DE688804C - Verfahren zur Darstellung eines leicht loeslichen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines leicht loeslichen

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DE688804C
DE688804C DE1931G0080325 DEG0080325D DE688804C DE 688804 C DE688804 C DE 688804C DE 1931G0080325 DE1931G0080325 DE 1931G0080325 DE G0080325 D DEG0080325 D DE G0080325D DE 688804 C DE688804 C DE 688804C
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  • Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Salzes der CC-Phenyläthylbarbitursäure Die an sich bewährte C C-Phenyläthylbarbitursäure hat man löslich gemacht, indem man das Natriumsalz herstellte. Dasselbe ist wohl für Injektionszwecke geeignet, nicht aber gleichzeitig zur oralen Anwendung in Substanz, da solche Alkalisalze ätzend sind.
  • Ersetzt man das Natrium durch Diäthylamin gemäß der Patentschrift 3198 851, so erhält man ein Produkt von nur mittlerer Löslichkeit (i : io). Will man hierbei stärkere Lösungen gewinnen, so benötigt man Hilfslösungsmittel oder einen großen Überschuß an Diäthylamin., der sich im Geruch unangenehm kennzeichnet (Gehes Kodex 1933 und französische Patentschrift 63o 263).
  • Man hat aus bestimmten C C-a.lkylierten Barbitursäuren auch schon Verbindungen mit Piperazin und Aminoäthanolen hergestellt. Erstere haben nur eine mäßige Löslichkeit, die letzteren enthalten einen sehr großen Überschuß .an Aminoäthanol.
  • Alle verwendeten Basen sinn auch bei den hier in Frage kommenden Mengen ohne besondere Eigenwirkung.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zu einer Verbindung mit besseren Eigenschaften und Wirkungen gelangt, wenn man die C C-Phenyläthylbarbitursäure mit Äthylendiamin zur Umsetzung bringt. Es genügen zur Umsetzung Mengen von mindestens i Mol oder ein geringer Überschuß des Amins. Das Produkt ist nur schwach alkalisch und von sehr hoher Wasserlöslichkeit. Es ist sowohl für Injektionen und rektale Anwendung als auch für orale Anwendung in Tabletten geeignet, wobei die Tabletten als solche eingenommen werden können.
  • Die therapeutische Wirkung der C C-Phenyläthylbarbitursäure wird durch das Äthylendiamin günstig verändert. Die spasmolytische Wirkung wird verstärkt, die unangenehmen Nachwirkungen werden verringert. Beides ist besonders wertvoll für die Dauerbehandlung der Epilepsie. Infolge der großen Löslichkeit und der raschen Resorption setzen hypnotische und spasmolytische Wirkung rascher ein.
  • Man hat vorgeschlagen, bestimmte C C \T-trisubstituierte Barbitursäuren mit Äthylendiamin neben anderen Basen zu verbinden. Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich aber um eine C C-disubstituierte Barbitursäure. Außer der chemischen Verschiedenheit liegt auch in der Wirkung ein wesentlicher Unterschied vor. Die genannten trisubstituierten Barbitursäuren haben nämlich die hypnotischen Eigenschaften fast ganz verloren, so daß sie in den verwendbaren Mengen überhaupt nicht mehr hypnotisch wirken. In der C C-Phenyläthylbarbitursäure und in der beanspruchten Äthylendiaminverbindung derselben liegen dagegen Produkte mit hypnotischer neben spasmolytischer Wirkung vor. Im beanspruchten Produkt ist nur die posthypnotische Nebenwirkung verringert, nicht die hypnotische selbst.
  • Die Vereinigung der Ausgangsstoffe erfolgt unter Wärmeentwicklung. Das Produkt ist in Wasser sehr leicht, zu etwa 2,o01" löslich, in Alkoholen weniger leicht löslich. Durch starke Alkalien und Säuren, .auch Kohlensäure, wird es zersetzt. Es ist kristallinisch, ohne scharfen Schmelzpunkt, da es beim Schmelzen und vorher Amin abspaltet. Beispiel 23o Teile C C-Phenyläthylbarbitursäure und 6o bis 75 Teile Äthylendiamin werden mit etwa 8oo Teilen Wasser unter Kühlen verrührt, bis Lösung eingetreten ist. Die Lösung wird im Vakuum zur Trockene eingedampft. Man kann die Umsetzung auch mit sehr wenig Wasser oder Alkohol o. dgl. durchführen unter gutem Digerieren, worauf rasch abgekühlt und im Vakuum getrocknet wird. Ein geringer ÜberschuB an Äthylendiamin ist günstig wegen der Empfindlichkeit des Produktes gegenüber der Kohlensäure der Luft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Salzes der C C-Phenyläthylbarbitursäure, darin bestehend, daß man diese Säure nach an sich üblichen Methoden mit mindestens i Mol Äth_vlendiamin umsetzt.
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