DE680667C - Stromstossgeber fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Stromstossgeber fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE680667C
DE680667C DEB178236D DEB0178236D DE680667C DE 680667 C DE680667 C DE 680667C DE B178236 D DEB178236 D DE B178236D DE B0178236 D DEB0178236 D DE B0178236D DE 680667 C DE680667 C DE 680667C
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DEB178236D
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Heinz Bauer
Kurt Bauer
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

  • Stromstoßgeber für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stromstoßgeber für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere für Fernsprechanlagen. Neben der Nummernscheibe, die in der Hauptsache bei Sprechstellen Anwendung findet, gibt es noch besondere Stromstoßgeber, kurz Zahlengeber genannt, die hauptsächlich bei Vermittlungsstellen verwendet werden. Aber nur Plätze, die ausschließlich die Einstellung von Wählern zur Aufgabe haben, werden mit solchen Zahlengebern ausgerüstet. Für gewöhnliche Vermittlungsplätze wird vorwiegend die Nummernscheibe benutzt.
  • Bekannt sind ferner die Motorzahlengeber und die kelaiszahlengeber. Bei den ersten werden die Impulse von einer umlaufenden Nockenwelle gegeben. Durch das Drücken einer Zifferntaste des Tastenfeldes wird die Nockenwelle mit einer dauernd umlaufenden Motorwelle gekuppelt. Die Nockenscheibe schließt und öffnet den Impulskontakt. Nachdem die gewünschte Anzahl von Impulsen gegeben worden ist, wird die weitere Aussendung elektrisch unterbunden, während die Nockenwelle in die Ruhestellung zurückläuft und wieder entkuppelt wird.
  • Beim Relaiszahlengeber ist eine solche Leerlaufzeit nicht vorhanden. Beide Arten von Zahlengehern benötigen aber so viel Tastenreihen mit je io Tasten, als die auszusendende Nummer Stellen aufweist.
  • Es sind daher besondere Zahlengeber entwickelt worden, die nur io Tasten, den io Ziffern entsprechend, haben und daher bequem in die Bedienungsplätze von Vermittlungsstellen eingebaut werden können.
  • Eine dieser Anordnungen arbeitet nach folgendem Prinzip Durch die Betätigung einer der io Tasten wird einmal ein Schrittschaltwerk, meist in Form eines Drehwählers, angelassen, das dann schrittweise bei der Bewegung die Impulse aussendet; zum andern wird auch durch diese Taste ein Stromkreis vorbereitet, der dann durch das Auftreffen der Schaltarme auf das mit dieser Taste verbundene Segment geschlossen wird und die Impulsaussendung beendet, während das Schrittschaltwerk über alle unterdrückten Impulsschritte bis in die Ruhestellung zurückläuft.
  • Ähnlich arbeiten auch andere Anordnungen, bei denen erst die Impulsaussendung bei den durch die hinuntergedrückte Taste an Spannung gelegten Segmentkontakten beginnt und dann bei einem bestimmten Segmentkontakt beendet ist. In den beiden Fällen entspricht die zwischen diesen Kontakten liegende Schrittzahl der ausgesandten Impulszahl: Die Bedienungsweise dieses Zahlengebers ist ganz ähnlich der einer Nummernscheibe: Es darf also die nächste Zahl erst dann gedrückt werden, wenn die vorhergehende ausgesendet worden ist. Für die Dauer der Impulsgabe erscheint bei dieser Anordnung ein Signal; die Beamtin darf erst nach dem Verschwinden des Signals die nächste Taste bedienen. Sie muß also ihr ganzes Augenmerk auf die Ablaufsignale richten, um zu große Leerlaufzeiten zu vermeiden.
  • Eine andere Konstruktion vermeidet diesen Nachteil. Es können bei ihr aber nur höchstens 4stellige Nummern gedrückt werden, ohne auf den Ablauf achten zu müssen. Schon bei den mittleren Fernsprechwahlämtern sind jedoch heute meist 5- und 6stellige Nummern gebräuchlich. Durch den Selbstwählfernverkehr werden diese Nummern noch um einige Stellen erhöht.
  • Bisher ist noch kein Zahlengeber, der mit io Tasten 6- und mehrstellige Nummern auszusenden gestattet, ohne daß dabei auf den Ablauf geachtet werden muß, bekanntgeworden.
  • Die Erfindung betrifft einen Zahlengeber mit nur 1o Tasten, den Ziffern o bis 9 einschließlich entsprechend. Genau wie mit einer Nummernscheite können ohne weiteres bis gstellige Zahlen eingestellt und ausgesandt werden, selbstverständlich auch kleinere Zahlen.
  • Die verlangte Nummer wird beim Nummerntaster durch der Reihenfolge der auszusendenden Stromstoßreihen entsprechendes Drücken der jeweiligen Tasten eingestellt. Sofort nach dem Loslassen der zuerst gedrückten Taste beginnt die Stromstoßaussendang. Weitere Tasten können während der Impulsaussendung betätigt werden, so daß sich keine Leerlaufzeiten ergeben. Die zwischen den einzelnen Stromstoßreihen erforderlichen Pausen werden selbsttätig genau eingehalten. Es ist auch 'möglich, die Stromstoßäussendung durch das Drücken einer Anlaßtaste einzuleiten. In diesem Falle können bis zu @9,stellige Nummern vorher eingestellt werden. Ein weiterer Vorteil ist der, däß nur ganz wenig Kontakte, nur drei .Relais und zwei Kraftmagnete, insbesondere aber keine Drehwähler vorhanden, sind. Der Nummerntaster läßt sich wesentlich schneller als die Nummernscheibe einstellen, also genau so, wie man es bei jedem anderen Zahlengeber gewohnt ist.
  • In der beim Nummerntaster durchgeführten weitgehenden Mechanisierung und der bei ihm erzielten weitgehenden Verminderung der bei Zahlengebern sonst vorhandenen Kontakte unter gleichzeitiger Erhöhung der Zahl der auszusendenden Stromstoßreihen ist die Verbesserung gegenüber dem Bekannten zu erblicken.
  • Baulich ist der Nummerntaster ein in sich vollständig geschlossenes Ganzes; nach dem Lösen einiger Befestigungsschrauben kann der Nummerntaster zur Pflege und Instandsetzung ausgewechselt werden.
  • Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist in Abh. i dargestellt. Die mit Querrillen versehene Schaltstange i wird durch die Sperrklinke 2 in ihrer jeweiligen Lage festgehalten. Drückt man die Taste 3, so schiebt diese den neben der Schaltstange vorbeiführenden Teil der Sperrklinke nach rechts und klinkt so die Sperrklinke aus: Die Schaltstange i fällt frei herunter. Weiter wird durch Niederdrücken der Taste 3 ein Anschlagblech 4 vorgeschoben, däß das Fallen der Schaltstange auf bestimmter Höhe einhält. Die Fallhöhe richtet sich nach der jeweils gedrückten Taste. Wird die Taste für die Ziffer z gedrückt, so kann die Schaltstange nur um die Höhe einer Querrille fallen. Die Taste für die Ziffer 2 schiebt das nächst tiefere Anschlagblech vor, so daß die Schaltstange jetzt um zwei Querrillen fallen kann usw. Nach Loslassen der Taste 3 bewegt sie sieh durch eine Feder in die Ausgangsstellung zurück; das Anschlagblech 4 geht in die Ruhelage, und die Sperrklinke 2 faßt wieder in eine Querrille der Schaltstange i. Jetzt wird auch der durch den Kopfkontakt k vorbereitete Stromkreis des Hubmagneten H bei t geschlossen. Der Hubmagnet H zieht an und hebt mittels Hubklinke 5 die Schaltstange i um eine Querrille. Hat H angezogen, so wird der Stromkreis durch den Selbstunterbrecherkontakt hl unterbrochen, und H fällt wieder ab. Der Kontakt hl schließt wieder, H zieht erneut an und hebt die Schaltstange um eine weitere Querrille. Dieses Spiel dauert so lange, bis die Schaltstange in die Ausgangsstellung schrittweise zurückbewegt ist und damit den Kopfkontakt k öffnet. Die Schalt-Stange ist dann um ebenso viel Querrillen gehoben worden, als sie vorher gefallen war. Bei jedem Schritt unterbricht der Kontakt lag die Leitungsschleife und gibt so die Stromstöße. Ein in dieser Weise arbeitender -Nummerntaster ist in seinem Aufbau in den Abb. 2, 3 und q. dargestellt.
  • Zwölf Schaltstangen mit Querrillen i sind mit den zugehörigen Sperrklinken 2 in einer aus zwei Lochscheiben 7 bestehenden Trommel beweglich angeordnet (Abb.2). Die Anschlagbleche ,4 (Abb. i) sind als zwei kreisringförmige Bleche To und ii ausgebildet,. die sich durch eine Verzahnung zwangsläufig zueinander bewegen. Es sind neun solcher Anschlagbleche io und i i, den Ziffern o bis g entsprechend, vorhanden. Für die Ziffer o ist kein bewegliches Anschlagblech vorgesehen, vielmehr dient die Grundplatte des Gestells als Endanschlag. Die neun Anschlagbleche i o und i i sind durch Zwischenbleche so voneinander, getrennt, daß sie bei guter Führung noch leicht beweglich sind. An den freien Enden der Tastenhebel 3 sind Federn g befestigt, die an die Zwischenstücke 8 greifen. Den neun Tasten i bis g entsprechend sind auch neun Federn und neun Zwischenstücke vorhanden (in der Zeichnung nur eimnal dargestellt). Von dem freien Ende der Taste für die Ziffer i greift die Feder g an das oberste Zwischenstück 8 an; von der Taste für die Ziffer 2 wird das darunterliegende Zwischenstück 8 betätigt usw. Wird nun eine Taste gedrückt, so wird, über die Feder g das Zwischenstück 8 angezogen. Das Zwischenstück 8 greift mit seinem anderen Ende an das Anschlagblech i i an. Durch eine Verzahnung wird das Anschlagblech To zugleich mit dem Anschlagblech i i bewegt. Die beiden Anschlagbleche treffen aufeinander und bilden einen geschlossenen Kreis. Weiteres Niederdrücken der Taste 3 bewirkt nur, daß die Feder g sich spannt. Beim Loslassen der 'faste entspannt sich die Feder 9, und erst kurz bevor die Taste die Ruhelage erreicht hat, greift das rechtwinklig umgebogene Ende des Tastenhebels unterhalb der Windung an den geraden Teil der Feder g an und schiebt über das Zwischenstück 8 die beiden Anschlagbleche To und i i wieder in die gezeichnete Ruhestellung.
  • Beim Drücken einer Taste schiebt auch die schräge Führungsrille des unter jedem Tasten-Nebel befestigten Bleches 13 die unter allen Tasten liegende Sperrwelle 12 nach rechts, wodurch alle nicht gedrückten Tasten gesperrt sind. Über den Winkelhebel 1q., die Schaltstange 15 und den zweiarmigen Hebel 16 überträgt sich diese Bewegung auf die Zugstange 17, die in die Hohlachse 18 führt. Mit der Zugstange 17 ist die Schaltbuchse ig fest verbunden. Die Schaltbuchse ig: mit den beiden Schaltnasen 20 und 21 ist auf der Welle 18 verschiebbar angeordnet, jedoch kann sie sich nicht gegen diese verdrehen. Beim Herunterziehen der Schaltbuchse ig, durch die Zugstange @i7 stößt nun die abgeschrägte Schaltnase 2o auf einen der zwölf gleichmäßig auf den Kreisumfang verteilten Schaltstifte 22. Diese Schaltstifte sind fest mit der oberen Scheibe 7 der Trommel verbunden: Durch die Abschrägung der Schaltnase 20 gleitet diese an dem Schaltstift 22 ab und dreht dadurch die Schaltbuchse ig Lund somit auch die Hohlwelle i& gegen die noch feststehende Trommel 7 um 1,/24 Umdrehung. Mit der Hohlwelle 18 ist der Entkupplungsdaumen 23 fest verbunden, der sich durch diese Bewegung gegen die Sperrklinke 2 schiebt. Die Sperrklinke 2 gibt die Schaltstange i frei. Mit der Hohlachse 18 ist noch eine Blattfeder 2q., die so breit wie eine Schaltstange ist, fest verbunden. Die fallende Schaltstange i trifft genau auf die Blattfeder 24 und drückt fliese so weit herab, bis sie auf ein vorgeschobenes Anschlagblech To und ii trifft. Beim Loslassen der Taste 3 bewegt sich die Sperrwelle 12 wieder zurück und drückt die Schaltstange 17 wieder in die Ausgangsstellung. Die Abschrägung der Schaltnase 21 trifft jetzt auch auf einen Schaltstift 22. Dadurch wird die Hohlachse 18 nochmals um i/24 Umdrehung in demselben Sinne wie oben weitergedreht. Durch diese Drehung gleitet der Entkupplungsdaumen 23 von der Sperrklinke 2, und die Schaltstange i ist der gewünschten Ziffer entsprechend festgelegt. Befindet sich die Taste ganz in der Ruhestellung, so liegt der Entkupplungsdaumen 23 kurz vor der Sperrklinke :2 der nächsten Schaltstange; die Feder 24 liegt schon unter der nächsten Schaltstange: Auch die beiden Anschlagbleche To und i i sind wieder in der Ruhelage. Damit ist die erste Ziffer endgültig eingestellt.
  • Durch Drücken einer anderen Taste oder durch nochmaliges Drücken derselben Taste werden die zu dieser Taste zugehörigen Anschlagbleche To und ii zu - einem Kreis zusammengezogen. Gleichzeitig wird die Sperrwelle 12 nach rechts bewegt, und über die Teile 1q., 15, 16 und 17 wird die Schaltbuchse ig herabgezogen und dreht so wieder die Hohlachse i$ um 124 Umdrehung gegen die bis jetzt noch unbewegte Trommel 7. Die nächste Schaltstange ist jetzt freigegeben und drückt auf die Blattfeder 2q., die auf die torgeschobenen Anschlagbleche aufschlägt. Nach dem Loslassen der Taste ist jetzt auch die zweite Schaltstange eingestellt. Das Einstellen weiterer Schaltstangen erfolgt genau so.
  • Erst bei dem im folgenden beschriebenen Zurückheben der Schaltstangen erfolgt die Stromstoßgabe. Durch den Drehmagneten D (Abb. q.) wird über die Stoßklinken 26 und 28 das Steigrad 27 gedreht. Mit diesem Steigrad ist die Trommel 7 fest verbunden. Beim Anziehen des Drehmagneten wird der gabelförmige Hebel 25 so bewegt, daß die Stoßklinke 2f in das Steigrad eingreift und somit die Trommel 7 um 1/24 Umdrehung dreht. Dadurch kommt die zuerst gefallene Schaltstange i vor die Hubklinke 5 des Hubmagneten H, der jetzt in Tätigkeit tritt und die Schaltstange schrittweise hebt, bis der Kopfkontakt k durch den letzten Hubschritt der Schaltstange geöffnet wird. Dadurch wird der Hubmagnet und der Drehmagnet stromlos. Der Anker des Drehmagneten fällt ab, und die Stoßklinke 28 dreht das Steigrad 27 wieder um 1,/24 Umdrehung weiter. Hierdurch wird die gerade gehobene Schaltstange unter dem Kopfkontakt k fortgedreht, und die nächste Schaltstange steht jetzt unter dem Kopfkontakt. Da die Schaltstange eingestellt ist, wird k wieder geschlossen. Der Dreh tnagnet zieht wieder an, und das Spiel wiederholt sich. Der Drehmagnet wird durch das Relais B gesteuert (Abb. 5). Durch die Verzögerung dieses Relais wird die zwischen den Stromstoßreihen liegende Zeit bestimmt. Der Hubmagnet H wird vom Impulsrelais A gesteuert, das in Verbindung mit H so verzögert arbeitet, daß H in einer Sekunde die Schaltstange um io Schritte hebt. Das Signal- und Anlaßrelais wird für die einfachste Betriebsweise des Nummerntasters nicht benötigt.
  • Bei der ersten Betätigung einer Taste hatte nach dem Fallen der Schaltstange der Kopfkontakt k geschlossen, und nach dem Loslassen der Taste schließt der Tastenkontakt t (Abb. 5), der nur einmal vorhanden ist, aber von jeder Taste betätigt wird. Damit zieht das Verzögerungsrelais B an (-, B; t, ki, +I) und hält sich, wenn weitere Tasten betätigt werden, über den Kontakt b1 (-, B, b1, ki, I). Der Kontakt b3 schaltet den Drehmagneten D ein (-, D, bg, + I), und der b,5-Kontakt schließt den Apparatewiderstand kurz (entsprechend dem nsa-Kontakt der Nummernscheibe). Hat D angezogen und die eingestellte Schaltstange i vor die Hubklinke 5 gedreht, so wird das Impulsrelais A über den d2 :Kontakt erregt (-, A, k2,h, d2, +1). Durch den Kontakt a2 wird der Hubmagnet H an Spannung gelegt (-, H, a2, -;- L H zieht an und hebt die Schaltstange um einen Schritt. Durch den jetzt geöffneten Ruhekontakt 3i des Hubmagneten H wird das Impulsrelais A stromlos und fällt ab. Damit öffnet a2, und auch H wird stromlos und fällt ab. Der Kontakt h. schließt wieder, und A zieht erneut an usw. Dieser Wechsel zwischen dem Impulsrelais A und dem Hubmagneten H dauert solange, bis die Schaltstange durch den Hubmagneten in die Ruhestellung gehoben ist und so den Kopfkontakt k öffnet. Damit ist das A-Relais stromlos. Der Kontakt a4 des A-Relais hat entsprechend oft die Leitungsschleife geöffnet und geschlossen und so die erste Stromstoßreihe gegeben: Nach Öffnen des Kontaktes k1 ist das Relais B stromlos geworden und öffnet stark verzögert den Kontakt B, Jetzt fällt auch der Anker des Drehmagneten D ab und dreht über die Stoßklinke 28 (Abb. q.) die Trommel um '/24 Umdrehung weiter: Wie oben beschrieben, gleitet die soeben gehobene Schaltstange unter dem Kopfkontakt k weg, und die nächste Schaltstange kommt unter diesen, der, wenn diese Schaltstange gefallen, d. h. eingestellt ist, wieder schließt. Das Relais B und damit der Drehmagnet D ziehen an, und diese Schaltstange wird vor die Hubklinke 5 gedreht, sofern nicht gerade in, diesem Augenblick eine Taste gedrückt und damit Kontakt t geöffnet ist. Damit ist die zwischen den Stromstoßreihen liegende Zeit beendet, denn jetzt wird von neuem das Impulsrelais A und damit auch -der Hubmagnet H angeschaltet, und auch diese Schaltstange wird gehoben.
  • Erst wenn alle Schaltstangen gehoben sind, kann der Kopfkontakt k nicht mehr schließen, und B bleibt stromlos; die Nummernwahl ist damit beendet.
  • Soll erst nach der Einstellung einer mehrstelligen Zahl mit der Stromstoßgabe begonnen werden, so ist ein besonderes Signal- und Anlaßrelais S erforderlich. Für diesen Fall wird die Spannung nicht, wie oben beschrieben, bei -[- I; sondern bei + II zugeführt. Nach dem Einstellen der gewünschten Nummer hat der Kopfkontakt k geschlossen; wird sodann die Taste An, gedrückt, so zieht S an (-, S; An, kg, + II), und der Relaiskette wird über den Kontakt s4 Spannung zugeführt. Durch den s2 Kontakt bleibt S auch angezogen, wenn Aryvi wieder geöffnet ist. Der ,veitere Vorgang ist genau derselben wie der oben beschriebene. Nach Beendigung der Stromstoßgabe sind die Kontakte kg intd d4 dauernd geöffnet, so daß das Relais S abfällt und der Nummerntaster wieder im Ruhezustand ist.
  • Die Signallampe L wird je nach der gewünschten Art der Signalisierung und der verwendeten Schaltung mit den Punkten 2 oder 3 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromstoßgeber, insbesondere Zahlengeber für die Steuerung der Wählereinstellung in Fernsprechanlagen, mit einem einzigen den Ziffern i bis i o entsprechenden Satz von Drucktasten, deren Einstellung zeitlich unabhängig von der Aussendung der Stromstöße erfolgt und von denen jede so oft gedrückt werden kann, als die Ziffer in der auszusendenden Nummer vorkommt, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Betätigung einer Taste eine andere Schaltwelle eines Fallwählers auf ein durch die Taste vorbestimmtes Maß herabfällt und daß danach die zur Auslösung gebrachten Schaltwellen bei ihrer nacheinander erfolgenden Rückstellung in die Anfangsstellung die entsprechende Zahl von Stromstößen aussenden. a. Stromstoßgeber nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung der Schaltwellen in die Anfangsstellung und damit der Beginn der Stromstoßgabe erst nach Drücken einer besonderen Anlaßtaste eingeleitet wird. 3. Stromstoßgeber nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß während der Dauer der Stramstoßgabe eine Signallampe aufleuchtet.
DEB178236D 1937-04-27 1937-04-27 Stromstossgeber fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE680667C (de)

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