DE68901C - Vorrichtung zur Befestigung von Gummireifen an Fahrrädern - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von Gummireifen an Fahrrädern

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DE68901C
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Germany
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tire
attaching rubber
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DENDAT68901D
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R. R. GUBBINS in Belvedere, Grafsch. Kent, und G. HARCOURT | London, 45 Essex Street, England
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/12Appurtenances, e.g. lining bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der vorliegenden Erfindung werden Luftgummireifen auf dem Radkranz der Fahrräder dadurch befestigt, dafs sie mit einem Aufsenreifen von hufeisenförmigem Querschnitt umgeben werden, der an den beiden Längskanten Häkchen besitzt, mittelst deren dieser Aufsenreifen auf dem Radkranz festgehakt wird. Es kann dies in zweifacher Weise geschehen, indem man den Radkranz entweder mit zwei parallel laufenden Drähten versieht oder an Stelle deren umgebördelte Flantsche zur Verwendung bringt, unter die die Häkchen in derselben Weise wie unter die Drähte fassen können.
Die erste Ausführungsform ist in den Fig. 1, 2, 4 und 5 dargestellt, in welchen C den zu befestigenden Luftgummireifen bezeichnet. A ist der Aufsenreifen von hufeisenförmigem Querschnitt, und es sind E die vorerwähnten Häkchen, welche zum Befestigen dienen. Diese Häkchen sind in Fig. 6 gesondert dargestellt und bilden in frisch gestanztem Zustande ein T-förmiges Stück, dessen drei Schenkel rechtwinklig nach oben gebogen werden, wobei der mittlere Schenkel nochmals eine rechtwinklige Biegung nach aufsen erfährt. Dieser letzterwähnte Schenkel ist derjenige, welcher unter den Draht D, Fig. 1, 4 und 5, bezw. unter die umgebördelten Flantschen (Fig. 3) greift, und es ist in Fig. 2 dargestellt, in welcher Weise der Haken im Rande des Aufsenreifens befestigt wird. Die umgebogenen Schenkel des T-Stückes werden nach dem Durchdringen der Gummimasse von A wieder umgebogen, wobei jedoch eine mit entsprechenden Durchbrechungen versehene Schutzscheibe E1 dazwischen geschaltet wird, auf welcher dann die endgültig umgebogenen Hakenstücke von E aufliegen.
Zwischen dem Aufsenstreifen A und dem Radkranz R, der die Speichen F aufnimmt, befindet sich nun der zu haltende Hohlgummireifen C, und es sind zwischen C und R einerseits und C und A andererseits Einlagen Tbezw. B aus ganz weichem Gummi gemacht, welche den nur dünnwandigen Luftgummireifen nun besonders einerseits gegen scharfe oder spitze Körper auf der Strafse, andererseits gegen die Köpfe der Speichen F schützen.
Die Drähte D, unter welche die Haken E greifen, werden zweckmäfsig in der Weise auf dem Radkranz befestigt, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Der Radkranz, der. in diesem Falle einen sichelförmigen Querschnitt besitzt, wird in den entsprechenden Entfernungen mit entsprechend gekrümmten Theilen S versehen, welche man entweder direct durch die Köpfe der Speichen F oder auch durch besondere Nieten befestigen kann. Die beiden Enden jedes der Bügel S sind umgebogen und umfassen hier die Drähte D, so dafs zwischen diesen und der Aufsenfläche von R ein zur Aufnahme des hakenförmigen Theiles von E ausreichender Zwischenraum entsteht.
Es bietet die oben beschriebene Einrichtung den grofsen Vortheil dar, dafs man den ganzen Reifen erforderlichenfalls sehr schnell und bequem vom Rade abnehmen kann, indem man einfach den Gummireifen flach drückt, so dafs die Haken E unter den Drähten bezw. den umgebördelten Flantschen (Fig. 3) hervortreten. Ebenso kann auch nach der Reparatur das Auflegen und insbesondere das Befestigen des Reifens in ganz kurzer Zeit mit gröfster Sicherheit bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Befestigung von Gummireifen an Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs mit den Speichen Bügel (S) verbunden sind,- deren umgebogene Enden die Drähte (D) umfassen, wobei zwischen denselben und dem Radkranz ein Zwischenraum bleibt, in welchen die Enden der am Gummireifen befestigten Haken (E) hineingreifen können zum Zweck leichten Einsetzens und Abnehmens des Gummireifens.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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