DE694022C - Einrichtung zum Festlegen der Ruder - Google Patents

Einrichtung zum Festlegen der Ruder

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DE694022C
DE694022C DE1936J0054447 DEJ0054447D DE694022C DE 694022 C DE694022 C DE 694022C DE 1936J0054447 DE1936J0054447 DE 1936J0054447 DE J0054447 D DEJ0054447 D DE J0054447D DE 694022 C DE694022 C DE 694022C
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rudder
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brake
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DE1936J0054447
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Airbus Defence and Space GmbH
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Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
    • B64C13/24Transmitting means
    • B64C13/26Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant
    • B64C13/28Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical
    • B64C13/30Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical using cable, chain, or rod mechanisms

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Festlegen der Ruder Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Festlegen ider Ruder im Freien parkender Flugzeuge mit einer an dem festzustellenden Ruder oder ;an einem mit.ihm praktisch unnachgiebig verbundenen Teil angeordnetem. Bremse, die, wenn sie fest angezogen ist, das Ruder festhält. Zwecks. Erhöhung der Betriebssicherheit, d. h. um nicht mit festgebremsten Rudern zu starten, hat man bereits vorgeschlagen, idie Ruderbremsen mit einem beim Parken des Flugzeuges zu verstellenden Gashebel oder einem Schaltglied für Zünder so zu verbinden, daß die Ruderbremsen angezogen werden, wenn das Schaltglied in die dem Parken entsprechende Stellung gebracht wird. Hierbei besteht nun der Nachbeil, daß, falls 'bei Parklage des Flugzeuges die Motoren einen Prüflauf durchführen sollen, die Ruderbremsen erst gelöst werden müssen, ehe der Motor eingeschaltet werden kann. Dies bedeutet aber, daß der den Prüflauf überwachende und durchführende Monteur außer den für den Prüflauf zu betätigenden Regelgliedern des Motors auch noch die Steuerung während des Prüflaufes handhaben muß. Diese zusätzliche Belastung für den Monteur ist unvorteilhaft. Hinzu kommt die Gefahr, daß der Monteur vergessen kann, nach dem durchgeführten Prüflauf die Ruderbremsen wieder in die Bremslage zu verstellen. Des weiteren sind bei dieser Anordnung die losen Ruder während der Reparatur oder beim Probelauf des Motors der gerade herrschenden Windstärke ausgesetzt, so :daß die Ruder, .die Ruderlager und die Rudergestänge eine Abnutzung und Überbeanspruchung erfahren..
  • Diese Nachteile werden bei der Anordnung nach der Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß die Ruderbremsen mit der Einrichtung zum Festbremsen des Fahrwerkes im Stand in der Weise verbunden sind, däß bei Bedienung der Ruderbremse beide Arten von Bremsen angezogen und gelöst werden.. Hierdurch ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, so z. B. daß beim Probelauf oder bei der Reparatur - eines Motors der Monteur der Mühe der sonst zusätzlichen Bedienung . der Ruderbremse enthoben ist; er braucht sich auch nicht um die Steuerung zu kümmern. Als wesentlicher Vorteil ist es auch. zu erachten, daß die Ruder bei der Anordnung nach her Erfindung auch während der Reparatur oder des Probelaufes eines Motors festgebremst bleiben; ein Hinundherbewegen der Ruder durch den Wind kann nicht mehr eintreten. Nach der Reparatur 'des Motors kann nicht vergessen werden, die Bremsen festzuziehen, da sie bei der erfindungsgemäßen Anordnung vorher nicht gelöst zu werden brauchten.
  • Die weiteren Vorteile d:er ;Erfindung werden mit Hinweis auf die Zeichnung, die eine schematische Darstellung des Erfindungsigedankens .darstellt, näher :erläutert werden. Erfindungsgemäß sind die Rudergestänge 1q; der nicht näher dargestellten Ruderbremsen in der aus Abb. i ersichtlichen Weise mit der Fahrwerksbremse i verbunden. Die Fahrwerksbremse i kann durch zwei verschiedene Stellglieder 6 und 9 bedient-werden. Das eine Stellglied 6 dient ziun Bremsen, solange das Flugzeug sich auf dem Boden bewegt, das andere Stellglied 9 dient zum Festbremsen des Flugzeuges im Stand. An die Eahnverksbremse i ist ein längs verschiebliches Ge-. stänge 2 ,angeschlossen, auf das eine Feder 3 im Sinne des Lösens der Fahrwerksbremse i ständig einwirkt. Das Gestänge 2 trägt zwei Anschläge q. und 5. Mit dem einen Anschlag 4. arbeitet ein Bremshebel 6 zusammen, der bei gelöster Fahrwerksbremse i von einer leichten Feder 7 ständig ,gegen einen festen Anschlag 8 ,gezogen wird, während er bei seiner Verschwenkung durch den Flugzeugführer sich gegen den Anschlag q. des Gestänges 2 legt und die Fahrwerksbremse i anzieht. Mit dem anderen Anschlag 5 arbeitet ein für die Betätigung beider Bremsen bestimmter Bremshebel 9 zusammen, der mittels einer Klinke io und eines Zahnbogens i i in verschiedenem Lagen festgestellt werden kann und der bei gelöster Eahrwerksbremse i und gelöster nicht ' .dargestellter Ruderbremse die in Abb. i gezeichnete Lage einnimmt, wobei die Klinke i o in eine der Rasten auf der linkem Seite des Zahnbogens i i eingelegt ist, während der Bremshebelg bei Verschwenken ,durch den Flugzeugführer sich gegen den Anschlag 5 anlegt. Auf der Achse 12 des Bremshebels 9 ist noch ein als Segment ausgebildeter Hebel 13 befestigt, an welchem die zu den nicht dargestellten Ruderbremsen führende Kraftleitung 1q. angeschlossen ist.
  • Es ergeben sich, je nachdem, welcher der beiden Bremshebel6 oder 9 betätigt wird, zwei verschiedene Wirkungsweisen. Wird der Bremshebe16 im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt, so wird die Fahrwerksbremse i angezogen, ohne daß die aus den Teilen 9 bis i q. bestehende auch auf die Ruderbremsen wirkende Einrichtung beeinflußt wird. Das Verschwenken des Bremshebels 9 im Sinne des Uhrzeigers bewirkt hingegen das Anziehen der Fahrwerksbremse i und gleichzeitig, da das Segment 13 mitverschwenkt und auf' die Kraftleitung i q. ein Zug ausgeübt wird, das Anziehen ,der Ruderbremsen. Durch Einlegen .der Klinke i o in eine der Rasten auf der rechten Seite des Zahnbogens i i werden also Fahrwerk und Ruder im Stand dauernd festgebremst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCii Einrichtung zum Festlegen .der Ruder parkender Flugzeuge mit einer an dem festzulegenden Ruder oder an einem mit ihm praktisch unnachgiebig verbundenen Teil angeordneten Bremse, die, wenn sie angezogen ist, das Ruder esthält, dadurch gekennzeichnet, .daß die Rudierbremsen mit der Einrichtung zum Festbremsen des Fahrwerkes im Stand in der Weise verbunden sind, daß bei Bedienung der Ruderbremsen beide Arten von Bremsen gemeinsam angezogen und gelöst werden.
DE1936J0054447 1936-03-01 1936-03-01 Einrichtung zum Festlegen der Ruder Expired DE694022C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4979783A (en) * 1989-07-12 1990-12-25 Allied-Signal Inc. Parking brake control valve dual actuating device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4979783A (en) * 1989-07-12 1990-12-25 Allied-Signal Inc. Parking brake control valve dual actuating device

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