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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Haken-
Spulenwickelmaschine, insbesondere auf eine
Haken-Spulenwickelmaschine, bei der ein Draht in ein Kernloch, welches in einem
Kern gebildet ist, gefädelt und auf den Kern gewickelt wird.
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Ein Magnetkopf beispielsweise eines Videobandrekorders
oder eines Festplattenantriebs besitzt eine Spule, die durch
Einfädeln eines dünnen Drahts in ein Kernloch gebildet ist,
welches in einem Kern des Kopfes gebildet ist, und wobei der
Draht um einen von einem Paar von Bereichen des Kerns gewickelt
wird, die das Kernloch dazu zwischen festlegen, um dadurch eine
Spule zu bilden. Die Spule wird dazu verwendet, ein Signal
mittels einer elektromagnetischen Induktion oder einer
magnetischen Induktion zu lesen oder zu schreiben.
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Um einen Magnetkopf für einen Videobandrekorder oder
einen Festplattenantrieb herzustellen, muß folglich ein Draht
in ein Loch eines Kerns eingefädelt und auf den Kern gewickelt
werden. Zu diesem Zweck wird eine Haken-Spulenwickelmaschine
verwendet. Bei der Haken-Spulenwickelmaschine wird ein Haken,
der angepaßt ist, einen Draht an einem Ende anzuhängen oder zu
fangen, in ein Kernloch eines Kerns gefädelt und fängt einen
Draht, und dann wird der Haken zurückgezogen, um den Draht in
und durch das Kernloch zu führen, worauf ein Endbereich des
Drahts verklemmt wird und durch eine Drehklammer gedreht wird,
um den Draht um den Kern zu wickeln, um eine Spule zu bilden.
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Bei der herkömmlichen Haken-Spulenwickelmaschine mit
dem oben beschriebenen Aufbau wird ein Draht gewickelt, jedoch
nicht in einem ausgerichteten Zustand, da die Maschine nicht
eine Funktion hat, die Position eines Drahts, der gerade
gewickelt wird, zu steuern, so daß der Draht in einem natürlichen
oder nicht-kontrollierten Zustand gewickelt wird. Somit ist die
herkömmliche Haken-Spulenwickelmaschine bezüglich der folgenden
Punkte nachteilig.
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Insbesondere ist die Belegungsrate des Drahts im
Kernloch so niedrig, daß das Kernloch voll belegt ist, bevor der
Draht mit einer vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt
ist, was zur Folge hat, daß der Draht nicht mit der
vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt wird. Außerdem ist der
Wickelzustand nicht immer unter verschiedenen Werkstücken
gleichförmig, was eine Abweichung in der Kennlinie der Werkstücke zur
Folge hat, d. h., der Kerne von Magnetköpfen nach dem
Wickelschritt. Außerdem ist es möglich, daß der Draht sich an einem
Bereich des Kernlochs anhäuft, was zumindest einen letzten
Schritt des Wickelbetriebs schwierig macht, was eine
Verschlechterung der Ausbeute zur Folge hat.
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Die FR-A 2 635 904 beschreibt eine
Haken-Spulenwickelmaschine, bei welcher zusammenwirkende Bewegungen einer
Einspannvorrichtung und eines Hakens es erlauben, daß ein Draht
auf einen Kern gewickelt werden kann, um eine Spule zu bilden.
Diese Maschine besitzt eine Einrichtung, die es der
Einspannvorrichtung und dem Kern erlaubt, in verschiedenen Richtungen
versetzt zu werden. Diese Einrichtung wird dazu verwendet, die
Einspannvorrichtung und den Kern vor dem Wickeln auszurichten.
Um außerdem dem Verkürzen des Drahts während des Wickelns
entgegenzuwirken, wird die Einspannvorrichtung in der radialen
Richtung der Spule, wenn das Wickeln fortschreitet, versetzt.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, mit der ein Draht
korrekt mit einer vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt
werden kann.
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Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, die
eine Abweichung von körperlichen Eigenschaften von Kernen, die
daraufhin erzeugt werden, beseitigt.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, mit der
die Schwierigkeit beim Wickeln zumindest bei der letzten Stufe
beseitigt werden kann, die durch einen Draht verursacht wird,
wenn sich der Draht lediglich an einem Bereich eines Kernlochs
anhäuft.
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Um die oben beschriebenen Aufgaben zu lösen, wird gemäß
einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung eine
Haken-Spulenwickelmaschine bereitgestellt, mit:
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einer Lagereinrichtung, um darauf einen Kern zu lagern,
der ein Kernloch hat, welches darin gebildet ist, so daß ein
Draht, der auf den Kern zu wickeln ist, durch das Kernloch
gefädelt und auf dem Kern gewickelt werden kann, um eine Spule zu
bilden;
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einer Einspannvorrichtung, welche den Draht erfassen
und in eine vorgegebene Position verschieben kann; und
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einem Haken, der sich durch das Kernloch des Kerns
verschieben kann, der auf der Lagereinrichtung gelagert ist, um
den Draht in der vorgegebenen Position zu fangen und sich
zurück durch das Kernloch zu verschieben, um den Draht durch das
Kernloch zu fädeln;
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dadurch gekennzeichnet, daß außerdem eine
Positionseinstelleinrichtung vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, eine
Relativverschiebung in der axialen Richtung der Spule zwischen
dem Kern und der Einspannvorrichtung bei der Rückverschiebung
des Hakens oder bei der Verschiebung der Einspannvorrichtung zu
bewirken, wobei zumindest die Einspannvorrichtung oder die
Lagereinrichtung verschoben wird.
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Bei der Haken-Spulenwickelmaschine wird die
Relativposition des Kerns und der Einspannvorrichtung in der axialen
Richtung der Spule bei der Rückwärtsverschiebung des Hakens
oder bei der Verschiebung der Einspannvorrichtung eingestellt,
wobei die Lagereinrichtung nach oben oder nach unten mittels
einer Hebepositionseinstellungseinrichtung verschoben wird,
wobei in diesem Zustand der Draht auf den Kern gewickelt wird.
Somit kann der Draht in einem gutausgerichteten Zustand in das
Kernloch durch diesen Positionseinstellungsbetrieb für den
Kern/die Einspannvorrichtung in der axialen Richtung durch die
Hebepositionseinstellungseinrichtung gewickelt werden.
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Bei der Haken-Spulenwickelmaschine, wo eine Drahtlage,
die mehrere Windungen des Drahts umfaßt, auf einer anderen
Drahtlage gebildet ist, die mehrere Windungen des Drahts
umfaßt, kann vorzugsweise die Relativverschiebung, die durch die
Positionseinstelleinrichtung bei einem einzigen Wickelbetrieb
für eine Windung ausgeführt wird, bei einer Bildung einer
oberen Lage des Drahts größer als bei einer Bildung einer unteren
Lage des Drahts eingestellt sein.
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Eine solche Differenz im Verschiebungshub der
Einspannvorrichtung macht es möglich, eine obere Lage des Drahts
korrekt ausgerichtet auf einer unteren Lage des Drahts zu bilden.
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Vorzugsweise umfaßt die Haken-Spulenwickelmaschine
außerdem einen Drahthalter, der gegenüberliegend einem Endbereich
des Drahts in einer axialen Richtung einer Spule, die gebildet
wird, angeordnet ist, wenn der Draht durch das Kernloch
gefädelt und auf den Kern gewickelt wird.
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Aufgrund der Bereitstellung des Drahthalters wird der
Draht in einem Zustand gewickelt, wo der Endbereich des Drahts
in der axialen Richtung der Spule, die gerade gebildet wird,
durch den Drahthalter gesteuert wird. Somit kann der Draht
korrekt gewickelt werden, und es kann verhindert werden, daß er
aus dem Endbereich der Spule, die gerade gebildet wird, in der
axialen Richtung der Spule hervorsteht.
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Die obigen und weiteren Aufgaben, Gesichtspunkte und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden schnell aus der
folgenden Beschreibung und den Patentansprüchen deutlich, die in
Verbindung mit den Zeichnungen zu lesen sind, bei denen gleiche
Teile oder Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet
sind.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer
Spulenwickelmaschine, für die die vorliegende Erfindung
angewandt wird;
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Fig. 2 ist eine vergrößerte vordere Seitenansicht eines
Hakens, der bei der Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1
gezeigt ist, verwendet wird;
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Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Drahteinfädelbetrieb durch den Haken, der in Fig. 2 gezeigt
ist, zeigt;
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Fig. 4 und 5 ist eine Seitenansicht und eine
Vorderansicht, die den in Fig. 3 gezeigten Drahteinfädelbetrieb zeigen;
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Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Kopfkerns, für den
der Drahteinfädelbetrieb beendet wurde;
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Fig. 7 bis 12 sind vergrößerte Draufsichten, teilweise
im Schnitt, die aufeinanderfolgende Schritte eines
Drahtwickelbetriebs einer Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1
gezeigt ist, zeigen;
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Fig. 13 ist eine vordere Seitenansicht eines
Schwenkmechanismus für eine Flug-Einspannvorrichtung der
Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist;
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Fig. 14 ist eine vordere Teilansicht, die einen
Schwenkmechanismus für einen Kopfkern der in Fig. 1 gezeigten
Haken-Spulenwickelmaschine zeigt;
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Fig. 15 bis 19 sind vergrößerte vordere
Seitenansichten, die verschiedene Schritte eines Verfahrens zum Wickeln
eines Drahtes in ein Kernloch eines Kopfkerns durch die Haken-
Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist, zeigen;
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Fig. 20 ist eine vergrößerte vordere Seitenansicht, die
einen Draht zeigt, der auf einem Kern eines Kopfschiebers durch
die in Fig. 1 gezeigte Haken-Spulenwickelmaschine gewickelt
ist;
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Fig. 21 und 22 sind schematische vordere
Seitenansichten, teilweise im Schnitt, die verschiedene Schritte eines
Verfahrens zum Wickeln des in Fig. 20 gezeigten Drahtes zeigen;
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Fig. 23 ist eine graphische Darstellung, die den
Schwenkbetrag der Flug-Einspannvorrichtung zeigt;
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Fig. 24 ist eine graphische Darstellung, die den
Schwenkbetrag eines Werkstücks zeigt;
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Fig. 25 ist eine vordere Seitenansicht, die einen
Antriebsmechanismus für einen Drahthalter der in Fig. 1 gezeigten
Haken-Spulenwickelmaschine zeigt;
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Fig. 26 ist eine vordere Seitenansicht, die den
Drahthalter von Fig. 25 jedoch in einem offenen Zustand zeigt;
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Fig. 27 ist eine perspektivische Ansicht, die den
Drahthalter zeigt;
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Fig. 28 ist eine ähnliche Ansicht, die jedoch einen
anderen Drahthalter von einer anderen Richtung aus zeigt;
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Fig. 29 ist eine vordere Seitenansicht des
Drahthalters, wobei ein Betrieb zum Wickeln eines Drahts gezeigt wird,
während ein Endteil des Drahts, der den Drahthalter verwendet,
gesteuert wird;
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Fig. 30 bis 32 sind vergrößerte vordere
Teilseitenansichten, teilweise im Schnitt, die verschiedene Stufen eines
Betriebs zum Steuern eines Drahts während des Wickelns durch
einen Ansatz des Drahthalters zeigen;
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Fig. 33 ist eine Blockdarstellung eines Geräts zur
Inspizierung der Form des gewickelten Drahts; und
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Fig. 34 bis 36 sind vordere Seitenansichten, die Bilder
zeigen, die durch eine Fernsehkamera aufgenommen wurden.
Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsform
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In Fig. 1 ist eine Haken-Spulenwickelmaschine gezeigt,
für die die vorliegende Erfindung angewandt wird. Die gezeigte
Spulenwickelmaschine besitzt ein Chassis 10 auf einer
Plattform. Mehrere Drahtliefer-Spulenkörper 11 sind auf der
stromaufwärtigen Seite in einer Drahtlieferrichtung auf dem Chassis
10 vorgesehen, so daß ein Draht von einer der Spulenkörper 11
geliefert werden kann. Ein Zugmechanismus 12 ist auf der
stromabwärtigen Seite der Drahtliefer-Spulenkörper 11 angeordnet.
Ein Paar von Chiphaltern 13 ist auf der stromabwärtigen Seite
des Zugmechanismus 12 angeordnet, wobei jeder ein Teil lagern
kann, um einen Kern zu halten, auf welchem ein Draht zu wickeln
ist, beispielsweise auf ein Kopfbasisteil.
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Ein Haken 16 ist vor einem jeden der Chiphalter 13
angeordnet. Ein Paar von Flug-Einspannvorrichtungen 17 ist auf
der gegenüberliegenden Seite der Haken 16 in bezug auf die
Chiphalter 13 angeordnet, wobei jede durch eine Spindel 18
drehbar ist. Die Spindel 18 sind an unteren Bereichen eines
Spindelantriebsabschnitts 19 befestigt. Der
Spindelantriebsabschnitt 19 ist auf einem Schwenkabschnitt 20 angeordnet. Zwei
Mikroskope 21 sind vor und einzeln gegenüber den Chiphaltern 13
angeordnet. Ein Bildverarbeitungsabschnitt 22 ist längs des
Spindelantriebsabschnitts 19 angeordnet.
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Eine verschiebbare Schiene 26 ist unter den Chiphaltern
13 angeordnet und dehnt sich in einer Querrichtung aus, und ein
Anschlußende-Verarbeitungsgerät 27 ist auf der Anschlußendseite
der verschiebbaren Schiene 26 angeordnet. Ein
Werkstück-Herausnahmegerät 28 ist bei einem Ende des
Anschlußende-Verarbeitungsgeräts 27 angeordnet, und ein Magazin 29 ist unter dem
Werkstück-Herausnahmegerät 28 angeordnet.
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Anschließend wird nun ein Mechanismus zum Überqueren
der Flug-Einspannvorrichtungen 17 in einer horizontalen
Richtung und in einer vertikalen Richtung mit Hilfe von Fig. 13
beschrieben. Der Mechanismus besitzt einen Rahmen 32 und zwei
Führungsschienen 33, die in einer Querrichtung auf einer
Vorderfläche des Rahmens 32 angeordnet sind. Eine verschiebbare
Platte 34 ist für eine Verschiebung in einer horizontalen
Richtung längs der Führungsschienen 33 gelagert. Die verschiebbare
Platte 34 ist lagerichtig in der horizontalen Richtung mittels
einer Vorschubspindel 36 eingestellt, die durch einen Motor 35
drehbar angetrieben wird.
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Eine Lagerplatte 38 ist auf der verschiebbaren Platte
so gelagert, daß sie sich in einer vertikalen Richtung durch
vertikale Führungsmittel verschieben kann. Die Lagerplatte 38
wird in einer vertikalen Richtung mittels einer Riemenscheibe
39 und einer Vorschubspindel 40 verschoben. Die Riemenscheibe
39 wird durch einen nicht gezeigten Motor drehbar angetrieben,
der auf einer Rückseite der Lagerplatte 38 angeordnet ist.
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Anschließend wird nun ein Mechanismus zum Verschieben
eines Werkstücks in einer vertikalen Richtung und einer
horizontalen Richtung mit Hilfe von Fig. 14 beschrieben. Der
Mechanismus besitzt eine verschiebbare Platte 43, die in einer
horizontalen Richtung mittels eines Motors 44 und einer
Vorschubspindel 45 verschoben wird.
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Eine Gleittafel 46 ist so gelagert, daß sie sich in
einer vertikalen Richtung auf der verschiebbaren Platte 43
verschieben kann. Die Gleittafel 46 wird in einer vertikalen
Richtung mittels eines Motors 47 und einer Vorschubspindel 48
verschoben. Eine Werkstück-Befestigungsplatte 49 ist an einem
oberen Ende der Gleittafel 46 angeordnet.
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Anschließend wird ein Verschiebemechanismus für einen
Drahthalter 54 beschrieben, der beim Wickeln eines Drahtes
einen Wickelzustand eines Endbereichs des Drahtes in einer
axialen Richtung einer zu bildenden Spule steuert. Gemäß Fig. 25
ist der Drahthalter 54 an einem Endbereich eines Lagerteils 60
gelagert. Das Lagerteil 60 ist so gelagert, daß es sich um
einen Drehbolzen 61 drehen kann. Das Lagerteil 60 ist mit einer
Verbindungsplatte 62 verbunden, und das andere Ende der
Verbindungsplatte 62 ist mit einem Stab 64 eines Zylinders 63
verbunden. Damit dreht sich bei einem Betrieb des Zylinders 63 das
Lagerteil 60, wie in Fig. 26 gezeigt ist, um den Drahthalter 54
zurückzuziehen.
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Der Drahthalter 54 besitzt an seinem oberen Ende einen
Ansatz, wie in Fig. 27 und 28 gezeigt ist, wobei der Ansatz 55
auf einem Basisteil des Drahthalters 54 über einen Arm 56
gelagert ist. Eine Ausnehmung 57 ist an einem Wurzelbereich des
Ansatzes 55 gebildet, und ein konkaver Bereich 58 ist benachbart
am einem oberen Ende der Ausnehmung 57 des Ansatzes 55 gebildet
(Fig. 29). Ein Kammlinienbereich 59 ist an einem scharfen Rand
auf der hinteren Seite des Ansatzes 55 gebildet, und ist so
ausgebildet, um beim Wickeln eines Drahtes einen Endbereich des
Drahtes in einer axialen Richtung einer zu bildenden Spule, wie
in Fig. 29 gezeigt ist, zu steuern.
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Anschließend wird ein Gerät zum Kontrollieren eines
Wickelzustandes eines Drahtes auf einem Kern mit Hilfe von Fig.
33 beschrieben. Das Gerät besitzt einen Wickelabschnitt 66, der
aus dem Haken 16 und den Flug-Einspannvorrichtungen 17 besteht,
und einer Fernsehkamera 67 und einer Beleuchtungslampe 70, die
einandergegenüberliegend auf der stromabwärtigen Seite des
Wickelabschnitts 66 angeordnet sind, um ein Bild eines Kerns 86,
für den ein Draht gewickelt wurde, aufzunehmen.
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Die Fernsehkamera 67 ist mit einem
Bildverarbeitungsabschnitt 22 verbunden, der wiederum mit einem
Schnittstellenabschnitt 68 (I/F) verbunden ist. Der Schnittstellenabschnitt 68
ist mit einer Spulenwickel-Maschinensteuerung 69 verbunden, die
die gesamte Spulenwickelmaschine steuert. Die
Spulenwickelmaschinensteuerung 69 trennt wahlweise Produkte in einwandfreie
Artikel und in fehlerhafte Artikel. Ein Stapler 71 für
einwandfreie Artikel zum Unterbringen von einwandfreien Artikeln und
ein Stapler 72 für fehlerhafte Artikel zum Unterbringen von
fehlerhaften Artikeln ist auf der stromabwärtigen Seite des
Wickelabschnitts 66 angeordnet.
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Der Betrieb der Spulenwickelmaschine, die den oben
beschriebenen Aufbau hat, wird anschließend beschrieben. Zunächst
wird der übliche Betrieb der Spulenwickelmaschine mit Hilfe von
Fig. 1 beschrieben. Ein Draht 50, der von einem der
Drahtliefer-Spulenkörper 11 geliefert wird, wird in eine Position vor
einem Kopfkern eingeführt, der durch einen Chiphalter 13
gehalten wird, wobei eine Zugspannung durch den Zugmechanismus 12
auf diesen angelegt wird, und dann wird der Draht 50 durch
Mitwirkung der Bewegung des Hakens 16 in der Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung und der Drehbewegung der Flug-Einspannvorrichtung
17 gewickelt. Der Zustand des Drahts 50, der gewickelt wird,
wird optisch durch das Augenlicht mittels eines Mikroskops 21,
wenn notwendig, beobachtet, oder durch die in Fig. 33 gezeigte
Fernsehkamera 67, und es wird eine Bildverarbeitung durch den
Bildverarbeitungsabschnitt 22 durchgeführt.
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Der Kopfkern, auf welchem ein Kopf, für den der Draht
50 gewickelt wurde, gehalten wird, wird längs der
verschiebbaren Schiene 26 entlassen, und es wird die Bearbeitung eines
Anschlußendes des Drahts durch das Anschlußende-Bearbeitungsgerät
27 durchgeführt. Danach wird das Werkstück aus dem Werkstück-
Herausnahmegerät 28 genommen und im Magazin 29 untergebracht.
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Nachfolgend wird ein Haken 16, der mit einer
Flug-Einspannvorrichtung 17 zusammenarbeitet, um einen Draht in der
oben beschriebenen Weise zu wickeln, beschrieben. Der Haken ist
einstückig durch Bearbeitung eines Plattenteils in Form einer
dünnen Platte hergestellt und hat einen J-förmigen Fangbereich
75 an seinem einen Ende, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der Haken
16 besitzt eine konstante Abmessung in einer vertikalen
Richtung innerhalb eines Bereichs einer vorgegebenen Länge vom
Anschlußende und hat eine obere Fläche, die an einem Bereich in
Anschluß an die vorgegebene Länge so geneigt ist, um den
Querschnittsbereich des Hakens 16 in Richtung auf die Basisendseite
des Hakens 16 zu vergrößern, um einen Anfangsbereich 76 zu
bilden. Der Anfangsbereich 76 endet an einer Position von
beispielsweise 1,0 mm vom Anschlußende des Hakens 16, und die
Dimension des Bereichs des Hakens 16 in der vertikalen Richtung
beträgt 0,13 mm. Durch diesen beschriebenen Aufbau wird eine
ausreichende mechanische Festigkeit sichergestellt.
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Fig. 3 bis 6 zeigen einen Anhäng- oder Fangbetrieb des
Drahts 50 durch den Haken 16. Ein Endbereich des Hakens 16 wird
zunächst vorgeschoben, damit dieser durch ein Kernloch 82 eines
Kerns 81 läuft, der auf einer Gleitschiene 80 vorgesehen ist,
wie in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, und dann wird der Draht 50
längs des Führungsteils 76 des Hakens 16 geführt, wonach der
Draht 50 durch den J-förmigen Fangbereich 75, wie in Fig. 4 und
5 gezeigt ist, angehängt oder gefangen wird. In diesem Zustand
wird der Haken 16 zurückgezogen, worauf der Draht 50, der durch
den J-förmigen Fangbereich 75 angehängt ist, in das Kernloch 82
eingeführt und durch dieses gewickelt wird, wie in Fig. 6
gezeigt ist.
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Anschließend wird nun der Wickelbetrieb des Drahts 50
durch den Haken 16 und eine mitwirkende
Flug-Einspannvorrichtung 17 mit Hilfe von Fig. 7 bis 12 beschrieben. Während der
Haken 16 im Kernloch 82 befestigt ist und sich durch dieses
erstreckt, wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird die
Flug-Einspannvorrichtung 17 betätigt, um den Draht 50 durch den J-förmigen
Fangbereich 75 des Hakens 16 zu verhaken, wobei vom
Führungsbereich 76 des Hakens Gebrauch gemacht wird.
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Danach wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 so gedreht,
wie in Fig. 8 gezeigt ist, bis sie sich in eine Position
verschiebt, bei der sie einem Endbereich des Hakens 16
gegenüberliegt. In diesem Zustand wird der Haken 16 nach unten gezogen,
wie in Fig. 9 gezeigt ist, so daß er vom Kernloch 82 gelöst
wird. Darauf wird der Draht 50, der durch den Haken 16
angehängt ist, in das Kernloch 82 eingeführt und durch dieses
gewickelt.
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Danach wird der Draht 50 von der
Flug-Einspannvorrichtung 17 gelöst, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Darauf wird das
Anschlußende des Drahts 50 in einen freien Zustand gezogen. Dann
wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 in eine Position auf der
gegenüberliegenden Seite in bezug auf den Kern 81 verdreht, wie
in Fig. 11 gezeigt ist, und dann wird der Draht 50 durch die
Flug-Einspannvorrichtung 17 benachbart zum Haken 16
eingespannt. Danach wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 in ihre
ursprüngliche Position, wie in Fig. 12 gezeigt ist,
zurückgedreht. Somit wird der Draht 50, der durch das Kernloch 82
läuft, auf die Außenseite des Kerns 81 gewickelt. Der
Betriebsvorgang wird entsprechend der Anzahl von Windungen, die auf dem
Kern 81 zu wickeln sind, wiederholt, so daß der Draht 50 auf
dem Kern 81 der Gleitschiene gewickelt wird, um dadurch einen
Kopf zu bilden.
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Bei der vorliegenden Spulenwickelmaschine wird ein
ausgerichtetes Wickeln durch eine Schwenkmaschine für eine Flug-
Einspannvorrichtung 17, welche in Fig. 13 gezeigt ist, und
durch einen Schwenkmechanismus für einen Kopfkern 86, der in
Fig. 14 gezeigt ist, erzielt. Insbesondere wird, wie in Fig. 15
gezeigt ist, die Flug-Einspannvorrichtung 17 in einer
vertikalen Richtung mittels der Vorschubspindel 40 verschoben, wie in
Fig. 13 gezeigt ist, während ein Kopfkern 85 einstellbar in
einer vertikalen Richtung mittels des Motors 47 und der in Fig.
14 gezeigten Vorschubspindel 48 verschoben wird.
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Ein fluchtender Wickelbetrieb für eine Spule eines
Magnetkopfes für einen Videobandrekorder, wie oben beschrieben
wurde, wird anschließend beschrieben. Wie in Fig. 15 gezeigt
ist, ist das Haken-Spulenwickelgerät so aufgebaut, daß, um den
Draht 50 mittels des Hakens 16 zu fangen oder zu verhaken, der
Draht 50 geklemmt und durch die Flug-Einspannvorrichtung 17
gedreht und außerdem der Draht 50 durch den Haken 16, der durch
ein Kernloch 87 des Kerns 86 läuft, verhakt und durch das
Kernloch 87 gefädelt wird. Hier ist, wie oben beschrieben wurde,
die Haken-Spulenwickelmaschine so aufgebaut, daß sowohl der
Kopfkern 86 als auch die Flug-Einspannvorrichtung 17
individuell nach oben oder nach unten verschoben werden kann.
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Es wird nun ein Betrieb zum Wickeln des Drahtes 50,
während er durch die Einrichtung eines solchen Mechanismus wie
oben beschrieben gesteuert wird, beschrieben. Fig. 16 und 17
zeigen ein Beispiel eines Betriebs, wo der Draht 50 in eine
untere Lage des Kernlochs 87 des Kopfkerns 86 gesteuert wird.
Wenn hier versucht wird, den Draht 50 auf eine Außenseite eines
Bereichs des Kopfkerns 86 außerhalb des Kernlochs 87 zu
wickeln, wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach unten
verschoben, wie in Fig. 16 gezeigt ist. Wenn im Gegensatz dazu
versucht wird, den Draht 50 in die Innenseite des Kernlochs 87
einzufädeln, wird der Kopfkern 86 nach oben verschoben, wie in
Fig. 17 gezeigt ist.
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Fig. 18 und 19 zeigen einen Betrieb zum Steuern des
Drahts 50 in eine obere Lage des Kernlochs 87. Umgekehrt zu dem
Fall, wo der Draht 50 in eine untere Lage des Kernlochs 87
gesteuert wird, wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach oben
verschoben, wie in Fig. 18 gezeigt ist. Wenn weiter der Draht
50 durch das Kernloch 87 des Kopfkerns 86 zu fädeln ist, wird
der Kopfkern 86 nach unten verschoben, um den Draht 50 durch
das Kernloch 87 zu wickeln.
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Wenn die vertikalen Positionen der
Flug-Einspannvorrichtung 17 und des Kopfkerns 86 beliebig für jede Drehung
variiert werden, kann die Flug-Einspannvorrichtung 17 in eine
beliebige Position gesteuert werden, und es kann der
Ausrichtungsgrad des gewickelten Drahts verbessert werden, um die
Belegungsrate des Drahts 50 im Kernloch 87 zu steigern.
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Ein Magnetkopf, der auf diese Art und Weise erhalten
wird, ist bezüglich des Ausrichtungsgrads des gewickelten
Drahtes 50 verbessert. Außerdem wird die Belegungsrate des
gewickelten Drahts 50 im Kernloch 87 verbessert. Außerdem wird die
Ausbeute von Magnetköpfen verbessert, und es wird die
Abweichung bezüglich der Kennlinie unter den Kopfkernen, die
Magnetköpfe bilden, reduziert.
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Nachfolgend wird ein Wickelbetrieb für einen Draht 50
auf einem Kern 81 für eine Kopfgleitschiene 80 für einen
Festplattenantrieb beschrieben. Bei der Haken-Spulenwickelmaschine,
die einen Haken 16, der in Fig. 2 gezeigt ist, verwendet, wird
der Draht 50 durch einen Bereich des Führungsteils 76 des
Hakens 16 angehängt oder gefangen, wobei in diesem Zustand der
Haken 16 zurückgezogen wird, um den Draht 50 durch das Kernloch
82 des Kopfkerns 81 zu fädeln. Da insbesondere der Draht 50 auf
dem Haken 16 angeordnet ist und durch die
Flug-Einspannvorrichtung 17 nach unten gedrückt wird, um den Draht 50 mittels des
Hakens 16, wie in Fig. 3 gezeigt ist, anzuhängen, wirkt eine
nach unten wirkende Kraft bei jedem Fädelbetrieb, und dies wird
für jede Windung wiederholt. Die Folge davon ist, daß sich der
Draht 50 an einem unteren Bereich ansammelt, und als Folge
davon wird die Spule eine Drahtwickelform haben, die an einem
unteren Bereich, wie in Fig. 20 gezeigt ist, anschwillt.
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Da jedoch Bereiche in der ersten Lage des Drahts 50,
der auf dem Kopfkern 81 gewickelt ist, unmittelbar mit dem Kern
81 in Kontakt stehen, wie in Fig. 21 gezeigt ist, sind diese in
der Reihenfolge von unten aufgrund der Reibungskraft gewickelt.
Da mittlerweile Bereiche des Drahts 50 in der zweiten Lage auf
dem Draht 50 gewickelt werden, der schon auf dem Kopfkern 81,
wie in Fig. 22 gezeigt ist, gewickelt ist, ist dessen
Reibungskraft etwas niedriger, jedoch, da diese in der Reihenfolge von
oben gewickelt werden, sind diese gezwungen, gemäß der
Reihenfolge gewickelt zu werden.
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Da jedoch in der dritten Lage des Drahts 50 die
Reibungskraft zwischen Bereichen des Drahts 50 niedrig ist und der
Draht 50 durch die Flug-Einspannvorrichtung 17 angehängt ist,
so daß eine nach unten wirkende Kraft auf den Haken 16 ausgeübt
wird, wenn der Kopfkern 81 oder die Flug-Einspannvorrichtung 17
in einer Position in der vertikalen Richtung eingestellt ist,
wird der Draht 50 dann nicht nach der zweiten Drehung in einem
korrekt ausgerichteten Zustand auf die zweiten Lage gewickelt,
sondern er wird geneigt, so daß er sich an einer niedrigeren
Lage des Kernlochs 82 ansammelt, wie in Fig. 22 gezeigt ist.
Damit somit der Bereich des Drahts 50 für die zweite Drehung
mit einer Genauigkeit auf der zweiten Lage gewickelt werden
kann, wird der Schwenkbetrag plötzlich an dem Bereich des
Drahts 50 vergrößert. Insbesondere, wie in Fig. 23 und 24
gezeigt ist, wird sowohl der Schwenkbetrag der
Flug-Einspannvorrichtung 17 als auch der Schwenkbetrag der Schiene 80
vergrößert.
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Da eine nach unten wirkende Kraft auf den Draht 50 beim
Wickeln des Drahts 50 und der Draht 50 für die dritte Lage auf
den schon gewickelten Draht 50 gewickelt ist, werden die
gewickelten Windungen des Drahts 50 dazu verpflichtet, sich an einer
niedrigeren Lage aufgrund einer niedrigeren Reibung unter ihnen
anzusammeln, und somit wird bei einer zweiten Wicklung von
unten von der dritten Lage der Kern 81 und die
Flug-Einspannvorrichtung 17 durch große Beträge verschwenkt, um ein
Gleichgewicht mit der nach unten wirkenden Kraft einzurichten, um zu
veranlassen, daß der Draht 50 an einer vorgegebenen Position
gewickelt wird.
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Obwohl es auch möglich ist, den Kern 81 und die Flug-
Einspannvorrichtung 17 durch größere Beträge bei der dritten
Windung von unten von der dritten Lage zu verschwenken, da die
Größe des Kernlochs 82 unbestimmt ist und die Lücke vom Haken
16 eingeschränkt ist, gibt es hier eine Beschränkung in der
Ausdehnung der Verschwenkung. Da der Kern 81 und die
Flug-Einspannvorrichtung 17 durch große Beträge bei der zweiten Windung
von unten verschwenkt werden, wird bei der dritten Windung von
unten von der dritten Lage, sogar, wenn der Kern 81 und die
Flug-Einspannvorrichtung 17 durch kleinere Beträge als
diejenigen bei der zweiten Windung verschwenkt werden, der Draht 50
ausreichend angehoben, so daß er korrekt in seiner vorgegebenen
Position gewickelt wird. Dies wird in ähnlicher Weise auf die
vierte und folgende Windung von unten von der dritten Lage aus
vorgenommen. Anders ausgedrückt kann durch Bereitstellung
dieser Verschwenkungen, wie in Fig. 23 und 24 gezeigt ist,
gegenüber der Flug-Einspannvorrichtung 17 und dem Werkstück 80 auch
die dritte Lage in einem ausgerichteten Zustand gewickelt
werden.
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Es sei angemerkt, daß, wie oben beschrieben, bei der
vorliegenden Haken-Spulenwickelmaschine die
Flug-Einspannvorrichtung 17 und das Werkzeug 50 unabhängig voneinander
verschwenkt werden. Dies hat die folgenden Gründe. Wenn
insbesondere der Haken 16 an einer Position entfernt von der
Flug-Einspannvorrichtung 17 ist, kann, sogar wenn die
Flug-Einspannvorrichtung 17 nach oben verschoben wird, wenn der Haken 16 an
ei
ner unteren Lage im Kernloch 82 positioniert ist, der Draht 50
an einer unteren Lage gewickelt werden, und somit kann ein
ausreichender Effekt nicht erzielt werden.
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Wenn weiter nur die Gleitschiene 80 verschwenkt wird,
besteht ein Nachteil darin, daß, wenn die Einspannvorrichtung
17 an einer Position entfernt vom Haken 16 ist, sogar wenn man
wünscht, den Draht 50 an einer höheren Lage zu wickeln, der
Draht 50 an einer niedrigeren Lage aufgrund der Position der
Flug-Einspannvorrichtung 17 gewickelt wird.
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Um diese beiden Nachteile, die oben beschrieben wurden,
zu beseitigen, sind bei der vorliegenden
Haken-Spulenwickelmaschine die Flug-Einspannvorrichtung 17 und die Gleitschiene 80
nach oben und unten unabhängig voneinander einstellbar
verschiebbar, wodurch es ermöglicht wird, daß ein Draht in einem
ausgerichteten Zustand sowohl auf dem Kopfkern 86 für einen
Magnetkopf als auch auf dem Kern 81 einer Gleitschiene 80 für
einen Festplattenantrieb gewickelt werden kann.
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Anschließend wird nun ein Betrieb zum Steuern eines
Endbereichs einer Spule, die aus dem Draht 50 hergestellt ist,
der auf dem Kern 81 gewickelt ist, beschrieben. Der Mechanismus
für den Betrieb besteht aus einem Ansteuermechanismus für den
Drahthalter 54, der in Fig. 25 gezeigt ist, und dem Drahthalter
54, der in Fig. 27 und 28 gezeigt ist.
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Der Drahthalter 54 ist auf dem Antriebsmechanismus, der
in Fig. 25 gezeigt ist, befestigt, so daß er durch Betätigung
des Zylinders 63 des Antriebsmechanismus zwischen zwei
Positionen verschoben werden kann, wobei eine Spulenwickelposition
umfaßt, die Fig. 25 gezeigt ist, d. h., eine Position, bei der ein
Spulenwickelbetrieb durchgeführt wird, und eine ein
Liefer/Entlade-Position umfaßt, die in Fig. 26 gezeigt ist, d. h.,
eine Position, bei der eine Befestigung und ein Loslösen des
Schiebers 80, eine Sichtinspektion und eine Bildverarbeitung
durchgeführt wird. Der Drahthalter 54 hat eine Gestalt, wie in
Fig. 27 bis 29 gezeigt ist, und er ist in der Nähe des
Kopfkerns 81 angeordnet, der positionsrichtig befestigt ist. Der
Drahthalter 54 hat eine solche Fläche, die verhindert, daß
während eines Drahtwickelbetriebs ein Ende eines
Spulenherstel
lungsbereichs des Drahts in einer Schieberichtung anschwillt,
so daß die Fläche der Spule längs der Fläche des Drahthalters
54 gebildet werden kann, und hat eine Funktion als Führung,
durch die während eines Drahtwickelbetriebs der Draht 50 ohne
Schwierigkeit gleitend aufgewickelt werden kann.
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Wenn der Drahthalter 54 in die in Fig. 26 gezeigte
Liefer/Entladeposition verschoben wird, ist der Drahthalter 54 vom
Kern 81 beabstandet, so daß er eine offene Lücke in der Nähe
des Kerns 81 bildet. Damit wird das Befestigen und das Loslösen
des Kerns 81 an und von der Drahtwickelposition und eine
Sichtinspektion wesentlich erleichtert.
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Anschließend wird ein Steuerbertrieb für den Draht 50
durch den Drahthalter 54 beim Wickeln mit Hilfe von Fig. 29 und
30 beschrieben. Der Ansatz 55 des Drahthalters 54 ist so
positioniert, daß der Kammlinienbereich 59, der vom scharfen Rand
des Ansatzes 55 gebildet ist, eine Lücke festlegt, die kleiner
ist als die Abmessung des Außendurchmessers des Drahts 50 vom
Ende des Kerns 81, wie in Fig. 30 gezeigt ist. Wenn der Draht
50 in diesem Zustand gewickelt wird, kann sich der Draht 50
nicht über die Kammlinie 59 erheben. Der Grund dafür liegt
darin, daß die Lücke zwischen dem Ansatz 55 und dem Kopfkern 81
kleiner ist als der Durchmesser des Drahts 50.
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Wenn andrerseits der Kammlinienbereich 59 nicht von
einem Rand gebildet ist, sondern von einer gekrümmten Fläche,
wird der Draht 50 zwischen den Ansatz 55 und dem Kopfkern 81
geraten, wie in Fig. 31 gezeigt ist, was zur Folge hat, daß die
Form der Spule verlassen wird. Wenn die Lücke zwischen dem
Ansatz 55 und dem Kopfkern 81 größer ist als der Außendurchmesser
des Drahts 50, wird jedoch der Draht in die Lücke zwischen dem
Kern 81 und dem Ansatz 55 eintreten, wie in Fig. 32 gezeigt
ist, was zur Folge hat, daß dieser die Form der Spule verläßt.
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Allgemein gilt, gleich welcher Art der Kopf ist, wenn
der Draht 50 von einer Signallesefläche des Kopfs hervorragt,
d. h., von einer Fläche, um einen Aufzeichnungsträger,
beispielsweise eine Platte oder ein Band zu kontaktieren, daß der
Aufzeichnungsträger durch den Draht 50 beschädigt werden kann.
Wenn insbesondere in Draht in einer Weise, wie in Fig. 32
ge
zeigt ist, gewickelt ist, ist der Kopf ein fehlerhafter
Artikel. Der Kopf, der in Fig. 31 gezeigt ist, kann nicht als guter
Artikel bezeichnet werden. Anders ausgedrückt ist es sehr
wichtig, daß der Kammlinienbereich 59, der aus einem scharfen Rand
gebildet ist, auf dem Ansatz 55 gebildet ist, und daß die Lücke
zwischen dem Kopfkern 81 und dem Ansatz 55 so gewählt ist, daß
diese kleiner ist als der Durchmesser des Drahts 50.
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Da eine untere Fläche des Ansatzes 55, dessen
Endbereich aus dem Kammlinienbereich 59 gebildet ist, mit einer
oberen Fläche der Spule kontaktiert ist, die aus dem Draht 50
gebildet ist, wie in Fig. 30 gezeigt ist, folgt die Spule der
unteren Fläche des Ansatzes 55. Wenn somit der Drahthalter 54
zurückgezogen wird, nachdem der Draht 50 in dieser Weise
gewickelt wurde, zeigt die obere Fläche der Spule eine flache
Endbearbeitung. Der Grund dafür liegt darin, daß der Draht 50 im
Anschluß an die untere Fläche des Ansatzes 55 gewickelt ist. Da
weiter ein Bereich des Drahthalters 54 auf der unteren Endseite
des Ansatzes 55 und vom Kammlinienbereich 59 entfernt, der vom
scharfen Rand gebildet ist, aus der Führungsfläche 53 besteht,
die aus einer gekrümmten Fläche gebildet ist, wird während
eines Winkelbetriebs der Draht nicht um den Ansatz 55 des
Drahthalters 54 geschlungen. Die Folge ist, daß der Draht 50 nicht
lose wird.
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Außerdem werden, wie in Fig. 29 gezeigt ist, die
Ausnehmung 57 und der konkave Bereich 58 an den Stellen des
Drahthalters 54 gebildet, die der Wurzel des Ansatzes 55 benachbart
sind, und, wenn der Draht 50 nach oben in einen
Drahtwickelzustand verschoben wird, der durchgeführt wird, wobei der Haken
16 verwendet wird, die Ausnehmung 57 und der konkave Bereich 58
es dem Draht erlauben, daß dieser wie durch eine durchgezogene
Linie in Fig. 29 gezeigt ist, entkommen kann. Der Grund dafür
liegt darin, daß bei der Haken-Spulenwickelmaschine, um einen
Verhakungsbetrieb des Drahts 50 mit dem Haken 16 durchzuführen,
eine Reihe von Betätigungen durchgeführt werden, wobei, bevor
der Haken 16 in den Kopfkern 81 eingeführt wird, der Draht nach
oben verschoben wird, und dann der Haken 16 in das Kernloch 82
eingeführt wird, wonach der Draht 50 nach unten verschoben
wird, wie durch eine Kettenlinie in Fig. 29 angedeutet ist, um
den Draht 50 auf dem Führungsbereich 76 des Hakens 16
anzuordnen, wonach der Haken 16 nach unten gezogen wird. Bei einem
solchen Betrieb kann, wenn die Ausnehmung 57 und der konkave
Bereich 58 nicht vorgesehen sind, der Draht 50 nicht
ausreichend angehoben werden, was zur Folge hat, daß der Draht 50
nicht mit dem Haken 16 verhakt werden kann.
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Wenn der Drahthalter 54 in der Nähe des Kopfkerns 81
angeordnet ist, besteht jedoch die Möglichkeit, daß der
Drahthalter 54 die Werkstückbefestigungsplatte 49 stören kann, auf
welcher der Kopfkern 81 gehalten wird, oder daß die Spule beim
Zurückbewegen den Werkstückhalter 54 stören kann, was zur Folge
hat, daß die Spule nicht zurückbewegt wird. Außerdem wird eine
Sichtinspektion der Spule schwierig oder unmöglich. Anders
ausgedrückt, wenn der Draht 50 hervorragt, wird dieser nicht
hinter dem Drahthalter 54, wie in Fig. 29 gezeigt ist, beobachtet.
Wenn die Inspektion eine optische Inspektion ist, kann das
Hervorragen des Drahts 50 möglicherweise beobachtet werden, wenn
der Winkel des Augenlichts geändert wird, jedoch ist bei einer
Bildverarbeitungsüberprüfung durch die Fernsehkamera 67 eine
solche Inspektion nicht möglich.
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Um die oben gerade beschriebenen Nachteile zu
beseitigen, wird der Drahthalter 54 durch den Antriebsmechanismus, der
in Fig. 26 gezeigt ist, zurückgezogen. Insbesondere, wenn der
Zylinder 63 tätig ist, wird das Lagerteil 60 im Uhrzeigersinn
um den Drehbolzen 61, der in Fig. 26 gezeigt ist, gedreht.
Somit wird der Drahthalter 54, der an dem Endbereich des
Lagerteils 60 gelagert ist, nach rechts nach oben durch die
Drehbewegung des Lagerteils 60 gedreht. Somit ist kein Teil zwischen
dem Kopfkern 81 und der Fernsehkamera 67 mehr vorhanden, und es
kann der gesamte Kopf durch die Fernsehkamera 67 überwacht
werden.
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Um das Wickeln durchzuführen, wird der Zylinder 63 in
der Umkehrrichtung betätigt, um den Drahthalter 54 zurück zu
seiner Wickelposition zu verschieben, wie in Fig. 25 gezeigt
ist. Bei einem solchen Umkehrbetrieb des Zylinders 63 wird das
Lagerteil 60, welches den Drahthalter 54 hat, im Uhrzeigersinn
um den Drehbolzen 61 durch die Federrückstellkraft der
Rückstellfeder 52 verdreht, so daß sich der Drahthalter 54 dem
Kopfkern 81 annähert. Schließlich wird das Lagerteil 60 durch
das Stoppteil 65 angehalten, und es wird eine feste Lage
zwischen dem Drahthalter 54 und dem Kopfkern 81 eingerichtet.
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Da der Drehbolzen 61, auf dem das in Fig. 25 und 26
gezeigte Lagerteil 60 gelagert ist, mit einem hohen
Genauigkeitsgrad durch ein Lager gehalten wird, wird ebenfalls das
Lagerteil 60 und der Drahthalter 54 angetrieben, wobei eine hohe
Dauerstandsfestigkeit beibehalten wird. Außerdem, wenn das
Lagerteil 60 mit dem Stoppteil 65 zusammentrifft, wird der
Drahthalter 54 federnd nach unten durch die Kraft der Rückstellfeder
52 ohne ein Spiel vorgespannt. Somit wird der Ansatz 55 des
Drahthalters 54 jedesmal mit dreidimensional gleichen Abständen
in bezug auf den Kopfkern 81 korrekt positioniert. Somit kommt
es nicht vor, daß der Drahthalter 54 den Kopfkern 81 stört oder
diesen zerstört. Da weiter der Abstand zwischen dem Drahthalter
54 und dem Kopfkern 81 fest ist, ist außerdem die Wicklungsform
einer Spule normalerweise fest. Wenn somit der Drahthalter 54
lagerichtig in bezug auf den Kopfkern 81 eingestellt ist und
einmal an dem Arm 60 befestigt ist, wird die Position dieses
Arms danach nicht mehr verändert, wenn er angesteuert wird,
sich zu verschieben.
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Nachdem das Wickeln auf diese Weise durchgeführt ist,
wird der Kopfkern 81 oder der Magnetkopf 86 durch das in Fig.
33 gezeigte Gerät zur Inspektion der gewickelten Drahtform
inspiziert. Anschließend wird nun ein Inspektionsbetrieb
beschrieben. Insbesondere wird der Videokopf 86, der durch den
Wickelabschnitt 66 gewickelt wurde, zu einer Position zwischen
der Fernsehkamera 67 und der Lampe 70 geliefert, und es wird
ein Abbild des Magnetkopfes 86 durch die Fernsehkamera 67
aufgenommen. Dieses aufgenommene Abbild wird zur
Bildverarbeitungseinrichtung 22 geliefert, durch die die Bildverarbeitung
durchgeführt wird. Danach wird ein Ergebnis der Verarbeitung
über den Schnittstellenabschnitt 68 zur Steuerung 69 geliefert,
die die gesamte Spulenwickelmaschine steuert. Die Steuerung 69
stapelt, wenn das Ergebnis der Verarbeitung normal ist, den
Ma
gnetkopf 86 im Stapler 71 für einwandfreie Artikel 71. Wenn im
Gegensatz dazu der Magnetkopf einen Fehler hat, wird der
Magnetkopf im Stapler 72 für fehlerhafte Artikel gestapelt.
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Die Bildverarbeitung des Bildverarbeitungsabschnitts 22
ist so, wie unten beschrieben wird. Fig. 34 zeigt einen
Zustand, bevor ein Draht auf dem Kopfkern 86 des Videokopfs
gewickelt wird. Bei dem vorliegenden Gerät wird vor einem
Wickelbetrieb ein Bild des Videokopfs aufgenommen, und es wird ein
Zustand einer schrägen Linie 91, d. h. eines
Drahtwickel-Verbotsbereichs gespeichert. Da der Kopfkern 86 zwischen der
Beleuchtungslampe 70 und der Fernsehkamera 67 angeordnet ist, ist
eine Lage des Bilds, bei der der Kopfkern 86 des Videokopfs
vorhanden ist, dunkel gezeigt, wie in Fig. 34 gezeigt ist, da
das Licht durch den Kopfkern 86 unterbrochen wird.
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Wenn ein Draht gewickelt ist, wird wieder ein Bild
durch die Fernsehkamera 67 aufgenommen. Dann wird der Zustand
der schrägen Linie mit dem Zustand verglichen, bevor der Draht
gewickelt wurde. Wenn der Draht in dem schrägen Linienbereich
91 gewickelt wurde, erscheint dann ein Schatten des Drahts 50,
wie in Fig. 35 gezeigt ist, und in diesem Fall wird bestimmt,
ob der Kopfkern 86 ein fehlerhafter oder nicht-fehlerhafter
Artikel ist. Es sollten übrigens die gegenüberliegenden
Seitenschräglinienbereiche 92 in Fig. 36 betrachtet werden, und wenn
ein Schatten des Drahts 50 in einem der Bereiche erkannt wird,
sollte festgelegt werden, daß der Kopf 86 ein lose gewickelter
fehlerhafter oder nicht-fehlerhafter Artikel ist. Wenn ein
Schatten in einem der Schräglinienbereiche 91 und 92 in dieser
Weise erscheint, wird der Kopfkern 86 zum Speicher 72 für
fehlerhafte Artikel 72 geliefert.
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Da ein Gerät zur Inspektion der gewickelten Drahtform
wie oben beschrieben vorgesehen ist, wird kein Kopfkern eines
fehlerhaften Artikels zu nachfolgenden Schritten der
Haken-Spulenwickelmaschine geliefert, wodurch die Produktivität in den
nachfolgenden Schritten verbessert wird. Damit kann die
herkömmliche Inspektion, die auf einer optischen Beobachtung
basiert, hinsichtlich der verschwommenen Bestimmung durch eine
quantitative Festlegung auf der Basis einer Bildverarbeitung
verbessert werden, und es kann eine Inspektion mit einem
höheren Genauigkeitsgrad durchgeführt werden. Außerdem kann der
herkömmliche Inspektionsschritt für einen gewickelten Draht auf
der Basis einer optischen Beobachtung entfallen, und es kann
somit eine bemerkenswerte Verminderung der Herstellungskosten
erzielt werden.