DE69304C - Fahrbarer Rettungsapparat zur Benutzung bei Feuersgefahr - Google Patents
Fahrbarer Rettungsapparat zur Benutzung bei FeuersgefahrInfo
- Publication number
- DE69304C DE69304C DENDAT69304D DE69304DA DE69304C DE 69304 C DE69304 C DE 69304C DE NDAT69304 D DENDAT69304 D DE NDAT69304D DE 69304D A DE69304D A DE 69304DA DE 69304 C DE69304 C DE 69304C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reel
- chains
- fire
- rescue apparatus
- risk
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B1/00—Devices for lowering persons from buildings or the like
- A62B1/02—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rescue cages, bags, or the like
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1892 ab.
Der vorliegende Rettungsapparat soll einen Bestandtheil der Geräthe städtischer Feuerwehren
bilden und die Rettung von Personen und Gegenständen aus einem brennenden Gebäude
von aufsen. ermöglichen, indem der ganz im Freien aufgestellte Apparat in einer
gröfseren Entfernung von der Brandstelle in Thätigkeit gesetzt wird.
Der Apparat besieht, wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, aus einem Wagen a
mit fest aufgeschraubten und versteiften Lagerböcken b b, in denen die Welle der Haspel H
gelagert ist. Dieser Haspel hat ein Zahnrad c, mit welchem das Zahnrad d auf der ebenfalls
in den Lagerböcken b gelagerten Welle e der Handkurbel f in Eingriff steht. Auf dem
durch den einen Lagerbock durchtretenden Ende der Haspelwelle ist aufserdem noch das
Bremsrad g aufgekeilt.
Der Haspel H besteht aus drei durch Ringscheiben h* von einander getrennten Abtheilungen
i, 2, 3, in denen die drei um den Haspel gewickelten Ketten FF1 und B liegen,
und zwar ist die in 2 liegende Kette B in einer den Ketten FF1 in Abtheilung 1 und 3
entgegengesetzten Richtung um den Kern des Haspels gewunden. Kette B ist mit dem mittleren
Theil eines Rettungskorbes jR verbunden,
während die beiden anderen Ketten an den Griffen r des Korbes festgemacht und über
je eine Rolle h geführt sind, welche an den Enden je einer Stange i hängen. Letztere
bilden einen Theil des Gesammtapparates und sind mit Streben j und an ihren freien Enden
mit Haken I, II, III versehen.
Die Wirkungsweise dieses Rettungsapparates ist nun folgende: Bei Ausbruch eines Feuers
wird der Apparat in einer solchen Entfernung von der Brandstätte aufgefahren, dafs die aus
dem Hause schlagenden Flammen seine Bedienung nicht gefährden können (Fig. 3). Dann
nimmt man die Stangen i vom Wagen ab und macht sie in dem Fenster des Zimmers,
aus dem gerettet werden soll, fest, indem man je einen ihrer Haken I, II oder III hinter eine
Stange S schiebt, welche, wie Fig. 2 dies veranschaulicht, von der Innenseite her vor die
Fensteröffnung gelegt worden ist. Während des Emporhebens der Stangen i mit den daran
hängenden Rollen h und Ketten F und F1 hat man den Haspel H durch entsprechende
Drehung der Kurbel f nach links gedreht, um die Ketten F und F1 ganz abzuwickeln; sind
nun die Stangen aber festgemacht, so dreht man den Haspel nach rechts, was zur Folge
hat, dafs die sich jetzt wieder auf den Haspel wickelnden und über die an den Stangen
hängenden' Rollen h laufenden Ketten F F1 den Rettungskorb R bis unter das Fenster
emporziehen.
Sobald nun R den zu bergenden Inhalt aufgenommen hat, wird der Haspel H wieder
nach links gedreht, was zur Folge hat, dafs die Ketten FF1 sich abwickeln, während
gleichzeitig die um den mittleren Theil entgegengesetzt gewickelte Kette B aufgewunden
und dabei der Korb vom Hause ab zur Erde gezogen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein fahrbarer Rettungsapparat, bestehend aus einem Wagen (a) mit darauf starr angebrachten Lagerböcken (b) und in diesen gelagerter dreitheiliger Haspel (H) zur Aufnahme von mit ihren Enden an einem Rettungskorbe (R) befestigten und über Rollen (h) an den Aufhängungsstangen (i) geführten Ketten (FF1 und B), welche entgegengesetzt zu einander so um den Haspel gewickelt sind, dafs bei der Drehung des letzteren in der einen Richtung die Ketten F und F1 den Korb i? nach dem Hause hin in die Höhe ziehen, während derselbe bei der umgekehrten Haspeldrehung durch die Kette B vom Hause fort und zur Erde herabgezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69304C true DE69304C (de) |
Family
ID=342778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69304D Expired - Lifetime DE69304C (de) | Fahrbarer Rettungsapparat zur Benutzung bei Feuersgefahr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69304C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2355522A1 (fr) * | 1976-06-23 | 1978-01-20 | Jacobs Max | Elevateur a cable pour facades |
| US4122917A (en) * | 1977-06-23 | 1978-10-31 | Kendrick Theodore T | Fire rescue equipment |
| DE102018001627A1 (de) * | 2018-03-01 | 2019-09-05 | Wladimir Iskin | Verfahren und Einrichtung zum Abstieg von Menschen oder Objekte aus Hochhäusern |
-
0
- DE DENDAT69304D patent/DE69304C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2355522A1 (fr) * | 1976-06-23 | 1978-01-20 | Jacobs Max | Elevateur a cable pour facades |
| US4122917A (en) * | 1977-06-23 | 1978-10-31 | Kendrick Theodore T | Fire rescue equipment |
| DE102018001627A1 (de) * | 2018-03-01 | 2019-09-05 | Wladimir Iskin | Verfahren und Einrichtung zum Abstieg von Menschen oder Objekte aus Hochhäusern |
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