DE69411978T2 - Spulenwickelmaschine des Hakentyps - Google Patents

Spulenwickelmaschine des Hakentyps

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DE69411978T2
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    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/08Winding conductors onto closed formers or cores, e.g. threading conductors through toroidal cores
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Haken- Spulenwickelmaschine, insbesondere auf eine Haken-Spulenwickelmaschine, bei der ein Draht in ein Kernloch, welches in einem Kern gebildet ist, gefädelt und auf den Kern gewickelt wird.
  • Ein Magnetkopf beispielsweise eines Videobandrekorders oder eines Festplattenantriebs besitzt eine Spule, die durch Einfädeln eines dünnen Drahts in ein Kernloch gebildet ist, welches in einem Kern des Kopfes gebildet ist, und wobei der Draht um einen von einem Paar von Bereichen des Kerns gewickelt wird, die das Kernloch dazu zwischen festlegen, um dadurch eine Spule zu bilden. Die Spule wird dazu verwendet, ein Signal mittels einer elektromagnetischen Induktion oder einer magnetischen Induktion zu lesen oder zu schreiben.
  • Um einen Magnetkopf für einen Videobandrekorder oder einen Festplattenantrieb herzustellen, muß folglich ein Draht in ein Loch eines Kerns eingefädelt und auf den Kern gewickelt werden. Zu diesem Zweck wird eine Haken-Spulenwickelmaschine verwendet. Bei der Haken-Spulenwickelmaschine wird ein Haken, der angepaßt ist, einen Draht an einem Ende anzuhängen oder zu fangen, in ein Kernloch eines Kerns gefädelt und fängt einen Draht, und dann wird der Haken zurückgezogen, um den Draht in und durch das Kernloch zu führen, worauf ein Endbereich des Drahts verklemmt wird und durch eine Drehklammer gedreht wird, um den Draht um den Kern zu wickeln, um eine Spule zu bilden.
  • Bei der herkömmlichen Haken-Spulenwickelmaschine mit dem oben beschriebenen Aufbau wird ein Draht gewickelt, jedoch nicht in einem ausgerichteten Zustand, da die Maschine nicht eine Funktion hat, die Position eines Drahts, der gerade gewickelt wird, zu steuern, so daß der Draht in einem natürlichen oder nicht-kontrollierten Zustand gewickelt wird. Somit ist die herkömmliche Haken-Spulenwickelmaschine bezüglich der folgenden Punkte nachteilig.
  • Insbesondere ist die Belegungsrate des Drahts im Kernloch so niedrig, daß das Kernloch voll belegt ist, bevor der Draht mit einer vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt ist, was zur Folge hat, daß der Draht nicht mit der vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt wird. Außerdem ist der Wickelzustand nicht immer unter verschiedenen Werkstücken gleichförmig, was eine Abweichung in der Kennlinie der Werkstücke zur Folge hat, d. h., der Kerne von Magnetköpfen nach dem Wickelschritt. Außerdem ist es möglich, daß der Draht sich an einem Bereich des Kernlochs anhäuft, was zumindest einen letzten Schritt des Wickelbetriebs schwierig macht, was eine Verschlechterung der Ausbeute zur Folge hat.
  • Die FR-A 2 635 904 beschreibt eine Haken-Spulenwickelmaschine, bei welcher zusammenwirkende Bewegungen einer Einspannvorrichtung und eines Hakens es erlauben, daß ein Draht auf einen Kern gewickelt werden kann, um eine Spule zu bilden. Diese Maschine besitzt eine Einrichtung, die es der Einspannvorrichtung und dem Kern erlaubt, in verschiedenen Richtungen versetzt zu werden. Diese Einrichtung wird dazu verwendet, die Einspannvorrichtung und den Kern vor dem Wickeln auszurichten. Um außerdem dem Verkürzen des Drahts während des Wickelns entgegenzuwirken, wird die Einspannvorrichtung in der radialen Richtung der Spule, wenn das Wickeln fortschreitet, versetzt.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, mit der ein Draht korrekt mit einer vorgegebenen Anzahl von Windungen gewickelt werden kann.
  • Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, die eine Abweichung von körperlichen Eigenschaften von Kernen, die daraufhin erzeugt werden, beseitigt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitzustellen, mit der die Schwierigkeit beim Wickeln zumindest bei der letzten Stufe beseitigt werden kann, die durch einen Draht verursacht wird, wenn sich der Draht lediglich an einem Bereich eines Kernlochs anhäuft.
  • Um die oben beschriebenen Aufgaben zu lösen, wird gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung eine Haken-Spulenwickelmaschine bereitgestellt, mit:
  • einer Lagereinrichtung, um darauf einen Kern zu lagern, der ein Kernloch hat, welches darin gebildet ist, so daß ein Draht, der auf den Kern zu wickeln ist, durch das Kernloch gefädelt und auf dem Kern gewickelt werden kann, um eine Spule zu bilden;
  • einer Einspannvorrichtung, welche den Draht erfassen und in eine vorgegebene Position verschieben kann; und
  • einem Haken, der sich durch das Kernloch des Kerns verschieben kann, der auf der Lagereinrichtung gelagert ist, um den Draht in der vorgegebenen Position zu fangen und sich zurück durch das Kernloch zu verschieben, um den Draht durch das Kernloch zu fädeln;
  • dadurch gekennzeichnet, daß außerdem eine Positionseinstelleinrichtung vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, eine Relativverschiebung in der axialen Richtung der Spule zwischen dem Kern und der Einspannvorrichtung bei der Rückverschiebung des Hakens oder bei der Verschiebung der Einspannvorrichtung zu bewirken, wobei zumindest die Einspannvorrichtung oder die Lagereinrichtung verschoben wird.
  • Bei der Haken-Spulenwickelmaschine wird die Relativposition des Kerns und der Einspannvorrichtung in der axialen Richtung der Spule bei der Rückwärtsverschiebung des Hakens oder bei der Verschiebung der Einspannvorrichtung eingestellt, wobei die Lagereinrichtung nach oben oder nach unten mittels einer Hebepositionseinstellungseinrichtung verschoben wird, wobei in diesem Zustand der Draht auf den Kern gewickelt wird. Somit kann der Draht in einem gutausgerichteten Zustand in das Kernloch durch diesen Positionseinstellungsbetrieb für den Kern/die Einspannvorrichtung in der axialen Richtung durch die Hebepositionseinstellungseinrichtung gewickelt werden.
  • Bei der Haken-Spulenwickelmaschine, wo eine Drahtlage, die mehrere Windungen des Drahts umfaßt, auf einer anderen Drahtlage gebildet ist, die mehrere Windungen des Drahts umfaßt, kann vorzugsweise die Relativverschiebung, die durch die Positionseinstelleinrichtung bei einem einzigen Wickelbetrieb für eine Windung ausgeführt wird, bei einer Bildung einer oberen Lage des Drahts größer als bei einer Bildung einer unteren Lage des Drahts eingestellt sein.
  • Eine solche Differenz im Verschiebungshub der Einspannvorrichtung macht es möglich, eine obere Lage des Drahts korrekt ausgerichtet auf einer unteren Lage des Drahts zu bilden.
  • Vorzugsweise umfaßt die Haken-Spulenwickelmaschine außerdem einen Drahthalter, der gegenüberliegend einem Endbereich des Drahts in einer axialen Richtung einer Spule, die gebildet wird, angeordnet ist, wenn der Draht durch das Kernloch gefädelt und auf den Kern gewickelt wird.
  • Aufgrund der Bereitstellung des Drahthalters wird der Draht in einem Zustand gewickelt, wo der Endbereich des Drahts in der axialen Richtung der Spule, die gerade gebildet wird, durch den Drahthalter gesteuert wird. Somit kann der Draht korrekt gewickelt werden, und es kann verhindert werden, daß er aus dem Endbereich der Spule, die gerade gebildet wird, in der axialen Richtung der Spule hervorsteht.
  • Die obigen und weiteren Aufgaben, Gesichtspunkte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden schnell aus der folgenden Beschreibung und den Patentansprüchen deutlich, die in Verbindung mit den Zeichnungen zu lesen sind, bei denen gleiche Teile oder Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht einer Spulenwickelmaschine, für die die vorliegende Erfindung angewandt wird;
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte vordere Seitenansicht eines Hakens, der bei der Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist, verwendet wird;
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Drahteinfädelbetrieb durch den Haken, der in Fig. 2 gezeigt ist, zeigt;
  • Fig. 4 und 5 ist eine Seitenansicht und eine Vorderansicht, die den in Fig. 3 gezeigten Drahteinfädelbetrieb zeigen;
  • Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Kopfkerns, für den der Drahteinfädelbetrieb beendet wurde;
  • Fig. 7 bis 12 sind vergrößerte Draufsichten, teilweise im Schnitt, die aufeinanderfolgende Schritte eines Drahtwickelbetriebs einer Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist, zeigen;
  • Fig. 13 ist eine vordere Seitenansicht eines Schwenkmechanismus für eine Flug-Einspannvorrichtung der Haken-Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist;
  • Fig. 14 ist eine vordere Teilansicht, die einen Schwenkmechanismus für einen Kopfkern der in Fig. 1 gezeigten Haken-Spulenwickelmaschine zeigt;
  • Fig. 15 bis 19 sind vergrößerte vordere Seitenansichten, die verschiedene Schritte eines Verfahrens zum Wickeln eines Drahtes in ein Kernloch eines Kopfkerns durch die Haken- Spulenwickelmaschine, die in Fig. 1 gezeigt ist, zeigen;
  • Fig. 20 ist eine vergrößerte vordere Seitenansicht, die einen Draht zeigt, der auf einem Kern eines Kopfschiebers durch die in Fig. 1 gezeigte Haken-Spulenwickelmaschine gewickelt ist;
  • Fig. 21 und 22 sind schematische vordere Seitenansichten, teilweise im Schnitt, die verschiedene Schritte eines Verfahrens zum Wickeln des in Fig. 20 gezeigten Drahtes zeigen;
  • Fig. 23 ist eine graphische Darstellung, die den Schwenkbetrag der Flug-Einspannvorrichtung zeigt;
  • Fig. 24 ist eine graphische Darstellung, die den Schwenkbetrag eines Werkstücks zeigt;
  • Fig. 25 ist eine vordere Seitenansicht, die einen Antriebsmechanismus für einen Drahthalter der in Fig. 1 gezeigten Haken-Spulenwickelmaschine zeigt;
  • Fig. 26 ist eine vordere Seitenansicht, die den Drahthalter von Fig. 25 jedoch in einem offenen Zustand zeigt;
  • Fig. 27 ist eine perspektivische Ansicht, die den Drahthalter zeigt;
  • Fig. 28 ist eine ähnliche Ansicht, die jedoch einen anderen Drahthalter von einer anderen Richtung aus zeigt;
  • Fig. 29 ist eine vordere Seitenansicht des Drahthalters, wobei ein Betrieb zum Wickeln eines Drahts gezeigt wird, während ein Endteil des Drahts, der den Drahthalter verwendet, gesteuert wird;
  • Fig. 30 bis 32 sind vergrößerte vordere Teilseitenansichten, teilweise im Schnitt, die verschiedene Stufen eines Betriebs zum Steuern eines Drahts während des Wickelns durch einen Ansatz des Drahthalters zeigen;
  • Fig. 33 ist eine Blockdarstellung eines Geräts zur Inspizierung der Form des gewickelten Drahts; und
  • Fig. 34 bis 36 sind vordere Seitenansichten, die Bilder zeigen, die durch eine Fernsehkamera aufgenommen wurden.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • In Fig. 1 ist eine Haken-Spulenwickelmaschine gezeigt, für die die vorliegende Erfindung angewandt wird. Die gezeigte Spulenwickelmaschine besitzt ein Chassis 10 auf einer Plattform. Mehrere Drahtliefer-Spulenkörper 11 sind auf der stromaufwärtigen Seite in einer Drahtlieferrichtung auf dem Chassis 10 vorgesehen, so daß ein Draht von einer der Spulenkörper 11 geliefert werden kann. Ein Zugmechanismus 12 ist auf der stromabwärtigen Seite der Drahtliefer-Spulenkörper 11 angeordnet. Ein Paar von Chiphaltern 13 ist auf der stromabwärtigen Seite des Zugmechanismus 12 angeordnet, wobei jeder ein Teil lagern kann, um einen Kern zu halten, auf welchem ein Draht zu wickeln ist, beispielsweise auf ein Kopfbasisteil.
  • Ein Haken 16 ist vor einem jeden der Chiphalter 13 angeordnet. Ein Paar von Flug-Einspannvorrichtungen 17 ist auf der gegenüberliegenden Seite der Haken 16 in bezug auf die Chiphalter 13 angeordnet, wobei jede durch eine Spindel 18 drehbar ist. Die Spindel 18 sind an unteren Bereichen eines Spindelantriebsabschnitts 19 befestigt. Der Spindelantriebsabschnitt 19 ist auf einem Schwenkabschnitt 20 angeordnet. Zwei Mikroskope 21 sind vor und einzeln gegenüber den Chiphaltern 13 angeordnet. Ein Bildverarbeitungsabschnitt 22 ist längs des Spindelantriebsabschnitts 19 angeordnet.
  • Eine verschiebbare Schiene 26 ist unter den Chiphaltern 13 angeordnet und dehnt sich in einer Querrichtung aus, und ein Anschlußende-Verarbeitungsgerät 27 ist auf der Anschlußendseite der verschiebbaren Schiene 26 angeordnet. Ein Werkstück-Herausnahmegerät 28 ist bei einem Ende des Anschlußende-Verarbeitungsgeräts 27 angeordnet, und ein Magazin 29 ist unter dem Werkstück-Herausnahmegerät 28 angeordnet.
  • Anschließend wird nun ein Mechanismus zum Überqueren der Flug-Einspannvorrichtungen 17 in einer horizontalen Richtung und in einer vertikalen Richtung mit Hilfe von Fig. 13 beschrieben. Der Mechanismus besitzt einen Rahmen 32 und zwei Führungsschienen 33, die in einer Querrichtung auf einer Vorderfläche des Rahmens 32 angeordnet sind. Eine verschiebbare Platte 34 ist für eine Verschiebung in einer horizontalen Richtung längs der Führungsschienen 33 gelagert. Die verschiebbare Platte 34 ist lagerichtig in der horizontalen Richtung mittels einer Vorschubspindel 36 eingestellt, die durch einen Motor 35 drehbar angetrieben wird.
  • Eine Lagerplatte 38 ist auf der verschiebbaren Platte so gelagert, daß sie sich in einer vertikalen Richtung durch vertikale Führungsmittel verschieben kann. Die Lagerplatte 38 wird in einer vertikalen Richtung mittels einer Riemenscheibe 39 und einer Vorschubspindel 40 verschoben. Die Riemenscheibe 39 wird durch einen nicht gezeigten Motor drehbar angetrieben, der auf einer Rückseite der Lagerplatte 38 angeordnet ist.
  • Anschließend wird nun ein Mechanismus zum Verschieben eines Werkstücks in einer vertikalen Richtung und einer horizontalen Richtung mit Hilfe von Fig. 14 beschrieben. Der Mechanismus besitzt eine verschiebbare Platte 43, die in einer horizontalen Richtung mittels eines Motors 44 und einer Vorschubspindel 45 verschoben wird.
  • Eine Gleittafel 46 ist so gelagert, daß sie sich in einer vertikalen Richtung auf der verschiebbaren Platte 43 verschieben kann. Die Gleittafel 46 wird in einer vertikalen Richtung mittels eines Motors 47 und einer Vorschubspindel 48 verschoben. Eine Werkstück-Befestigungsplatte 49 ist an einem oberen Ende der Gleittafel 46 angeordnet.
  • Anschließend wird ein Verschiebemechanismus für einen Drahthalter 54 beschrieben, der beim Wickeln eines Drahtes einen Wickelzustand eines Endbereichs des Drahtes in einer axialen Richtung einer zu bildenden Spule steuert. Gemäß Fig. 25 ist der Drahthalter 54 an einem Endbereich eines Lagerteils 60 gelagert. Das Lagerteil 60 ist so gelagert, daß es sich um einen Drehbolzen 61 drehen kann. Das Lagerteil 60 ist mit einer Verbindungsplatte 62 verbunden, und das andere Ende der Verbindungsplatte 62 ist mit einem Stab 64 eines Zylinders 63 verbunden. Damit dreht sich bei einem Betrieb des Zylinders 63 das Lagerteil 60, wie in Fig. 26 gezeigt ist, um den Drahthalter 54 zurückzuziehen.
  • Der Drahthalter 54 besitzt an seinem oberen Ende einen Ansatz, wie in Fig. 27 und 28 gezeigt ist, wobei der Ansatz 55 auf einem Basisteil des Drahthalters 54 über einen Arm 56 gelagert ist. Eine Ausnehmung 57 ist an einem Wurzelbereich des Ansatzes 55 gebildet, und ein konkaver Bereich 58 ist benachbart am einem oberen Ende der Ausnehmung 57 des Ansatzes 55 gebildet (Fig. 29). Ein Kammlinienbereich 59 ist an einem scharfen Rand auf der hinteren Seite des Ansatzes 55 gebildet, und ist so ausgebildet, um beim Wickeln eines Drahtes einen Endbereich des Drahtes in einer axialen Richtung einer zu bildenden Spule, wie in Fig. 29 gezeigt ist, zu steuern.
  • Anschließend wird ein Gerät zum Kontrollieren eines Wickelzustandes eines Drahtes auf einem Kern mit Hilfe von Fig. 33 beschrieben. Das Gerät besitzt einen Wickelabschnitt 66, der aus dem Haken 16 und den Flug-Einspannvorrichtungen 17 besteht, und einer Fernsehkamera 67 und einer Beleuchtungslampe 70, die einandergegenüberliegend auf der stromabwärtigen Seite des Wickelabschnitts 66 angeordnet sind, um ein Bild eines Kerns 86, für den ein Draht gewickelt wurde, aufzunehmen.
  • Die Fernsehkamera 67 ist mit einem Bildverarbeitungsabschnitt 22 verbunden, der wiederum mit einem Schnittstellenabschnitt 68 (I/F) verbunden ist. Der Schnittstellenabschnitt 68 ist mit einer Spulenwickel-Maschinensteuerung 69 verbunden, die die gesamte Spulenwickelmaschine steuert. Die Spulenwickelmaschinensteuerung 69 trennt wahlweise Produkte in einwandfreie Artikel und in fehlerhafte Artikel. Ein Stapler 71 für einwandfreie Artikel zum Unterbringen von einwandfreien Artikeln und ein Stapler 72 für fehlerhafte Artikel zum Unterbringen von fehlerhaften Artikeln ist auf der stromabwärtigen Seite des Wickelabschnitts 66 angeordnet.
  • Der Betrieb der Spulenwickelmaschine, die den oben beschriebenen Aufbau hat, wird anschließend beschrieben. Zunächst wird der übliche Betrieb der Spulenwickelmaschine mit Hilfe von Fig. 1 beschrieben. Ein Draht 50, der von einem der Drahtliefer-Spulenkörper 11 geliefert wird, wird in eine Position vor einem Kopfkern eingeführt, der durch einen Chiphalter 13 gehalten wird, wobei eine Zugspannung durch den Zugmechanismus 12 auf diesen angelegt wird, und dann wird der Draht 50 durch Mitwirkung der Bewegung des Hakens 16 in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und der Drehbewegung der Flug-Einspannvorrichtung 17 gewickelt. Der Zustand des Drahts 50, der gewickelt wird, wird optisch durch das Augenlicht mittels eines Mikroskops 21, wenn notwendig, beobachtet, oder durch die in Fig. 33 gezeigte Fernsehkamera 67, und es wird eine Bildverarbeitung durch den Bildverarbeitungsabschnitt 22 durchgeführt.
  • Der Kopfkern, auf welchem ein Kopf, für den der Draht 50 gewickelt wurde, gehalten wird, wird längs der verschiebbaren Schiene 26 entlassen, und es wird die Bearbeitung eines Anschlußendes des Drahts durch das Anschlußende-Bearbeitungsgerät 27 durchgeführt. Danach wird das Werkstück aus dem Werkstück- Herausnahmegerät 28 genommen und im Magazin 29 untergebracht.
  • Nachfolgend wird ein Haken 16, der mit einer Flug-Einspannvorrichtung 17 zusammenarbeitet, um einen Draht in der oben beschriebenen Weise zu wickeln, beschrieben. Der Haken ist einstückig durch Bearbeitung eines Plattenteils in Form einer dünnen Platte hergestellt und hat einen J-förmigen Fangbereich 75 an seinem einen Ende, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der Haken 16 besitzt eine konstante Abmessung in einer vertikalen Richtung innerhalb eines Bereichs einer vorgegebenen Länge vom Anschlußende und hat eine obere Fläche, die an einem Bereich in Anschluß an die vorgegebene Länge so geneigt ist, um den Querschnittsbereich des Hakens 16 in Richtung auf die Basisendseite des Hakens 16 zu vergrößern, um einen Anfangsbereich 76 zu bilden. Der Anfangsbereich 76 endet an einer Position von beispielsweise 1,0 mm vom Anschlußende des Hakens 16, und die Dimension des Bereichs des Hakens 16 in der vertikalen Richtung beträgt 0,13 mm. Durch diesen beschriebenen Aufbau wird eine ausreichende mechanische Festigkeit sichergestellt.
  • Fig. 3 bis 6 zeigen einen Anhäng- oder Fangbetrieb des Drahts 50 durch den Haken 16. Ein Endbereich des Hakens 16 wird zunächst vorgeschoben, damit dieser durch ein Kernloch 82 eines Kerns 81 läuft, der auf einer Gleitschiene 80 vorgesehen ist, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, und dann wird der Draht 50 längs des Führungsteils 76 des Hakens 16 geführt, wonach der Draht 50 durch den J-förmigen Fangbereich 75, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, angehängt oder gefangen wird. In diesem Zustand wird der Haken 16 zurückgezogen, worauf der Draht 50, der durch den J-förmigen Fangbereich 75 angehängt ist, in das Kernloch 82 eingeführt und durch dieses gewickelt wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
  • Anschließend wird nun der Wickelbetrieb des Drahts 50 durch den Haken 16 und eine mitwirkende Flug-Einspannvorrichtung 17 mit Hilfe von Fig. 7 bis 12 beschrieben. Während der Haken 16 im Kernloch 82 befestigt ist und sich durch dieses erstreckt, wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 betätigt, um den Draht 50 durch den J-förmigen Fangbereich 75 des Hakens 16 zu verhaken, wobei vom Führungsbereich 76 des Hakens Gebrauch gemacht wird.
  • Danach wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 so gedreht, wie in Fig. 8 gezeigt ist, bis sie sich in eine Position verschiebt, bei der sie einem Endbereich des Hakens 16 gegenüberliegt. In diesem Zustand wird der Haken 16 nach unten gezogen, wie in Fig. 9 gezeigt ist, so daß er vom Kernloch 82 gelöst wird. Darauf wird der Draht 50, der durch den Haken 16 angehängt ist, in das Kernloch 82 eingeführt und durch dieses gewickelt.
  • Danach wird der Draht 50 von der Flug-Einspannvorrichtung 17 gelöst, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Darauf wird das Anschlußende des Drahts 50 in einen freien Zustand gezogen. Dann wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 in eine Position auf der gegenüberliegenden Seite in bezug auf den Kern 81 verdreht, wie in Fig. 11 gezeigt ist, und dann wird der Draht 50 durch die Flug-Einspannvorrichtung 17 benachbart zum Haken 16 eingespannt. Danach wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 in ihre ursprüngliche Position, wie in Fig. 12 gezeigt ist, zurückgedreht. Somit wird der Draht 50, der durch das Kernloch 82 läuft, auf die Außenseite des Kerns 81 gewickelt. Der Betriebsvorgang wird entsprechend der Anzahl von Windungen, die auf dem Kern 81 zu wickeln sind, wiederholt, so daß der Draht 50 auf dem Kern 81 der Gleitschiene gewickelt wird, um dadurch einen Kopf zu bilden.
  • Bei der vorliegenden Spulenwickelmaschine wird ein ausgerichtetes Wickeln durch eine Schwenkmaschine für eine Flug- Einspannvorrichtung 17, welche in Fig. 13 gezeigt ist, und durch einen Schwenkmechanismus für einen Kopfkern 86, der in Fig. 14 gezeigt ist, erzielt. Insbesondere wird, wie in Fig. 15 gezeigt ist, die Flug-Einspannvorrichtung 17 in einer vertikalen Richtung mittels der Vorschubspindel 40 verschoben, wie in Fig. 13 gezeigt ist, während ein Kopfkern 85 einstellbar in einer vertikalen Richtung mittels des Motors 47 und der in Fig. 14 gezeigten Vorschubspindel 48 verschoben wird.
  • Ein fluchtender Wickelbetrieb für eine Spule eines Magnetkopfes für einen Videobandrekorder, wie oben beschrieben wurde, wird anschließend beschrieben. Wie in Fig. 15 gezeigt ist, ist das Haken-Spulenwickelgerät so aufgebaut, daß, um den Draht 50 mittels des Hakens 16 zu fangen oder zu verhaken, der Draht 50 geklemmt und durch die Flug-Einspannvorrichtung 17 gedreht und außerdem der Draht 50 durch den Haken 16, der durch ein Kernloch 87 des Kerns 86 läuft, verhakt und durch das Kernloch 87 gefädelt wird. Hier ist, wie oben beschrieben wurde, die Haken-Spulenwickelmaschine so aufgebaut, daß sowohl der Kopfkern 86 als auch die Flug-Einspannvorrichtung 17 individuell nach oben oder nach unten verschoben werden kann.
  • Es wird nun ein Betrieb zum Wickeln des Drahtes 50, während er durch die Einrichtung eines solchen Mechanismus wie oben beschrieben gesteuert wird, beschrieben. Fig. 16 und 17 zeigen ein Beispiel eines Betriebs, wo der Draht 50 in eine untere Lage des Kernlochs 87 des Kopfkerns 86 gesteuert wird. Wenn hier versucht wird, den Draht 50 auf eine Außenseite eines Bereichs des Kopfkerns 86 außerhalb des Kernlochs 87 zu wickeln, wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach unten verschoben, wie in Fig. 16 gezeigt ist. Wenn im Gegensatz dazu versucht wird, den Draht 50 in die Innenseite des Kernlochs 87 einzufädeln, wird der Kopfkern 86 nach oben verschoben, wie in Fig. 17 gezeigt ist.
  • Fig. 18 und 19 zeigen einen Betrieb zum Steuern des Drahts 50 in eine obere Lage des Kernlochs 87. Umgekehrt zu dem Fall, wo der Draht 50 in eine untere Lage des Kernlochs 87 gesteuert wird, wird die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach oben verschoben, wie in Fig. 18 gezeigt ist. Wenn weiter der Draht 50 durch das Kernloch 87 des Kopfkerns 86 zu fädeln ist, wird der Kopfkern 86 nach unten verschoben, um den Draht 50 durch das Kernloch 87 zu wickeln.
  • Wenn die vertikalen Positionen der Flug-Einspannvorrichtung 17 und des Kopfkerns 86 beliebig für jede Drehung variiert werden, kann die Flug-Einspannvorrichtung 17 in eine beliebige Position gesteuert werden, und es kann der Ausrichtungsgrad des gewickelten Drahts verbessert werden, um die Belegungsrate des Drahts 50 im Kernloch 87 zu steigern.
  • Ein Magnetkopf, der auf diese Art und Weise erhalten wird, ist bezüglich des Ausrichtungsgrads des gewickelten Drahtes 50 verbessert. Außerdem wird die Belegungsrate des gewickelten Drahts 50 im Kernloch 87 verbessert. Außerdem wird die Ausbeute von Magnetköpfen verbessert, und es wird die Abweichung bezüglich der Kennlinie unter den Kopfkernen, die Magnetköpfe bilden, reduziert.
  • Nachfolgend wird ein Wickelbetrieb für einen Draht 50 auf einem Kern 81 für eine Kopfgleitschiene 80 für einen Festplattenantrieb beschrieben. Bei der Haken-Spulenwickelmaschine, die einen Haken 16, der in Fig. 2 gezeigt ist, verwendet, wird der Draht 50 durch einen Bereich des Führungsteils 76 des Hakens 16 angehängt oder gefangen, wobei in diesem Zustand der Haken 16 zurückgezogen wird, um den Draht 50 durch das Kernloch 82 des Kopfkerns 81 zu fädeln. Da insbesondere der Draht 50 auf dem Haken 16 angeordnet ist und durch die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach unten gedrückt wird, um den Draht 50 mittels des Hakens 16, wie in Fig. 3 gezeigt ist, anzuhängen, wirkt eine nach unten wirkende Kraft bei jedem Fädelbetrieb, und dies wird für jede Windung wiederholt. Die Folge davon ist, daß sich der Draht 50 an einem unteren Bereich ansammelt, und als Folge davon wird die Spule eine Drahtwickelform haben, die an einem unteren Bereich, wie in Fig. 20 gezeigt ist, anschwillt.
  • Da jedoch Bereiche in der ersten Lage des Drahts 50, der auf dem Kopfkern 81 gewickelt ist, unmittelbar mit dem Kern 81 in Kontakt stehen, wie in Fig. 21 gezeigt ist, sind diese in der Reihenfolge von unten aufgrund der Reibungskraft gewickelt. Da mittlerweile Bereiche des Drahts 50 in der zweiten Lage auf dem Draht 50 gewickelt werden, der schon auf dem Kopfkern 81, wie in Fig. 22 gezeigt ist, gewickelt ist, ist dessen Reibungskraft etwas niedriger, jedoch, da diese in der Reihenfolge von oben gewickelt werden, sind diese gezwungen, gemäß der Reihenfolge gewickelt zu werden.
  • Da jedoch in der dritten Lage des Drahts 50 die Reibungskraft zwischen Bereichen des Drahts 50 niedrig ist und der Draht 50 durch die Flug-Einspannvorrichtung 17 angehängt ist, so daß eine nach unten wirkende Kraft auf den Haken 16 ausgeübt wird, wenn der Kopfkern 81 oder die Flug-Einspannvorrichtung 17 in einer Position in der vertikalen Richtung eingestellt ist, wird der Draht 50 dann nicht nach der zweiten Drehung in einem korrekt ausgerichteten Zustand auf die zweiten Lage gewickelt, sondern er wird geneigt, so daß er sich an einer niedrigeren Lage des Kernlochs 82 ansammelt, wie in Fig. 22 gezeigt ist. Damit somit der Bereich des Drahts 50 für die zweite Drehung mit einer Genauigkeit auf der zweiten Lage gewickelt werden kann, wird der Schwenkbetrag plötzlich an dem Bereich des Drahts 50 vergrößert. Insbesondere, wie in Fig. 23 und 24 gezeigt ist, wird sowohl der Schwenkbetrag der Flug-Einspannvorrichtung 17 als auch der Schwenkbetrag der Schiene 80 vergrößert.
  • Da eine nach unten wirkende Kraft auf den Draht 50 beim Wickeln des Drahts 50 und der Draht 50 für die dritte Lage auf den schon gewickelten Draht 50 gewickelt ist, werden die gewickelten Windungen des Drahts 50 dazu verpflichtet, sich an einer niedrigeren Lage aufgrund einer niedrigeren Reibung unter ihnen anzusammeln, und somit wird bei einer zweiten Wicklung von unten von der dritten Lage der Kern 81 und die Flug-Einspannvorrichtung 17 durch große Beträge verschwenkt, um ein Gleichgewicht mit der nach unten wirkenden Kraft einzurichten, um zu veranlassen, daß der Draht 50 an einer vorgegebenen Position gewickelt wird.
  • Obwohl es auch möglich ist, den Kern 81 und die Flug- Einspannvorrichtung 17 durch größere Beträge bei der dritten Windung von unten von der dritten Lage zu verschwenken, da die Größe des Kernlochs 82 unbestimmt ist und die Lücke vom Haken 16 eingeschränkt ist, gibt es hier eine Beschränkung in der Ausdehnung der Verschwenkung. Da der Kern 81 und die Flug-Einspannvorrichtung 17 durch große Beträge bei der zweiten Windung von unten verschwenkt werden, wird bei der dritten Windung von unten von der dritten Lage, sogar, wenn der Kern 81 und die Flug-Einspannvorrichtung 17 durch kleinere Beträge als diejenigen bei der zweiten Windung verschwenkt werden, der Draht 50 ausreichend angehoben, so daß er korrekt in seiner vorgegebenen Position gewickelt wird. Dies wird in ähnlicher Weise auf die vierte und folgende Windung von unten von der dritten Lage aus vorgenommen. Anders ausgedrückt kann durch Bereitstellung dieser Verschwenkungen, wie in Fig. 23 und 24 gezeigt ist, gegenüber der Flug-Einspannvorrichtung 17 und dem Werkstück 80 auch die dritte Lage in einem ausgerichteten Zustand gewickelt werden.
  • Es sei angemerkt, daß, wie oben beschrieben, bei der vorliegenden Haken-Spulenwickelmaschine die Flug-Einspannvorrichtung 17 und das Werkzeug 50 unabhängig voneinander verschwenkt werden. Dies hat die folgenden Gründe. Wenn insbesondere der Haken 16 an einer Position entfernt von der Flug-Einspannvorrichtung 17 ist, kann, sogar wenn die Flug-Einspannvorrichtung 17 nach oben verschoben wird, wenn der Haken 16 an ei ner unteren Lage im Kernloch 82 positioniert ist, der Draht 50 an einer unteren Lage gewickelt werden, und somit kann ein ausreichender Effekt nicht erzielt werden.
  • Wenn weiter nur die Gleitschiene 80 verschwenkt wird, besteht ein Nachteil darin, daß, wenn die Einspannvorrichtung 17 an einer Position entfernt vom Haken 16 ist, sogar wenn man wünscht, den Draht 50 an einer höheren Lage zu wickeln, der Draht 50 an einer niedrigeren Lage aufgrund der Position der Flug-Einspannvorrichtung 17 gewickelt wird.
  • Um diese beiden Nachteile, die oben beschrieben wurden, zu beseitigen, sind bei der vorliegenden Haken-Spulenwickelmaschine die Flug-Einspannvorrichtung 17 und die Gleitschiene 80 nach oben und unten unabhängig voneinander einstellbar verschiebbar, wodurch es ermöglicht wird, daß ein Draht in einem ausgerichteten Zustand sowohl auf dem Kopfkern 86 für einen Magnetkopf als auch auf dem Kern 81 einer Gleitschiene 80 für einen Festplattenantrieb gewickelt werden kann.
  • Anschließend wird nun ein Betrieb zum Steuern eines Endbereichs einer Spule, die aus dem Draht 50 hergestellt ist, der auf dem Kern 81 gewickelt ist, beschrieben. Der Mechanismus für den Betrieb besteht aus einem Ansteuermechanismus für den Drahthalter 54, der in Fig. 25 gezeigt ist, und dem Drahthalter 54, der in Fig. 27 und 28 gezeigt ist.
  • Der Drahthalter 54 ist auf dem Antriebsmechanismus, der in Fig. 25 gezeigt ist, befestigt, so daß er durch Betätigung des Zylinders 63 des Antriebsmechanismus zwischen zwei Positionen verschoben werden kann, wobei eine Spulenwickelposition umfaßt, die Fig. 25 gezeigt ist, d. h., eine Position, bei der ein Spulenwickelbetrieb durchgeführt wird, und eine ein Liefer/Entlade-Position umfaßt, die in Fig. 26 gezeigt ist, d. h., eine Position, bei der eine Befestigung und ein Loslösen des Schiebers 80, eine Sichtinspektion und eine Bildverarbeitung durchgeführt wird. Der Drahthalter 54 hat eine Gestalt, wie in Fig. 27 bis 29 gezeigt ist, und er ist in der Nähe des Kopfkerns 81 angeordnet, der positionsrichtig befestigt ist. Der Drahthalter 54 hat eine solche Fläche, die verhindert, daß während eines Drahtwickelbetriebs ein Ende eines Spulenherstel lungsbereichs des Drahts in einer Schieberichtung anschwillt, so daß die Fläche der Spule längs der Fläche des Drahthalters 54 gebildet werden kann, und hat eine Funktion als Führung, durch die während eines Drahtwickelbetriebs der Draht 50 ohne Schwierigkeit gleitend aufgewickelt werden kann.
  • Wenn der Drahthalter 54 in die in Fig. 26 gezeigte Liefer/Entladeposition verschoben wird, ist der Drahthalter 54 vom Kern 81 beabstandet, so daß er eine offene Lücke in der Nähe des Kerns 81 bildet. Damit wird das Befestigen und das Loslösen des Kerns 81 an und von der Drahtwickelposition und eine Sichtinspektion wesentlich erleichtert.
  • Anschließend wird ein Steuerbertrieb für den Draht 50 durch den Drahthalter 54 beim Wickeln mit Hilfe von Fig. 29 und 30 beschrieben. Der Ansatz 55 des Drahthalters 54 ist so positioniert, daß der Kammlinienbereich 59, der vom scharfen Rand des Ansatzes 55 gebildet ist, eine Lücke festlegt, die kleiner ist als die Abmessung des Außendurchmessers des Drahts 50 vom Ende des Kerns 81, wie in Fig. 30 gezeigt ist. Wenn der Draht 50 in diesem Zustand gewickelt wird, kann sich der Draht 50 nicht über die Kammlinie 59 erheben. Der Grund dafür liegt darin, daß die Lücke zwischen dem Ansatz 55 und dem Kopfkern 81 kleiner ist als der Durchmesser des Drahts 50.
  • Wenn andrerseits der Kammlinienbereich 59 nicht von einem Rand gebildet ist, sondern von einer gekrümmten Fläche, wird der Draht 50 zwischen den Ansatz 55 und dem Kopfkern 81 geraten, wie in Fig. 31 gezeigt ist, was zur Folge hat, daß die Form der Spule verlassen wird. Wenn die Lücke zwischen dem Ansatz 55 und dem Kopfkern 81 größer ist als der Außendurchmesser des Drahts 50, wird jedoch der Draht in die Lücke zwischen dem Kern 81 und dem Ansatz 55 eintreten, wie in Fig. 32 gezeigt ist, was zur Folge hat, daß dieser die Form der Spule verläßt.
  • Allgemein gilt, gleich welcher Art der Kopf ist, wenn der Draht 50 von einer Signallesefläche des Kopfs hervorragt, d. h., von einer Fläche, um einen Aufzeichnungsträger, beispielsweise eine Platte oder ein Band zu kontaktieren, daß der Aufzeichnungsträger durch den Draht 50 beschädigt werden kann. Wenn insbesondere in Draht in einer Weise, wie in Fig. 32 ge zeigt ist, gewickelt ist, ist der Kopf ein fehlerhafter Artikel. Der Kopf, der in Fig. 31 gezeigt ist, kann nicht als guter Artikel bezeichnet werden. Anders ausgedrückt ist es sehr wichtig, daß der Kammlinienbereich 59, der aus einem scharfen Rand gebildet ist, auf dem Ansatz 55 gebildet ist, und daß die Lücke zwischen dem Kopfkern 81 und dem Ansatz 55 so gewählt ist, daß diese kleiner ist als der Durchmesser des Drahts 50.
  • Da eine untere Fläche des Ansatzes 55, dessen Endbereich aus dem Kammlinienbereich 59 gebildet ist, mit einer oberen Fläche der Spule kontaktiert ist, die aus dem Draht 50 gebildet ist, wie in Fig. 30 gezeigt ist, folgt die Spule der unteren Fläche des Ansatzes 55. Wenn somit der Drahthalter 54 zurückgezogen wird, nachdem der Draht 50 in dieser Weise gewickelt wurde, zeigt die obere Fläche der Spule eine flache Endbearbeitung. Der Grund dafür liegt darin, daß der Draht 50 im Anschluß an die untere Fläche des Ansatzes 55 gewickelt ist. Da weiter ein Bereich des Drahthalters 54 auf der unteren Endseite des Ansatzes 55 und vom Kammlinienbereich 59 entfernt, der vom scharfen Rand gebildet ist, aus der Führungsfläche 53 besteht, die aus einer gekrümmten Fläche gebildet ist, wird während eines Winkelbetriebs der Draht nicht um den Ansatz 55 des Drahthalters 54 geschlungen. Die Folge ist, daß der Draht 50 nicht lose wird.
  • Außerdem werden, wie in Fig. 29 gezeigt ist, die Ausnehmung 57 und der konkave Bereich 58 an den Stellen des Drahthalters 54 gebildet, die der Wurzel des Ansatzes 55 benachbart sind, und, wenn der Draht 50 nach oben in einen Drahtwickelzustand verschoben wird, der durchgeführt wird, wobei der Haken 16 verwendet wird, die Ausnehmung 57 und der konkave Bereich 58 es dem Draht erlauben, daß dieser wie durch eine durchgezogene Linie in Fig. 29 gezeigt ist, entkommen kann. Der Grund dafür liegt darin, daß bei der Haken-Spulenwickelmaschine, um einen Verhakungsbetrieb des Drahts 50 mit dem Haken 16 durchzuführen, eine Reihe von Betätigungen durchgeführt werden, wobei, bevor der Haken 16 in den Kopfkern 81 eingeführt wird, der Draht nach oben verschoben wird, und dann der Haken 16 in das Kernloch 82 eingeführt wird, wonach der Draht 50 nach unten verschoben wird, wie durch eine Kettenlinie in Fig. 29 angedeutet ist, um den Draht 50 auf dem Führungsbereich 76 des Hakens 16 anzuordnen, wonach der Haken 16 nach unten gezogen wird. Bei einem solchen Betrieb kann, wenn die Ausnehmung 57 und der konkave Bereich 58 nicht vorgesehen sind, der Draht 50 nicht ausreichend angehoben werden, was zur Folge hat, daß der Draht 50 nicht mit dem Haken 16 verhakt werden kann.
  • Wenn der Drahthalter 54 in der Nähe des Kopfkerns 81 angeordnet ist, besteht jedoch die Möglichkeit, daß der Drahthalter 54 die Werkstückbefestigungsplatte 49 stören kann, auf welcher der Kopfkern 81 gehalten wird, oder daß die Spule beim Zurückbewegen den Werkstückhalter 54 stören kann, was zur Folge hat, daß die Spule nicht zurückbewegt wird. Außerdem wird eine Sichtinspektion der Spule schwierig oder unmöglich. Anders ausgedrückt, wenn der Draht 50 hervorragt, wird dieser nicht hinter dem Drahthalter 54, wie in Fig. 29 gezeigt ist, beobachtet. Wenn die Inspektion eine optische Inspektion ist, kann das Hervorragen des Drahts 50 möglicherweise beobachtet werden, wenn der Winkel des Augenlichts geändert wird, jedoch ist bei einer Bildverarbeitungsüberprüfung durch die Fernsehkamera 67 eine solche Inspektion nicht möglich.
  • Um die oben gerade beschriebenen Nachteile zu beseitigen, wird der Drahthalter 54 durch den Antriebsmechanismus, der in Fig. 26 gezeigt ist, zurückgezogen. Insbesondere, wenn der Zylinder 63 tätig ist, wird das Lagerteil 60 im Uhrzeigersinn um den Drehbolzen 61, der in Fig. 26 gezeigt ist, gedreht. Somit wird der Drahthalter 54, der an dem Endbereich des Lagerteils 60 gelagert ist, nach rechts nach oben durch die Drehbewegung des Lagerteils 60 gedreht. Somit ist kein Teil zwischen dem Kopfkern 81 und der Fernsehkamera 67 mehr vorhanden, und es kann der gesamte Kopf durch die Fernsehkamera 67 überwacht werden.
  • Um das Wickeln durchzuführen, wird der Zylinder 63 in der Umkehrrichtung betätigt, um den Drahthalter 54 zurück zu seiner Wickelposition zu verschieben, wie in Fig. 25 gezeigt ist. Bei einem solchen Umkehrbetrieb des Zylinders 63 wird das Lagerteil 60, welches den Drahthalter 54 hat, im Uhrzeigersinn um den Drehbolzen 61 durch die Federrückstellkraft der Rückstellfeder 52 verdreht, so daß sich der Drahthalter 54 dem Kopfkern 81 annähert. Schließlich wird das Lagerteil 60 durch das Stoppteil 65 angehalten, und es wird eine feste Lage zwischen dem Drahthalter 54 und dem Kopfkern 81 eingerichtet.
  • Da der Drehbolzen 61, auf dem das in Fig. 25 und 26 gezeigte Lagerteil 60 gelagert ist, mit einem hohen Genauigkeitsgrad durch ein Lager gehalten wird, wird ebenfalls das Lagerteil 60 und der Drahthalter 54 angetrieben, wobei eine hohe Dauerstandsfestigkeit beibehalten wird. Außerdem, wenn das Lagerteil 60 mit dem Stoppteil 65 zusammentrifft, wird der Drahthalter 54 federnd nach unten durch die Kraft der Rückstellfeder 52 ohne ein Spiel vorgespannt. Somit wird der Ansatz 55 des Drahthalters 54 jedesmal mit dreidimensional gleichen Abständen in bezug auf den Kopfkern 81 korrekt positioniert. Somit kommt es nicht vor, daß der Drahthalter 54 den Kopfkern 81 stört oder diesen zerstört. Da weiter der Abstand zwischen dem Drahthalter 54 und dem Kopfkern 81 fest ist, ist außerdem die Wicklungsform einer Spule normalerweise fest. Wenn somit der Drahthalter 54 lagerichtig in bezug auf den Kopfkern 81 eingestellt ist und einmal an dem Arm 60 befestigt ist, wird die Position dieses Arms danach nicht mehr verändert, wenn er angesteuert wird, sich zu verschieben.
  • Nachdem das Wickeln auf diese Weise durchgeführt ist, wird der Kopfkern 81 oder der Magnetkopf 86 durch das in Fig. 33 gezeigte Gerät zur Inspektion der gewickelten Drahtform inspiziert. Anschließend wird nun ein Inspektionsbetrieb beschrieben. Insbesondere wird der Videokopf 86, der durch den Wickelabschnitt 66 gewickelt wurde, zu einer Position zwischen der Fernsehkamera 67 und der Lampe 70 geliefert, und es wird ein Abbild des Magnetkopfes 86 durch die Fernsehkamera 67 aufgenommen. Dieses aufgenommene Abbild wird zur Bildverarbeitungseinrichtung 22 geliefert, durch die die Bildverarbeitung durchgeführt wird. Danach wird ein Ergebnis der Verarbeitung über den Schnittstellenabschnitt 68 zur Steuerung 69 geliefert, die die gesamte Spulenwickelmaschine steuert. Die Steuerung 69 stapelt, wenn das Ergebnis der Verarbeitung normal ist, den Ma gnetkopf 86 im Stapler 71 für einwandfreie Artikel 71. Wenn im Gegensatz dazu der Magnetkopf einen Fehler hat, wird der Magnetkopf im Stapler 72 für fehlerhafte Artikel gestapelt.
  • Die Bildverarbeitung des Bildverarbeitungsabschnitts 22 ist so, wie unten beschrieben wird. Fig. 34 zeigt einen Zustand, bevor ein Draht auf dem Kopfkern 86 des Videokopfs gewickelt wird. Bei dem vorliegenden Gerät wird vor einem Wickelbetrieb ein Bild des Videokopfs aufgenommen, und es wird ein Zustand einer schrägen Linie 91, d. h. eines Drahtwickel-Verbotsbereichs gespeichert. Da der Kopfkern 86 zwischen der Beleuchtungslampe 70 und der Fernsehkamera 67 angeordnet ist, ist eine Lage des Bilds, bei der der Kopfkern 86 des Videokopfs vorhanden ist, dunkel gezeigt, wie in Fig. 34 gezeigt ist, da das Licht durch den Kopfkern 86 unterbrochen wird.
  • Wenn ein Draht gewickelt ist, wird wieder ein Bild durch die Fernsehkamera 67 aufgenommen. Dann wird der Zustand der schrägen Linie mit dem Zustand verglichen, bevor der Draht gewickelt wurde. Wenn der Draht in dem schrägen Linienbereich 91 gewickelt wurde, erscheint dann ein Schatten des Drahts 50, wie in Fig. 35 gezeigt ist, und in diesem Fall wird bestimmt, ob der Kopfkern 86 ein fehlerhafter oder nicht-fehlerhafter Artikel ist. Es sollten übrigens die gegenüberliegenden Seitenschräglinienbereiche 92 in Fig. 36 betrachtet werden, und wenn ein Schatten des Drahts 50 in einem der Bereiche erkannt wird, sollte festgelegt werden, daß der Kopf 86 ein lose gewickelter fehlerhafter oder nicht-fehlerhafter Artikel ist. Wenn ein Schatten in einem der Schräglinienbereiche 91 und 92 in dieser Weise erscheint, wird der Kopfkern 86 zum Speicher 72 für fehlerhafte Artikel 72 geliefert.
  • Da ein Gerät zur Inspektion der gewickelten Drahtform wie oben beschrieben vorgesehen ist, wird kein Kopfkern eines fehlerhaften Artikels zu nachfolgenden Schritten der Haken-Spulenwickelmaschine geliefert, wodurch die Produktivität in den nachfolgenden Schritten verbessert wird. Damit kann die herkömmliche Inspektion, die auf einer optischen Beobachtung basiert, hinsichtlich der verschwommenen Bestimmung durch eine quantitative Festlegung auf der Basis einer Bildverarbeitung verbessert werden, und es kann eine Inspektion mit einem höheren Genauigkeitsgrad durchgeführt werden. Außerdem kann der herkömmliche Inspektionsschritt für einen gewickelten Draht auf der Basis einer optischen Beobachtung entfallen, und es kann somit eine bemerkenswerte Verminderung der Herstellungskosten erzielt werden.

Claims (3)

1. Haken-Spulenwickelmaschine, mit:
einer Lagereinrichtung (49), um darauf einen Kern (81) zu lagern, der ein Kernloch (82) hat, welches darin gebildet ist, so daß ein Draht (50), der auf den Kern zu wickeln ist, durch das Kernloch gefädelt und auf dem Kern gewickelt werden kann, um eine Spule zu bilden;
einer Einspannvorrichtung (17), welche den Draht erfassen und in eine vorgegebene Position verschieben kann; und
einem Haken (16), der sich durch das Kernloch (82) des Kerns verschieben kann, der auf der Lagereinrichtung gelagert ist, um den Draht (50) in der vorgegebenen Position zu fangen und sich zurück durch das Kernloch zu verschieben, um den Draht durch das Kernloch zu fädeln;
dadurch gekennzeichnet, daß außerdem eine Positionseinstelleinrichtung (39, 40, 47, 48) vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, eine Relativverschiebung in der axialen Richtung der Spule zwischen dem Kern und der Einspannvorrichtung bei der Rückverschiebung des Hakens (16) oder bei der Verschiebung der Einspannvorrichtung (17) zu bewirken, wobei zumindest die Einspannvorrichtung oder die Lagereinrichtung verschoben wird.
2. Haken-Spulenwickelmaschine nach Anspruch 1, wobei eine Drahtlage, die mehrere Windungen des Drahts (50) umfaßt, auf einer anderen Drahtlage gebildet ist, die mehrere Windungen des Drahts umfaßt, und die Relativverschiebung, die durch die Positionseinstelleinrichtung bei einem einzigen Wickelbetrieb für eine Windung ausgeführt wird, bei einer Bildung einer oberen Lage des Drahts größer als bei einer Bildung einer unteren Lage des Drahts eingestellt ist.
3. Haken-Spulenwickelmaschine nach Anspruch 1, die außerdem einen Drahthalter (55) umfaßt, der gegenüberliegend ei nem Endbereich des Drahts in einer axialen Richtung einer Spule, die gebildet wird, angeordnet ist, wenn der Draht durch das Kernloch gefädelt und auf den Kern gewickelt wird.
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