DE680418C - Tuerschloss fuer Kraftwagen - Google Patents

Tuerschloss fuer Kraftwagen

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Publication number
DE680418C
DE680418C DEG94708D DEG0094708D DE680418C DE 680418 C DE680418 C DE 680418C DE G94708 D DEG94708 D DE G94708D DE G0094708 D DEG0094708 D DE G0094708D DE 680418 C DE680418 C DE 680418C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
rail
handle
door lock
locking
Prior art date
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Expired
Application number
DEG94708D
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Oob Schjolin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE680418C publication Critical patent/DE680418C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß für Kraftwagen Die Erfindung betrifft ein Türschloß für Kraftwagen, und zwar ein solches mit zwei symmetrischen, senkrecht zur Türebene sowohl durch den Innen- als fauch: den Außendrücker bewegbaren . Sperrhaken, die in Rasten des Schließbleches eingreifen können. Die üblichen Schlösser solcher Bauart, wie sie für gewöhnliche Türen z. B. in Gebäuden verwendet werden, sind jedoch für Kraftwagentüren nicht ohne weiteres verwendbar, da bei diesen darauf Rücksicht genommen werden muß, daß der für das Herunterlassen des Türfensters nötige Raum nicht zum Teil durch das Schloß, ,die Klinken und das übertragungsgestänge weggenommen oder beschränkt wird. Die Erfindung besteht nun in einer besonders zweckmäßigen Gestaltung und Anordnung aller Verschlußteile. Für diesen Zweck werden die Sperrhaken in einem möglichst flachen, senkrecht zur Türebene an.-geordneten und in die Stirnfläche der Tür eingelassenen Gehäuse untergebracht. An diesem ist gleichzeitig außerhalb der Stirnfläche das Lager für den Außendrücker artgebogen, der senkrecht zur Türebene verschwenkt wird. Die von Hand hervorgerufene Bewegung des Außendrückers wird durch eine an diesen artgelenkte Schiene in. das Innere des Schloßgehäuses auf die Sperrhaken übertragen. Der Innendrücker wirkt unter Vermittlung eines üb.ertragungsgestänges und eines Winkelhebels ebenfalls auf die Schiene. Mittel zum Sperren des Schlosses vom Innendrücker aus sind hierbei, in einfachster Weise anzubringen. Zum Auffangen der Stöße beim Handhaben des Außendrückers und beim Zuschlagen der Tür sind an geeigneten Stellen in bekannter Weise Gummipuffer vorgesehen. Durch die genannten Maßnahmen gelingt @es, den Platz für die Unterbringung und Bewegung der vorsenkbaren Fensterscheibe der Tür völlig frei zu halten.
  • In der Zeichnung ist Fig. i ein Schnitt durch den Türrahmen und en Türanschlagpfosten eines Kraftfahrzeuges, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-i der Fig. i, Fig. 3 die besondere Darstellung der Verbindung der Enden der Sperrhakenfedern mit den Federhaltebolzen im Innern des Scbloßgehäuses.
  • Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. 2, und Fig.6 ist eine besondere Darstellung des oberen Teiles der Fig. i, aber mit Abänderungen.
  • In der Zeichnung ist mit 4 der Türanschlagpfosten und mit 6 die Tür bezeichnet. Die Anschlagkante der Tür enthält eine Aüsnehmüng 8 für das Schloß zo: Wenn gewünscht, kann die Ausnehmung-fortfallenund das Schloß unmittelbar an der Stirnfläche der Tür angebracht werden. Das Schloßgehäuse besteht aus einer Platte 12 und der Kappe 14. Die beiden Teile sind fest miteinander verbunden.
  • Wie aus Fig.2 ersichtlich, hat die Kappe 14- Schwälbenschwanzform mit den schrägen Seiten 16. Der Zweck dieser Form ist, daß das Gehäuse sich Glicht zwischen die Anschlagklotze 18 der im ganzen mit 20 bezeichneten Anschlagplatte legt. Die Klötze 18 haben schräge Seitenflächen 2 i von derselben Neigung wie die Seiten 16 der Kappe 14.
  • Innerhalb des Gehäuses ist auf den Bolzen 22 je ein Sperrhaken 24 von Winkelhebelform drehbar gelagert. Der eine Arm jedes Sperrhakens 24 weist einen Haken. 26 auf, der durch eine öffnung 28 in der geneigten Seite der Kappe 14 nach außen treten kann, um in die Ausnehmungen 30 oder 32 in den schrägen Seiten 2 r der Anschlagklötze 18 einzufallen. Jeder Haken 26 hat hinten eine Aussparung 34 zur Aufnahme der riundgebogenen Enden 36 von Federn 38, die mit mehreren Windungen 4o die im Gehäuse festen Bolzen 42 umgeben, mit ihren Enden 46 in Schlitzen der Bolzenendeu44 liegen und so unter Spannung gehalten werden; hierdurch werden die Haken 26 dauernd durch die öffnungen 28 nach außen gedrängt.
  • Die anderen Enden 48 der Winkelhebel z4 sind gegeneinandergerichtet (F-ig. 2), und zwischen ihnen liegt die Verstellschiene 5o; die an ihrem inneren Ende durch aus. der Kappe 14 ausgebogene Zungen 52 (Fig. 5) geführt ist. In einer mittleren Aussparung 54 der Schiene 5 0 ist der Verstellknaggen 56 fest eingesetzt, derart, daß er auf die Enden 48 beider Winkelhehel24 einwirkenkann. Das Ende 58 der Schiene 5o ragt aus dem Gehäuse und über die äußere Fläche 6o der Tür heraus. Es ist mit einem Auge 62 versehen, in das der Bolzen 64 eingesetzt ist: Ein an der Kappe 14 befindlicher Lappen 66 ist, wie in der Fig. i angegeben, umgebogen, derart, daß er auf den von der Platte 12 ausgehenden Lappen 68 stößt. Die Teile 66 und 68 sind zu einem Tragkörper 70 finit Endflächen 71 geformt, die von dem Drehzapfen 76 des Außendrückers 72 -durchsetzt werden. Der Tragkörper 7o ragt in die Aushöhlung 78 im Ende 8o des Außendrückers 72 hinein, die sich in eine Aushöhlung 84 fortsetzt: Diese öffnet sich in einem Schlitz 82, durch den sich das Ende 58 der Verstellschiene 5o erstreckt, die am Drücker mittels des Bolzens 64 angelenkt ist.
  • Wird der Drücker 72 (Fig. i) in der Zeichenebene nach außen gezogen, so schwingt ,er um den Bolzen 76 aus und zieht gdabei am Bolzen 64 die Schiene 5o mit. (In Fig. 2 würde die Schiene 5o sich nach links bewegen.) Der Knaggen 56 drückt dann auf die Enden 48 der Winkelhebel 24, so daß die Haken 26 aus den Ausnehmungen 30, 32 heraus- und in die Kappe 14 hineingezogen werden und die Tür geöffnet werden kann. Wird der Drücker 72 losgelassen, so drücken die Federn 38 die Hakenenden 26 durch die üffnungen 28 wieder heraus und ziehen den Griff in die in Fig. z dargestellte Läge zurück.
  • Die Tür 6 kann mit einem Günunipuffer 86 für das Druckerende ausgestattet werden. Ferner ist es auch zweckmäßig, in der Türfläche eine Aussparung 73 für den Drücker vorzusehen, damit möglichst wenig von ihm über die Umfassung des Fahrzeuges vorsteht.
  • In den Fig.. i und 5 ist dargestellt, wie der Verschluß vom Innern des Fahrzeuges aus bedient *erden kann. An der Platte 12 ist ein U-förmiger Halter 9o befestigt oder angeschweißt, in dein ein. Winkelhehel96 um einen Gelenkbolzen 94 drelhbar gelagert ist. Der eine Arm des Winkelhebels ragt durch die Öffnung ioo der Plätte und liegt am Ende 102 der Schiene 5o an. Am anderen Arm 104 des Winkelhebels ist -bei roh die Stange io8 angelenkt, die innerhalb der Tür zu dem nicht dargestellten üblichen Innendrücker zum Bedienen des Schlosses vom Wageninneren aus führt. Wird mittels .dieses Innendrückers die Stange i o8 in der dargestellten Anordnung nach rechts (Fig. i) gezogen, so verschiebt sich die Schiene 50 in gleicher Richtung, wie wenn an dem Drücker 72 gezogen würde, und die Tür kann geöffnet werden.
  • Um die Tür vom Wageninnern aus abriegeln zu können, ist an der Innenseite des' Winkelhebelarmes i o4 eine Stange i i o (Fig.5) mit nach dem Schlosse zu einwärts gebogenen Endcri angeschweißt. Verschiebt man mit Hilfe der genannten Handhabe die Stange io8 nach links. (Fig. i), so tritt die Stange i io durch die Öffnung I 12 der Platte 12 hindurch und zwischen die Enden der mit den Haken 26 versehenen Winkelhebel 2q., so daß diese nicht zurückweichen können, wenn an dem Außendrücker 72 ,gezogen wird.
  • Wenn bei der Ausführung gemäß Fig. i bis 5 die Sperre i io zwischen den Haken-.enden 26 sich befindet, kann die- Tür nicht geschlossen werden, weil die Haken 26 nicht nach innen nachgeben können. Um nun. das Zuschlagen der Tür auch bei eingerückter Sperre zu ermöglichen, kann die in Fig.6 dargestellte andere Ausführung gewählt werden. An Stelle .des Sperrgliedes i io tritt hier das hakenförmige Ende I16 an dem Winkelh.ebe196'. Wird die Stange io8 nach links verschoben, :so gelangt das Hakenende i 16 in eine Aussparung 114 der Schiene. 5o und sperrt deren Bewegung. Diese Sperrung hat aber keinen Einfluß auf die Verstellbarkeit der Winkelhebel2q.. Wenn daher die Teile in der in Fig. 6 gestrichelt gezeichneten. Verriegelungslage stehen, kann die offen stehende Tür doch zugeschlagen werden, wobei die Haken 26 vorübergehend durch die schrägen Flächen 21 der Anschlagklötze 18 in die öffnungen 28 zurückgedrückt werden und dann wieder hinter die Nasen der Ausnehmungen 30, 32 vors.chnappen. Die Zungen 52' sind so lang, daß ihre Köpfe hinter dem Hakenende I16 in dessen getrichelter Lage stehen und den Haken abstützen.
  • Die Anschlagplatte 20 umfaßt ein langgestreckes, flaches Stück i 18, ;an dessen beiden Enden die Blechkappen 12o befestigt sind. Diese Kappen sind an ihren einander zugekehrten Enden offen und nehmen die Anschlagklötze 18 .auf. Zwischen diesen und den Enden der Kappen 12o sind Gummipuffer 122 eingefügt, um in bekannter Weise eine gewisse Nachgiebigkeit zu schaffen. Jede Kappe hat einen Schlitz 124 für die in den AnscHagklötzen 18 festsitzenden Führungsstifte 126.
  • Zwischen den Anschlagklötzen. 18 befindet sich in der Platte 118 eine Öffnung i3o (Fiig. i) mit abg-pschrägtem Rande, in die ein zylindrischer Gummiblock 132 eingesetzt ist. Dieser steht etwas über die Oberfläche der Platte 118 vor, er wirkt als Puffer und Schalldämpfer und verhindert ein Klappern des Schloßgehäuses.
  • Die Platten i2 und 118 haben an ihren Ecken Löcher für die Mittel i 28 zum Befestigen an der Tür und am Türpfosten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß für Kraftwagen mit zwei symmetrisch angeordneten, gegenläufig bewegten und in Rasten des Schließbleches eingreifenden Sperrhaken, die durch eine von dem senkrecht zur Türebene schwenkbaren Außendrücker und dem Innendrücker bewegte Anschlagschiene ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sperrhaken (2q.) in einem schmalen, in die Stirnfläche der Tür eingelassenen, außerhalb der Stirnfläche zu einem Zapfenlager (7o) für den senkrecht zur Tür-,ebene verschwenkbaren Außendrücker in die Anschlagleiste der Tür zurückgebogenen Gehäuse (12, 1q.) angeordnet sind und daß als. unmittelbare Verbindung zwischen dem Drücker und dem Sperrhaken eine mit Auslöseansätzen versehene Schiene (50) über einen Zapfen (6q.) angeschlossen ist.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i mit Innendrücker zur Bewegung der Auslöseschiene über einen an der Rückseite der Schiene angreifenden, Winkelhebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelschenkel (1o4), an dem das Drückergestänge (i o8) angeschlossen ist, eine Sperrstange (i i o) trägt, die zwischen die Sperrhaken (2q.) eingeführt werden kann.
  3. 3. Türschloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (1o4) des Winkelhebels (96', Fig.6) mit einem Sperrhaken (116) versehen ist, der in Sperrstellung in eine Aussparung (11q.) der Auslöseschiene (5o) eingreift.
DEG94708D 1936-01-29 1937-01-30 Tuerschloss fuer Kraftwagen Expired DE680418C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US680418XA 1936-01-29 1936-01-29

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DE680418C true DE680418C (de) 1939-08-28

Family

ID=22080052

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DEG94708D Expired DE680418C (de) 1936-01-29 1937-01-30 Tuerschloss fuer Kraftwagen

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