in etwa 5 o/oiger wäßriger Lösung mit 7509 zoo/oiger Schwefelsäure langtzsarri zulaufen. Nach. Beendigung der Reaktion F.ial mit wenig schwefliger Säure, dann mit `üätriumacetat versetzt, im Vakuum einge-'dampft und der Rückstand wie im Beispiel i angegebemaufgearbeitet. Man erhält auf diese Weise o,q.o g Androstandion, also i,35o;ö der theoretisch möglichen Ausbeute.

Claims (1)

  1. PA TRNTANSPRUCII Verfahren zur Darstellung eines Diketons der Cyclopentanohydrophenanthrenreihe durch-Oxydation von Cholestan- (3) -0n, dadurdh gekennzeichnet, daß man nach erfolgter Oxydation die gleichzeitig entstandenen Carbonsäuren mittels Alkalis und die aliphatischen Spaltstücke durch Wasserdampfdestillation entfernt und das entstandene Ringketon von unverändertem Cholestanon durch Fraktionierung der Ketoverbindungen trennt.
DE1936B0173795 1936-04-18 1936-04-18 Verfahren zur Darstellung eines Diketons der Cyclopentanohydrophenanthrenreihe Expired DE695638C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875352C (de) * 1941-02-07 1953-04-30 Schering Ag Verfahren zur Herstellung von im Ring A halogenierten Androstandionen-3, 17

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