DE691614C - lbsttaetiger Schuetzenauswechselvorrichtung - Google Patents

lbsttaetiger Schuetzenauswechselvorrichtung

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DE691614C
DE691614C DE1939M0144361 DEM0144361D DE691614C DE 691614 C DE691614 C DE 691614C DE 1939M0144361 DE1939M0144361 DE 1939M0144361 DE M0144361 D DEM0144361 D DE M0144361D DE 691614 C DE691614 C DE 691614C
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DE
Germany
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roller
weft thread
shuttle
replacement device
spring
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Expired
Application number
DE1939M0144361
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English (en)
Inventor
Wilhelm Nauen
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CARL ZANGS ACT GES MASCHF
Original Assignee
CARL ZANGS ACT GES MASCHF
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußfadenspannvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schützenauswechselvorrichtung Bei Webstühlen mit selbsttätiger Schützenauswechslung, bei denen zum Auswechseln der Webstuhl-stillgesetzt wird, wird die Lade in ihrer rückwärtigen Stellung, also bei offenem Fach, angehalten, so daß der letzte Schußfaden frei im Fach liegt und beim Auswerfen des Webschützens mit der abgelaufenen Spule seine Spannung verliert. Dies hat zur Folge, daß der entspannte Faden beim folgenden Anschlag eine Ansatzstelle im Gewebe verursacht.
  • Um dies zu vermeiden, wird -@erfindungsgemäß vorgeschlagen, den beim Auswerfen des leeren Webschützens locker gewordenen Schußfaden nach dem Einlegen " des vollen Webschützens von einem mit der Weblade verbundenen, unter Federspannung -stehenden Walzenpaar zu spannen. Hierdurch wird erreicht, daß der letzte, frei im Fach liegende Schußfaden vor Wiederingangsetzen des Webstuhls, also vor dem Anschlagen des Fadens, wieder unter Spannung gesetzt ist. Es ist zwar vorgeschl.ageri worden, das Fadenende des ausgeworfenen Webschützens in eine Drahtkerbe einzulegen und durch den Zug des in den Kasten fallenden Webschützens gespannt zu halten. Dabei wird sich jedoch immer beim Herunterfallen des W.ebschützens eine größere Fadenmenge abspulen, als der Fallhöhe entspricht, so daß der Faden locker werden muß. Ein nachträgliches.Spannen des locker gewordenen Schußfadens im Sinne der Erfindung ist hierbei nicht möglich.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung in Abb. i mit entspanntem Schußfaden beim Auswerfen des leeren Webschützens und in Abb.2 mit dem wieder gespannten Schußfaden nach dem Einlegen des neuen vollen. Webschützens.
  • An der aufklappbaren vorderen Schützenkastenleiste i der Schützenauswechselseite des Webstuhls ist auf dem Bolzen 2 der federbelastete Hebel 3 mit der Walze 4 drehbar g-elagert. Am Ladenbalken 5 ist das Bäckchen 6 mit den beiden Führungsstiften 7 und 7' und der Walze 8 befestigt.
  • Ist die vordere Schützenkastenleiste i angehoben, so wird der Hebel 3 durch eizi@e'' Feder gegen einen nicht gezeichneten schlag gezogen, und. zwar so weit, daß d°1#@@, Walze q. um etwa ein Drittel ihres Durchmessers verschoben wird. Der ausgeworfene Webschützen fällt zunächst auf die Walze 8, wobei die Führungsstifte 7 und 7' ein Abgleiten nach vorn verhindern, und rutscht dann in seiner Längsrichtung ,ab. Der Schußfaden 9 ist, da er nicht mehr durch die Schützenkastenleiste angepreßt wird, entspannt und legt sich auf die Walze 8 (Abb. i). Nachdem der neue Webschützen eingelegt ist, senkt sich die Schützenkastenleiste z wieder, und es trifft kurz vor Beendigung ihrer Bewegung die Walze q. auf die Walze B. Bei der weiteren Senkung der Schützenkastenleiste i gleitet .die Walze 4 über die Walze 8 und dreht dieselbe unter demdurch die Feder ausgeübten Druck. Der auf der Walze 8 lose aufliegende Schußfaden 9 wird dabei von der Walze 8 mitgenOmmen Lind gespannt (Abb.2).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schußfadenspannvorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Schützenauswechselvorrichtung bei Stillsetzung des Webstuhls, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Auswerfen des leeren Webschützens locker gewordene Schußfaden (9) nach dem Einlegen des vollen Webschützens von einem mit der Wehlade verbundenen, unter Federspannung stehenden Walzenpaar (4,8)' ge* spannt wird.
  2. 2. Vorrichtung -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Walze (8) fest mit der Wehlade und die andere Walze (q.) an einem federbelasteten Hebel - (3) drehbar mit der ausschwenkbaren Schützenkastenleiste (i) verbunden ist.
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