-
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
aufeinanderfolgenden Ausbildung von Reißverschluß-Kuppelgliedern, indem
ein durch wiederholtes Walzen im allgemeinen Y-förmig
profilierter Drahtrohling in Querrichtung durchschnitten wird, und
insbesondere eine Vorrichtung zur Bildung von Reißverschluß-
Kuppelgliedern, die mit einer Verhütungseinrichtung versehen
ist, um zuverlässig zu verhüten, daß das neu geformte
Kuppelglied während des Schneidens von einem Stanzstempel schräg nach
oben wegspringt.
-
Herkömmliche Verfahren zur Ausbildung von Reißverschluß-
Kuppelgliedern der vorstehend beschriebenen Art lassen sich
hauptsächlich in zwei Gruppen unterteilen: eine, bei der im
allgemeinen Y-förmige Kuppelglieder gebildet werden, indem eine
fortlaufende Länge eines flachen bandförmigen Metallblechs
nacheinander geprägt wird, während gleichzeitig jeweils eine
Verdickung für aufeinanderfolgende Kupplungsköpfe gebildet wird
(die erhaltenen Kuppelglieder werden nachfolgend: Metallblech-
Kuppelglied genannt); und die andere, bei der einzelne
Kuppelgliedrohlinge erhalten werden, indem eine fortlaufende Länge
eines Drahtrohlings durch mehrere Walzen hindurchbewegt wird,
um diesen in Querschnitt allgemein Y-förmig zu profilieren, und
dieser sodann unter Verwendung eines zusammenwirkenden
Schneidstempels und eines Gesenks nacheinander in Scheiben einer
bestimmten Dicke zerschnitten wird, woraufhin unter Verwendung
eines zusammenwirkenden Stauchstempeis und eines Gesenks eine
Verdickung an dem einzelnen Kupplungskopf des Kuppelglieds
ausgebildet wird (die erhaltenen Kuppelglieder werden nachfolgend
"Drahtkuppelglieder" genannt). Das erstgenannte herkömmliche
Verfahren ist in der japanischen
Gebrauchsmusterveröffentlichung Sho 62-16886 offenbart, und das letztgenannte
herkömmliche Verfahren ist in der japanischen Patenveröffentlichung Nr.
Sho 59-27667 (EP-A-0 028 358) offenbart. Im Anschluß daran
werden die mit einem der herkömmlichen Verfahren hergestellten
Kuppelglieder lose gesammelt oder in der gleichen Vorrichtung
nacheinander an einem Tragband befestigt.
-
Da bei der Ausbildung der Kuppelglieder aus einem
Drahtrohling die in allgemeinen Y-förmig profilierten
Kuppelglieder nacheinander in Scheiben einer bestimmten Dicke
rechtwinklig zu dem Drahtrohling geschnitten werden, sind die neu
geformten Kuppelglieder in ihrer gesamten Fläche glatt, was
ihnen ein ausgezeichnetes Aussehen verleiht, und es ist
möglich, eine sehr hohe Produktionsgeschwindigkeit ohne
Materialverlust zu erzielen. Zur Herstellung von Kuppelgliedern ist
dieses Verfahren daher am geeignetsten. Wenn jedoch bei dem
herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Drahtkuppelgliedern
der Drahtrohling, der einen Y-förmigen Querschnitt hat, um eine
der Dicke eines einzelnen Kuppelglieds entsprechende Länge über
die Oberseite des Schneidgesenks vorsteht, während der
Drahtrohling durch die Einführöffnung des Schneidgesenks
schrittweise zugeführt wird, dann beginnt das Schneidgesenk
sich rückwärts zu bewegen, so daß die vorspringende Länge des
Drahtrohlings von einer an gegenüberliegenden Seitenflächen an
der Wurzel der Schneidlänge anliegenden gabelförmigen Klinge
des Schneidstempels, der beispielsweise an einem Rahmen
befestigt ist, abgeschnitten wird. Das abgeschnittene Kuppelglied
wird sodann zu einem Formgesenk bewegt, wo eine Verdickung an
einem Kopfbereich des Kuppelglieds gebildet wird. Die
erhaltenen Kuppelglieder werden von dem Formgesenk einzeln gesammelt
oder nacheinander an dem Tragband befestigt, das mit einer
bestimmten Schrittweite kontinuierlich zugeführt wird.
-
Wenn bei dem herkömmlichen Drahtkuppelglieder-Verfahren
der Drahtrohling von dem Schneidstempel durchtrennt wird,
während sich das Schneidgesenk rückwärts bewegt, dann hat das
abgeschnittene Kuppelglied, das an seinen gegenüberliegenden
Seiten von der gabelförmigen Klinge gehalten wird, die Neigung,
von der Klinge des Schneidstempels schräg nach oben
wegzuspringen. Wenn es auf diese Weise von der Klinge wegspringt, dann
kann das Kuppelglied in der Ausnehmung des Formgesenks nicht
sauber aufgenommen werden, so daß nicht nur die gewünschte
Formgebung schwierig ist, sondern daß solche Kuppelglieder auch
nicht mit einer gleichförmigen Teilung angebracht werden
können. Dadurch können periphere Geräte beschädigt werden.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Herstellung von Reißverschluß-Kuppelgliedern zu schaffen,
bei der eine von einen Drahtrohling mit einem Schneidgesenk
abgeschnittene Kuppelgliedlänge einer nachfolgenden Station zur
Bildung einer Verdickung zuverlässig zugeführt werden kann,
während sie von einer gabelförmigen Klinge eines
Schneidstempels gehalten wird, was eine Produktionssteigerung bewirkt.
-
Wie beansprucht, umfaßt eine bei einer Anlage zur
Herstellung von Reißverschluß-Kuppelgliedern einzusetzende
Schneidstempelvorrichtung zum aufeinanderfolgenden Zerschneiden eines
Drahtrohlings von im allgemeinen Y-förmigem Querschnitt in
Querrichtung in Scheiben einer bestimmten Dicke eine Klinge
welche die Form einer Gabel hat, um den Drahtrohling an seinen
Seitenflächen zu halten. Gemäß der Erfindung ist der
Schneidstempel am oberen Endbereich der Klinge mit einer
Verhütungseinrichtung versehen, um zu verhindern, daß das neu geformte
Kuppelglied während des Schneidens von der Klinge schräg nach
oben wegspringt.
-
Die Schneidstempelvorrichtung eignet sich zum Einbau in
eine Anlage zum aufeinanderfolgenden Ausbilden von
Reißverschluß-Kuppelgliedern, umfassend Zuführmittel zum schrittweisen
Zuführen eines Drahtrohlings mit im allgemeinen Y-förmigem
Querschnitt mit einer bestimmten Schrittweite, ein
Schneidgesenk mit einer Einführöffnung für den Durchgang des
Drahtrohlings,
das in einer Richtung zum Zerschneiden des Drahtrohlings
vor und zurück bewegbar ist, ein Stauchgesenk, das mit einem in
Hubrichtung vorderen Ende des Schneidgesenks verbunden ist, um
eine Verdickung für einen Kupplungskopf des Kuppelglieds zu
bilden, und einen Stauchstempel, der über dem Stauchgesenk
angeordnet und gegenüber dem Stauchgesenk vertikal bewegbar ist,
wobei der Schneidstempel an einem Rahmen starr befestigt und
auf einer Oberseite des Schneidgesenks verschiebbar ist.
-
Vorzugsweise ist eine Unterseite der Verhütungseinrichtung
von einer Unterseite der Klinge in einem Abstand angeordnet,
welcher der Dicke mindestens eines Kuppelglieds entspricht. Die
Verhütungseinrichtung kann ein Brückenteil sein, das sich
zwischen den Endbereichen der gabelförmigen Klinge erstreckt, oder
zwei einander zugekehrte Vorsprünge umfassen, die vom
Endbereich der gabelförmigen Klinge geringfügig nach innen ragen.
-
Während alle einzelnen beweglichen Teile dieser
Vorrichtung betätigt werden, um die nachfolgenden Vorgänge in
zeitlicher Abhängigkeit voneinander auszuführen, werden die
Kuppelglieder zuverlässig ausgestoßen, während sie nacheinander
gebildet werden.
-
Wenn beispielsweise ein erster Stempel einen Vorwärtshub
ausführt, dann wird ein Drahtrohling in Längsrichtung
zugeführt. Am Ende des Vorwärtshubes des ersten Stempels wird der
Drahtrohling angehalten, der mit einer bestimmten Länge, d. h.
einer bestimmten Dicke des Kuppelglieds von dem Schneidgesenk
vorsteht. Wenn sodann der erste Stempel einen Rückwärtshub
ausführt, dann wird der vorstehende Bereich des Drahtrohlings von
dem Schneidstempel abgeschnitten. Während dieses Abschneidens
hindert die Verhütungseinrichtung den abgeschnittenen
Kuppelgliedrohling daran von der Klinge des Schneidstempels
wegzuspringen. Bei dem fortgesetzten Rückwärtshub des ersten
Stempels wird diese bestimmte Länge des Drahtrohlings sodann von
dem Schneidgesenk zuverlässig in das Formgesenk bewegt. Am Ende
des Rückwärtshubes des ersten Stempels wird sodann das
Formgesenk gemeinsam mit dem Druckpolster abgesenkt, um an einem
Kupplungskopfbereich des Kuppelglieds eine Verdickung zu
bilden.
-
Das gebildete einzelne Kuppelglied wird beispielsweise mit
Druckluft weggeblasen und sodann durch ein über dem Formgesenk
angeordnetes Sammelrohr aus der Formanlage ausgetragen. Die
ausgetragenen Kuppelglieder werden in einer außerhalb der
Formanlage angeordneten Sammeleinheit gesammelt und sodann einer
Endbearbeitung, wie z. B. Plattieren unterzogen. Die
endbearbeiteten Kuppelglieder werden sodann zu einer Anbringstation
befördert, wo sie auf übliche Weise durch Anklemmen an einem
Längsrand des Tragbandes in einer bestimmten Teilung angebracht
werden.
-
Alternativ können die gebildeten Kuppelglieder ohne sie zu
sammeln unmittelbar nacheinander an dem Tragband angebracht
werden.
-
Eine besondere Ausführungsform dieser Erfindung wird
nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.
-
Fig. 1 ist eine ausschnittsweise perspektivische
Darstellung, die den Hauptteil einer Vorrichtung zum Herstellen und
Anbringen von Kuppelgliedern gemäß einer typischen
Ausführungsform der Erfindung zeigt,
-
Fig. 2 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
eines Schneidstempels und der zugehörigen Teile der
Vorrichtung,
-
Fig. 3 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
einer Klinge des Schneidstempels, und
-
Fig. 4 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
einer Verhütungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung.
-
Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht
darin, daß eine Vorrichtung zur Herstellung von Kuppelgliedern
durch Zerschneiden eines Drahtrohlings mit im allgemeinen Y-
förmigem Querschnitt und durch Ausbilden einer Verdickung an
einem Kupplungskopf des einzelnen Kuppelglieds eine
Verhütungseinrichtung verwendet, um zu verhindern, daß das neu gebildete
Kuppelglied während des Schneidens von dem Schneidstempel nach
oben wegspringt. Diese Verhütungseinrichtung dient dazu, das
Kuppelglied von gegenüberliegenden Seitenflächen mit einer
gabelförmigen Klinge des Schneidstempels zu halten, während es
abgeschnitten wird, und sie dient auch dazu, das abgeschnittene
Kuppelglied einem Forrngesenk in einer nachgeordneten Station
zuzuführen, wo an einem Kopfbereich des Kuppelglieds eine
Verdickung ausgebildet wird. Demzufolge sind die nachfolgenden
Ausführungen auf den die Verhütungseinrichtung aufweisenden
Schneidstempel gerichtet.
-
Die Ausbildung dieser Erfindung kann mit Ausnahme der
Verhütungseinrichtung von der üblichen Bauart sein, sie sie
beispielsweise in den japanischen Patentveröffentlichungen Nr. Sho
59-42903, Sho 59-51812 (EP-A-0 048 807) und 59-51813 (EP-A-0
048 969) offenbart ist.
-
Bei der gezeigten Ausführungsform wird die
Verhütungseinrichtung bei der in der japanischen Patentveröffentlichung Nr.
Sho 59-51813 (EP-A-0 048 969) offenbarten Vorrichtung zur
Herstellung und Befestigung von Reißverschluß-Kuppelgliedern
angewendet. Diese Erfindung ist aber keineswegs auf diese
Herstellungs- und Befestigungsvorrichtung beschränkt; sie könnte
beispielsweise auch bei einer anderen Herstellungs- und
Befestigungsvorrichtung angewendet werden, bei der die einzelnen
Kuppelglieder gesammelt werden, bevor sie an dem Tragband
befestigt werden.
-
Fig. 1 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
einer Kuppelgliedformstation, die mit einer ein Merkmal dieser
Erfindung darstellenden Verhütungseinrichtung gegen das
Wegspringen eines Kuppelglieds versehen ist, und Fig. 2 ist eine
perspektivische Darstellung des Hauptaufbaus der Vorrichtung
zur Herstellung von Reißverschluß-Kuppelgliedern. Wie in den
Fig. 1 und 2 gezeigt, ist ein erster Stempel 1 mittels einer
(nicht gezeigten) Stempelführung auf einem Rahmen horizontal
hin und her bewegbar gelagert. Am vorderen Ende des ersten
Stempels 1 ist ein Schneidgesenk 2 angeordnet, das eine
Einsetzöffnung für den Durchgang eines Drahtrohlings W mit
Y-förmigem Querschnitt hat. Eine Drahtvorschubwalze 3 und eine
Führungswalze 4 bewegen den Drahtrohling W mit einer der Dicke
eines Kuppelglieds E entsprechenden Schrittweite schrittweise
nach oben.
-
Über dem vorderen Teil des ersten Stempels 1, in dem ein
Kopfbereich des Kuppelglieds geformt werden soll, ist eine
Stempelführung 5 an einer von dem Rahmen abgestützten (nicht
gezeigten) Einstellplatte befestigt. Die Stempelführung 5 hat
eine Führungsnut, in der ein zweiter Stempel 6 angeordnet ist,
der in zeitlicher Abhängigkeit von der horizontalen hin- und
hergehenden Bewegung des ersten Stempels 1 vertikal bewegbar
ist. An der Vorderseite des zweiten Stempels 6 sind über einem
Stempelhalter 7 ein Stauchstempel 8 zur Ausbildung einer
Verdickung an dem Kupplungskopf des Kuppelglieds E und ein
Druckpolster 9 befestigt, um die gegenüberliegenden Schenkel L, L
des Kuppelglieds E anzudrücken, während die Verdickung gebildet
wird. Ferner ist ein Schneidstempel 10, der ein Merkmal der
Erfindung bildet, am unteren Ende der Stempelführung 5 befestigt,
so daß er mit der Oberseite des ersten Stempels 1 reibschlüssig
in Berührung steht. Der Schneidstempel 10 ist allgemein
L-förmig, wie in Fig. 2 gezeigt, und er hat an seinem Ende eine
gabelförmige Klinge 10a. Fig. 3 ist eine vergrößerte
perspektivische Darstellung der Klinge 10a. Wie aus Fig. 3 hervorgeht,
hat die gabelförmige Klinge 10a zwei einander zugekehrte Arme
10b, 10b, mit zwei rechten und linken offenen Enden zum Halten
eines Drahtrohlings W von gegenüberliegenden Seiten.
-
Zwei im allgemeinen dreieckige Vorsprünge 11, 11, die ein
Beispiel für die erfindungsgemäße Verhütungseinrichtung bilden,
erstrecken sich von den entsprechenden Oberseiten der Enden der
gegenüberliegenden Arme 10b, 10b der Klinge 10a nach innen.
Jeder Vorsprung 11 bestimmt an seiner Unterseite eine Ausnehmung
10a, die an die Innenfläche der Klinge 10a angrenzt und die
gleiche Dicke wie ein Kuppelglied hat. Jeder Vorsprung 11 kann
eine geeignete Länge haben; unter der Annahme, daß die Höhe
eines von dem Drahtrohling W abzuschneidenden einzelnen
Kuppelglieds 0,75 mm beträgt, sollte die Länge des Vorsprungs 11
vorzugsweise 0,15 mm sein, um nicht mit Teilen am Umfang
zusammenzustoßen. Diese Werte sind nur beispielhaft und können in
Abhängigkeit von der Form und der Größe des Kuppelglieds
verändert werden. Alternativ kann die Verhütungseinrichtung in Form
eines Brückenteils 11a ausgebildet sein, das die
gegenüberliegenden Vorsprünge 11, 11 miteinander verbindet, wie in Fig. 4
gezeigt.
-
Mit den Vorsprüngen 11, 11 ist es möglich, zu verhindern,
daß das Kuppelglied von der Klinge 10 nach oben wegspringt,
während der Drahtrohling W abgeschnitten wird, und es ist
möglich, zwischen dem Kuppelglied und den Innenflächen der
gegenüberliegenden Arme 10b, 10b einen Spalt zu schaffen, so daß das
abgeschnittene Kuppelglied sanft zu der die Verdickung
bildenden Station bewegt werden kann.
-
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind zwei Seitenstempel 12, 12 an
gegenüberliegenden Seiten des Stauchstempels 8 angeordnet, um
die gegenüberliegenden Schenkel L, L des Kuppelglieds E an
dessen Kopfbereich eine Verdickung gebildet wurde, einzuklemmen,
um das Kuppelglied E an einem Tragband T zu befestigen.
-
Wenn das Tragband T der Vorrichtung von deren Unterseite
her zugeführt und sodann von einer Bandführung 13 geführt wird,
dann werden die Kuppelglieder E nacheinander an dem Tragband T
befestigt. Das erhaltene Reißverschlußband S wird sodann von
einer Bandvorschubwalze 14 und einer Gegenwalze 15 schrittweise
nach oben gezogen.
-
Die vorstehenden beweglichen Teile werden durch
verschiedene Steuerkurven, wie z. B. eine Steuerkurve 17 für den ersten
Stempel, eine den Stauchstempel betätigende Steuerkurve 18,
eine die Seitenstempel betätigenden Steuerkurve 19, eine das
Reißverschlußband führende Steuerkurve 20 und eine den
Drahtrohling zuführende Steuerkurve 21, und durch verschiedene
Schlepphebelmechanismen 22, 26 die der jeweiligen Steuerkurve
zugeordnet sind, betätigt. Alle diese Steuerkurven sind auf
einer Antriebswelle 16 angebracht, die an der Rückseite des
ersten Stempels 1 angeordnet ist.
-
In dem Schlepphebelmechanismus 22, welcher dem ersten
Stempel 1 zugeordnet ist, ist eine an der Steuerkurve 17
anliegende Walze 22a, die am hinteren Teil des ersten Stempels 1
drehbar gelagert ist, von einer Druckfeder 22b nach vorne
vorgespannt. Wenn sich die Steuerkurve 17 verdreht, dann bleibt
der erste Stempel 1 jeweils am Ende des Vorwärts- und
Rückwärtshubes für eine bestimmte Zeit stehen.
-
Der Schlepphebelmechanismus 23 für den Formstempel 8
umfaßt eine an der Steuerkurve 18 anliegende Walze 23a, einen
Hebel 23b, dessen eines Ende mit der Walze 23a drehbar
verbunden ist und der im mittleren Bereich an den Rahmenkörper
angelenkt ist, einen Stift 23c, der an dem anderen Ende des Hebels
23b angebracht ist und der den Kopf des zweiten Stempels 6
berührt, eine (nicht gezeigte) Druckfeder, um den Hebel 23b
zurückzuführen. Im Inneren des zweiten Stempels 6 ist eine (nicht
gezeigte) Druckfeder angeordnet, die den zweiten Stempel 6 nach
oben vorspannt; wenn der Hebel 23b durch die Steuerkurve 18
verschwenkt wird, dann wird der zweite Stempel 6 abgesenkt und
unter der Federkraft der (nicht gezeigten) Druckfeder in seine
Ausgangsstellung zurückgebracht.
-
Der Schlepphebelmechanismus 24 für die Seitenstempel 12,
12 umfaßt eine an der Steuerkurve 19 anliegende Walze 24a,
einen nach unten ragenden Hebel 24b, dessen eines Ende mit der
Walze 24a drehbar verbunden ist und der im mittleren Bereich an
den Rahmen angelenkt ist, eine Schwinge 24c, deren mittlerer
Bereich an das andere Ende des Hebels 24b angelenkt ist, einen
dritten Stempel 24d, dessen hinterer Endbereich an den vorderen
Endbereich der Schwinge 24c angelenkt ist, zwei
Betätigungshebel 24e, die auf ihren oberen Bereichen die Seitenstempel 12,
12 abstützen und die in ihren mittleren Bereichen an den Rahmen
angelenkt sind, und eine am hinteren Ende der Schwinge 24c
angeordnete Druckfeder 24h. Wie in Fig. 1 gezeigt, haben beide
Seiten des vorderen Endbereichs des dritten Stempels 24d zwei
nach außen divergierende Steuerkurvenflächen 24f, mit denen
zwei an den unteren Enden der Betätigungshebel 24e angeordnete
Kurvennachläufer 24g in Berührung stehen. Wenn der dritte
Stempel 24d nach hinten bewegt wird, dann werden die
Betätigungshebel 24e von den Kurvennachläufern 24g verschwenkt, um die
Seitenstempel 12, 12 zu betätigen. Die Rückführung des dritten
Stempels 24d in seine Ausgangsstellung erfolgt durch die
Druckfeder 24h.
-
Der Schlepphebelmechanismus 25 für den Bandvorschub umfaßt
eine Walze 25a, die an der Steuerkurve 20 anliegt, wie in Fig.
1 gezeigt, einen ersten Hebel 25b, der an einem Ende mit der
Walze 25a und am anderen Ende mit einer Walze 25c drehbar
verbunden ist und dessen mittlerer Bereich an den Rahmen angelenkt
ist, und einen zweiten Hebel 25d, der unter der Wirkung der
Walze 25c nach oben und nach unten bewegbar ist und der durch
eine Druckfeder 25f nach oben vorgespannt ist. Die
Bandvorschubwalze 14, in der eine (nicht gezeigte) Einwegkupplung
angeordnet ist, ist am Basisende des zweiten Hebels 25d
abgestützt, um durch dessen Verdrehung das Reißverschlußband S nur
in einer Richtung schrittweise zuzuführen.
-
Der Schlepphebelmechanismus 26 für den Vorschub des
Drahtrohlings umfaßt eine an der Steuerkurve 21 anliegende
Walze 26a, ein Gleitstück 26b, das an einem Ende mit der Rolle
26a drehbar verbunden ist, eine an dem anderen Ende des
Gleitstücks 26b angebrachte Klinke 26c, und ein Klinkenrad 26d, das
durch die Klinke 26c mit einem bestimmten Drehwinkel nur in
einer Richtung schrittweise verdreht wird. Das Klinkenrad 26d
und die Drahtvorschubwalze 3 sind durch eine Transmissionswelle
27 miteinander verbunden, so daß die Drahtvorschubwalze 3 den
Drahtrohling W schrittweise zuführt. Die Rückführung des
Gleitstücks 26b in seine Ausgangsstellung erfolgt durch eine
Druckfeder 26e.
-
Mit der vorstehenden Vorrichtung wird das Kuppelglied E
auffolgende Weise gebildet und an dem Tragband befestigt.
-
Am Ende des Vorwärtshubes des ersten Stempels 1 ist die
Zufuhr des Drahtrohlings W beendet, und eine bestimmte Länge
des Drahtrohlings W ragt über das Schneidgesenk 2 hinaus. In
der ersten Hälfte dieses Schrittes wurde das vorhergehende
Kuppelglied E bereits an dem Tragband T befestigt. Nach Beendigung
dieser Befestigung des vorhergehenden Kuppelglieds E, und wenn
die gegenüberliegenden Seitenstempel 12, 12 die
gegenüberliegenden Schenkel L, L freigeben, dann wird das nach oben Ziehen
des Reißverschlußbandes S frühzeitig begonnen und gleichzeitig
beginnt der erste Stempel 1 seine Rückwärtsbewegung, sobald der
Kopfbereich des Kuppelglieds E von dem (nicht gezeigten)
Formgesenk freigegeben wird, das mit dem vorderen Ende des
Schneidgesenks 2 verbunden ist. Demzufolge wird das befestigte
Kuppelglied E nicht von dem durch den ersten Stempel 1 zurückbewegten
Formgesenk erfaßt.
-
Wenn der erste Stempel 1 zurückbewegt wird, dann wird der
Drahtrohling W von dem Schneidstempel 10 abgeschnitten. Das
nach oben Ziehen des Reißverschlußbandes ist abgeschlossen,
wenn der erste Stempel 1 zurückbewegt wird. Während dieses
Abschneidens wird der Drahtrohling W von den Innenflächen der
gegenüberliegenden Arme 10b, 10b der Klinge 10a gehalten, und
die von der Oberseite der Klinge 10a vorspringenden Vorsprünge
11, 11 verhindern, daß das Kuppelglied E am Ende des
Abschneidens von der Klinge 10a schräg nach oben wegspringt.
Infolgedessen ist das Kuppelglied E zuverlässig innerhalb der
gegenüberliegenden Arme 10b, 10b gehalten, bis es zu dem die
Verdickung bildenden (nicht gezeigten) Gesenk bewegt wird.
-
Sodann wird am Ende des Rückwärtshubes des ersten Stempels
1 der Stauchstempel 8 mit dem Druckpolster 9 abgesenkt, um am
Kupplungskopf des Kuppelglieds eine Verdickung zu bilden. Dabei
sind die Seitenstempel 12, 12 ebenfalls unbeweglich gehalten,
und sie stützen die Schenkel L, L des Kuppelglieds E von
gegenüberliegenden Seiten ab. In der Mitte des Vorwärtshubes des
ersten Stempels 1 beginnen die Seitenstempel 12, 12 das
Kuppelglied E an dem Tragband T zu befestigen, woraufhin am Ende des
Vorwärtshubes des ersten Stempels 1 der erste Schritt für den
nachfolgenden Zyklus begonnen wird.
-
Bei der vorstehenden Ausführungsform wird diese Erfindung
bei einer Vorrichtung angewendet, mit der Kuppelglieder erzeugt
und sodann nacheinander an einem Tragband befestigt werden.
Alternativ kann diese Erfindung bei einer Vorrichtung zur
Ausbildung von Kuppelgliedern benutzt werden, die außerhalb der
Vorrichtung einzeln gesammelt werden. Die vorstehenden
beweglichen Teile lassen auch mannigfache Abwandlungen zu.
-
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht,
teilweise weil das Verfahren zur Herstellung von
Drahtkuppelgliedern verwendet wird, das sehr leistungsfähig ist, und teilweise
weil der Schneidstempel mit einer Verhütungseinrichtung
versehen ist, um zu verhindern, daß ein Kuppelglied nach oben
wegspringt, während der Drahtrohling durchbrennt wird, ist es
gemäß dieser Erfindung möglich, an dem Kupplungskopf des
einzelnen Kuppelglieds eine Verdickung zuverlässig auszubilden,
ohne Ausrüstungsteile in der Umgebung zu beschädigen, wodurch
ein stabiler stetiger Betrieb für eine lange Zeitdauer bewirkt
wird. Insbesondere ist es wegen der Verhütungseinrichtung nicht
erforderlich, das abgeschnittene Kuppelglied ähnlich wie beim
Stand der Technik mit der gabelförmigen Klinge des
Schneidstempels in innige Berührung zu bringen, so daß ein Zwischenraum
zwischen den Kuppelglied und der Innenfläche der gabelförmigen
Klinge geschaffen werden kann, wodurch dazu beigetragen wird,
das Kuppelglied genau in einer vorbestimmten Lage auf dem
Stauchgesenk anzuordnen, wo am Kupplungskopf des Kuppelglieds
eine Verdickung ausgebildet wird.