DE582987C - Feststellvorrichtung fuer den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen

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DE582987C
DE582987C DEZ20008D DEZ0020008D DE582987C DE 582987 C DE582987 C DE 582987C DE Z20008 D DEZ20008 D DE Z20008D DE Z0020008 D DEZ0020008 D DE Z0020008D DE 582987 C DE582987 C DE 582987C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Biblrotheek Bur. Ind. Eigendom • 12 SEP. 1933
AUSGEGEBEN AM 26. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 582987
. KLASSE 63 c GRUPPE 51 m
Z 20008 llfojc Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: io. August
Zahnradfabrik Friedrichshafen Akt.-Ges. in Friedrichshafen a. B. Feststellvorrichtung für den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1932 ab
Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung für den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen, bei der zwecks Vermeidung der bisher vielfach in Verbindung mit dem Bremsbedienungshebel benutzten Sperrzahnbogen der Bremsbedienungshebel unter Vermittlung des bekannten und zu diesem Zweck gebräuchlichen, auf einer fest mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Schiene sperrbaren to Mitnahmegliedes auf das Bremsgestänge einwirkt.
Es ist schon bekannt, mit dem Bremsbedienungshebel ein unter dem Einfluß der Rückstellfeder der Bremse stehendes, auf einer mit dem Fahrzeugrahmen fest verbundenen Schiene sperrbares Mitnahmeglied zu verwenden. Bei dieser bekannten Einrichtung schnellt jedoch bei Verwendung eines einzigen Sperrgliedes jeweils nach dem Loslassen so des Handhebels das Bremsgestänge schlagartig zurück.
Die bekannte Sperrung des Bremsbedienungshebels wird nun erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß ein Klemmhebel in dem auf der fest am Fahrzeugrahmen angeordneten Schiene vorgesehenen Mitnahmeglied durch Anschläge begrenzt beweglich unter Wirkung einer sich am Mitnahmeglied stützenden Feder angeordnet ist, derart, daß beim Zurückbewegen des Bremsgestänges aus der Bremsstellung in die Ruhestellung der Klemmhebel gegen eine Fläche des Mitnahmegliedes gepreßt wird und ein Zurückschnappen des Klemmhebels verhindert wird.
Weiter besteht erfindungsgemäß die Verbesserung darin, daß mit dem Klemmhebel Gleitschuhe vorgesehen sind, durch deren Vermittlung der Klemmhebel seine Pressung auf die mit dem Fahrzeugrahmen verbundene Schiene ausübt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. i. zeigt von der Seite gesehen einen Handbremshebel α und die zwischen diesem Hebel α und dem Bremsgestänge b angeord- 4s nete Einrichtung in Klemmstellung.
Abb. 2 läßt die erfindungsgemäße Feststellvorrichtung in einer weiter durchgebildeten Ausführungsform erkennen.
Auf der fest im Fahrzeugrahmen vorgesehenen Schiene c sitzt ein an die Stange b des Bremsgestänges angelenkter Klemmhebel d, welcher bei entsprechendem Kippen sich auf der Schiene c festklemmt (vgl. Abb. 1). Zur Bewegung des Klemmhebels d ist · ein Mitnahmeglied e auf der Schiene c verschiebbar, und dieses Mitnahmeglied ist an den Bremshebel α angeschlossen, z. B. durch einen Lenker f. Das Mitnahmeglied e ist bügelartig ausgebildet und übergreift den Klemmhebel d. Für gewöhnlich stellt sich der Klemmhebel d in die in der Zeichnung gezeigte Klemmstellung, und zwar durch die Wirkung der JBremsrückstellfeder bzw. -federn. Mit Beginn der Verdrehung des Hebels α entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn wird der Klemmhebel d so gestellt, daß die Klemmung aufgehoben ist. Das Mit-
nahmeglied e besitzt einen Vorsprung e', welcher sich an den Klemmhebel d möglichst in der Nähe des Anlenkpunktes der Stange b anlegt. Und nun kann der Hebel α verstellt S werden, d. h. die Bremse angezogen oder gelöst werden. Sobald man rriit dem Bewegen des Hebels α aufhört, wird die Hemmvorrichtung wieder wirksam und sichert den Hebel in seiner jeweiligen Lage.
<o Um zu verhindern, daß das Zurückbewegen des Bremsgestänges, d. h. der Stange b, aus der Bremsstellung in die Leerstellung (Lösestellung der Bremse) durch Schnappen des Klemmhebels ruckweise erfolgt, ist eine >S Feder, z.B. eine Druckfederg, in dem Mitnahmeglied e vorgesehen, welche auf den Klemmhebel d einwirkt. Die Feder g ist verhältnismäßig schwach zu wählen, denn sie soll nur die Anlage der einen Kante des ao Klemmhebels d an die eine (rechtsliegende) Fläche des Mitnahmegliedes e bewirken, nicht aber auf die hauptsächliche Wirkungsweise der Hemmeinrichtung von Einfluß sein. Nebenbei nur dient die Feder g noch als as Sicherung des Klemmhebels gegen ungewolltes Lösen bei Erschütterungen.
Nach Abb. 2 legt sich der Klemmhebel d nicht direkt auf die Führungsschiene c, sondern er wirkt auf Schuhe h, welche auf der Schiene c verschoben werden können. Diese Schuhe bleiben vermöge der Bundteile h' im Klemmhebel gesichert. Durch diese Ausbildung wird die vom Klemmhebel d ausgeübte Kantenpressung mittels der Schuhe h in eine Flächenpressung umgewandelt. Infolgedessen wird die Abnutzung der Führungsteile äußerst verringert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Feststellvorrichtung für den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen, der im Fahrzeugrahmen drehbar gelagert ist und unter Vermittlung eines auf einer mit dem Fahrzeugrahmen fest verbundenen Schiene sperrbaren Mitnahmegliedes auf das Bremsgestänge einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klemmhebel (d) in dem Mitnahmeglied (e) durch An- . Schläge begrenzt beweglich unter Wirkung einer sich am Mitnahmeglied (e) stützenden Feder (g) angeordnet ist, derart, daß beim Zurückbewegen des Bremsgestänges aus der Bremsstellung in die Ruhestellung der Klemmhebel (d) gegen eine Fläche des Mitnahmegliedes (e) gepreßt und ein Zurückschnappen des Klemmhebels (d) verhindert wird.
  2. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, • dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Klemmhebel (d) Gleitschuhe (/1) verbunden sind, durch deren Vermittlung der Klemmhebel seine Pressung auf die mit dem Fahrzeugrahmen fest verbundene Schiene (c) 'ausübt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DEZ20008D 1932-03-05 1932-03-05 Feststellvorrichtung fuer den Bremsbedienungshebel von Kraftfahrzeugen Expired DE582987C (de)

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DE1114715B (de) * 1959-05-22 1961-10-05 Teves Kg Alfred Pedalbetaetigte Feststellbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
US3993169A (en) * 1975-05-20 1976-11-23 Nippon Cable System Inc. Locking device

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