DE69723915T2 - Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Druckringen mit formschlüssigem Verschluss - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Herstellung von Druckringen mit formschlüssigem Verschluss Download PDF

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum automatischen Herstellen von Druckringen aus einem flachen Rohling, gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 13, mit einer mechanischen Verbindung, vorzugsweise mit einer Verriegelung vom Puzzletyp.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In der Technik sind schrumpffähige Druckringe bekannt, die, zum größten Teil, dadurch hergestellt wurden, dass Ringe aus verschiedenen rohrförmigen Ausgangsmaterialien abgeschnitten wurden. Diese Ringe wurden durch verschiedene Maßnahmen zusammengedrückt oder geschrumpft, wie durch mechanische, magnetische, hydraulische Maßnahmen usw.
  • Die Verwendung derartiger Druckringe hat in jüngerer Zeit auf Grund der Möglichkeit sogenannter Klemm- oder Druckringe mit Puzzleverriegelung aus Bandmaterial Bedeutung erlangt, d.h. von Druckringen mit einer mechanischen Verbindung an ihren freien Enden, die einer Puzzleverriegelung ähnelt, wie es durch meine früheren US-Patente 5,001,816 und 5,185,908 offenbart ist, gemäß denen die Verwendung eines flachen Bandmaterials zur Herstellung derartiger Druckringe möglich ist. Um jedoch Märkten wie der Automobilindustrie zu genügen, ist es erforderlich, Maschinen bereit zu stellen, die diese Druckringe mit sogenannter Puzzleverriegelung automatisch in Massen herstellen können.
  • US-A-1,924,230 offenbart ein Verfahren zum automatischen Herstellen einer Muffe aus einem flachen Rohling mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 dargelegten Schritten sowie eine Maschine mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 dargelegten Merkmalen. Die Enden des Rohlings sind in der fertiggestellten Muffe nicht verbunden.
  • US-A-4,543,297 offenbart ein Verfahren zum Herstellen eines Rings aus einem flachen Rohling in einem einzelnen Verformungsschritt, an dessen Ende die zueinander passenden Endabschnitte des Rohlings in Eingriff miteinander gebracht werden, um eine Verbindung vom Puzzleverriegelungstyp zu bilden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Prozess und eine Maschine zum vollständig automatischen Herstellen von Druckringen aus einem flachen Bandmaterialrohling mit verbesserter Verriegelung der Enden des Rohlings und verbesserter Haltefähigkeit gegen unbeabsichtigtes Wiederöffnen zu schaffen.
  • Diese Aufgabe ist durch das im Anspruch 1 definierte Verfahren und die im Anspruch 13 definierte Maschine gelöst.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt eine Zuführstation das Flachband von einer Haspel einer Stanzstation zu, in der ein Endabschnitt eines Rohlings mit mechanischer Verbindung, vorzugsweise vom Puzzleverriegelungstyp, so ausgestanzt wird, dass für jeden Rohling zwei aufeinanderfolgende Schneidvorgänge erforderlich sind, wobei dann Schnitte mit komplementärer Puzzleverriegelungs-Konfiguration an entgegengesetzten Enden des Rohlings gebildet werden. Daraufhin wird der Rohling der Verformungsstation zugeführt, wo der flache Rohling genauer gesagt quer zu seiner Zuführrichtung in die Biegemaschine bewegt wird. Die Biegemaschine verfügt über drei aufeinanderfolgende Positionen in der Quer- oder Achsenrichtung ihres Kernelements, um das herum der flache Rohling verformt wird, und sie verfügt über eine Anzahl von Schiebern, die mechanisch durch Nocken angetrieben werden. In einer Position wird der flache Rohling in eine Form vorgeformt, die ungefähr der Form des fertiggestellten Druckrings entspricht, wobei die freien Endabschnitts des Rohlings genau in eine Form vorgeformt werden, die dazu erforderlich, in der zweiten Position das Schließen der mechanischen Verbindung in den freien Endabschnitten des Rohlings zu ermöglichen. Der geschlossene Druckring, der nun seine vorbestimmte Durchmesserabmessung zeigt, wird dann in einer dritten Position einem Schmiedevorgang unterzogen, um die Verriegelungswirkung und das Haltevermögen der mechanischen Verbindung gegen unbeabsichtigtes Wiederöffnen während des Transports und/oder während der anschließenden Verwendung zu verbessern. Nach Abschluss der verschiedenen Arbeitsschritte wird der fertiggestellte Druckring dann ausgeworfen.
  • In der Stanzstation erzeugt die Stanzmatrize vorzugsweise einen Schnitt, der einer Puzzleverriegelung ähnelt, wenn benachbarte Bandabschnitte getrennt werden.
  • Jedoch ist die Stanzmatrize, bei einer bevorzugten Ausführungsform, so ausgebildet, dass das eingreifende und das aufnehmende Ende, die einander zugewandt sind und sich aus dem Stanzvorgang ergeben haben, nach der anfänglichen vollständigen Trennung erneut teilweise wiederverbunden werden, um eine Fortsetzung der Zufuhr zweier oder mehrerer aufeinanderfolgender Rohlinge zu erlauben, von denen jeder zwei in der Längsrichtung beabstandete Schnitte als Funktion der Größe des Druckrings benötigt. Ferner werden die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Zuführung von der Haspel zur Stanzstation und die Geschwindigkeit der intermittierenden Zuführung von der Stanzstation zur Biege- oder Verformungsstation so korreliert, vorzugsweise unter Verwendung eines Durchhangs zwischen der Haspel und der Stanzstation, dass die kontinuierliche und die intermittierende Zuführung geeignet koordiniert sind, um das gesamte Bandmaterialstück innerhalb eines vorgegebenen Arbeitszyklus zuzuführen. Außerdem beinhaltet die Maschine vorzugsweise eine gerade Richtvorrichtung mit herkömmlicher Konstruktion, die zum Beispiel über Druckwalzen verfügt, die in zwei Reihen gestaffelt angeordnet sind, um jegliche Verwindungen, Knicke oder Biegungen aus dem Band zu beseitigen, die sich aus dem Haspelvorgang ergeben bevor das Band die Stanzstation erreicht. Eine Ölvorrichtung mit beliebiger herkömmlicher Konstruktion unmittelbar vor der Stanzmatrize gewährleistet ausreichende Schmierung beider Seiten des Bands, wie es für die Stanzmatrize erforderlich ist, bevor das Band die Stanzstation erreicht.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung besser erkennbar, die, nur zur Veranschaulichungszwecken, eine Ausführungsform gemäß der Erfindung zeigt.
  • 1a und 1b sind schematische Ansichten einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine;
  • 2A ist eine etwas schematische Vorderansicht der verschiedenen Teile der Biege- oder Verformungsstation mit allen Schiebern in der zurückgezogenen Position;
  • 2B ist eine der 2A ähnliche Vorderansicht, wobei sich die unteren Schieber in ihrer nach oben ausgefahrenen Position befinden;
  • 2C ist eine der 2B ähnliche Seitenansicht, wobei sich die Querschieber in ihrer ausgefahrenen Position befinden;
  • 2D ist eine der 2C ähnliche Seitenansicht, wobei sich der obere Schieber in der nach unten ausgefahrenen Position befindet;
  • 3A ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 3-3 in der 2A;
  • 3B ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 3-3 in der 2B;
  • 3C ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 3-3 in der 2C;
  • 3D ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 3-3 in der 2D;
  • 4A ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 4-4 in der 2A;
  • 5 ist eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform einer mechanischen Verbindung mit einer einer Puzzleverriegelung ähnelnden Konfiguration;
  • 6 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie 6-6 in der 5;
  • 7 ist eine etwas schematische axiale Seitenansicht, die die Konfiguration des Abschnitts des Kernelements und der Schieber und ihrer Verformungsflächen in der Position 1 der Verformungsmaschine zeigt;
  • 8 ist eine etwas schematische axiale Seitenansicht des Kernelements und der Schieber und ihrer Verformungsflächen in der Position 2 der Biege- oder der Verformungsmaschine;
  • 9 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht, die das Fingerelement im Abschnitt des Kernelements in der Position 2 zeigt;
  • 10 ist eine etwas schematische Teilansicht, die die Oberfläche des Kernelements und des Einsatzelements im oberen Vertikalschieber in der Position 2 des Kernelements und des oberen Schiebers zeigt;
  • 11 ist eine etwas schematische axiale Seitenansicht der Abschnitte des Kernelements und der Schieber sowie ihrer Verformungsflächen in der Position 3 der Maschine;
  • 12 ist eine etwas schematische Ansicht der Einsatzelemente für den Kernabschnitt und den oberen vertikalen Schieber, wobei die Verformungsvorsprünge den Schmiedevorgang ausführen;
  • 13 ist eine etwas schematische Ansicht der Vorrichtung zum Halten des Bands in derselben Position relativ zum Kernelement während der Verformung;
  • 14 ist eine schematische Ansicht des Stanzvorgangs des Bandmaterials und der teilweisen Wiederverbindung der getrennten Teile;
  • 15 ist eine schematische Ansicht zum Erläutern der verschiedenen Verformungsstadien in der erfindungsgemäßen Verformungsmaschine; und
  • 16 ist eine Teilansicht, mit vergrößerndem Maßstab, die die Form des Schmiedezahns des Einsatzelements für den Abschnitt des oberen Schiebers in der Position 3 zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es wird nun auf die Zeichnungen Bezug genommen, in der gleiche Bezugszahlen in allen verschiedenen Ansichten dazu verwendet sind, gleiche Teile zu bezeichnen, und es wird insbesondere auf die 1a und 1b Bezug genommen, in denen die Bezugszahl 10 allgemein die Zuführstation für das kontinuierliche Zuführen eines Bands bezeichnet, die eine Haspel 11 mit aufgewickeltem Bandmaterial enthält. Die Haspel 11 wird durch einen Antriebsmechanismus 12 mit Antriebsrollen 13 gedreht. Eine gerade Richteinheit 14 verfügt über obere Druckwalzen 15 und untere Druckwalzen 15', die vorzugsweise übereinander gestaffelt angeordnet sind und die dazu vorgesehen sind, jegliche Verwindungen, Knicke oder Biegungen im Band zu beseitigen, wie sie während des Aufwickelns des Bands auf die Haspel 11 aufgetreten sein können. Auf die gerade Richteinheit 14 folgt eine Zuführeinheit 16, die für kontinuierliche Zuführung des Bands 111 sorgt und über obere Zuführrollen 17 und untere Zuführrollen 17' von herkömmlichem Aufbau verfügt. Eine Steuereinheit 18 von herkömmlichem Aufbau führt eine elektronische Steuerung des Betriebs der verschiedenen Teile der Maschine aus. Dabei wird die Geschwindigkeit der Rollenelemente 13 durch einen Hebelarm 19 mit einem auf dem Band 111 laufenden Nachlaufelement 19', das mit einem Potentiometer verbunden ist, geregelt, wobei die Geschwindigkeit der Rollenelemente 13 über eine Leitung 18a geregelt wird. Eine allgemein durch die Bezugszahl 20 gekennzeichnete und in der Zeichnung schematisch dargestellte Durchhäng-Steuereinheit kontrolliert den maximalen und den minimalen Durchhang 111'' und 111' des Bands, wie er bei Ver wendung kontinuierlicher Zufuhr in der Zuführstation 10 im Gegensatz zur intermittierenden Zuführung des Bands erforderlich ist, die für den Stanzvorgang in der Stanzstation 40 benötigt wird, um ein Stanzen der Puzzleverriegelung während des Stillstands des Bands zu ermöglichen. Die Durchhangsteuereinheit 20 kann von beliebiger herkömmlicher Konstruktion sein, und sie kann z. B. zwei Holmelemente 22a und 22b aufweisen, die oben miteinander verbunden sind und an der Unterseite bei 23 fest angebracht sind. Dabei ist mit dem oberen Teil des Holmelements 22b ein Grenzschalter 24 verbunden, dessen Schaltmechanismus durch ein sich nach unten erstreckendes Sondenelement 25 betätigt wird, das so angeordnet ist, dass es mit dem durchhängenden Teil in Kontakt tritt, wenn der durchhängende Teil 111' den vorbestimmten minimalen Durchhang erreicht, um den Schalter im Schaltmechanismus 24 zu betätigen und die Information über eine Leitung 24a an die Steuereinheit 18 zu liefern, um die kontinuierliche Zuführung zu beschleunigen. Der maximale vorbestimmte Durchhang wird ebenfalls durch einen Grenzschalter, z. B. ein Metallplattenelement 26 erfasst, das in Bezug auf Masse isoliert ist und an einer vorbestimmten Position, vorzugsweise einstellbar, an den Holmelementen 22a und 22b angebracht ist, wobei Drähte 27a und 27b über den Holmen 22a und 22b angebracht sind. Das Band 111 wird normalerweise durch irgendeine herkömmliche Einrichtung elektrisch geerdet, so dass es dann, wenn der Durchhang 111'' den maximal vorgesehenen Durchgang erreicht, Masse an das Plattenelement 26 anlegt, das zuvor in Bezug auf Masse isoliert war, wobei die Erdung des Plattenelements 26 über einen Verbinder 28 und eine Leitung 28a an die Steuereinheit geliefert wird, was bewirkt, dass sich die kontinuierliche Zuführung verlangsamt. Die durch die Leitungen 24a und 28a an die Steuereinheit 18 übertragene Information wird so dazu verwendet, die Geschwindigkeit der Zuführstation 10, 11, 12, 13, 15 und 16 durch langsames Variieren der Geschwindigkeit derselben zu kontrollieren, um den Durchhang zwischen vorbestimmten Grenzen zu halten. Selbstverständlich kann jede andere bekannte Anordnung ebenfalls verwendet werden, um die Grenzfunktionen von 25, 24, 24a sowie 26, 28, 28a auszuführen. Eine intermittierende Zuführeinheit, die allgemein durch die Bezugszahl 30 gekennzeichnet ist, sorgt für intermittierende Zuführung des Bands 111 zur allgemein mit der Bezugszahl 40 gekennzeichneten Stanzeinheit über eine allgemein mit der Bezugszahl 35 gekennzeichnete Ölvorrichtung, die die Ober- und die Unterseite des Bands aus einem Behälter 36 über eine Leitung 37 und Zweigleitungen 38 und 39 schmiert, wie es für die Stanzmatrize erforderlich ist. Die Ölvorrichtung 35 liegt dabei so nahe wie möglich an der Stanzeinheit 40. Die Stanzeinheit 40 verfügt über ein Rammkolbenelement 47 und ein fester Trägerelement 42, das senkrechte, säulenartige Führungselemente 43 fest hält, gegenüber denen das Rammkolbenelement 41 hin- und herbewegbar durch kurze Halteelemente 44 gehalten wird, die einstückig mit dem Rammkolbenelement 41 vorhanden sind. Die Stanzmatrize (nicht dargestellt) ist in einem zweigeteilten Gehäuse 45 enthalten, das die eigentliche Stanzmatrize (nicht dargestellt) enthält, um eine mechanische Verbindung, vorzugsweise vom Puzzleverriegelungtyp, zu erhalten. Die Stanzmatrize besteht aus vier Teilen, nämlich zwei unteren matrizenförmigen Elementen und zwei oberen Stanzstempelelementen, die durch das Rammkolbenelement 41 auf beliebige herkömmliche Weise betätigt werden. Das nachlaufende untere matrixförmige Element, wie in der Zuführrichtung des Bands gesehen, ist dabei nicht direkt auf dem festen Trägerelement 42 gelagert, sondern es ist vielmehr durch starke Federn federgelagert, während das vordere, untere matrizenförmige Element direkt auf dem festen Trägerelement 42 gelagert ist und auch das vordere obere Stanzstempelelement aus Gründen federgelagert ist, die nachfolgend in Zusammenhang mit dem Stanzvorgang erläutert werden, der eine teilweise Wiederverbindung aufeinanderfolgen der Rohlinge für die weitere Zufuhr des ausgestanzten Bandmaterials von der Stanzstation zur eigentlichen Verformungsstation, die allgemein mit der Bezugszahl 50 gekennzeichnet ist, benötigt.
  • Die eigentliche Biege- oder Verformungsstation 50 verfügt über drei axiale Positionen in einer Richtung quer zur Zuführrichtung des Bands von der Stanzstation 40 zur Verformungsstation 50. Der Rohling mit mechanischer Verbindung, vorzugsweise mit eingreifender und aufnehmender Puzzleverriegelungs-Konfiguration am vorderen bzw. hinteren Endabschnitt wird durch untere, vertikal hin- und herbewegbare Schieber 52 und 53, Querschieber 60 und 61, die so ausgebildet sind, dass sie in einer geringfügig nach unten geneigten Querrichtung hin- und herbewegbar sind, und durch einen oberen, vertikal hin- und herbewegbaren Schieber 70 um das Kernelement 51 herum verformt. Jeder Schieber 52, 53, 60, 61 und 70 besteht hierbei aus so vielen axial angeordneten Abschnitten, die in einem vorgegebenen Schieber starr miteinander verbunden sind, wie es wegen der Anzahl axialer Positionen in der Verformungsmaschine und der zugehörigen Verformungsflächen erforderlich ist. Der untere Schieber 52 ist innerhalb Führungselementen 54 geführt, während der untere Schieber 53 innerhalb Führungselementen 55 geführt ist, wobei die Führungselemente zu beiden Seiten jedes Schiebers 52 und 53 angeordnet sind, wobei jedoch der Zweckdienlichkeit halber in einigen der Figuren nur einer dargestellt ist. Die Schieber 52 und 53 werden dabei durch Verbindungsstangen 56 und 57 (1b) hin- und herbewegt, die mit Nockenläufern verbunden sind, die geeigneten Nockenflächen von Nockenelementen folgen, die in der Maschine alle synchron mechanisch angetrieben werden. In ähnlicher Weise werden die Schieber 60 und 61 durch Schwenkbetätigungselemente 64 und 65 betätigt, deren unteren Enden durch Verbindungsstangen 64a und 65a mit den Schiebern 60 und 61 verbunden sind und deren obere Enden mit Nockenläufern versehen sind, die den Nockenflächen mechanisch angetriebener Nocken 66 und 67 folgen. Jedes Betätigungselement 64 und 65 kann dabei um den Schwenkpunkt 64b und 65b verschwenken. Der obere Schieber 70 wird betreffend seine Hin- und Herbewegung durch ein Betätigungselement 72 betätigt, das funktionsmäßig über einen Nockenläufer mit einem mechanisch angetriebenen Nocken (nicht dargestellt) verbunden ist.
  • Die mechanische Verbindung der Druckringe kann von beliebigem bekannten Typ sein, und z. B. verfügen sie über Puzzleverriegelungs-Konfiguration, wie es in meinen US-Patenten 5,001,816 und 5,185,908 beschrieben ist. Der allgemein mit der Bezugszahl 400 (3B, 3C und 3D) gekennzeichnete eingreifende Abschnitt einer derartigen mechanischen Verbindung vom Puzzleverriegelungstyp verfügt über einen Zungenabschnitt 401 (5), der in einem vergrößerten Kopfabschnitt 402 endet und mit Quernasenabschnitten 403 und 404 versehen ist. Der aufnehmende Abschnitt einer derartigen mechanischen Verbindung vom Puzzleverriegelungstyp, wie allgemein durch die Bezugszahl 420 (3B, 3C und 3D) gekennzeichnet, ist von zum eingreifenden Abschnitt 400 komplementärer Form. Während für die verschiedenen Ecken im Wesentlichen rechte Winkel bevorzugt sind, um für sich in der Querrichtung erstreckende Stoßflächen 431, 432, 433, 434, 435 und 436 zu sorgen, gehen die seitlichen Stoßflächen 437 und 438 im Gebiet des vergrößerten Kopfabschnitts 402 über abgerundete Stoßflächen 440 und 441 in die sich quer erstreckende Stoßstirnfläche 439 über, was das haltevermögen der mechanischen Verbindung stark verbessert, wie es in der oben genannten ebenfalls anhängigen Anmeldung vollständiger erläutert ist. Außerdem werden die durch gestrichelte Linien gekennzeichneten Gebiete 410, 411 und 412 einem Schmiedevorgang unterzogen, der Material im Gebiet der Verbindungen der sich quer erstreckenden, miteinander in Eingriff stehen den Stoßflächen 432, 434 und 439 verdrängt, um die Haltewirkung der mechanischen Verbindung des Druckrings während des Transports und/oder des Gebrauchs desselben zu verbessern, um z. B. Schläuche, Achskappen oder dergleichen an Nippeln, Achszapfen usw. zu befestigen.
  • Die restlichen Einzelheiten der Maschine werden in Verbindung mit dem Betrieb derselben beschrieben. Ein Betriebszyklus derselben beinhaltet das intermittierende Zuführen von Bandmaterial zur Stanzstation 40 und aus dieser zur Verformungsstation, wobei das Ausstanzen der mechanischen Verbindung mit bevorzugter Puzzleverriegelungs-Konfiguration erfolgt, während die intermittierende Zuführung still steht, und dazu gehört das Trennen und teilweise Wiederverbinden benachbarter eingreifender und aufnehmender Teile der mechanischen Verbindung vom Puzzleverriegelungtyp sowie die zyklische Bewegung der Schieber 50, 52, 53, 60, 62 und 70, wie dies nachfolgend detaillierter erläutert wird. Es ist jedoch ferner zu beachten, dass die Herstellung des Druckrings in der Biege- oder Verformungsmaschine so viele sequenzielle Betriebszyklen erfordert, wie Stationen, d.h. Positionen in der axialen Richtung des Kernelements 50 vorhanden sind. Während die Schieber in der schematischen Darstellung der 1b durch die Bezugszahlen 52, 53, 60, 61 und 70 gekennzeichnet sind, besteht jeder derartige Schieber aus einer Anzahl axial angeordneter, starr verbundener Abschnitte entsprechend der Anzahl der Positionen entlang der Achsenrichtung des Kernelements 51 mit einer entsprechenden Anzahl verschiedener Verformungsflächen. Um das Verständis des Betriebs der Maschine zu erleichtern, sind Teile des Kernelements und der Schieber, die der ersten, zweiten und dritten Position entsprechen, in den 7, 8, 9, 10, 11 und 12 durch entsprechende Bezugszahlen der Reihen 100, 200 und 300 gekennzeichnet.
  • BETRIEB
  • Der Betrieb der erfindungsgemäßen Maschine ist der Folgende.
  • Bandmaterial 111 wird von der Zuführstation 10 durch Abwickeln von der Haspel 11 kontinuierlich zugeführt, wobei die Haspel durch den Antriebsmechanismus 12 und die Rollenelemente 13 mit durch die Steuereinheit 18 geregelter kontinuierlicher Geschwindigkeit betrieben wird, wobei die kontinuierliche Geschwindigkeit wiederum durch die Position des Hebelarms 10 bestimmt wird, der mit seinem Nachlaufelement 19' auf dem Bandmaterial 111 reitet und mit einem Potentiometer verbunden ist. Da die elektronischen Schaltungen der Steuereinheit 18 von herkömmlichem Typ sind, die dem Fachmann bekannt sind und die keinen Teil der Erfindung bilden, wird hier eine detaillierte Beschreibung weggelassen. Das kontinuierlich von der Haspel 11 abgewickelte Bandmaterial 111 wird der Geraderichteinheit 14 zugeführt, in der Verwindungen, Knicke oder Biegungen entfernt werden, um zu gewährleisten, dass das der kontinuierlichen Zuführeinheit 16 zugeführte Bandmaterial vollständig flach ist. Die Zuführrollen 17 und 17' der Zuführeinheit 16 sorgen für kontinuierliche Zuführung des Bandmaterials 111. Die Durchhang-Steuereinheit 20, die den maximalen Durchhang 111'' mittels des Plattenelements 26 und den minimalen Durchhang 111' mittels des Nachlaufelements 25 erfasst, liefert Information über die Leitungen 24a und 28a zurück an die Steuereinheit 18, wenn der Minimal- oder Maximaldurchhang des Bandmaterials vorbestimmte Grenzen überschreitet. Diese Durchhangsteuerung ist erforderlich, um die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Zuführeinheit 16 mit der Geschwindigkeit der intermittierenden Zuführeinheit 30 zu korrelieren, damit die Länge des pro Zyklus zugeführten Bandmaterials gleich ist. Dies bedeutet, dass die durch die Steuereinheit 18 über die Leitung 33 geregelte Geschwindigkeit der Zuführrollen 31 und 32 größer als die Geschwindigkeit der kontinuierlich arbeitenden Zuführrollen 17 und 17' sein muss, um den Stillstand während des Stanzvorgangs zu kompensieren. Eine allgemein mit der Bezugszahl 35 gekennzeichnete Ölvorrichtung, die so nahe wie möglich an der Stanzeinheit 40 liegen sollte, verfügt über einen Vorratsbehälter 36 zum Liefern von Schmieröl über die Leitung 37 und die Zweigleitungen 38 und 39 an die Ober- und die Unterseite des intermittierend zugeführten Bandmaterials mit einer Menge, wie sie für die Stanzmatrize benötigt wird.
  • Die Stanzeinheit 40 verfügt über ein hin- und herlaufendes Rammkolbenelement 41, das mittels einer kürzeren Elemente 44 an senkrechten, pfostenartigen Führungselementen 43 hin- und herläuft, wie es in Zusammenhang mit derartigen Stanzeinheiten herkömmlich ist. Die Stanzeinheit 40 verfügt ferner über ein festes Trägerelement 42, an dem die senkrechten Führungselemente 43 gehalten sind. Ein zweigeteiltes Gehäuse 45, das fest am Trägerelement 42 gehalten ist, enthält die eigentlich Stanzmatrize (nicht dargestellt), um die Schnitte für die mechanische Verbindung, vorzugsweise vom Puzzleverriegelungstyp zu realisieren. Jeder Schnitt bei einem Stanzvorgang für eine derartige mechanische Verbindung sorgt dabei für eine aufnehmende Puzzleverriegelungs-Konfiguration am hinteren Teil des Bandmaterials sowie eine eingreifende Puzzleverriegelungs-Konfiguration am vorderen Teil des Bandmaterials. Um dazu in der Lage zu sein, in der Stanzstation zugeschnittene Rohlinge von dieser Stanzstation 40 durch die intermittierend betreibbare Zuführeinheit 30 zur Biege- oder Verformungsstation 50 zu bewegen, ist es erforderlich, die zwei aufeinanderfolgenden Teile des Bandmaterials, die durch den Stanzvorgang während des Stillstands in einem vorgegebenen Betriebszyklus getrennt wurden, erneut wieder zu verbinden. Aus diesem Grund besteht die Stanzmatrize aus zwei unteren matrizenförmigen Teilen (nicht dargestellt) und zwei oberen Stanzstempelelementen (nicht dargestellt), die mit einem jeweiligen unteren Matrizenelement zusammen arbeiten. Das untere nachlaufende matrizenförmige Element, wie in der Zuführrichtung gesehen, ist dabei durch eine starke Feder oder starke Federn federgelagert, während das vordere obere Stanzstempelelements des vorderen Paars ebenfalls federgelagert ist. Das obere Stanzstempelelement des hinteren Paars ist dabei funktionsmäßig direkt mit dem Rammkolbenelement 41 verbunden, während das untere matrizenförmige Element des vorderen Paars direkt auf dem Trägerelement 42 gelagert ist. Auf diese Weise wird eine Teilwiederverbindung der durchgetrennten Puzzleverriegelungs-Konfigurationen, wie durch den Schnitt während des Stillstands in einem Stanzzyklus erhalten, erneut wiederhergestellt, wie es schematisch in der 14 dargestellt ist. Das teilweise Zusammenpressen der Puzzleverriegelung ist dabei im Schritt 2 der 14 veranschaulicht, wozu es durch die Wirkung der starken Feder kommt, die das untere Matrizenelement des hinteren Paars abstützt. Die 14 veranschaulicht im Schritt 4 die wieder erfolgende Trennung des vorderen Rohlings in der Verformungsstation vom hinteren Rohling, die im Schritt 2 teilweise wiederverbunden wurden. Zu diesem Zweck drückt ein federbelasteter Kolben oder ein Stiftelement zunächst in der Verformungsstation während des Stillstands der intermittierenden Zuführung auf den nächstfolgenden, hinteren Rohling herunter, und eine völlige Wiedertrennung erfolgt dann durch einen Kolben oder ein Stiftelement, das auf die eingreifende Puzzleverriegelungs-Konfiguration des nächstfolgenden Rohlings einwirkt, der dann im getrennten Zustand durch den federbelasteten Kolben über das Stiftelement unten gehalten wird, bis der so getrennte, vordere Rohling, der nun mit der Bezugszahl 111a gekennzeichnet ist, durch fingerartige Elemente 80a, 80b, 80c, wie in den 2A und 3A dargestellt, quer zur Zuführrichtung verschoben wurde. Es ist zu beachten, dass die 1a, 1b, 2A, 2B, 2C und 2D Seitenansichten entlang der axialen Richtung des Kernelements 51 sind, während die 3A, 3B, 3C, 3D und 4A schematische Draufsichten sind, wobei die Position der verschiedenen Teile in den 2A, 3A und 4A, in den 2B und 3B, in den 2C und 3C sowie in den 2D und 3D immer einander entsprechen. Dabei ist der Rohling in der ersten, zweiten und dritten Position der Maschine mit den Bezugszahlen 111a, 111b und 111c gekennzeichnet, während der ausgeworfene Rohling mit der Bezugszahl 111d gekennzeichnet ist. Der Zuführpfad am Punkt vollständiger Wiedertrennung in der Verformungsmaschine verfügt über eine leichte Rampe, so dass der nächstfolgende Rohling während des nächsten Vorschubzyklus bis auf das Niveau des vorigen Rohlings angehoben wird, ohne dass eine Behinderung durch Auftreffen auf einen Anschlagspunkt bestünde. Die Schritte 1, 2, 3 und 4 der 14 sind dort schematische Seitenansichten, während der Schritt 5 eine schematische Draufsicht ist.
  • Die Querverschiebung des Rohlings, wie im Schritt 5 in der 14 veranschaulicht, erfolgt durch drei hin- und herlaufende Fingerelemente 80a, 80b und 80c, die den abgetrennten Rohling in die erste Position des Kernelements 51 verschieben. In dieser ersten Position wird der Rohling, um schließlich den Druckring zu bilden, so vorverformt, dass seine Endabschnitte genau zur Umfangskonfiguration passen, wie sie erforderlich ist, um ein Schließen der mechanischen Verbindung vom Puzzleverriegelungstyp zu ermöglichen. Wie es insbesondere aus den 2A und 7 erkennbar ist, ist der erste Abschnitt 151 des Kernelements 51 etwas ovalförmig, mit apfelartiger Konfiguration. Nach der vollständigen Trennung des zuvor teilweise wiederverbundenen Rohlings und der Querverschiebung des abgetrennten Rohlings 111a durch die Fingerelemente 80a, 80b und 80c werden die unteren Schieber 52 und 53 im Wesentlichen gleichzeitig nach oben verstellt, so dass die Abschnitte 152 und 153 mit ihren Bandkontakt-Ver formungsflächen 158 und 159 den Rohling über einen Weg von null über 1, 2, 3, 4 bis zur Position 5 der 15 verformen. Die Schieber 60 und 61 greifen dann mit ihren Abschnitten 160 und 161 an den sich im Wesentlichen rechtwinklig nach oben erstreckenden Bandabschnitten mit ihren Bandkontakt-Verformungsflächen 168 und 169 an, um das Band über Postionen 1', 2', 3', 4' und 5' in eine Position 6' zu verformen, in der der Abschnitt 170 des oberen Schiebers 70, nach einer Abwärtsbewegung, mit seiner Bandkontakt-Verformungsfläche 173 am Band angreift, um die Bandabschnitte, die die mechanische Verbindung der Puzzleverriegelungs-Konfigurationen enthalten, in eine Position 6'' zu verformen. Nach dem Zurückziehen aller Schieber schnappt der so vorgeformte Rohling als Ergebnis der Materialelastizität und unterstützt durch die L-förmigen Fingerelemente 190a und 190b (7), die durch die Federn 192a und 192b in Aussparungen 191a und 191b im Kernabschnitt 191 federgelagert sind, in die Position 6''' zurück. Die kürzeren Beine 194a und 194b der fingerartigen Elemente 190a und 190b bestimmen dadurch das maximale Vorstehen dieser fingerförmigen Elemente nach außen. Falls erwünscht, kann das maximale Vorstehen dieser fingerförmigen Elemente 190a und 190b auch eingestellt werden, wie es in Zusammenhang mit der 9 beschrieben wird.
  • Die 2A veranschaulicht die Position der Schieber in ihrer zurückgezogenen Position während des Beginns eines Zyklus. Bei Abschluss eines Zyklus und der Verformung des Rohlings in seine erste Position, in der seine Enden 6''' die in der 15 dargestellte, durch Federkraft zurückgesprungene Position zeigen, wird der so vorgeformte Rohling anschließend von seiner ersten Position am Kernelement 51 durch die hin- und herlaufenden fingerförmigen Elemente 81a, 81b, 81c und 81d in die zweite axiale Position des Kernelements 51 verschoben. In dieser Position wird der Rohling 111b in seine Kreiskonfiguration verformt, und die mechanische Verbin dung der Puzzleverriegelungs-Konfiguration wird geschlossen. Die 8 veranschaulicht dabei die Position der Abschnitte 252, 253, 260, 261 und 270 der Schieber 52, 53, 60, 61 und 70 in ihrer ausgefahrenen Position. Um die Überlappung zu erzielen, die dazu erforderlich ist, dass die mechanische Puzzleverriegelungs-Konfiguration durch den Abschnitt 270 des oberen Schiebers 70 geschlossen werden kann, geht die Einwärtsbewegung des Schiebers 60 in seine ausgefahrene Position geringfügig der Bewegung des Schiebers 61 voran. Das Fingerelement 290 steht zunächst aus seiner Aussparung 291 über, damit der aufnehmende Puzzleverriegelungs-Endabschnitt über dem eingreifenden Puzzleverriegelungs-Endabschnitt zu liegen kommt, wobei das Fingerelement 290 entgegen der Kraft der Feder 292 nach innen geschoben wird, wenn der Abschnitt 261 des Schiebers 62 seine nach innen ausgefahrene Position erreicht. Der obere Schieberabschnitt 270 mit seinem Verformungseinsatz 274 schließt dadurch während seiner Abwärtsbewegung die Puzzleverriegelung, um die Verformung und das Schließen des Druckrings abzuschließen. Wenn die Schieber 52, 53, 60, 61 und 70 erneut während des Abschlusses des zweiten Betriebszyklus zurückgezogen werden, wird der so verformte und geschlossene Druckring von seiner zweiten Position durch die Fingerelemente 82a, 82b, 82c und 82d in die dritte Position des Druckrings 111c verschoben. Diese Verschiebung des verformten und geschlossenen Druckrings von der Position 2 in die Position 3 führt gleichzeitig zu einem Auswerfen des zuvor an der Position 3 gehaltenen Druckrings 111d, nachdem er dem Schmiedevorgang in der Position 3 unterzogen wurde, was nachfolgend vollständiger beschrieben wird.
  • In der Position 3 (11) wird der geschlossene Ring 111c durch die kleinen zahnartigen Vorsprünge 376 am Einsatzelement 374 des Abschnitts 370 des oberen Schiebers 70 und durch die kleinen zahnartigen Vorsprünge 378 am in den Kern abschnitt 371 eingesetzten Einsatzelement 377 einem Schmiedevorgang unterzogen. Diese Zähne werden dadurch so positioniert, dass ein Schmiedevorgang im Gebiet der sich quer erstreckenden Stoßränder 411, 412 und 439 der mechanischen Puzzleverriegelungs-Verbindung (5) innerhalb der durch die gestrichelten Linien 411, 412 und 410 gekennzeichneten Gebiete erfolgt. Dieser Schmiedevorgang, wie er in meiner ebenfalls anhängigen Anmeldung beschrieben ist, deren Gegenstand hier durch Bezugnahme eingeschlossen ist, verbessert das Haltevermögen des Druckrings beträchtlich.
  • Die 13 veranschaulicht eine allgemein durch die Bezugszahl 500 gekennzeichnete Vorrichtung zum Halten des Rohlings in seiner vorbestimmten Position am Kernelement 51 in solcher Weise, dass der Schmiedevorgang immer an den korrekten Positionen einer mechanischen Puzzleverriegelungs-Verbindung erfolgt. Die Vorrichtung 500 ist dabei im Raum zwischen dem unteren Schieber 52 und 53 und deren Führungsteilen angeordnet, wobei die 13 eine Schnittansicht in der axialen Richtung ist. Zwei Druckelemente 501 und 502, die sich entgegen der Unterseite des Rohlings, der schließlich den Druckring bildet, nach oben erstrecken, werden durch Federn 503 und 504 federbelastet, die innerhalb Aussparungen des Gehäuseblocks 507 aufgenommen sind und Kolbenelemente 505 und 506 umgeben. Die Führungselemente 508 und 509 führen dadurch die Druckelemente 501 und 502 und ihnen zugeordnete Teile bei der Bewegung nach oben und unten. Ein Anschlagselement 510 liegt mit den unteren Enden der Kolbenelemente 505 und 506 in Eingriff, um den durch die Druckelemente 501 und 502 auf die Unterseite des den Druckring bildenden Rohlings über die Kraft zu erhöhen, die normalerweise durch die Federn 503 und 504 ausgeübt wird. Das Anschlagselement 510 wird dadurch durch ein Verbindungselement 511 mit einer beliebigen Vorrichtung verbunden, die für eine Bewegung des Anschlagselements 510 nach oben und unten sorgt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Verbindungselement 511 mit einer Kolbenstange einer Pneumatikkolbeneinheit (nicht dargestellt) verbunden, die so betrieben wird, dass das Verbindungselement 511 während Verformungsvorgängen in einem vorgegebenen Zyklus die in der 13 dargestellte Position nach oben verstellt wird, um den den Druckring bildenden Rohling in seiner vorbestimmten Position während derartiger Verformungsvorgänge sehr fest zu halten. Während desjenigen Teils jedes Zyklus, in dem die Klemmringe durch die Fingerelemente 81a bis 81d sowie 82a bis 82b verschoben werden, wird das Anschlagelement 510 nach unten verstellt, um den durch die Druckelemente 501 und 502 ausgeübten Druck zu verringern und dadurch eine axiale Verschiebung der Druckringe ohne Umfangsbewegung zu erlauben. Jedoch sind die Federn 503 und 504 so dimensioniert, dass sie den Druckring an einer korrekten Position am Kernelement 51 halten, wobei sie immer noch eine axiale Bewegung der Druckringe erlauben, wie sie für jeden Vorgang erforderlich ist.
  • Bei einer typischen, nicht beschränkenden Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine, wie sie zum Herstellen von Druckringen mit einer Innendurchmesserabmessung von 79,6 mm und einer Banddicke von 1,4 mm verwendet wird, sind die mit dem Druckring-Rohling in Kontakt stehenden Verformungsflächen der Schieber wie folgt. Der Kernabschnitt 151 verfügt über eine Länge von 92 mm und eine Höhe von 70 mm. Die Flächen 158 und 159 der Abschnitte 152 und 153 der unteren Schieber 52 und 53 verfügen über einen Krümmungsradius von 36,4 mm. Die Flächen 168 und 169 der Abschnitte 160 und 161 der Schieber 60 und 61 verfügen über einen Krümmungsradius von 36,4 mm. Der Krümmungsradius des gekrümmten Teils der Fläche 173 beträgt jeweils 36,4 mm, während die entsprechenden Flächen am Kernabschnitt 151 einen Krümmungsradius von 35 mm aufweisen.
  • Die Durchmesserabmessung des Kernabschnitts 251 des Kernelements 51 beträgt 79,4 mm, die Krümmung 268 und 269 der Abschnitte 260 und 261 der Schieber 60 und 61 verfügt über einen Krümmungsradius von 41,1 mm, und das Einsatzelement 274 im Abschnitt 270 des oberen Schiebers 70 verfügt über eine Fläche 273 mit einem Krümmungsradius von ebenfalls 41,1 mm.
  • Der Abschnitt 351 des Kernelements 51 (11) verfügt über eine Durchmesserabmessung erneut von 79,4 mm, während die Flächen 358 und 359 der Abschnitte 352 und 353 der Schieber 52 und 53 erneut einen Krümmungsradius von 41,1 mm aufweisen. Die Flächen 368 und 369 der Abschnitte 360 und 361 der Schieber 60 und 61 verfügen ebenfalls über einen Krümmungsradius von 41,1 mm, während die kleinen zahnförmigen Vorsprünge 376 am Einsatzelement 374 im Abschnitt 370 des Schiebers 70, die in der 16 vollständiger dargestellt sind, über eine Höhe von 0,35 mm verfügen, wobei sie sich unter einem Winkel von 60° erstrecken, wie es ebenfalls in der 16 dargestellt ist. Diese zahnförmigen Elemente 376 sind dabei mit insgesamt 10,6° in der Umfangsrichtung beabstandet. Die kleinen zahnförmigen Vorsprünge 378 am Einsatzelement 377 verfügen über ähnliche Konfiguration wie die zahnförmigen Vorsprünge 376, d. h., sie verfügen über eine Höhe von 0,35 mm, und sie erstrecken sich unter einem Winkel von 60°, mit einem Abstand von 10,6° in der Umfangsrichtung.
  • Das Vorverformen des Druckrings der Position 1 zum Erleichtern des Schließens der mechanischen Verbindung erfordert bei Druckringen mit kleinem Durchmesser eine andere Handhabung, da in diesem Fall die Verjüngungseffekte auf Grund des kleinen Krümmungsradius im eingreifenden und aufnehmenden Teil einer Puzzleverriegelungs-Verbindung größere Bedeutung einnehmen, was es erschwert, die Verbindung auf Grund der kleinen Öffnungen entlang der Innenumfangsfläche des Bandab schnitts zu schließen. In diesem Fall kann es wünschenswert sein, die Endabschnitte, die eine mechanische Verbindung mit Puzzleverriegelungs-Konfigurationen enthalten, in der Position 1 so vorzuverformen, dass sie flach sind, dann die flachen Puzzleverriegelungs-Konfigurationen in der Position 2 zu schließen und schließlich den geschlossenen Druckring in die gewünschte Kreiskonfiguration zu verformen. Dies kann z. B. in einem Stadium erfolgen, so dass eine vollständige Herstellung vier Betriebszyklen mit vier Positionen erfordert. Jedoch wurden auch in diesem Fall gute Ergebnisse dadurch erzielt, dass das Material in den Gebieten der eingreifenden und aufnehmenden Puzzleverriegelungs-Konfigurationen in den Endabschnitten der Druckring-Rohlings dadurch erweicht wurde, dass es einer Wärmebehandlung von ungefähr 400°C unterzogen wurde. Durch dieses Weichmachen des Materials wird das Schließen der mechanischen Verbindung einer Puzzleverriegelungs-Konfiguration durch das weichere Material erleichtert, das jedoch erneut durch den tatsächlichen Schließvorgang der mechanischen Verbindung durch die Bearbeitung hart wird, so dass nur diese drei Betriebsstadien in den oben beschriebenen drei Positionen ausreichend sind.
  • Die erfindungsgemäße Maschine ist sehr effizient, da es durch bloßes Wechseln der Abschnitte der verschiedenen Schieber möglich ist, Druckringe verschiedener Durchmesserabmessungen mit derselben Anlage herzustellen. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der die Maschine betrieben werden kann, hoch, was die einfache Herstellung von 55 Druckringen pro Minute erlaubt.
  • Alle Schieber werden durch mechanisch angetriebene Nocken mechanisch betätigt, während sie durch Kugellager gelagert sind, um für reibungsfreie Gleitbewegung ihrer Hin- und Herbewegungen während eines Betriebszyklus zu sorgen. Die verschiedenen Abschnitte der Gleitelemente 52, 53, 60, 61 so wie des Kernelements 50 sind auch mit solchen Flächen versehen, dass eine axiale Verlängerung der Fingerelemente 81a81d sowie 82a82d möglich ist, z. B. so, wie es durch die teilkreisförmigen Aussparungen und kreisförmigen Öffnungen im Kernabschnitt 150 der 7 und die geeignet geformten Stirnflächen an den Schiebern 52, 53 sowie 60, 61 dargestellt ist. Wenn der Schmiedevorgang nicht erforderlich oder erwünscht ist, kann die oben beschriebene Maschine auch nur zwei axiale Positionen an Stelle dreier verwenden. Die Schieber können auch durch andere Maßnahmen als mechanischen Nockenbetrieb betätigt werden. Jedoch wird die Koordination der verschiedenen Bewegungen der Schieber und ihr Timing am besten durch geeignetes Design der Nockenelemente und synchronen Betrieb derselben erzielt, z. B. durch Antrieb durch einen einzelnen Elektromotor über Kettenräder.
  • Während ich nur eine Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt und beschrieben habe, ist es zu beachten, dass dieselbe nicht hierauf beschränkt ist, sondern dass sie zahlreichen Änderungen und Modifizierungen zugänglich ist.

Claims (30)

  1. Verfahren zur automatischen Herstellung eines Druckrings aus einem flachen Bandmaterial-Rohling (111), wobei an einer Verformungsstation (50) ein Kernelement (51) mit mehreren axial versetzten Außenflächen vorgesehen wird, die nach Lage und Zahl aufeinanderfolgenden Positionen in der Maschine entsprechen und als innere Anschlagflächen für den Rohling (111) dienen, und der Rohling (111) nacheinander von einer Position in der Maschine zur nächsten bewegt und in einer Anzahl von Arbeitszyklen um jeweils entsprechende Außenflächen des Kernelements (51) dadurch verformt wird, daß Schieber (52, 53, 60, 61, 70) während jedes Arbeitsryklus aus einer zurückgezogenen in eine ausgefahrene Stellung und anschließend in ihre zurückgezogene Stellung bewegt werden, so daß ein geschlossener Ring entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ersten Position in der Maschine der flache Rohling (111) ringförmig vorverformt wird, in einer zweiten Position der vorverformte Rohling auf seine endgültige Ringform verformt wird und in den freien Endbereichen des Rohlings (111) vorhandene mechanische Verbindungsmittel (400, 420) durch einen (70) der Schieber (52, 53, 60, 61, 70) geschlossen werden und in einer dritten Position vorgegebene Bereiche (410, 411, 412) der mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) einen Schmiedevorgang unterzogen werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der bereits in der dritten Position befindliche Druckring (111d) durch Verschieben des nächsten Druckrings (111c) aus der zweiten in die dritte Position ausgeworfen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Schmiedevorgang in bestimmten Bereichen der durch die geschlossenen Verbindungsmittel (400, 420) gebildeten Verbindung in der dritten Position durch geringen Materialversatz in Bereichen von quer verlaufenden Stoßflächen der Verbindungsmittel (400, 420) erfolgt.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rohling (111) während sämtlicher Arbeitszyklen dadurch in einer vorgegebenen Position relativ zu dem Kernelement (51) gehalten wird, daß innerhalb des den Verbindungsmitteln (400, 420) gegenüberliegenden Bereichs ein Haltedruck auf den Rohling (111) ausgeübt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei während Arbeitsperioden, in denen der Rohling (111) axial bewegt wird, ein geringerer Haltedruck und in Perioden der Verformung durch die Schieber (52, 53, 60, 61, 70) ein höherer Druck ausgeübt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei während eines vorgegebenen Zyklus zunächst mindestens ein unterer Schieber (52) in Richtung des Kernelements (51) verschoben wird, sodann einer (60) von zwei seitlichen Schiebern (60, 61) in Richtung des Kernelementes (51) verschoben wird, nachdem der mindestens eine untere Schieber (52, 53) seine ausgefahrene Stellung im wesentlichen erreicht hat, woraufhin der andere (61) der seitlichen Schieber (60, 61) in Richtung des Kernelementes (51) verschoben wird, bevor der besagte eine seitliche Schieber (60) seine ausgefahrene Stellung erreicht hat, und wobei mindestens ein oberer Schieber (70) in Richtung des Kernelements (51) verschoben wird, nachdem die beiden seitlichen Schieber (60, 61) ihre ausgefahrene Stellung erreicht haben.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der besagte eine seitliche Schieber (60) bei seiner Bewegung in Richtung seiner ausgefahrenen Stellung gegenüber dem anderen seitlichen Schieber (61) nur wenig voreilt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sämtliche Schieber (52, 53, 60, 61, 70) im wesentlichen gleichzeitig zurückgezogen werden und die gesamte Bewegung des Rohlings (111) nach ausreichendem Zurückziehen der Schieber (52, 53, 60, 61, 70) stattfindet.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) in einer Stanzstation (40) aus dem flachen Bandmaterial ausgestanzt werden und das flache Bandmaterial der Stanzstation (40) intermittierend zugeführt wird, um das Ausstanzen der Verbindungsmittel (400, 420) während des Stillstands der intermittierenden Zuführung zu ermöglichen.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei aufeinanderfolgende Rohlinge (111) von der Stanzstation (400) intermittierend zu der Verformungsstation (50) bewegt werden, indem die mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) aufeinanderfolgender, von der Stanzstation abgetrennter Bandteile teilweise wiederverbunden werden.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die teilweise wiederverbundenen Verbindungsmittel (400, 420) nach Eintreffen eines Rohlings (111) in der Verformungsstation (50) und vor Zuführung in die erste Position gelöst werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das flache Bandmaterial kontinuierlich von einem Bandmaterialvorrat (11) der intermittierenden Zuführeinrichtung (30) zugeführt wird und die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Zuführung mit derjenigen der intermittierenden Zuführung so korreliert wird, daß die von der intermittierenden und die von der kontinuierlichen Zuführung bewegte Bandmateriallänge während eines Arbeitszyklus im wesentlichen gleich ist.
  13. Maschine zur automatischen Herstellung von Druckringen aus flachen Rohlingen (111), wobei in einer Verformungsstation (50) vorgesehen sind: ein Kernelement (51), das in einer zur Längsrichtung eines Rohlings (111) im wesentlichen quer verlaufenden Axialrichtung mehrere Außenflächen entsprechend mehreren aufeinanderfolgenden Positionen aufweist, mehrere Schieber (52, 53, 60, 61, 70) zum Verformen des Rohlings (111), eine Betätigungseinrichtung (56, 57, 66, 67, 72) zur Beaufschlagung der Schieber (52, 53, 60, 61, 70) in vorgegebener Reihenfolge während eines Arbeitszyklus, und eine Zuführeinrichtung (80, 81, 82) zum aufeinanderfolgenden Zuführen eines Rohlings (111) in der Axialrichtung von einer Position auf dem Kernelement (51) zur nächsten, wobei der Rohling (111) nacheinander auf seine endgültige Form verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (52, 53, 60, 61, 70) an seinen den Positionen des Kernelements (51) entsprechenden Stirnseiten mehrere Stirnflächen (58, 59, 68, 69, 73) zum Eingriff mit dem Band aufweist, darunter erste Stirnflächen entsprechend einer ersten Position auf dem Kernelement (51) zum Vorverformen des Rohlings (111), zweite Stirnflächen entsprechend einer zweiten Position auf dem Kernelement (51) zum Verformen des Rohlings (111) im wesentlichen auf die endgültige Ringform nach Schließen von an den freien Enden des Rohlings (111) vorgesehenen komplementären mechanischen Verbindungsmitteln (400, 420), und dritte Stirnflächen entsprechend einer dritten Position auf dem Kernelement (51) zur Ausführung eines Schmiedevorgangs an vorgegebenen Bereichen der Verbindungsmittel (400, 420).
  14. Maschine nach Anspruch 13, wobei aufeinanderfolgende Positionen der Außenflächen des Kernelements (51) eine der Breite des Rohlings (111) im wesentlichen entsprechende axiale Länge haben.
  15. Maschine nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Schieber (52, 53, 60, 61, 70) so betätigbar sind, daß sie den Rohling (111) von unten, von den Seiten und von oben her verformen.
  16. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Außenflächen des Kernelements (51) in der ersten Position so gestaltet sind, daß sie die freien Enden eines Rohlings (111) in einer Weise vorverformen, die der zum Schließen der mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) in der zweiten Position erforderlichen Gestalt entspricht.
  17. Maschine nach Anspruch 16, wobei die Außenflächen des Kernelements (51) in der ersten Position in einem derartigen Maße leicht oval sind, daß eine Überlappung der freien Enden des Rohlings (111) vermieden wird.
  18. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die Außenflächen des Kernelements (51) in der ersten Position fingerartige Vorsprünge (190a, 190b) aufweisen, die die Erzeugung der vorverformten ovalen Gestalt unterstützen.
  19. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 18, wobei die Außenflächen des Kernelements (251) in der zweiten Position generell kreisförmig sind und fingerartige Vorsprünge (291) aufweisen, die eine anfängliche Überlappung der die mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) enthaltenden freien Enden des Rohlings (111) während der anfänglichen Verformung in der zweiten Position bewirken, bis die mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) durch weitere Verformung in der zweiten Position dadurch geschlossen werden, daß einer (270) der Schieber (252, 253, 260, 261, 270) von oben nach unten bewegt wird.
  20. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 19, wobei zwei in Richtung des Kernelements (51) generell nach oben bewegbare Schieber (52, 53), zwei in Richtung des Kernelements (51) von im wesentlichen gegenüberliegenden Seiten bewegbare weitere Schieber (60, 61) und ein in Richtung des Kernelements (51) generell abwärts bewegbarer Schieber (70) vorhanden sind.
  21. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 20 mit einer Stützeinrichtung (503, 504, 510, 511), die den Rohling (111) von unten stützt, um ihn bei seiner Verschiebung durch die verschiedenen Positionen und seiner Verformung darin in der gleichen Position an dem Kernelement (51) zu halten.
  22. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 21 mit einer Bandmaterial-Vorratsstation (10, 11), einer Stanzstation (40) zum Ausstanzen der komplementären mechanischen Verbindungsmittel (400, 420) und zur Erzeugung von Rohlingen (111), einer kontinuierlichen Zuführeinrichtung (16) zum kontinuierlichen Zuführen von Endlosbaridmaterial von der Vorratsstation an eine Stelle längs des Weges zu der Stanstation (40) und eine intermittierend arbeitende Zuführeinrichtung (30) zur Zuführung von Rohlingen (111) von der besagten Stelle an die Stanzstation (40).
  23. Maschine nach Anspruch 22 mit einer Steuerung (18, 18a, 24a, 28a), die die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Zuführeinrichtung (16) mit der Geschwindigkeit der intermittiererid arbeitenden Zuführeinrichtung (30) korreliert, wobei in der Vorratsstation eine Spule (11) mit Bandmaterial so antreibbar ist, daß das Bandmaterial von der Spule abgewickelt ist, und wobei die Drehzahl der angetriebenen Spule von der Steuerung (18) einstellbar ist.
  24. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 23, wobei die Stanzstation (40) eine Stanzmatrize (45) und einen Stanzstempel (41) für jeden Endabschnitt zweier benachbarter Rohlinge (111) zum Ausstanzen komplementärer mechanischer Verbindungsmittel (400, 420) derart aufweist, daß die beiden benachbarten Rohlinge (111) zunächst vollständig abgetrennt und voneinander gelöst werden und im Anschluß an einen vollständigen Schnitt teilweise wieder miteinander verbunden werden, um die Zuführung der Rohlinge (111) von der Stanzstation (40) an die Verformungsstation mittels der intermittierend arbeitenden Zuführeinrichtung zu ermöglichen, wobei die teilweise wiederverbundenen Rohlinge (111) vor der Querbewegung von der ersten zu der zweiten Position auf dem Kernelement (51) von einer Trenneinrichtung erneut gelöst werden.
  25. Maschine nach Anspruch 24, wobei das anfängliche vollständige Trennen und das anschließende teilweise Wiederverbinden durch Federabstützung des Stanzstempels für den vorderen Teil und Federabstützung der Matrize für den hinteren Teil der komplementären puzzle-artigen Verbindungsmittel (400, 420) erfolgt.
  26. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 25 mit einer Einrichtung zum Auswerfen des fertigen Druckrings aus der dritten Position.
  27. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 26, wobei die Zuführeinrichtung stangenförmige Bauelemente (80, 81, 82) aufweist, die in Axialrichtung in Eingriff mit dem Rohling (100) betätigbar sind.
  28. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 27, wobei die Zuführeinrichtungen nach Zurückziehen der Schieber (52, 53, 60, 61, 70) mindestens kurz vor Beendigung eines Hin- und Herbewegungen der Schieber (52, 53, 60, 61, 70) enthaltenden Arbeitszyklus betätigt werden, und wobei im Normalbetrieb ein Rohling (111) an jeder von mehreren Positionen vorliegt und jeder Schieber mit seinen Eingriffsflächen jeweils an einem der Rohlinge (111) angreift.
  29. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 27, wobei die der dritten Position entsprechenden Stirnflächen an einem der Schieber (352, 353, 360, 361, 370) und die der dritten Position entsprechenden Außenflächen an dem Kernelement (377) mit materialverdrängenden Zähnen (376, 378) versehen sind, die in der dritten Position in bestimmten Berei- chen der von den geschlossenen Verbindungsmitteln (400, 420) gebildeten Verbindung den Schmiedevorgang durchführen.
  30. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 29, wobei jeder Schieber (352, 353, 360, 361, 370) aus mehreren axial angeordneten Abschnitten aufgebaut ist, deren jeder mit seinen Stirnflächen versehen ist und die fest miteinander verbunden sind, so daß sie sich während jedes Arbeitszyklus miteinander bewegen, und wobei das Kernelement (370) aus mehreren axial angeordneten Abschnitten aufgebaut ist, deren jeder mit seinen eigenen Außenflächen versehen ist und die fest miteinander verbunden sind.
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