DE692996C - aus Kupfer oder seinen Legierungen - Google Patents
aus Kupfer oder seinen LegierungenInfo
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- DE692996C DE692996C DE1939P0078655 DEP0078655D DE692996C DE 692996 C DE692996 C DE 692996C DE 1939P0078655 DE1939P0078655 DE 1939P0078655 DE P0078655 D DEP0078655 D DE P0078655D DE 692996 C DE692996 C DE 692996C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C18/00—Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
- C23C18/16—Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
- C23C18/31—Coating with metals
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Description
- Verfahren züm Glanzverzinnen kleiner Gegenstände aus Kupfer oder seinen Legierungen Um kleine Gegenstände aus Kupfer oder seinen Legierungen, insbesondere Sockel von kleinen elektrischen Glühlampen, vor Oxydation zu schützen und ihnen ein gefälliges Aussehen zu geben, hat man diese vielfach mit einem dünnen Silberüberzug versehen. Da das Silber, besonders in schwefelwasserstoffhaltiger Atmosphäre, aber nicht unverändert bleibt und bei Massenerzeugnissen verhältnismäßig teuer ist, 'wurde bereits vorgeschlagen, an Stelle dessen einen Zinnüberzug anzubringen. Ein Zinnüberzug läßt sich verhältnismäßig einfach nach dem Ansiedeverfahren ohne äußere Stromanwendung aufbringen" jedoch .erhält man hierbei im allgemeinen matte Überzüge, die danach erst noch. poliert werden müssen. Dazu kommt noch, daß die bisher hierfür verwendeten Bäder neben Weinstein noch Zinnchlorüre oder cyankalische -Zusätze enthalten, die wegen ihrer Giftigkeit besondere Vorsichtsmaßregeln bei ihrer Verwendung erfordern. Das Zinn pflegt man dem Bad in Form von Granaliien beizugeben. Dies hat noch den weiteren Nachteil, daß die kleinen zu verzinnenden Gegenstände nach erfolgtem Verzinnen auf umständliche Weise wieder von - den Granalien getrennt werden müssen. ' Die - ebenfalls vorgeschlagene getrennte Lagerung der zu verzinnenden Gegenstände und -des aus Spänen oder Granalien bestelien#-den Zinnvorrates in durchlöcherten Gefäßen hat andererseits wieder den Nachsteil, daßkein elektrischer Kontakt zwischen den Gegenständen und dem Zinnvorrat vorhanden ist, wodurch die Bildung von galvanischen Elementen und elektrolytischen Strömen verhindert wird.
- Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es, auf einfache Weise glänzende Zinnüberzüge auf kleinen Gegenständen aus Kupfer oder seinen Legierungen ohne Anwendung giftiger Zusätze in den Bädern zu erhalten und besteht darin, daß die gereinigten und gewaschenen zu verzinnenden Gegenstände 'zwischen in geringem Abstand voneinander parallel angeordnete, aus Kupfer oder seinen. Legierungen bestehende, stark verzinnte Siebplatten eines Gestells eingefüllt werden, _ daß darauf das so beschickte Gestell in einem weinsteinhaltigen Wasserbad zum Kochen g-ebracht wird und daß schließlich die hierdurch verzinnten Gegenstände mit Wasser gewaschen und an Luft, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Sägespänen, getrocknet werden: Der bei Anwendung des neuen Verfahrens erzielte Zinnüberzug ist vollkommen blaukund macht ein. Nachpolieren der Gegenstände überflüssig. Das Bad enthält nur Weinstein, kann somit leicht angesetzt werden und ist vor allem frei von irgendwelchen giftigen Zusätzen. Das als Rohstoff verwendete Zinn kann in einfachster Weise, z. B. nach dem Metallspritzverfahren, :auf die Platten, welche die zu verzinnenden Gegenstände berühren, aufgebracht 'werden, und es ist daher nicht notwendig, es nach dem Verzinnungsvorgang mühevoll von den Gegenständen zu trennen.
- Die Zeichnung zeigt in Abb. i in einem Ausführungsbeispiel .eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung in Ansicht mit einigen bereits beschickten Blechen.
- Abb. 2.zeigt ein einzelnes Blech der -zu verzinnenden Gegenstände in Draufsicht. Abb:3 zeigt schaubildlich eine andere zur Ausübung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.
- Die zu verzinnenden Gegenstände i, z. B. Sockel von kleinen .elektrischen Glühlampen, werden in einfacher Schichthöhe auf gelochte Bleche 2 gebracht, die aus Kupfer oder seineu Legierungen bestehen und mit einer starken, zweckmäßig nach dem Metallspritzverfahren hergestellten Zinnauflage versehen sind. Eine Anzahl solcher Bleche wird in einem Gestell übereinandergeschichtet, und zwar so, daß der Boden jedes Bleches die Gegenstände auf dem darunter befindlichen Blech berührt. Das Gestell besteht in dem dargestellten Beispiel aus einigen senkrechten Streben 3, die oben und unten durch Quarstreben 4. miteinander verbunden sind. Eine der Längsstreben 5 ist nach unten aufklappbar angelenkt, so daß das rahmenartige Gestell geöffnet werden kann; Das Gestell enthält einen Siebmantel 6, .dessen eine Hälfte geteilt ist und wie zwei Türen .7 und B aufgeklappt werden kann. Die oberen Querstreben q, trägen eine Aufhängeöse g, mit deren Hilfe das ganze Gestell in das weinsteinhaltige Bad getaucht werden kann. Das Bad besteht vorzugsweise aus destilliertem Wasser, dem etwa 2,5% Weinstein zugesetzt ist. Zur Aufnahme des Bades dient ein Gefäß, welches von der Lösung nicht angegriffen wird, z. B. aus Steinzeug. Nach dem Einsetzen des Gestells in das Bad wird dieses durch Aufhetzung, z. B. mittels Dampf, zum Kochen gebracht und dabei ständig in wallender Bewegung gehalten. Das verdampfte Wasser muß, möglichst mit destilliertem Wasser, ersetzt werden. Der Verzinnungsvorgang ist nach etwa 2 Stunden beendet, worauf das Gestell dem Bad entnommen und geöffnet werden kann. Die verzinnten Gegenstände werden darauf mit Wasser gewaschen und an Luft, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Sägespänen, getrocknet. Der erzielte Überzug ist vollkommen blank und bedarf keiner Nachpolierung.
- Die Ausübung des Verfahrens wird noch etwas vereinfacht; wenn eine Vorrichtung gemäß Abb.3 zur Anwendung gelangt, bei der die Siebplatten senkrecht nebeneinander angeordnet sind. Die Siebplatten 2 werden dabei wieder von einem mit einem Siebmantel 6 versehenen Gestell aufgenommen, das oben offen ist und unten einen aufklappbaren Boden i o besitzt. Zur Beschickung dieses Gestells mit den zu verzinnenden Gegenständen wird der Boden rö geschlossen, so daß die Gegenstände einfach irf das Gestell eingeschüttet werden können, in welchem sie sich selbst auf die verschiedenen Zwischenräume zwischen den Sieblatten verteilen. Nach beendetem Verzinnungsvorgäng wird das Gestell aus dem Bade herausgehoben und mitsamt den verzinnten Gegenständen in das Waschbad getaucht. Hierauf wird das Gestell einfach durch Aufklappen seines Bodens io geöffnet, so daß die verzinnten Gegenstände in einen Sammelbehälter fallen können. Es wird mit Hilfe dieser Vorrichtung noch bedeutend weniger Zeit für die Beschickung und Entleerung des Gestells benötigt.
- Die Siebplatten 2 können in das Gestell lose eingesetzt sein, wozu dieses mit besonderen Führungsschienen i i ausgerüstet ist. Durch geeignete Anordnung der Führungsschienen wird es möglich, je nach Wahl auch größere Gegenstände zwischen den Siebplatten unterzubringen, indem z. B. jedes zweite Blech weggelassen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Glanzverzinnen kleiner Gegenstände aus Kupfer oder seinen Legierungen, insbesondere von Sockeln kleiner elektrischer Glühlampen, bei dem die Gegenstände unter Berührung mit einem Zinnvorrat in einer zimtauflösenden Flüssigkeit gekocht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gereinigten und gewaschenen zu verzinnenden Gegenstände zwischen in geringem Abstand voneinander parallel angeordnete, aus Kupfer oder seinen Legierungen bestehende, stark verzinnte Siebplatten eines Gestells eingefüllt werden, daß darauf das so beschickte Gestell in eineng weinsteinhaltigen Wasserbad zum lochen gebracht wird und daß schließlich die hierdurch verzinnten Gegenstände mit Wasser gewaschen und an Luft, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Sägespänen, getrocknet werden. z. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen die Siebplatten umschließen-. den Drahtgewebemantel, der von einem rahmenartigen, mit Aufhängeösen versehenen Gestell versteift ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebplatten senkrecht nebeneinander angeordnet sind und das Gestell am Boden aufklappbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch -g. dadurch gekennzeichnet, daß die Siebplatten waagerecht übereinander angeordnet sind und das Gestell seitlich aufklappbar ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell Führungsschienen für die Siebplatten besitzt, die ein Einsetzen der Siebplatten in verschiedenem Abstand ermöglichen. 6. Vorrichtung nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebplatten aus gelochten Blechen bestehen, auf die eine 'Zinnschicht aufgespritzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078655 DE692996C (de) | 1939-02-10 | 1939-02-10 | aus Kupfer oder seinen Legierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078655 DE692996C (de) | 1939-02-10 | 1939-02-10 | aus Kupfer oder seinen Legierungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE692996C true DE692996C (de) | 1940-06-29 |
Family
ID=7393401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078655 Expired DE692996C (de) | 1939-02-10 | 1939-02-10 | aus Kupfer oder seinen Legierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE692996C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3461842A (en) * | 1965-11-19 | 1969-08-19 | Ibm | Work holder rack |
| US4233937A (en) * | 1978-07-20 | 1980-11-18 | Mcdonnell Douglas Corporation | Vapor deposition coating machine |
-
1939
- 1939-02-10 DE DE1939P0078655 patent/DE692996C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3461842A (en) * | 1965-11-19 | 1969-08-19 | Ibm | Work holder rack |
| US4233937A (en) * | 1978-07-20 | 1980-11-18 | Mcdonnell Douglas Corporation | Vapor deposition coating machine |
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