DE676575C - Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhaengevorrichtungen in galvanischen Baedern entstehenden Metallverlusten - Google Patents
Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhaengevorrichtungen in galvanischen Baedern entstehenden MetallverlustenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhängevorrichtungen in galvanischen Bädern ' entstehenden Metallverlusten Ein wesentlicher Übelstand der galvanischen Bäder besteht darin, daß sich die galvanischen Niederschläge nicht nur auf den zu galvanisierenden Waren, sondern auch auf den für diese Waren notwendigen Aufhängevorrichtungen. bilden. Nun erfordern Waren von kleinem Ausmaß Aufhängevorrichtungen, deren Gesamtfläche zu der der Warenfläche unverhältnismäßig groß ist, so daß eine entsprechend große Menge Mietall an den nicht erwünschten Stellen niedergeschlagen wird. Irn Gegensatz zu den Niederschlägen, die der Veredelung der Ware dienen, das Metall also wirtschaftlich verwerten, bedeuten die allmählich mehrere Millimeter stark werdenden Niederschläge auf den Aufhängevorrichtungen eine ungeheure Vergeudung des wertvollen Metalls, wie z. B. Nickel. Die Entstehung dieser unerwünschten Metallniederschläge bedingt außerdem durch die Oberflächenvergrößerung erhöhten Stromverbrauch.
- Daneben macht sich der Metallniederschlag für den Betrieb störend bemerkbar, wenn die Aufhängevorrichtungen die bekannte Form der Bäume haben, deren Zweige zum Aufstecken der Waren dienen. Das angehäufte Metall erschwert das Aufstecken immer mehr und macht es schließlich überhaupt unmöglich. Die Aufhängevorrichtungen werden dann bisher meist samt dem Metallbelag einfach eingeschmolzen; nicht nur Minderung des durch die Legierung @entstehenden Metallwertes, sondern auch Verlust der kostspieligen Aufhängevorrichtungen ist die Folge.
- Soweit von den Aufhängevorrichtungen das Metall elektrolytisch wieder abgelöst wird, geschieht dies hauptsächlich, um die Aufwendungen für die Neuanschaffung der kostspieligen Aufhängevorrichtungen zu ersparen, während die Metallösung, da sie in dieser Form als Elektrolyt nicht zu gebrauchen ist, meist einfach fortgegossen wird, also wertvolles Metall vergeudet wird.
- Zum Schutze gegen unerwünschten Metall=e niederschlag griff man zur Isolierung der Aüfl hängevorrichtungen durch Lack; Paraffin, Kitt o. dgl. Abgesehen von den Mängeln vieler dieser Mittel können natürlich die Kontaktteile bei der erwähnten Form der Bäume, also die gesamten Zweige, nicht isoliert werden. Damit verblieb in jedem Falle eine wesentliche Quelle für große Metallverluste.
- Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, durch das die Erkenntnis ausgenutzt wird, daß nicht ohne weiteres auf jedem Metall ein anderes Metall niedergeschlagen werden kann und daß ein solches ungeeignetes Metall, auf dem nur schwierig ein Niederschlag gelingt, diesem Niederschlag keine wirkliche Haftfestigkeit bietet. Dadurch kann das. Metall, soweit eine Abscheidung erfolgt, leicht wieder entfernt; also gesammelt werden, so daß Metallverluste vermieden werden. Die Haftfestigkeit wird übrigens wie schon bei jedem anderen Metalluntergrund noch weiter beeinträchtigt; wenn eine Dekapierung der Aufhängevorrichtung unterbleibt.
- Besonders ungeeignet für galvanische Metallnieders-ehläge ist ein Untergrund von Tautal oder Chrom. Daraus ergibt sich die gute Eignung dieser Metalle für Aufhängevorrichtungen im Rahmen der vorliegenden Erfindung. Zur Ausführung des Verfahrens nach vorliegender Erfindung werden. die Aufhängevorrichtungen oder diejenigen Teile derselben, die nicht auf andere Weise isoliert worden
baß Chrom (Tautal verhält sich vollkommen entsprechend) galvanische Niederschläge nur schwer annimmt und ihnen nur geringe Haftfestigkeit gibt, ist allgemein bekannt, doch ist bisher diese Eigenschaft bei Aufhängevorrichtungen für zu galvanisierende Waren noch nicht ausgenutzt worden. - Die Verwendung von Chrom oder Tautal für die Aufhängevorrichtungen bietet bei den gebräuchlichen Elektrolyten auch Gewähr dafür, daß keine Lösung des Metalls durch den Elektrolyten erfolgen, also kein Fremdmetall in das Bad kommen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vermeidung von Metallverlusten, die durch die für die galvanischen Bäder zum Aufhängen der Waren dienenden Aufhängevorrichtungen entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß Aufhängevorrichtungen verwendet werden, die vollständig oder in der D:eeksehicht aus einem Metall, wie Chrom, hergestellt sind, auf dem das in dem betreffenden galvanis-chen Bad niedergeschlagene Metall sich nur unter besonderen Voraussetzungen, in jedem Fall aber nur in nicht festhaftender Form abscheidet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW100480D DE676575C (de) | 1937-02-14 | 1937-02-14 | Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhaengevorrichtungen in galvanischen Baedern entstehenden Metallverlusten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW100480D DE676575C (de) | 1937-02-14 | 1937-02-14 | Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhaengevorrichtungen in galvanischen Baedern entstehenden Metallverlusten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676575C true DE676575C (de) | 1939-06-07 |
Family
ID=7615369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW100480D Expired DE676575C (de) | 1937-02-14 | 1937-02-14 | Verfahren zur Vermeidung von durch die Warenaufhaengevorrichtungen in galvanischen Baedern entstehenden Metallverlusten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676575C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2117994A1 (de) * | 1970-12-10 | 1972-07-28 | Western Electric Co |
-
1937
- 1937-02-14 DE DEW100480D patent/DE676575C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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