DE686020C - Feuerbeheizte Braupfanne - Google Patents

Feuerbeheizte Braupfanne

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DE686020C
DE686020C DEC50884D DEC0050884D DE686020C DE 686020 C DE686020 C DE 686020C DE C50884 D DEC50884 D DE C50884D DE C0050884 D DEC0050884 D DE C0050884D DE 686020 C DE686020 C DE 686020C
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DE
Germany
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pan
fire
heating surface
heated
brewing
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DEC50884D
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English (en)
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JACOB CARL MASCHINENFABRIK
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JACOB CARL MASCHINENFABRIK
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing
    • C12C3/06Powder or pellets from hops

Description

  • Feuerbeheizte Braupfanne Die Erfindung bezieht sich auf Braupfannen mit feuerberührter Heizfläche,. also Maisch- und Würzepfannen u. dgl., bei welchen der Pfannenboden durch die an ihm entlang streichenden Heizgase erwärmt wird. Es hat sich ;gezeigt, daß es bei Pfannen dieser Art besonders wichtig ist, den sog. Kern, den innersten Teil der Würze, besonders gut und wirksam zu kochen. Dadurch wird eine vollständigere und schnellere Eiweißausscheidung erzielt, so daß der sog. Bruch der Würze rascher erfolgt. Ferner ist es wesentlich, bei derartigen Pfannen für einen starken Umlauf des Inhaltes während des Kochens zu sorgen, da auf diese Weise .die Heizwirkung erheblich besser wird.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, bei Kochgefäßen dieser Art die gesamte Heizfläche dadurch zu vergrößern, daß man auf der feuerberührten Heizfläche des Gefäßes Rippen oder ähnliche Verstärkungen anbringt. Dadurch kann aber eine Wirkung im Sinne einer besonders kräftigen Kochung des Würzekernes nicht erzielt werden. Auch tritt bei diesen Pfannen, ebenso wie bei den übrigen Pfannen mit gleichmäßiger Erwärmung des ganzen Pfannenbodens, sehr leicht ein Überkochen des Pfanneninhaltes auf, das einen unbeabsichtigten Austritt von Flüssigkeit durch die Öffnung in der Pfannenhaube zur Folge hat.
  • Bei dampfbeheizten Kochgefäßen hat man auch bereits eine stärkere Erhitzung des Flüssigkeitskernes dadurch erzielt, daß man im Innern der Flüssigkeit einen zusätzlichen .dampfbeheizten Kocher angeordnet hat, der zugleich einen zylindrischen oder trichterförmigen Durchtrittsraum für die Flüssigkeit bildet, in welchem die erhitzte Flüssigkeit hochsteigen kann, um dann wieder in geeigneter Form auf den Flüssigkeitsspiegel des Behälterinhaltes auszuströmen. Für feuerbeheizte Braupfannen sind diese Anordnungen, ganz abgesehen von ihrer komplizierten Bauart, naturgemäß von vornherein ungeeignet.
  • Erfindungsgemäß werden die Nachteile der bisherigen Anordnungen vermieden und .ein erheblich rascheres und vollständigeres Kochen der Würze in feuerbeheizten Braupfannen dadurch erzielt, daß nur die Heizfläche des mittleren Teiles des Pfannenbodens durch entsprechende Formgebung vergrößert wird. Dadurch wird der Würzekern besonders wirksam erhitzt und zugleich der Umlauf des Pfanneninhaltes verstärkt. Die Heizfläche des mittleren Teiles des Pfannenbodens wird zu diesem Zwecke beispielsweise durch Anordnung an sich bekannter Verstärkungsrippen, Stifte o. dgl. vergrößert, die in den feuerbestrichenen Heizraum hineinragen und dadurch eine .besonders starke und wirksame Wärmeübertragung an .dieser Stelle zur Folge haben. Das Mittelstück des Pfannenbodens kann beispielsweise aus einer mit entsprechenden Verstärkungsflächen gewalzten Platte bestehen, die mit dem Pfannenboden verschweißt oder in sonst geeigneter Weise verbunden ist.
  • Um ferner den durch die Erhitzung des Würzekernes ohnehin günstig beeinflußten Flüssigkeitsumlauf noch zu verstärken und gleichmäßig zu gestalten, wird zweckmäßig' oberhalb der verstärkten Heizfläche eine. g@°. eignete Führung angebracht, durch welche;ttie@@ Flüssigkeit in an sich bekannter zwangsläufig vor< innen nach außen umgewälzi wird. Dadurch wird zugleich die obere Verdampfungsfläche vergrößert, so daß sich die Würze besser entlüften kann, wodurch einem Überkochen vorgebeugt wird. Infolge der durch die Kernheizung und den verstärkten Umlauf bewirkten Beschleunigung des Kochvorganges wird die zum Kochen von Maische und Würze erforderliche Zeit bedeutend verringert.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Würzpfanne gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer .Form dargestellt: Fig. I zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Pfanne mit Heizraum; .die Fig.2 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen .der verstärkten Heizplatte je in Ansicht von der Feuerungsseite aus.
  • Die Pfanne i ist in bekannter Weise in das Mauerwerk 2 .derart eingebaut, daß unter der Pfanne der Feuerungsraum 3 mit Rost q. und seitlich der Pfanne die unteren bzw. oberen Feuerzüge 5 bzw. 6 liegen. Die .Pfanne selbst ist nach oben durch die gegen das Mauerwerk abgestützte Haube 7 mit Abzugsrohr 8 abgeschlossen. In .der Haube befindet sich eine Einsteigöffnung 9. Der Abfluß erfolgt durch den Auslaufstutzen io.
  • Erfindungsgemäß ist in den Pfannenboden i i ein Mittelstück z2 eingesetzt, .das bei den Ausführungsformen nach Fig. i bis q. in den Feuerungsraum reichende Rippen 13 besitzt, durch welche die feuerberührte Heizfläche erheblich vergrößert wird. Diese Heizplatte iz ist mit dem Pfannenboden beispielsweise durch Schm#eißnähte 14 verbunden. Es kann aber auch jede andere geeignete Art der Verbindung zwischen Pfannenboden und verstärkter Heizplatte verwendet werden.
  • Die Anordnung der Rippen im einzelnen kann, wie aus Fig. 2 bis q. ersichtlich ist, in verschiedener Weise erfolgen. Als vorteilhaft hat sich beispielsweise eine Anordnung erwiesen, bei welcher die Rippen, wie in Fig. 2 gezeigt, in der Strömungsrichtung A der Heizgase verlaufen.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 4. sind kreisringförmig verlaufende Rippen 15 vorgesehen, die zum Ausgleich von Wärmespannungen 'durch Lücken 16 unterbrochen sind.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der verstärkten Heizplatte, welche sich von den übrigen Beispielen dadurch unterscheidet, daß die Platte in diesem Falle quadratische Gestalt besitzt.
  • Die Rippen können entweder mit der Platte 12 aus einem Stück hergestellt, beispielsweise angewalzt, oder aber in beliebiger geeigneter Form mit der Platte verbunden sein.
  • An Stelle von Rippen kann die Verstärkung der Heizfläche auch -durch angeschweißte oder eingesetzte bzw. eingenietete Stifte 17 erfolgen, wie dies beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Um einen besonders wirksamen Umlauf der Pfannenflüssigkeit zu erzielen, ist oberhalb der verstärkten Heizplatte 12 ein trichterförmiger Hohlkörper 18 angebracht, dessen Durchgangsquerschnitt sich von unten nach oben verjüngt. Dadurch wird erreicht, daß die über der Platte 12, besonders stark erhitzte Flüssigkeit im Sinne der eingezeichneten Pfeile i9 nach oben steigt und dann in der durch die Kreise angedeuteten Weise nach außen umgewälzt wird. Der Umlauf wird auf diese Weise erheblich beschleunigt und zugleich sehr gleichmäßig ,gestaltet.
  • Der Führungstrichter 18 kann in beliebiger Weise mit der Pfanne verbunden werden, beispielsweise mit Hilfe von Trägern 2o, die an Verstrebungen 2 1 .befestigt sind, durch welche das Lager 22 für die Rührwerkswelle 23 gehalten wird.
  • Selbstverständlich kann die Ausführung der verstärkten 'Heizflächen im einzelnen ebenso wie die Anordnung des Führungstrichters auch noch in anderer Weise. getroffen werden, als sie in den Ausführungsbeispielen gezeigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerbeheizte Braupfanne, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Heizfläche der Pfannenbadenmitte durch entsprechende Formgebung, z. B. durch Anordnung an sich bekannter Rippen, Stifte o. dgl., die in den Feuerraum ragen; vergrößert ist. z. Braupfanne nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfläche der Pfannenbodenmitte aus einer mit Verstärkungsflächen :gewalzten, in den Pfarynenboden einsetzbaren Platte besteht. 3. Braupfanne nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der verstärkten Heizfläche innerhalb des Flüssigkeitsraumes der Pfanne ein an sich bekannter, oben und unten offener, nach oben verjüngter, trichterartiger Körper zur Lenkung des Flüssigkeitsumlaufes von innen nach außen angebracht ist.
DEC50884D 1935-09-06 1935-09-06 Feuerbeheizte Braupfanne Expired DE686020C (de)

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DE686020C true DE686020C (de) 1940-01-02

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DE (1) DE686020C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1688478A1 (de) 2005-02-03 2006-08-09 KRONES Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Erhitzen eines Fluids

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