DE686234C - Sackfuellmaschine - Google Patents

Sackfuellmaschine

Info

Publication number
DE686234C
DE686234C DE1937H0151854 DEH0151854D DE686234C DE 686234 C DE686234 C DE 686234C DE 1937H0151854 DE1937H0151854 DE 1937H0151854 DE H0151854 D DEH0151854 D DE H0151854D DE 686234 C DE686234 C DE 686234C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
clamp
filling
bag
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937H0151854
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Haver & Ed Boecker
Original Assignee
Carl Haver & Ed Boecker
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Haver & Ed Boecker filed Critical Carl Haver & Ed Boecker
Priority to DE1937H0151854 priority Critical patent/DE686234C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE686234C publication Critical patent/DE686234C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Sackfüilmaschine Die Erfindung betrifft eine Sackfüllmaschine mit Sackklemme und Füllrohr, das mit einer Wägevorrichtung verbunden ist und bei Erreichen eines vorbestimmten, in den Sack eingefüllten Ladegutes absackt und in der abgesackten Stellung durch eine Sperrung festgehalten wird, durch deren Aufhebung der Füllvorgang eingeleitet wird.
  • Die bekannten Sackfüllmaschinen dieser Art, bei denen durch das Aufstecken eines Sackes die Sackklemme ohne zusätzlichen Handgriff erst angehoben und dann in die Schließlage gebracht wird, ärbeitEn so, daß sich die Sackklemme etwas vom Füllrohr hebt, wenn die Waage bei Erreichen eines vorbestimmten, in den Sack eingefüllten Ladegewichtes nach unten durchschlägt. Sobald der Sack sein volles Gewicht hat und die Waage nach unten durchgeschlagen ist, wird der Waagenteil mit dem Füllrohr durch einen Haken in der unteren Stellung festgehalten. Der Sack wird abgehoben und durch einen neuen leeren ersetzt. Der unter dem Sackstuhl befindliche Sperrhaken wird dann zur Lösung der Sperrung bei diesen bekannten Absackwaagen durch einen Fußhebel zurückgedrückt, so daß er die Waage wieder freigibt und nunmehr das Füllrohr in die neue Füllstellung geht. Es konnte dabei geschehen, daß der Arbeiter einen falschen Fußhebel trat, abgesehen davon, daß zur Auslösung der Sperrung ein besonderer Arbeitsgang, nämlich die Betätigung eines Fußhebels, erforderlich war.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Aufhebung der Sperrung der Wägevorrichtung mittels der durch das Aufstecken eines Sackes betätigten, zuerst angehobenen und dann selbsttätig -in die Klemmlage zurückfallenden Sackklemme erfolgt. Dadurch, daß schon beim Aufschieben des Sackstutzens und dem dadurch erfolgenden Festklemmen des Sackes durch die Sackklemme gleichzeitig auch noch die Sperrung aufgehoben wird. wird eine erhebliche 7eitersparnis bei Inbetriebsetzung der Packmaschine erreicht. Während bisher die Bedienung von drei Abfüllstutzen für einen Arbeiter die Höchst leistung war, kann er jetzt vier Abf-ülj'!" stutzen bedienen, da das Einschalten 'cter neuen Füllung vollkommen zwangsläufig er-" folgt.
  • Es sind schon Sackfüllmaschinen bekanntgeworden, bei denen die Bewegung der Sackklemme dazu benutzt wird, um Bewegungen in der Sackfüllmaschine auszulösen, die vor Einleitung des Füllvorganges nötig sind. Aber bei diesen bekannten Maschinen, bei denen Bewegungen der Sackklemme für die Einleitung des neuen Füllvorganges notwendig sind, ist dazu die Betätigung eines besonderen Hebels erforderlich, die nach dem Aufstecken des Ventilsackes auf das Füllrohr zu erfolgen hat. Überdies besitzen diese bekannten Sackfüllmaschinen keine Sperrvorrichtungen, um den Sackstuhl in seiner untersten Stellung festzuhalten.
  • Die Erfindung benutzt zur selbsttätigen Auslösung der Sperrung eine bekannte Sackklemme, die beim Aufstecken eines Sackstutzens auf das Füllrohr angehoben wird und den Sack dann auf dem Füllrohr festhält. Durch die Erfindung wird neben der Zeitersparnis für die Inbetriebsetzung des Füllvorganges auch erreicht, daß die Auslösung der Sperrung niemals vor dem Aufstecken eines Sackes auf das Füllrohr und dem Festklemmen erfolgt, was bei unachtsamer Bedienung des Auslösefußhebels bisher leicht zu unliebsamen Störungen geführt hat. Beim Anheben der Sackklemme durch das Aufschieben des Sackes auf das Füllrohr wird beispielsweise ein Kontakt geschlossen, der einen Magneten betätigt, welcher die Sperrung der Wägevorrichtung aufhebt. Es wird dabei zum Aufschieben des Sackes die Sackklemme höher angehoben als zum Abnehmen, um im letzteren Falle das Schalten des Kontaktes zu verhindern. Mit Vorteil werden auch kontaktlose elektrische Mittel verwendet, wie die Verschiebung eines Eisenkernes in einer Induktionsspule.
  • Die Erfindung ist im Anspruch i gekennzeichnet. Die konstruktive Ausbildung nach Anspruch :2 soll nicht für sich allein, sondern nur in Verbindung mit dem Inhalt des Anspruchs i geschützt sein.
  • An Hand der Abbildung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die in der Zeichnung dargestellte Absackwaage ist von der üblichen Art, bei welcher von einem Füllhals d einem Füllrohr oder Füllschnabel b das abzufüllende Gut zugeführt wird. Das Füllgut wird im Betriebe aus dem Füllrohr b in den Sack c eingelassen, der auf dem Füllrohr durch eine Sackklemme m gehalten wird. Bei Erreichung des Füllgewichts wird das Füllrohr durch den Wägemechanismus abwärts verschoben, so -.:laß es außer Deckung mit dem Hals a kommt und dieser abgesperrt wird.
  • Unterhalb des Sackstuhles d ist eine Sperrung angeordnet, die im wesentlichen aus einem Haken s besteht, der um einen Zapfen q schwenkbar ist. Der Haken s kann in einen Gegenhaken t eingreifen, der an einem Waagenteil befestigt ist. Sobald die Waage nach unten durchgeschlagen ist, greift der Haken s, der unter Spannung der Feder Z steht, die den Haken gegen den Widerhaken zu ziehen sucht, in den Widerhaken ein. An dem Haken s ist ein Stab r befestigt, der als Anker eines Elektromagneten ENI ausgebildet ist. Wenn der Elektromagnet EM Strom erhält, wird der Stab r eingezogen und so der Haken s außer Eingriff mit Widerhaken t gebracht, so daß die Waage wieder in ihre Arbeitsstellung gehen kann.
  • Die Erregung des Elektromagneten erfolgt durch die Betätigung eines Kontaktes k, der durch Leitungen mit dem Elektromagneten verbunden ist. Dieser Kontakt k wird durch die Sackklemme in betätigt, wenn die Sackklemme in beim Aufstecken eines neuen leeren Sackes mit der Hand des Arbeiters, die dieses Aufstecken ausübt, zwangsläufig etwas angehoben wird und dabei die Wurzel des Zeigefingers des Arbeiters ungefähr die Stelle za der Sackklemme na berührt. Durch das Anheben der Sackklemme in wird der Kontakt k betätigt, der den Magneten EM einschaltet, wodurch die Sperrung aufgehoben wird und die Waage nach oben schnellt und die neue Füllstellung einnimmt.
  • Die Arbeitsweise der Sackklemme na ist in bekannter Weise derart, daß bei annäherndem Erreichen des Füllgewichtes die Sackklemme etwas angehoben wird, bevor das gleichfalls nach unten gehende Füllrohr seine tiefste Stellung erreicht hat. Es ist dabei Vorsorge getroffen, daß durch das Anheben der Sackklemme der Kontakt k noch nicht betätigt wird, sondern erst dann, wenn der Arbeiter beim Aufstecken des neuen Sackes die Sackklemme mit der Hand anhebt.
  • Die erfindungsgemäße Packmaschine arbeitet folgendermaßen: Wenn der abzufüllende Sack nahezu das vorgeschriebene Gewicht erreicht hat, geht der Waagebalken mit dem Ventilsack nach unten. Kurz vor Erreichen des tiefsten Punktes wird die Sackklemme etwas angehoben, so daß der gefüllte Sack leicht abgestreift werden kann oder allein von dem Füllrohr abrutscht. Bei Erreichen der tiefsten Lage des Sackstuhles wird der Waagebalken mit Hilfe der Sperrung s, t in seiner untersten Lage festgehalten. Beim Aufschieben oder Aufstecken eines neuen Sackes bewegt der Arbeiter mit der Wurzel des Zeigefingers die Sackklemme in so weit, daß der Kontakt k geschlossen wird und dadurch der Elektromagnet erregt wird. Durch die Erregung des Elektromagneten wird der Stab r angezogen und dadurch der Haken s aus dem Widerhaken t gelöst, so daß nun die Waage wieder in die Füllstellung zurückschnellt.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sperrung unter dem Sackstuhl angeordnet, was insofern von Vorteil ist, als man noch eine Hilfseinrichtung zur Auslösung der Sperrung mit dem Fuß vorsehen kann. Es ist aber ohne weiteres möglich, die Sperrung kurz unterhalb des Füllrohrs anzuordnen und die Auslösung der Sperrung durch die Sackklemme m mechanisch mit Hilfe eines Gestänges zu bewirken.
  • Statt einer elektrischen Einschaltung durch Kontakte könnte auch eine Schaltung mit Hilfe pneumatischer Mittel bewirkt werden, da bei diesen Absackwaagen meistens Preßluft zur Verfügung steht. Ebenso ist es von Vorteil, die Erregung des Elektromagneten EM durch kontaktlose Mittel, beispielsweise durch Verschiebung eines Eisenkerns, in einer Induktionsspule zu bewirken, was auch vorteilhaft ist, weil dadurch etwa staubverschmutzte Kontakte vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Sackfüllmaschine mit Sackklemme und Füllrohr, das mit einer Wägevorrichtung verbunden ist und bei Erreichen eines vorbestimmten, in den Sack eingefüllten Ladegutes absackt und in der abgesackten Stellung durch eine Sperrung festgehalten wird, durch deren Aufhebung der Füllvorgang eingeleitet wird, -dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung der Sperrung der Wägevorrichtung mittels der durch das Aufstecken eines Sackes zuerst angehobenen und dann selbsttätig klemmenden Sackklemme erfolgt. a. Sackfüllm.aschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anheben der Sackklemme bim Aufstecken eines neuen zu füllenden Sackes ein elektrischer Kontakt geschaltet wird, der einen Magneten betätigt, welcher die Sperrung der Wägevorrichtung aufhebt, wobei zum Aufstecken des Sackes die Sackklemme höher angehoben wird als zum Abnehmen, um im letzteren Falle ein Schalten des Kontaktes zu verhindern.
DE1937H0151854 1937-06-02 1937-06-02 Sackfuellmaschine Expired DE686234C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937H0151854 DE686234C (de) 1937-06-02 1937-06-02 Sackfuellmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937H0151854 DE686234C (de) 1937-06-02 1937-06-02 Sackfuellmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE686234C true DE686234C (de) 1940-01-05

Family

ID=7181269

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937H0151854 Expired DE686234C (de) 1937-06-02 1937-06-02 Sackfuellmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE686234C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742564C (de) * 1940-07-31 1944-03-13 Carl Haver & Ed Boecker Vorrichtung an Ventilsack-Fuellmaschinen mit Kippsattel fuer Ventilsaecke mit Kreppmanschette oder aehnlichen Abdichtungsvorrichtungen
DE855976C (de) * 1939-05-20 1952-11-17 Stickstoffduenger Knapsack Bez Vorrichtung zum Abfuellen von pulverigen und koernigen Stoffen in Ventilsaecke
DE955936C (de) * 1940-03-07 1957-01-10 St Regis Paper Co Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen
DE1014920B (de) * 1952-05-27 1957-08-29 Buehler Ag Geb Halbautomatische Sackfuellanlage

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855976C (de) * 1939-05-20 1952-11-17 Stickstoffduenger Knapsack Bez Vorrichtung zum Abfuellen von pulverigen und koernigen Stoffen in Ventilsaecke
DE955936C (de) * 1940-03-07 1957-01-10 St Regis Paper Co Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen
DE742564C (de) * 1940-07-31 1944-03-13 Carl Haver & Ed Boecker Vorrichtung an Ventilsack-Fuellmaschinen mit Kippsattel fuer Ventilsaecke mit Kreppmanschette oder aehnlichen Abdichtungsvorrichtungen
DE1014920B (de) * 1952-05-27 1957-08-29 Buehler Ag Geb Halbautomatische Sackfuellanlage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE686234C (de) Sackfuellmaschine
DE952193C (de) Druckluftschalter mit Hilfsunterbrechungsstelle fuer Parallelwidertaende
DE1102253B (de) Mehrphasenschalter mit UEberstromausloesern in jeder Phase
DE892126C (de) Schwergewichts-Sackfuellmaschine
DE6800466U (de) Photographische kamera mit elektrischer belichtungszeitregelung
DE929479C (de) Schalteinrichtung fuer die hydraulische Anlage von Hubstapelfahrzeugen
DE687115C (de) Schutzvorrichtung fuer Exzenterpressen
DE731081C (de) Elektromagnetischer Fehlerstrom- (Differential-) oder UEberstrom-Schalter
DE829917C (de) Elektrischer UEberstromausschalter mit selbsttaetigem Wiederschliessen
DE763632C (de) Steuerung mehrerer elektrischer Stromkreise
DE959523C (de) Formmaschine zum Herstellen von steifen Schuheinlagen
DE654511C (de) Elektromagnetisches Schaltschuetz
DE526548C (de) Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Maschinenwaehler mit elektromagnetisch gesteuerter Reibungskupplung
DE586524C (de) Fallklappenrelais
DE684249C (de) Elektrischer Schalter mit Fehlerstromausloesung, insbesondere als Beruehrungsschutz
DE350817C (de) Elektrisch betriebenes Hubwerk fuer gewichtsbelastete Presswasserakkumulatoren
DE560550C (de) Strombegrenzer fuer Anlagen mit mehreren Stromkreisen
DE409124C (de) Netzschutzrelais mit Zeiteinstellung
DE447924C (de) Kontaktrelais mit auf verschiedene Ausloesebereiche einstellbarem Kontakt
DE471896C (de) Schalter mit Hubmagnet und Freilaufkupplung
DE474074C (de) Vorrichtung zur elektrischen Betaetigung der Wasserzufuhr an selbsttaetig durch eineUhr in Betrieb gesetzten Knetmaschinen
DE484771C (de) Elektromagnetischer UEberstromausloeser
DE710231C (de) Anordnung zur Aussendung von Fernsteuerbefehlen
DE468572C (de) Einrichtung zur Sicherung von Fahrsperrenvorrichtungen an Gleisfahrzeugen
DE514574C (de) Sicherheitsschaltung fuer Metalldampfgrossgleichrichter zum schnellen Abschalten der Wechselstromseite bei Kurzschluessen