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achalter weitergedreht wird, bia schliesslich der Folgeschalter derartige Stromkreise schliesst, dass die zu diesem Folgeschalter gehörenden Apparate in ihre Ruhestellung zurückkehren, worauf diese wiederum eine Bewegung des Folgeschalters in die Ruhelage verursachen,
Jeder Teil dieser Schalter und der dazugehörige Folgeschalter sind zweckmässig derart eingerichtet, dass sie absatzweise Kontrollstromkreise schliessen, wodurch die beiden Schalter sich gegenseitig überwachen, so dass, wenn beide Schalter in regelrechter Weise in Tätigkeit gesetzt werden, beide Schalter schrittweise einen Kreislauf von Tätigkeiten ausführen, der in den einzelnen Arbeitsstufen durch AntriebsstromkreÌ8e verursacht wird,
welche durch die Schalter gegenseitig geschlossen werden. Wenn jedoch irgend eine Störung innerhalb der den Antrieb regelnden Stromkreise'auftritt, so können der Folgeschalter und die dazugehörigen Apparate auch dann nicht, wenn die Bewegung des Folgeschalters soeben begonnen, dauernd in einer Zwischenstellung stehen bleiben, sondern vollenden mit Hilfe von rein lokalen Stromkreisen selbsttätig einen Kreislauf von Tätigkeiten, der mit der Rückkehr in die Ruhestellung endigt.
Der Folgeschalter ist in Fig. 6 und 7 dargestellt und besteht aus einer senkrechten Schaltwelle 27, die mit einer Anzahl von Nockenscheiben versehen ist. Die drehbare Welle 27 wird von einer ständig gedrehten Welle in Drehung versetzt und besitzt zu diesem Zweck eine Reibungsscheibe 29, welche durch Erregung des Kupplungsmagneten 32 mit der Reibungsscheibe 30, die auf einer ständig gedrehten Welle 31 befestigt ist, in Eingriff gelangt. Die Wolle 27 dreht sich dadurch solange. als der Kupplungsmagnet 32 erregt wird.
Die auf der Schaltwelle 27 angeordneten Nockenscheiben28 dienen zum Umlegen von Kontaktfedern 33, die entweder soweit zur Seite gedrückt werden, dass sie mit den äusseren Kontaktfedern 35 in Berührung gelangen, oder soweit freigegeben werden, dass sie die inneren Kontaktfedern 34 berühren. Je nach der Stellung der Nockenscheiben kann die mittlere Feder auch so stehen, dass sie keinen der beiden seitlichen Kontakte berührt. Es ist ohneweiters ersichtlich, dass für jeden Kontaktsatz auch eine besondere Nockenscheibe vorhanden ist.
Einige dieser Federkontakt dienen dazu, um eine Verbindung für den Antriebsmagneten 3 : 2 des Folgeschalters herzustellen. Der unterste Kontakt dient ferner dazu, einen lokalen Stromkreis für den Antriebsmagneten dann zu schliessen, wenn der Folgeschalter sich zwischen zwei Stellungen, in denen er angehalten werden kann, befindet, so dass, wenn der ursprüngliche Erregerstrom des Antriebsmagneten 32 durch Bewegung des Folgeschalters unterbrochen ist.
dieser Magnet solange erregt bleibt, bis der Folgeschalter die nächste Stellung, in welcher er angehalten werden soll, vollständig erreicht hat,
In den in der Zeichnung dargestellten Stromläufen befinden sich die Kontaktfedern des Folgeschalters nicht in einer derartigen Lage, wie sie konstruktiv zusammengehören, sondern sind auf den einzelnen Zeichnungen auf die Stellen verteilt, an welchen die dazugehörenden Stromkreise sich befinden. Die Stellungen der Schaltwelle. in welcher jeder Kontakt geschlossen ist, sind durch Zahlen angegeben, die neben den Kontakten sich befinden. so dass also die Kontakte
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ferner den bereits erwähnten Kontakt 101. 201, 301, der jedesmal dann geschlossen ist, wenn der Folgeschl1lter sich zwischen zwei Stellungen, in welchen der letztere angehalten wird, befindet.
Die an diesem Kontakt, in etwas abweichender Stellung wie bei den anderen Folge8 ('halter- kontakten angegebenen Zahlen geben die Stellungen des Folgeschalters an, in welchen der Kontakt geöffnet ist. Der Kontakt, ist dagegen stets geschlossen, wenn der Folgeschalter sich zwischen den angegebenen Stellungen befindet.
Auf dem Arheitstisch des vermittelnden Beamten befinden sich verschiedene Reihen von Tasten, die zur Einstellung der die Verbindung herstellenden Wähler dienen und derart angeordnet sind, dass jede behebige Nummer des anzurufenden Teilnehmers angegeben werden kann. Diese Tasten stehen mit sogenannten Registern in Verbindung, die zunächst zum Festhalten der einmal durch die Tasten angegebenen Nummern dienen. Diese Vorrichtung eignet sich nicht allein für Fernsprechanlagen, bei welchen die Teiluehmerleitungen oder die Verbindungsleitungen nach dPTn dezimalen 8YRtem angeordnet sind, sondern auch für solche Anlagen, in welchen die Ver- Ìll1ldungs- oder Teilnehmerleitungen in Gruppen von beliebiger Anzahl unterteilt sind.
Zu dem letzteren Zweck treten eine Anzahl sogenannter Zäl lrelais in Tätigkeit, sobald eine zu einem der-
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dem dezimalen System eingeteilt sind.
Wie aus der Zeichnung (Fig. 4) ersichtlich, sind fünf Reihen vonTasten angeordnet, von denen die erste zur Bezeichnung des Amtes, an welches der angerufene Teilnehmer angeschlossen ist. die vier anderen zur Bezeichnung einer Terlnehmernummer dienen. Sobald eine dieser Tasten niedergedrückt ist, wird dieselbe in der Arbeitsstellung durch einen Sperrmagneten 422. der zu
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Die in Fig. 3 dargestellten Registerapparate entsprechen in ihrer Form vollkommen den Folgeschaltern und bestehen wie üblich aus einem Antriebsmagneten, einem Halterelais und Sätzen von Arbeitskontakten.
Die Kontaktabsätze, welche sich oberhalb des Antriebsmagneten befinden, stehen mit den Kontakten der Handtasten derart in Verbindung, dass durch Niederdrücken einer Taste der Registerapparat in der dieser Taste entsprechenden Stellung angehalten wird. Die in Fig. 3 unterhalb der Antriebsmagnete befindlichen Kontakte und die in Fig. 5 dargestellten Kontakte werden in verschiedener Stellungen der Registerapparate geschlossen und dienen dazu, die durch Einstellen der Register vorbereitete Wirkung zu erzielen. Die Registerapparate besitzen ähnlich wie die Folgeschalter einen Kontakt, der in den einzelnen Stellungen des Registerapparates geöffnet, dagegen immer geschlossen ist, sobald der Registerapparat sich zwischen zwei Stellungen befindet. Dieser Kontakt befindet sich zur linken Seite des Antriebsmagneten.
Die Kontakte der Registerapparate sind in allen Stellungen, die durch die neben dem Kontakt stehenden Zahlen angegeben sind, geschlossen, in allen anderen Stellungen aber geöffnet.
Die Stellungen des Registerapparates sind von 0 bis 9 numeriert und es ist ferner zu bemerken, dass die Register keine Ruhestellung besitzen, sondern, nachdem sie einmal benutzt worden sind, in der Stellung, die sie zuletzt eingenommen haben, bleiben, bis eine neue Einstellung erforderlich wird.
Jeder Tastensatz, der im folgenden als Sender bezeichnet werden soll, besitzt sechs Registerapparate, die zum Auswählen eines Bezirkes, eines in diesem Bezirke befindlichen Amtes und zur Auswahl der Tausender, Hunderter, Zehner und der Einer, die der anzurufenden Leitung entsprechen, dienen. Eine ausführliche Beschreibung, wie durch Einstellen der Registerapparate die unterhalb der Antriebsmagnete befindlichen Kontakte geschlossen werden und die Zähler- relais zwecks Einstellung der Wähler einschalten, soll später im Zusammenhang mit der Wirkungs- weise gegeben werden.
Wenn beispielsweise die Zehnertaste 427 gedrückt wird, so stellt sich der entsprechende Registerapparat in die sechste Stellung ein und schliesst den Kontakt 608, welcher im richtigen Augenblick den nach dem Zählrelais führenden Leiter 725 mit Erde verbindet und auf diese Weise die Tätigkeit der Zählrelais steuert, letztere übernehmen schliesslich die Tätigkeit von der ganzen Sendervorrichtung.
Der Bezirksregisterapparat und der Amtsregisterapparat stellen sich durch Drücken einer einzigen Taste ein, so dass diese Taste gleichzeitig zur Bezeichnung des Bezirkes und des in diesem Bezirke befindlichen Amtes dient, während die verschiedenen Nummerntasten zur
Einstellung je eines einzigen Registerapparates dienen, wodurch stets eine abweichende
Kombination von Kontakten geschlossen wird. die eine entsprechende Tätigkeit der Zählrelais veranlassen.
Der in Fig. 2 dargestellte Schnursucher kann von beliebiger Konstruktion sein und besitzt beispielsweise einen Bürstensatz, welcher über feststehende Kontaktreihen bewegt wird. Diese Kontakte gehören zu den Verbindungsleitungen, über welche die Verbindung mit der angerufenen Teilnehmerleitung hergestellt werden soll. Der Antrieb des Schnursuchers erfolgt durch Erregung des Antriebsmagneten 226, der eine Kraftübertragung von einer ständig bewegten Welle nach der Welle des Schnursuchers mittels elektromagnetisch in Eingriff gelange'. der Reibungsscheiben herbeiführt.
Auf der Welle des Schnursuchers sind in einem geeignete'l Rahmen die einzelnen Bürsten befestigt, so dass bei der Drehung der Welle die Bürsten nacheinander mit den in Reihen angeordneten Kontakten in BerÜllrul1. g gelangen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Stromkreise ist folgende : Sobald der Anruf stattgefunden hat und der Beamte die Nummer des anzurufenden Teilnehmers abgefragt hat. wird zunächst die ganze Sendervorrichtung in einen Schnurkreis, welcher zur Herstellung der Verbindung dienen soll. eingeschaltet. Zu diesem Zweck wird zunächst der Kontakt 108 geschlossen, wodurch ein Stromkreis hergestellt wird, der von Batterie 109 über den Antriebsmagneten 110 des Folgeschaiters, Folgeschalterkontakt 102. Kontakt 108 zur Erde fliesst.
Der Kontakt 108 kann durch den Beamten mechanisch geschlossen werden. Um den Beamten zu entlasten, ist es aber vorteilhafter, eine selbsttätige Schliessung des Kontaktes zu veranlassen, sobald die Vernüt tlung eingeleitet ist. Da jedoch die Art und Weise, wie der Kontakt 108 geschlossen wird. für den Gegenstand der Erfindung nicht wesentlich ist. so soll die einfachere, mechanische
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das Gespräch stattfindet, ist aus demselben Grunde nicht dargestellt, da er ebenfalls für die Erfindung nicht wesentlich ist. Die zu der Verbindungsleitung gehörenden Leitungen 111, 112. - 113, 114, 115 und 248 sind jedoch wichtig und dienen dazu, die Einstellung der verschiedenen Wähler zu veranlassen.
Da diese Drähte hinreichend sind, den Verlauf des Verbindungsstrom-
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veranschaulichen zu können. Sobald durch Schliessen der Taste 108 der Antriebsmagnet 110 erregt ist. bewegt sich der Folgeschalter von der ersten oder normalen in die zweite Stellung.
In dieser Stellung wird der Kont akt art 102 des Folgeschaiters geöffnet, so dass der ursprünglicht-Erreger-
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Stromkreis geschlossen, der von Batterie 281 über den Antriebsmagneten des Folgeshealters 222 des ersten Schnursuchers, Leiter 223, Kontakt 202 des zum ersten Schnursucher gehörenden Folgeschalters, Leiter 224, Folgeschalterkontakt 275 des zum zweiten Schnursucher gehörenden Folgeschalters, Leiter 111, Folgeschalterkontakt 106 zur Erde fliesst. Durch Schliessen dieses Stromkreises wird der Antriebsmagnet des zum ersten Schnursucher gehörenden Folgeschalters erregt, so dass der Folgeschalter von der ersten in die zweite Stellung bewegt wird,
worauf der
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und 217 geschlossen werden. Nunmehr fliesst ein Stromkreis von Batterie 225 über den Antriebsmagneten 226 des Schnursuches 227, Folgeschalterkontakt 205, Rückkontakt und Anker 228 des Prüfrelais 229 zur Erde. Der Schnursucher wird dadurch in Bewegung gesetzt und bewegt sich solange, bis die Bürsten 230, 231, 232, 233, 234 mit den Kontakten 235, 236, 237, 238, 239, d. h. also mit den besonderen Kontakten, die gerade zu dem in Benutzung genommenen Ver- bindungsstromkreis gehören, in Berührung gelangen. Sobald die Bürsten sich auf diese Kontakte eingestellt haben, fliesst ein Stromkreis von Batterie 240 über die Wicklung des Prüfrelais 229, Folgeschalterkontakt 20. 1, Bürste 230, Kontakt 235, Leiter 112, Folgeschalterkontakt 107 zur Erde.
Das Priifrelais 229 wird dadurch erregt, zieht seinen Anker 228 an und unterbricht den Stromkreis des Antriebsmagneten 226, wodurch der Schnursucher angehalten wird. Der Anker 228
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kontakt 207, Arbeitskontakt des Ankers 228 des Prüfrelais 229 zur Erde, wodurch der Sperrmagnet 245 erregt wird und den Schnursucher in der nunmehr eingenommenen Stellung sperrt.
Gleichzeitig mit dem Schliessen des Stromkreises, welcher über den Sperrmagneten 242 und den Anker des Prüfrelais 229 fliesst, wird ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 221 über den Antriebsmagneten des Folgeschalters 222, den Folgeschalterkontakt 217, den Arbeitskontakt und Anker 228 des Prüfrelais 229 zur Erde fliesst, wodurch der Folgeschaltermagnet von neuem erregt wird und der Folgeschalter die zweite Stellung verlässt, und dass der Hilfskontakt 201 bis zur fünften Stellung geschlossen bleibt, bis zu dieser Stellung gedreht wird. Der Folgesrhalter öffnet bei der Bewegung aus der zweiten Stellung die Kontakte 205 und 217 und sobald er über die dritte Stellung hinausgelangt ist, werden auch die Kontakte 203 und 207 geöffnet.
Wenn der Folgeschalter die vierte Stellung erreicht, wird der Folgeschalterkontakt 204 geschlossen und sobald die füufte Stellung erreicht ist, werden auch die Kontakte 206 und 212 geschlossen, worauf der Folgeschalter in der fünften Stellung stehen bleibt.
Sobald der Folgeschalterkontakt 210 geschlossen wird, was gleichzeitig mit dem Einstellen des zum Schnursucher gehörenden Folgeschalters in die zweite Stellung erfolgt, kommt ein Stromkreis zustande, der von Batterie 421 über die verschiedenen Tastensperrmagnete 422. die parallel zueinande'geschaltet sind, über den Leiter 244, den Folgeschalterkontakt 210 zur Erde fliesst und die eiT zelren Tastensperrmagnete 422 erregt. Diese Sperrmagnete sind mit den einzelnen Reihen von Handtasten vereinigt und dienen dazu, die niedergedrückten Taste in der Arbeitsstellung solange zu halten, als die Sperrmagnete erregt sind.
Sobald der Schnursucherfolgeschalter seine vierte Stellung erreicht. schliesst er den Kon-
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Durch diesen Stromkreis wird das Prüfrelais 229 und das Relais J52 erregt : das letztere schliesst gleichzeitig einen Nebenschluss zu dem Folgeschalterkontakt 304. so dass es von diesem Kontakt nunmehr unabhängig, ist. Durch die Erregung des Relais 332 wird ferner über den Arbeitskontakt des Ankers 334 ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 335 über den Antriebsmagneten des Senderfolgeschalters 336, Folgeschalterkontakt 302. Arbeitskontakt und Anker 334 des
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können.
Die gewünschte Leitung kann entweder eine besondere Teilnehmerleitung oder eine nach einer Privatvermittlungsstelle führende Leitung sein und kann an ein selbsttätiges oder teilweise selbsttätiges Amt angeschlossen sein, oder es kann auch eine Amtsleitung sein, die nach einem gewöhnlichen Fernsprechvermittlungsamt führt. Die gewünschte Teilnehmer- oder Amtsleitung kann ferner zu einer Gruppe gehören, die nach dem Dezimalsystem oder nach beliebigen Zahlen eingeteilt ist.
Es sei zunächst angenommen, dass die gewünschte Leitung in einem Amt angeordnet ist. m wel hem die Teilnehmerleitungen nach dem Dezimalsystem eingeteilt sind. Ein solches Amt wird durch Niederdrücken der dritten Amtstaste, welche sich links in Fig. 4, in der ersten Reihe
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von Tasten, an dritter Stelle benndet, gewählt. Es sei ferner angenommen, dass die gewünschte Leitung, die in diesem Amt sich befindet, die Nummer 3752 besitzt. In diesem Falle drückt der Beamte zunächst auf die dritte Amtstaste, die vierte Tausendertaste in der zweiten Reihe von Tasten, die achte Hundertertaste, sechste Zehner-und dritte Einertaste in den folgenden Reihen von Tasten.
Durch Niederdrücken der dritten Amtstaste wird ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 501 über die Leitung 502, die beiden Antriebsmagneten 503 und 504 des Distriktregisters und Amtsregisterapparates, die Rückkontakte und Anker 505 und 506 der Haltemagneten dieser beiden Registerapparate über die Leitung 246, Folgeschalterkontakt 208, Leiter 423, die rechte Kontaktfeder der dritten oder Amtstaste zur Erde fliesst.
Durch Erregung des Antriebsmagneten 503 des Distriktsregisterapparates 507 dreht sich der letztere solange, bis er die dritte Stellung erreicht hat, in welcher derjenige Kontakt 509. der mit der niedergedrückten Amtstaste 424 in Verbindung steht. geschlossen wird. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 501 über die Leitung 502, Leitung 510, Wicklung des Halterelais 511, Kontakt 509, linke Kontaktfeder der Amtstaste 424 zur Erde fliesst. Das Halterelais 511 wird erregt und öffnet den Stromkreis über den Rückkontakt seines Ankers 505. wodurch der Antriebsmagnet des Registers 503 stromlos wird und das Distriktsregister in der dritten Stellung stehen bleibt.
Der Anker 505 schliesst gleichzeitig einen Stromkreis von Batterie 33. 5 über den Antriebsmagneten des Senderfolgeschalters 336, Folgeschalterkontakt 306. Leitung 512, Arbeitskontakt und Anker 505 des Halterelais 511. Leitung 246, Folgeschalterkontakt 208. Leitung 423, Amtstaste 424. zur Erde, wodurch der Senderfolgeschalter 336 von der zweiten in die dritte Stellung bewegt wird, in welcher der Bezirkswahlvorgang stattfinden kann.
Gleichzeitig mit der Bewegung des Distrikts-oder Bezirksregisterapparates wird durch Erregung des Antriebsmagneten 504 der Amtsregisterapparat in Bewegung gesetzt und dreht sich bis zur dritten Stellung. In dieser Stellung wird einer der Kontakte 575. welcher mit der nieder- gedrückten Amtsta. ste 424 in Verbindung steht, geschlossen. wodurch ein Stromkreis hervor- gerufen wird, der von Batterie 601 über die Leitung 502, Leitung 516 Wicklung des Halterelais. 517,
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Stellung angehalten wird. Der Anker 606 schliesst gleichzeitig einen Stromkreis, der von Batterie 221 über den Folgeschalter 222 des Schnursuchers, Folgeschalterkontakt 212. Leitung 518.
Vorderkontakt und Anker 506 des Halterelasi 517, Leitung 246, Folgeschalterkontakt 208. Leiter 423, Amtstaste 424 zur Erde fliesst. Durch diesen Stromkreis wird der Folgeschalter des Schnursuchers in Bewegung gesetzt und bewegt sich von der fünften in die sechste Stellung, wobei der Kontakt 212 geöffnet und der Kontakt 213 geschlossen wird.
Das Bezirksregister bleibt, da die Amtstaste 424 riedergedrückt und der Kontakt. 509. welcher mit dieser Taste verbunden ist, geschlossen ist. in der dritten Stellung. welche der Taste 421
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Durch Bewegung des Senderfolgeschalters 336 in die dritte Stellung werden die Kontakte 310, 311, 312, 314 geschlossen. Durch schliessen des Kontaktes 309 wird der Stromkreis des Senders. über welchen die Überwachung der Wahlvorgänge an den verschiedenen Wahlschaltern ausgeübt wird. geschlossen, und zwar verläuft dieser Stromkreis über die Leitung 113 und 114 und ein
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schliesst.
Sobald auf dem einen Ende (Senderende) des Stromkreises der Kontakt, 309 geschlossen wird. wird der Wähler an dem anderen Ende des Stromkreises in Bewegung gesetzt und unterbricht denselben wie üblich schrittweise mi'tels einer beliebigen Kontaktvorrichtung, so dass das Relais abwechselnd erregt und stromlos wird.
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kreises wird das erste Zählrelais 771 erregt und schliesst einen Haltestromkreis von Batterie 703 über den Folgeschalterkontakt 312, Wicklung des ersten Zählrelais 7H. Vorderkontakt und Anker 77-/dieses Relais zur Batterie. Es ist daraus ersichtlich, dass das erste Zählrelais.
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bleibt.
Durch Erregung des ersten Zählrelais wird der Vorderkontakt des Ankers 715 geschlossen.
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wird, der von Batterie 716 über den Folgeschalterkontakt 311 das erste Zählrelais 713. Ruhekontakt und Anker 715 des zweiten Zählrelais 711. Arbeitskontakt und Anker 715 des ersten
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Zählrelais 711, Ruhekontakt und Anker 702 des Schrittrelais 701, zur Erde fliesst. Durch diesen Stromkreis wird das erste Zählrelais 713 erregt und ö : ffnet beim Anziehen seiner Anker den zuerst durch das erste Zählrelais 711 geschlossenen Stromkreis. Gleichzeitig wird ein Erregerstromkreis für das zweite Relais 711 vorbereitet, der bei der nächsten Erregung des Schrittrelais 701 geschlossen wird.
Ferner schliesst das erste Zählrelais 713 einen eigenen Haltestromkreis, der von Batterie 716 über den Folgeschalterkontakt 311, die Wicklung des obersten Relais 713, Arbeitskontakt und Anker 717 dieses Relais zurück zur Batterie fliesst. Für das erste der Relais 713 ist mithin derselbe Haltestromkreis hergestellt worden wie für das erste der Relais 711. Dieser Haltestromkreis bleibt solange bestehen, bis der Folgeschalterkontakt 311 geöffnet wird.
Bei der zweiten Erregung des Schrittrelais 701 wird ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 703 über den Folgeschalterkontakt 312, Wicklung des zweiten Zählrelais 711, Ruhekontakt und Anker 712 des zweiten Zählrelais 713, Arbeitskontakt und Anker 712 des ersten Relais 713, Arbeitskontakt und Anker 702 des Schrittrelais 701 Zur Erde fliesst. Dieser Stromkreis entspricht dem ursprünglichen Erregerstromkreis des ersten Relais 711 und unterscheidet sich nur dadurch, dass derselbe über den Arbeitskontakt und Anker 712 des ersten der Relais 713 verläuft. Der letztere Kontakt wurde durch Erregung des ersten Relais 713 geschlossen, welches durch eine Haltewicklung erregt gehalten wurde, um diesen Stromkreis für die Erregung des zweiten Relais 711 vorzubereiten.
Das zweite Relais 711 zieht infolgedessen seine Anker an. schliesst gleichzeitig einen eigenen Haltestromkreis und bereitet einen Stromkreis über den Arbeitskontakt und Anker 715 für die Erregung des zweiten der Relais 713 vor. welche bei dem zweiten
Stromloswerden des Relais 701 erfolgt. Durch die Erregung des zweiten Relais 713 wird wiederum ein Haltestromkreis, ebenso wie bei dem ersten der Relais 713, geschlossen. Ferner öffnet das zweite Relais 713 den ursprünglichen Erregerstromkreis des zweiten Relais 711, welches kurz vor der Erregung des zweiten Relais 713 erregt wurde und bereitet den Stromkreis für das nächste. nichterregte Relais 711 vor.
Diese nacheinanderfolgende Erregung der Zählrelais 711 und 713 wird solange fortgesetzt, bis dasjenige Zählrelais 713 erregt wird, welches mit dem zuvor geschlossenen Kontakt 601 des
Bezirksregisters in Verbindung steht. Hiebei wird ein Stromkreis geschlossen, der von der
Batterie 718 durch die Trennrelais 719, Folgeschalterkontakt 314, Leitung 604, Kontakt 601,
Leitung 720, Arheitskontakt und Anker 717 des dem Kontakt 601 entsprechenden Zählrelais 71. 3 (in diesem Falle das dritte Zählrelais 713), zur Erde fliesst. Durch diesen Stromkreis werden die
Trennrelais 719 erregt und ziehen ihre Anker an.
Der Anker 721 öffnet den Kontrollstromkreis des Wählers, wodurch die Bewegung des letzteren angehalten wird. während der Anker 722 einen
Stromkreis schliesst, der von der Batterie 355 über den Antriebsmagneten des Senderfolge- schalters 336, Folgeschalterkontakt 310. Arbeitskontakt und Anker 722 der Trennrelais 719 zur
Erde fliesst, wodurch der Senderfolgeschalter 336 aus seiner dritten Stellung in die fünfte Stellung bewegt wird.
Während dieser Bewegung wird der Folgeschalterkontakt JM geschlossen, so dass der Antriebsmagnet des Folgeschalters solange erregt bleibt, bis der Folgeschalter die fünfte Stellung erreicht hat. und ferner werden die Kontakte 309 und 310, 311 und 312 einmal geöffnet und geschlossen. Durch die vorübergehende ÖSnung der Folgeschalterkontakte 311 und 312 werden sämtliche Zählrelais 711 und 71. 3 in ihren Ruhezustand zurückgeführt. Durch die Bewegung des Senderfolgeschalters wird auch der Sendefolgekontakt 314 geöffnet und der Senderfolgekontakt 315 geschlossen.
Der durch die Einstellung des Bezirksregisters hervorgerufene Wahlvorgang ist nunmehr vollendet und eine Verbindung nach dem Bezirk, in welchem das gewünschte Amt sich befindet. hergestellt. Nach Beendigung dieses Wahlvorganges, der über die Leitungen 113 und 1 J. J erfolgt, wird'der Kontakt 776. der dem Verbindungsstromkreis zugeordnet ist, mechanisch oder selbsttätig durch irgend ein Relais geschlossen, das mit dem ersten Wähler, in welchem die Bezirkswahl erfolgt ist, in Verbindung ist. Durch diesen Kontakt wird ein Stromkreis ge-
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kuntakt 7M. Kontakt 116 zur Erde fliesst, wodurch der Folgeschalter des Verbindungsstromkreises aus der zweiten in die sechste Stellung bewegt wird.
Gleichzeitig wird der Kontakt 101 geschlossen und erst dann geöffnet, bis der Folgeschalter die sechste Stellung erreicht hat. An Stelle des Kontaktes 101 konnen auch andere geeignete Mittel verwendet werden, um ein Stehenbleiben des Folgeschalters, bevor er seine sechste Stellung erreicht, zu vermeiden.
Beim Verlassen semer zweiten Stellung öffnet der Verbindungsfolgeschalter 110 die
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den Kontakt 1f) Der Kontakt 19 : j bleibt bis zur sechsten Stellung einschliesslich geschlossen, wodurch der Erregerstromkreis des Relais 332 und des Prüfrelais 229 geschlossen gehalten wird nnd die Anker dieser Relais in der Arbeitsstellung verbleiben. Der Kontakt 116 kann in der oben beschriebenen Weise geschlossen werden, zweckmässig ist jedoch ein Relais 117 angeordnet, welches durch Einstellen des Bezirkswählers vorübergehend erregt wird. Dieses Relais ist jedoch für den Gegenstand dieser Erfindung nicht wesentlich und aus diesem Grunde soll das Verhalten desselben nicht näher beschrieben werden.
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Der auf dem Arbeitstisch des Beamten beundliche Sender befindet sich nunmehr in dem Zustand, in welchem durch Vermitlung des bereits eingestellten Amtsregisters die Auswahl des gewünschten Amtes erfolgen kann. Sobald der Senderfolgeschalter 336 seine dritte Stellung verlässt, um in die fünfte Stellung zu gelangen, kehren alle Zählrelais 711 und 713 in ihre Ruhestellung zurück und der Stromkreis der beiden Trennrelais 719 wird geöffnet, wobei die Anker 721 und 722 abfallen. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der über das Schrittrelais 701, den Anker 721, Folgeschalterkonta. kt 309 und die Verbindungen 113, 114 fliesst und den Sender mit dem Wähler, in welchem der zweite Wahlvorgang erfolgen soll, verbindet.
Da in diesem Stromkreis eine an dem Wähler befindliche Batterie eingeschaltet wird, so zieht das Schrittrelais 701
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relais 713, über den Arbeitskontakt und Anker 702 des Schrittrelais 701 zur Erde fliesst. Dadurch wird wiederum das erste Zählrelais 711 erregt und zieht seine Anker 714 und 715 an, wodurch ein Haltestromkreis über die Wicklung desselben geschlossen und ein Erregerstromkreis für das erste Zählrelais 713 derart vorbereitet wird, dass dieses Relais beim Stromloswerden des Stromrelais 701 erregt wird.
Sobald der Anker 702 des Schrittrelais zurückfällt und das Zählrelais 713 erregt wird, wird ebenso wie bei der ersten Ingangsetzen der Zählrelais über die Anker 712 und 717 desselben ein Haltestromkreis über die Wicklung des Zählrelais 713 hergestellt und ein Erregerstromkreis für das zweite Zählrelais 711 derart vorbereitet, dass er bei der nächsten Erregung des Schrittrelais 701 geschlossen wird. Die Zählrelais 711 und 713 werden daher nacheinander genau so wie bei der Auswahl des Bezirkes in Tätigkeit gesetzt, bis dasjenige Zählrelais 713 erregt ist, welches mit dem zuvor geschlossenen Kontakt 603 in Verbindung steht.
Sobald dieses Zählrelais 713 erregt ist, wird in Stromkreis hergestellt, der dem während des ersten Wahlvorganges geschlossenen vollständig entspricht und von Batterie 718 über die Trennrelais 719, den Folgeschalterkontakt 315, Leitung 605, Kontakt 603 des Amtsregisters, Leitung 720, Arbeits kontakt und Anker 717 des Zählrelais 713 zur Erde fliesst. Hiedurch werden die Trennrelais 719 erregt, wobei der Stromkreis über die Verbindungen 113, 114 geöffnet und die Bewegung des
Wählers angehalten wird.
Gleichzeitig wird durch den Anker 722 des Relais 719 ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 335. über den Antriebsmagneten des Senderfolgeschalters 336,
Folgeschalterkontakt 310, Arbeitskontakt und Anker 722 zur Erde fliesst, wodurch der Senderfolgeschalter aus der fünften in die sechste Stellung bewegt wird und die Folgeschalterkontakte 308
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heit ist wie das vorliegende.
Die Auswahl des Bezirkes und des Amtes, in welchem die gewünschte Leitung sich befindet. ist nun vollendet und der Senderfolgeschalter und die zugehörigen Apparate befinden sich in einem solchen Zustand, dass die Auswahl unter den nach Nummern geordneten Teilnehmerleitungen erfolgen kann. Während des Verlaufes dieser beiden Wahlvorgänge drückt der Beamte, bevor der dritte Wahlvorgang beginnen kann, die der Nummer des anzurufenden Beamten entsprechenden Ziffertasten nieder.
Wie bereits angegeben, besitzt der gewünschte Teilnehmer die Nr. 3752, so dass der Beamte auf die Taste 425 des Tausendersatzes, die Taste 426 des Hunderter- satzes, die Taste 427 des Zehnersatzes und auf die Taste 428 des Einersatzes drückt. Jede dieser Tasten wird durch die Haltemagnete 422, von denen jeder zu einer ganzen Tastenreihe gehört, in der Arbeitsstellung solange festgehalten, als die Magnete durch den Stromkreis der Batterie 421, die auch zur Erregung des Magneten 422 des Amtstastensatzes diente, erregt bleiben.
Durch Drücken jeder dieser Tasten wird eine Erdleitung an die entsprechenden Kontakte der einzelnen Registerapparate angeschlossen und ausserdem wird lurch die Tausendertaste und die Einer-
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Einertaste 428, Leitung 4J1. rechten Kontakt der niedergedrückten Tausendertaste zur Erde fliesst. Durch diesen Stromkreis wird der Antriebsmagnet des Tausenderregisters erregt und
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Erde fliesst. Durch das Schliessen dieses Stromkreises wird der Schnursucherfolgeschalter 222 aus der sechsten in die siebente Stellung bewegt, wobei der Folgeschalter 213 geöffnet und der oben beschriebene Erregerstromkreis nach dem Folgeschalter 222 unterbrochen wird.
Während das Tausenderregister durch den über die Tausender-und Einertaste eingeschalteten Stromkreis sich einstellt, wird auch das Hunderterregister nach der gewünschten Stellung in Bewegung gesetzt. Der Antriebsatromkreis über den Antriebsmagneten 525 fliesst parallel zu dem Antriebsstromkreis des Tausenderregisters, nämlich von der Batterie 501 über die Kontakte der Einer-und Tausendertaste solange, bis der Kontakt 528, der mit der niedergedrückten Taste 426 in Verbindung steht geschlossen und der Stromkreis hergestellt wird, der von Batterie 501, Leitung 502, Anhalterelais 529, Kontakt 528,
geschlossene Hundertertaste 426 zur Erde fliesst und durch Erregung des Anhalterelais 529 der Antriebsstromkreis des Magneten 525 über den Anker 526 geöffnet wird, worauf das Register stehen bleibt. Gleichzeitig wird durch den Anker 526 über den Arbeitskontakt desselben ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 221 über den Antriebsmagneten des Folgeschalters 222 des Schnursuchers, Leitung 223, Folgeschalterkontakt 214, welcher in der siebenten Stellung des Folgeschalters geschlossen ist, Verbindung 530, Arbeitskontakt und Anker 526 des Anhalterelais 529, Leitung 247, Folgeschalterkontakt 209, Leitung 431, Kontakt der geschlossenen Tausenderaste 425 zur Erde fliesst.
Wenn dieser Stromkreis dann zustandekommt, wenn infolge des durch den Arbeitskontakt des Ankers 520 des Anhalterelais eingeschalteten Stromes der Folgeschalter des Schnursuchers sich bereits in der siebenten Stellung befindet, so geht der Folgeschalter nun in seine achte Stellung über, öffnet den Folgeschalterkontakt 214 und schhesst den Folgeschalterkontakt 215. Sollte jedoch der Folgeschalter 222 noch in seiner sechsten Stellung sich befinden, so wird das Schliessen des von dem Anhalterelais 529 des Hunderterregisters eingeschalteten Stromkreises erst dann stattfinden, wenn der Folgeschalter : ! 22 die siebente Stellung erreicht hat.
In ähnlicher Weise und gleichzeitig mit der Einstellung des Tausender-und Hunderterregisters wird auch das Zehnerregister durch Schliessen der Zehnertaste 427 in Bewegung gesetzt.
Auch in diesem Falle wird der Antriebsmagnet 531 über die Kontakte der geschlossenen Tausenderund Einertaste von der Batterie 501 erregt, da dieser Magnet parallel zu dem Antriebsmagneten M9 und 525 des Tausender-bzw. des Hunderterregisters geschaltet ist. Das Zehnerregister bewegt sich solange, bis derjenige Kontakt JJi/, der mit der Zehnertaste in Verbindung steht, geschlossen wird. wodurch ein Stromkreis zustande kommt, der von der Batterie 501 über die Leitung 502,
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Anhalterelais 535 zieht seinen Anker 532 an und öffnet den Antriebsstromkreis des Magneten JJJ, so da das Zehnerregister stehen bleibt.
Der Anker 532 des Anhalterelais 535 schliesst über seinen Arbeitskontakt, sobald der Folgeschalter 222 des Schnursuchers in der achten Stellung sich befindet, einen Antriebsstromkreis für den letzteren, der von der Batterie 221, Antriebsmagnet des Folgeschalters 222, Leitung 223, Folgeschalterkontakt 215, Leitung j36, Arbeitskontakt und Anker 532 des Anhalterrelais 535, Leitung 247, Folgeschalterkontakt 209, Leitung 429, Kontakt 430 der geschlossenen Einertaste 78, Leitung J31, und über die Kontakte der niedergedrückten Tausendertaste 42/5 zur Erde fliesst. Der Folgeschalter dreht sich nunmehr in die neunte Stellung.
Sobald der Folgeschalter 222 in dem Augenblick, wo dieser Stromkreis durch den Anker J.' geschlossen wird, seine achte Stellung noch nicht. erreicht hat, wird der Antriebsstromkreis desselben erst dann geschlossen, wenn der Folgeschalter die achte Stellung erreicht hat. Auf diese Weise findet ein regelmässiges und vollständiges Zusammenarbeiten der verschiedenen Register und des Schnursucherfolgeschalters 222 auf einfache Weise derart statt, dass der Schnursucherfolgeschalter 222 nach Einstellung des Tausenderregisters zuerst von seiner sechsten in die siebente Stellung übergeht und dann aus seiner siebenten in die achte Stellung gedreht wird, sobald auch das Hunderterregister eingestellt ist, oder aber sofort von der siebenten in die achte Stellung übergeht,
wenn das Hunderterregister sich bereits vor dem Tausenderregister eingestellt hat.
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Stellung, wenn das Zehnerregister eingestellt ist. und wenn das letztere sich bereits vor dein Hundert erregtster eingestellt hat, so wird der Schnursucherfolgeschalter ähnlich wie vorher, nicht in seiner achten Stellung angehalten, sondern ohne Unterbrechung bis zur neunten Stellung bewegt.
In genau derselben Weise wie das Tausender-, Hunderter-und Zehnerregister wird gleich-
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Einertaste 428 in Verbindung steht, ein Stromkreis zustandekommt, der von Batterie 601 über die Leitung 502, Anhalterelais 541, Kontakt 540 über den linken Kontakt der geschlossenen Einertaste 428, zur Erde fliesst. Das Anhalterelais 541 wird nunmehr erregt und zieht seinen Anker 538 an, wodurch der Stromkreis des Antriebsmagneten 537 unterbrochen wird und das Register stehen bleibt.
Sobald der Folgeschalter des Schnursuchers sich noch in der neunten Stellung befindet, wird über den Antriebskontakt des Ankers 538, den Antriebsmagneten des Schnursucherfolgeschalters 222 ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 221 über
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Leitung 429, Kontakt 430 der geschlossenen Einertaste 428, Leitung 431, Kontakt der Tausendertaste 425 zur Erde fliesst. Sobald der Folgeschalter die neunte Stellung noch nicht erreicht hat, bleibt der Stromkreis solange vorbereitet, bis die neunte Stellung erreicht ist, worauf derselbe voll ständig geschlossen wird.
Sobald aber diese Stromschliessung stattgefunden hat, wird der Folgeschalter aus seiner neunten in die fünfzehnte Stellung gedreht, wobei der Folgeschalterkontakt 201 während der Drehung des Folgeschalters von der neunten bis zur fünfzehnten Stellung geschlossen bleibt. Beim Verlassen seiner neunten Stellung öffnet der Schnursucherfolgeschalter 222 durch den Folgeschaltetkontakt 210 den Erregerstromkreis der verschiedenen Haltemagnete 422 -122, die den entsprechenden Tastensätzen zugeordnet sind, so dass diese Tasten freigegeben werden und in ihre Ruhestellung zurückgehen.
Beim Verlassen seiner zehnten Stellung öffnet der Schnursucherfolgeschalter 222 an den Folgeschalterkontakten 208 und 209 die Erregerstromkreise der ver-
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solange der Schnursucherfolgeschalter 222, der dem ersten Schnursucher zugeordnet ist. in seiner fünfzehnten Stellung verbleibt, die verschiedenen Tasten, die in Fig. 4 dargestellt sind, den Zustand der Register, deren Arbeitsweise soeben beschrieben worden ist, in keiner Weise beeinflussen.
Sobald der Schnursucherfolgeschalter 222, der dem ersten Schnursucher zugeordnet ist, in seiner elften Stellung l ; efindet, schliesst derselbe den Folgeschalterkontakt 218, wodurch der ur-
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Schnursucher, dem Sender- und dem Registersatz in Verbindung.
Sämtliche Apparate befinden sich nun in dem Zustand, in welchem der Wahlvorgang entsprechend den gedrückten Nummerntasten erfolgen kann. Das Tausenderregister befindet sich. da die Tausendertaste 2J geschlossen ist, in der vierten Stellung und der Kontakt 66 ist geschlossen.
Das Hunderterregister befindet sich, da die Hundertertaste 426 niedergedräckt ist. in der achten Stellung und die entsprechende Kontaktvorrichtung 607 ist geschlossen. Durch das Zehnerregister, welches sich entsprechend der gedrückten Zehnertaste 427 in der sechsten Stellung befindet, ist der Kontakt 608 geschlossen worden und durch das Einerregister, welches sich ent- sprechend der gedrückten Einertaste 428 in die dritte Stellung eingestellt hat. ist der Kontakt 609
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Hunderterregister hat ferner die Kontakte 625 und das Emerregister die Kontakte 610 geschlossen.
Diese Kontakte 610 und 625 bleiben in diesem Falle für die herzustellende Verbindung ohne Einfluss. und kommen erst dann zur Geltung, wenn eine Verbindung nach einem Amt von abweichender
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schalters, der in seiner zehnten bis einschliesslich fünfzehnten Stellung geschlossen ist. kommt nunmehr ein Stromkreis zustande, der von Batterie. 335, Antriebsmagnet des Senderfolge- schalters 336, Folgeschalterkontakt 307, Leitung 248, Folgeschalterkontakt 211 zur Erde fliesst.
Der Senderfolgeschalter 336 bewegt sich deshalb aus seiner sechsten in die siebente Stellung.
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Falle ohne Einfluss und dient lediglich für später beschriebene Zwecke. Beim Schliessen des Folgeschalterkontaktes 309 wird der Wahl- oder Kontrollstromkreis 113, 114 von neuem über
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das Schrittrelais stromlos wird und der Anker 702 zurückfällt, wird ein Stromkreis für das erste Zählrelais 71. geschlossen. Wie bei der Verfolgung früherer Wahlvorgänge bereits beschrieben
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Leitung 720, Arbeitskontakt und Anker 717 des zuletzt erregten Zählrelais 713, in diesem Falle des vierten Zählrelais, zur Erde fliesst.
Dieser Stromkreis wird nach viermaligem Erregen und Stromloswerden des Schrittrelais 701 geschlossen, da auch der Kontakt 606 in der vierten Stellung des Tausenderregisters geschlossen ist und die gewünschte Leitung sich in dem vierten Tausend der Leitungen desjenigen Amtes befindet, über welches die Verbindung hergestellt werden soll. Durch diesen Stromkreis werden die Trennrelais 719 erregt und der Kontrollstromkreis über die Leitungen 113, 114 durch den Anker 721 geöffnet. Hiedurch wird wiederum der Wahlvorgang angehalten und durch den Anker 722 und Arbeitskontakt desselben der Stromkreis nach dem Senderfolgeschalter geschlossen, dessen Verlauf bei den Bezirks-und Amtswahlvorgängen wiederholt angegeben ist.
Der Senderfolgeschalter 336 bewegt sich dann von seiner siebenten in die neunte Stellung, wobei er die Folgeschalterkontakte 309, 310, 311, 312 einmal öffnet und schliesst, den Folgeschalterkontakt 316 öffnet und den Folgeschalterkontakt 317 schliesst. Durch die ein- malige Unterbrechung der Kontakte 311 und 312 werden wie früher die Haltestromkreise der verschiedenen Zählrelais 711 und 713 unterbrochen und die Relais sämtlich stromlos, so dass die Apparate nun zur Überwachung des Hunderterwahlvorganges bereit sind.
Durch das Schliessen des Folgeschalterkontaktes.'309 in der neunten Stellung des Senderfolgeschalters 336, wird der Kontrollstromkreis, der über die Wicklung des Schrittrelais 701, den Ruhekontakt und Anker 721 der Trennrelais 719 und die Verbindungen 113 und 114 führt. von neuem geschlossen. Dieser Stromkreis, welcher wie früher eine Batterie enthält. die zu dem Wähler gehört, erregt das Schrittrelais 701.
Letzteres schliesst nochmals durch Anziehung seines Ankers einen Stromkreis für das erste Zählrelais 711, das darauf seinen Anker anzieht und wie früher einerseits einen eigenen Haltestromkreis schliesst, andererseits einen Stromkreis für die Erregung
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den Wähler veranlasst wird, wird der durch die Erregung des ersten Zählrelais 711 vorbereitete Stromkreis zwecks Erregung des ersten Zählrelais 713 geschlossen. Auch letzteres zieht seinen Anker an und schliesst damit einerseits einen eigenen Haltestromkreis und bereitet andererseits einen zweiten Stromkreis für das zweite Zählrelais 711 vor.
Hieraus geht hervor, dass wie bei den früheren Wahlvorgängen, das abwechselnde Erregen und Stromloswerden des Schrittrelais 701, das durch die Einstellung des Wählers verursacht wird, die entsprechenden Z hlrelais 711 und 713 nacheinander erregt, die dabei Haltestromkreise schliessen, bis dasjenige Zählrelais 713 erregt worden ist, das mit dem geschlossenen Kontakt 607 des Hunderterregisters verbunden ist, dies wird nach adtmaligem Erregen und Stromloswerden des Schritt relais 701 stattfinden, da dieses Register sich in seiner achten Stellung befindet.
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den Rückkontakt des Ankers 721, wodurch der Wahlvorgang in den Wählapparaten an dem anderen Ende des Kontrollstromkreises angehalten und durch die Anziehung des Ankers 722 der Stromkreis des Senderfolgeschalters 336 über den Senderfolgeschalterkontakt : 310 wieder geschlossen wird.
Der Senderfolgeschalter geht nun aus seiner neunten in die elfte Stellung über und öffnet dabei durch die Folgeschalterkontakte 311 muid 312 für einen Augenblick die Haltestromkreise der verschiedenen Zählrelais, wodurch dieselben in ihre Ruhelage zurückgehen. Gleichzeitig werden die Folgeschalterkontakte 309 und 310 einmal geöffnet und geschlossen.
Die soeben erfolgte Bewegung des Senderfolgeschalters hat auch die Öffnung des Folgeschalterkontakts 317 und die Schliessung des Folgeschaltetkontaktes 318 zur Folge, wodurch die Steuerung der Zählrelais voll den Kontakten des Hunderterregisters nach den Kontakten des Zehnerregisters übertragen wird
Die Steuerung des Zehnerwahivorgunges findet nun in einer ähnlichen Weise wie die Steuerung der Tausender-und Hunderterwahlvorgänge statt, indem die verschiedenen Zählrelais 711 und 713 durch die Wirkung des Schrittrelais 777 abwechselnd erregt und deren Haltestromkreise geschlossen werden, bis dasjenige Zählrelais,
das mit dem Kontakt 608 des Zehner-
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wodurch der Kontrollstromkreis geöffnet und hiedurch wiederum der Wahlvorgang am Wähler angehalten wird und gleichzeitig durch den Anker 722 ein Erregerstromkreis des Senderfolge-
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letzteren Kontakte werden die verschiedenen Haltestromkreise der Zählrelais 711 und 713 unterbrochen, so dass diese in ihre Ruhestellung zurückgehen, Infolge der Bewegung des Folgeschalters 336 von der elften in die dreizehnte Stellung wird ferner der Folgeschalterkontakt 318 geöffnet und der Folgeschalterkontakt 319 geschlossen, wodurch die Steuerung der Zählrelais von dem Zehnerregister abgeschaltet und nach dem Einerregister übertragen wird.
Der Verlauf des Einerwahlvorganges findet nun in ähnlicher Weise wie die früheren Wahlvorgänge statt, wobei die Zählrelais 711 und 713 durch abwechselndes Erregen und Stromloswerden des Schrittrelais 701 nacheinander erregt werden und ihre Haltestromkreise schliessen.
Die nacheinander erfolgende Erregung der Zählrelais findet solange statt, bis das dritte Zählrelais 713, das mit dem Kontakt 609 des Einerregisters verbunden ist, erregt wird. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der von Batterie 718 durch die Trennrelais 719, Folgeschalterkontakt 319, Leitung 615, Kontakt 602 des Bezirksregisters, der gerade geschlossen ist, weil sich das Bexirksregister in seiner dritten Stellung befindet, Leitung 616, Kontakt 609 des Einerregisters, Leitung 720, Arbeitskontakt und Anker 717 des dritten Zählrelais zur Erde fliesst.
Hiedurch werden wieder die Trennrelais 719 erregt, durch Anziehen des Ankers 721 der Wahl- vorgang am Wähler angehalten und durch Anziehen des Ankers 722 der Stromkreis des Folpe- schalters 336 durch den Folgeschalterkontakt 310 geschlossen. Der Senderfolgeschalter 336 verlässt nunmehr seine dreizehnte Stellung und setzt, da der Kontakt 301 bis über die siebente
Stellung geschlossen ist, seine Bewegung solange fort, bis er die achtzehnte Stellung erreicht.
Beim Verlassen seiner dreizehnten Stellung öffnet der Senderfolgeschalter 336 die Folge- schalterkontakte 309, 310, 319, 311 und 312. Die beiden letzteren Kontakte veranlassen die Rückkehr der verschiedenen Zählrelais 711 und 713 in ihre Ruhestellung. Sobald der Folgeschalter die vierzehnte Stellung erreicht, schliesst der Senderfolgeschalter. 3. 36 dauernd den Folgeschalterkontakt 305, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, der von Batterie 109, Antriebsmagnet des Folgeschalters 110, der zu dem in Benutzung befindlichen Verbindungsstromkreis gehört, Folgeschalterkontakt 104, Leitung 248, Bürstenkontakt 2.36 und Bürste 2-31,
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Folgeschalterkontakt 105, zur Erde fliesst.
Der Antriebsmagnet dieses Folgeschalters 110 wird nun erregt und letzterer bewegt sich von der sechsten Stellung heraus bis zur ersten oder Anfangsstellung, Es ist ohneweiters er-
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Stellung, angehalten werden kann, sobald das Amt besonderen Bedingungen entsprechen soll. für die besondere Stellungen des Folgeschalters erforderlich sind. Da jedoch diese Zwischenstellungen für die vorliegende Erfindung nicht notwendig sind und mit dieser Erfindung in keinem
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sechsten und ersten Stellung nicht stattfindet.
Der Folgeschalter 110 des Verbindungsstromkreises öffnet beim Verlassen der sechsten Stellung die Folgeschalterkontakte 104 und 105, wodurch der Stromkreis des Rückstellrelais. 332 und des Prüfrelais 229 unterbrochen wird.
Der Anker 334 Rückstellrelais 332 fällt dadurch zurück und schliesst einen Stromkreis, der von Batterie 335 über den Antriebsmagneten des Folgeschalters 336, Folgeschalter- kontakt. 303, Ruhekontakt und Anker 334 des Rückstellrelais 332 zur Erde fliesst. Der Sender- folgesciialter bewegt sich daher aus seiner aehtzehnten in die erste bxw. Ruhestellung, dabei öffnet er die Folgeschalterkontakte 303 und JOJ und schliesst die Folgeschalterkontakte. 302 und 304.
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erste bzw. Ruhestellung zurück.
Bei der Übergang in seine Ruhestellung öffnet der Schnur- sucherfolgeschalter die Folgeschalterkontakte 204, 211, 218 und 206 und beim Erreichen seiner Ruhestellung schliesst er den Folgeschalterkontakt 202.
Es ist nun ersichtlich, dass die ganzen Apparate sich wieder in thren Ruhestellungen befinden
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nach den Registern sind von den Leitungen zwischen den Tasten und den Registern m der Fig. 4 dargestellt. Der zu dem zweiten Schnursucherapparat gehörige Folgeschalter 272 und seme zu-
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gehörigen Zählerlais entsprechen viollständig denen des Schnursucherfolgeschalters 22, mit der Ausnahme, dass statt der Folgeschalterkontakte 202 und 218 ein Folgeschalterkontakt 275 vorgesehen ist, der in der Ruhestellung und in der elften bis einschliesslich der achtzehnten Stellung des Folgeschalters geschlossen ist. Betrachtet man die Schaltung der Folgeschalterkontakte 202,
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stellungen der beiden Folgeschalter geschlossen.
Sobald der Schnursucherfolgeschalter 222 seine elfte Stellung erreicht und die von Hand bedienten Tasten für die Einstellung der Registers und
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Verbindungsstromkreis in Benutzung genommen wird, so wird der Schnursucherflogeschalter 272, da die Leitung 111 mit demselben in Verbindung steht, in Tätigkeit gesetzt und öffnet sogleich nach dem Verlassen der Ruhestellung den Kontakt 275, so dass die Benutzung dieses Folgeschalters durch einen anderen Verbindungsstromkreis solange verhindert wird. bis der Schnursucherfolgeschalter 272 seine elfte Stellung erreicht hat und die mit Hand bedienten Tasten von neuem eingestellt, werden können.
Gleichzeitig wird der Schnursucherfolgeschalter 2 und die mit ihm verbundenen Apparate durch Schliessen des Folgeschalterkontaktes 275 wieder mit dem Strom0
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Nachdem nun ein vollständiger Arbeitsvorgang des Senders stattgefunden hat und der angerufene Teilnehmer sich in einem Amte befindet, dessen Teilnehmerleitungen und Verbindungsleitungen nach dem Dezimalzalùensystem geordnet sind. soll nun angenommen werden. dass der anzurufende Teilnehmer an ein Amt angeschlossen ist, dessen Teilnehmer- und Amtsverbindungsleitungen nicht nach einem Dezimalsystem geordnet sind. Um einen weiteren Fall zu berücksichtigen, soll ferner angenommen werden, dass das Amt, in welchem sich die gewünschte Leitung befindet. nur 500 Anschlussleitungen hat.
Ein derartiges Amt wird durch Niederdrücken der siebenten Amtstaste 432 auf Fig. 4 gewählt : in diesem Amte sind die Leitungen an Wähler angeschlossen, an denen Kontakte für 200 Leitungen vorhanden sind. die in 10 Kontaktreihen von je 20 Kontakten angeordnet sind. Es ist ersichtlich, dass. während die Auswahl der Zehner in der bisher beschriebenen Weise erfolgt. bei der Wahl der Einer unter 20 Leitungen gewählt werden muss.
In einem sole ben für 500 Anschlussleitungen eingerichteten Amte kömmen offenbar zwei Sätze von Leitungswählern für je 200 Leitungen und ein Satz Wähler für 100 Leitungen vorhanden
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zu wählen. es notwendig sein wird. zuerst den Bezirk zu wählen. in weichem sich das Amt befindet. dann das Amt des Bezirkes und darauf den richtigen Leitungswähler in dem betreffenden Amt. dann die Kontaktreihe, in welcher sich die gewünschte Leitung befindet und schliesslich den Kontaktsatz. der unter den 20 Kontaktsätzen dieser Reihe sich befindet. Hieraus ergibt si'-h, dass eine Tausenderwahl in einem solchen Amte nicht nötig ist und dass die Art des Wählers der Hunderter und Einer wesentlich geändert wird.
Es sei weiter angenommen, dass der anzurufende Teilnehmer, der an ein solehes Amt an-
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Tausender taste 433, die vierte Hundertertaste 4. 34. die sechste Zehnertaste 427 und die fünfte Einertaste 435 nieder. Die Steuerung der Bezirks- und Amtswahlvorgänge wird dann in genau derselben \rei erfolgen wie ber der Bezirks- und Amtswahl in dem bereits beschriebenen Falle, nur dass jetzt durch den Sender die Auswahl des siebenten Bezirkes und des siebenten Amtes in diesem Bezirke veranlasst wird.
Es ist jedoch zu bemerken, dass. wenn das Bezirksregister infolge des Niederdrückens der Amftsaste 432 sich in die siebente Stellung einstellt. nicht nur der Kontakt 617.
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Stromkreis, der von Batterie 335 über den Antriebsmagneten des Senderfolgesehalters 336, Folge- whalterkontakt 307, Leitung 248, Folgeschalterkontakt 211 zur Erde fliesst. Der Senderfolgeschalter 336 dreht sich infolgedessen aus seiner sechsten Stellung heraus und sobald er seine siebente Stellung erreicht hat, wird ein Stromkreis über den Folgeschalterkontakt 313 geschlossen. der von der Batterie 718 über die Trennrelais 719, Folgeschalterkontakt 313. Leitung 621, Bezirksregisterkontakt 619 zur Erde fliesst.
Durch diesen Stromkreis werden die Trennrelais 719 erregt und ziehen ihre Anker 721 und 722 sofort an. Dadurch. dass der Anker 721 sehr schnell angezogen wird, kann der Kontroll stromkreis, der sonst durch das Schliessen des Folgeschalterkontaktes 309 vervollständigt wurde, nicht zustandekommen. Der Anker 722 schliesst einen neuen Erregerstromkreis für den Senderfolgerschalter 336, der nunmehr aus der siebenten in die neunte
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Sobald der Senderfolgeschalter 336 jedoch seine neunte Stellung erreicht, wird der Kontrollstromkreis über die Leitungen 113 und 114 durch den Folgeschalter 309 geschlossen und es wird. wie früher, das Schrittrelais 701 wieder erregt, so dass es seinen Anker 702 anzieht, wodurch das erste Zählrelais 711 erregt wird.
Dieses Relais veranlasst wiederum die Erregung des Relais 713.
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schalterkontakt, 317, Leitung 612, Kontakt 618 des Bezirksregisters (Kontakt 6. 32 gerade offen). Kontakt 622, der geschlossen ist, weil das Hunderterregister infolge des Niederdrückens der vierten Hundertertaste sich in der vierten Stellung befindet, Leitung 623. Leitung 726, Arbeitskontakt und Anker 717 des zweiten Zählrelais 713 zur Erde fliesst. Dieser Stromkreis erregt die Trennrelais 719 und unterbricht den Wahlvorgang. Gleichzeitig veranlasst derselbe, dass der Senderfolgeschalter 336 aus der neunten in die elfte Stellung sich bewegt und die Z hlrelais 711 und 713 in ihre Ruhestellung zurückgebracht werden.
Des weiteren wird auch der Steuerstromkreis für die Steuerung des nächsten Wahlvorganges vorbereitet, so dass diese Vorgänge genau so stattfinden wie früher. Bevor die weiteren Vorgänge beschrieben werden sollen, wird darauf hingewiesen, dass während des oben beschriebenen Wahlvorganges nicht allein der Kontakt 622, sondern auch der Kontakt 624 des Hunderterregisters geschlossen wurde. Da aber der Kontakt 632 des Bezirksregisters gleichzeitig offen ist. so bleiben die in der ersten Gruppe befindlichen Kontakte des Hunderterregisters, nämlich die Kontakte 607 und 624 ohne Wirkung.
Die Steuerung dieses Wahlvorganges hängt ausschliesslich von den Kontakten ab. die in der zweiten Gruppe sich befinden und insbesondere von dem Kontakt 622. der gerade geschlossen ist. Gleichzeitig sei bemerkt. dass der Kontakt 62-5 einet dritten Gruppe von Kontakten des Hunderterregisters ebenfalls zu einem Zweck eschlosen ist. der jedoch später angesehen werden
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und 713 in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt, worauf die Apparate wie unter normalen Umständen, die bei der Herstellung der zuerst angenommenen Verbindung beschrieben wurden, arbeiten.
Es ist ersichtlich, dass die Kontakte auf dem Bezirksregister, dem Hunderter-und dem Einerregister derart angeordnet sind, dass ohne Rücksicht auf die Numerierung der betreffenden gewünschten Leitung die richtige Steuerung des Wahlvorganges bei der Herstellung der gewünschten Leitung die richtige Steuerung des Wahlvorganges bei der Herstellung der gewünschten Verbindung erreicht wird.
Es ist beispielsweise zu bemerken, dass der erste vielfachgeschaltete Wählersatz, der die erste Kontaktvorrichtung der zweiten Gruppe des Hunderterregisters zugeordnet ist, die ersten 200 Leitungen bzw. die Leitungen des,, 0" und des ,,1" Hundet enthält, dass ferner der zweite vielfachgeschaltete Wählersatz die nächsten 200 Leitungen bzw. die Leitungen des ,,2" und des ,,3" Hunderts enthält, während die letzten 100 Leitungen bzw, die Leitungen des,, 4" Hunderts an den dritten vielfachgeschalteten Wählersatz angeschlossen sind.
Es wird ferner angenommen, dass die Leitungen auf den Wählern derart angeordnet sind, dass bei der Auswahl der Einer die Wähler zuerst die] 0 Kontaktsätze der Leitungen der ersten dem betreffenden Wähler zugeordneten 100 Leitungen überfahren und darauf die Kontakte bestreichen, die zu der zweiten Gruppe von 100 Leitungen gehören. Hiedurch ist das Erschemen der Kontakte 625 und 628 auf dem Hunderterregister begründet.
Befindet sich die gewünschte Leitung in dem ,,0", ,,2" oder ,,4" Hundert, so wird infolge des Schliessens einer der 10 oberen auf dem Einerregister befindlichen Kontakte und durch die Schliessung des Kontaktes 628 der Wahlvorgang in dem Teilnehmerleitungswähler vermittelst der Zählrelais unter- broche, Befindet sich jedoch die gewünschte Leitung in dem ,,1" oder ,,3" Hundert, so wird die durch die Offnung des Kontaktes 628 und durch die Schliessung des Kontaktes 625 des
Hunderterregisters vermittelst der Zählrelais zu erreichende Unterbrechung des Wahl Vorganges in dem Leitungswähler nur bei Schliessung einer der unteren 10 Kontakte des Einerregisters erfolgen.
Die Kontakte 632 und 618 des Bezirksregisters bestimmen, ob der Hunderterwahlvorgang unter dem Einfluss des ersten Satzes von Kontakten des Hunderterregisters stattfinden soll, wie dies in dem Falle, dass die gewünschte Leitung sich in einem Amte befindet, dessen Leitungen nach dem Dezimalzahlensystem angeordnet sind, nötig ist oder ob die Hunderterwahl unter dem
Einfluss des zweiten Satzes von Kontakten des Hunderterregisters zu geschehen hat, wie dies erforderlich wäre, wenn die gewünschte Leitung an ein Amt angeschlossen ist, dessen Leitung nach irgend einem anderen, vou dem Dezimalsystem abweichenden Zahlensystem angeordnet sind, wie z. B. in dem hier angenommenen zweiten Falle.
Es ist natürlich selbstverständlich, dass die verschiedenen Funktionen bei der Einstellung der verschiedenen Register, bei der Auslösung der von Hand niederzudrückenden Tasten und den übrigen Funktionen, die in dem angenommenen zweiten Falle nicht besonders beschrieben wurden sind, sich in derselben Weise wie im ersten Falle abwickelten.
Et < soll nun ferner angenommen werden, dass eine Verbindung hergestellt werden soll mit einer Leitung, die an ein Handamt angeschlossen ist. Um eine Verbindung mit einem solchen Amte herzustellen, ist nur der erste bzw. der Bezirkswahlvorgang erforderlich, und die Steuerung des
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bezeichnete Taste Nummer 4, die die fünfte Taste in dem Amtstastensatz in Fig. 4 : darstellt. Die Bezirkswahl wickelt sich dann in der bereits beschriebenen Weise ab. Es ist jedoch zu bemerken, dass in diesem Falle das Bezirksregister, wenn es infolges des Niederdrückens der mit 436 bezeichneten Amtstaste Nummer 4 in seine fünfte Stellung bzw. Stellung Nummer 4 gelangt. zur Erreichung eines später angegebenen Zweckes, den Kontakt 630 schliesst.
Der Senderfolgeschalter 336, nachem er am Schluss des Bezirk8wahlvorganges seine dritte
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regerstromkrei8 des Senderfolgeschalters über den Folgeschalterkontakt 303 geschlossen worden. Dadurch wird der Senderfolgeschalter aus seiner fünften Stellung, in welcher er bei Vollendung der Bezirkswahl gekommen war, hinausrücken und in die erste bzw. Ruhestellung übergehen. Dieser Übergang in die Ruhestellung erfolgt ohne Unterbrechung, weil der Folgeschalterkontakt 303 bei allen in Frage kommenden Zwischenstellungen geschlossen bleibt. Bei der Entmagnetisierung des Prüfrelais 229 schliesst dessen Anker einen Erregerstromkreis für den Schnursucherfolgeschalter an dem Folgeschalterkontakt 206. Hierauf bewegt sich der Folgeschalter aus seiner fünften in die erste bzw.
Ruhestellung. Auch diese Bewegung erfolgt ohne Unterbrechung, weil der Folgeschalterkontakt 206 in allen in Frage kommenden Zwischenstellungen geschlossen gehalten wird.
Ist also die gewünschte Leitung an ein Amt der zuletzt angenommener Art angeschlossen. so umfasst der Wahlsteuervorgang bei dem Wählen einer freien Verbindungsleitung nach einem solchen Amte nur die Steuerung des Vorganges vermittelst eines Bezirkswählapparates, und die
Steuerapparate stellen sich derart selbsttätig ein, dass sie, sobald die Amtstaste, die zu dem betreffenden Amt, also im angenommenen Falle dem Amt, das zu der Amtstaste Nummer 4 - d. h. der fünften Taste in dem Amtstastensatz - gehört, niergedrückt wird, sämtliche Wahl- steuervorgänge, die überflüssig sind, ausscheiden.
Nachdem nun die Art der Steuerung der Wahlvorgänge durch den Beamtensender bzw. die
Steuerausrüstung, die diese Erfindung verkörpert, im Zusammenhang mit den verschiedenen
Amtsarten, die in der Praxis als zweckmässig anerkannt werden, beschrieben worden ist, soll nun das Merkmal der Erfindung erläutert werden, das sich auf die Signalmittel bezieht, durch welche die Beamtin zu jeder Zeit während des Steuervorganges erkennen kann, in welchem
Stadium die Sender-bzw. Steuerausrüstung sowie die Wählerapparate sich befinden. Diese
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einander aufleuchten. Diese Lampen stehen unter dem Einfluss der Folgeschalterkontakte J6f,. 36. J6J, J < M, 365 und 366 des Senderfolgeschalters.
Es ist ersichtlich, dass der Folgeschalterkontakt 361,
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Stellung des Folgeschalters geschlossen ist. Wenn man sich die Wirkungsweise des Folgeschalters bei der Steuerung des beim Wählen der gewünschten Leitung stattfindenden Vorganges vergegenwärtigt, so sieht man, dass der Senderfolgeschalter seine zweite Stellung erst erreicht, nachdem der Schnursucher den für die Verbindung in Anspruch genommenen Stromkreis ergriffen hat. Das Aufleuchten der Lampe 351. welches nur zu diesem Zeitpunkte stattfindet, zeigt der Beamtin an. dass der Senderapparat nun mit der Schnur verbunden ist, über welche die Verbindung geleitet werden soll.
Bei der Betrachtung der Wirkungsweise deh Senderfolgeschalters, während der Steuerung des Wahlvorganges, ist ferner ersichtlich, dass der Senderfolgeschalter ^936 seine dritte Stellung einnimmt. kurz vor dem Beginn der Steuerung der Bezirkswahl, und diese Stellung nur solange beibehält, bis diese Bezirkswah ! vollendet ist. Durch das Erlöschen der Lampe 3. 51 und das Aufleuchten der Lampe 352. infolge des Schliessens des Fotgeschaltera J6, wird daher der Beamtin angezeigt, dass der Bezirkswahlvorgang nun vor sich geht.
Es wird ferner erinnerlich sein, dal3 gleich nach der Vollendung der Steuerung des Bezirkswahlvorganges der Senderfolgeschalter aus seiner dritten in die vierte und fünfte Stellung übergeht und dass ohne weitere Verzögerung die. Steuerung des Amt. swahlvorganges stattfindet. Die Lampe. 352 wird also erlöschen, weil der Folgeschalterkontakt 362 nur in der dritten Stellung des Senderfolgeschalters geschlossen ist,
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vorganges. Darauf wird des Senderfolgeschalter aus seiner fünften Stellung herausrücken, und den Folgeschalterkontakt 363 öffnen.
Von dem Augenblick. in welchem der Senderfolgeschalter 3J6 nach der Vollendung Der Steuerung des Amtswahlvorganges in seine sechste Stellung gelangt bis zur Vollendung der Steuerung des Hunderterwablvorganges, wird die Lampe 354 infolge der Schliessung des Folgeschalterkontaktes. 364 aufleuchten, und das Autleuchten zeigt der Beamtin
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seine neunte Stellung und bewegt sich, ohne in der zehnten Stellung anzuhalten, in die elfte Stellung, wo die Steuerung des Zehnerwahlvorganges nun stattfinden wird. Das Erlöschen der Lampe J, M und das Aufleuchten der Lampe 355 ion den zehnten und elften Stellungen des Sender-
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Störung oder Verzögerung vorgekommen ist.
Es versteht sich, dass, trotzdem der Bequemlichkeit wegen mehrere Batterien angedeutet sind, alle diese Batterien, sofern sie gleiche Pole und gleiches Potential besitzen und im gleichen 'Amt untergebracht sind, als eine Batterie aufzufassen sind.
PATENT-ANSPRUCHE : l. Schaltung für halbselbsttätige Fernsprechanlagen, bei denen die Einstellung der verschiedenen zum Aufbau einer Verbindung erforderlichen Schalter mittels einer Sendevorrichtung erfolgt, die aus von Hand bedienten Kontaktvorrichtungen, z. B. Tasten, die in einer die Nummer der gewünschten Leitung darstellenden Kombination niedergedrückt werden und einer Registriervorrichtung oder Registriervorrichtungen besteht, auf denen die durch die niedergedrückten Tasten dargestellte Zahl registriert wird und die nach Einstellung in die Registrierstellungen hernach selbsttätig die aufeinander folgenden Auswählvorgänge regeln, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kontrollieren aller Auswählvorgänge ein und dieselbe zur Ausübung einer solchen Kontrolle eingerichtete Vorrichtung (701, 711, 713) wiederholt benutzt wird, indem diese Vorrichtung,
wenn sie unter der Kontrolle der Registriervorrichtung oder einer der Registriervorrichtungen einen Auswählvorgang kontrolliert hat, selbsttätig in den Ruhezustand zurück- geführt und wiederum für einen neuen Auswählvorgang mit der Registriervorrichtung oder einer anderen Registriervorrichtung bereitgemacht wird.