DE680409C - Pferderechen - Google Patents

Pferderechen

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Publication number
DE680409C
DE680409C DEF82863D DEF0082863D DE680409C DE 680409 C DE680409 C DE 680409C DE F82863 D DEF82863 D DE F82863D DE F0082863 D DEF0082863 D DE F0082863D DE 680409 C DE680409 C DE 680409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
foot lever
rake
arm
tine
Prior art date
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Expired
Application number
DEF82863D
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Jensen
Bruno Mattejat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fella Werke GmbH
Original Assignee
Fella Werke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Fella Werke GmbH filed Critical Fella Werke GmbH
Priority to DEF82863D priority Critical patent/DE680409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE680409C publication Critical patent/DE680409C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D76/00Haymakers with tines that are stationary with respect to the machine during operation but that may be liftable for dumping
    • A01D76/006Hay-sweeps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Pferderechen, dessen die Zinken tragender Kipprahmen mit-
• tels eines Klinkwerks von der Laufradwelle gekippt wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Rechen in der Arbeitsstellung, also bei heruntergelassenem Zinkenkorb, zu verriegeln, um zu verhindern, daß der Zinkenkorb durch den Druck des angesammelten Erntegutes angehoben wird. Eine Verriegelung in hochgehobener Stellung erfolgt bei den bekannten Pferderechen dieser Art entweder überhaupt nicht oder sie wird durch eine zusätzliche Sperrung bewirkt, die aber ein besonderes Umlegen eines Sperrhebels von Hand erfordert. Ferner sind handbetätigte Pferderechen bekannt, bei denen eine Verriegelung nur bei hochgestelltem Zinkenkorb vorgesehen ist, während eine Verriegelung in Arbeitsstellung nicht stattfindet. Bei einem anderen bekannten handbetätigten Pferderechen ist zwar eine Verriegelung nach beiden Seiten möglich; sie benötigt hierzu jedoch drei Gelenkhebel und arbeitet nicht selbsttätig. Außerdem sind Kniehebelverriegelungen bekannt, die einen sehr genauen Einbau erfordern und den Nachteil haben, daß sie sich nach gewisser Zeit in den Gelenken ausschlagen und dadurch Betriebsstörungen hervorrufen.
Diesem Bekannten gegenüber kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß an einem radial zur Kippachse liegenden Vorsprung des Rahmens die von einem Arm eines Fußhebels aus über eine Kette o. dgl. einrückbare Kupplungsklinke sitzt und eine
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mit zwei Raststellen versehene Riegelstange angelenkt ist, die mit der einen Raststelle die Arbeitsstellung des Rechens sichert, beim Durchtreten des Fußhebels von einem zweiten Arm desselben ausgehoben wird und nach dem Ausheben und dem Einrücken der Kupplungsklinke bei durchgetretener Haltung des Fußhebels mit ihrer zweiten, die Höhenstellung sichernden Rast bis auf eine an dem ίο zweiten Arm des Fußhebels vorgesehene Einklinkstelle geschoben wird, während die Kupplung sich selbsttätig ausklinkt.
Hierdurch wird erreicht, daß eine Verriegelung des Zinkenkorbes sowohl in der Arbeitsstellung als auch in hochgehobener Stellung möglich ist. Die Verriegelung in der Arbeitsstellung erfolgt hierbei selbsttätig, während, wenn der Zinkenkorb in der angehobenen Lage festgehalten werden soll, lediglieh die durchgetretene Lage des Fußhebels beibehalten zu werden braucht. Die bauliche Durchbildung des Rechens bzw. der Verriegeleinrichtung ist äußerst einfach, betriebssicher und gewährleistet eine lange Lebensdauer.
Um den Stoß des Zinkenkorbes zu dämpfen, kann der Rechen erfindungsgemäß mit einem gefederten Puffer versehen sein, gegen den sich ein Vorsprung der Riegelstange beim Zurückfallen des Zinkenkorbes in die Arbeitsstellung legt.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise und im wesentlichen schematisch eine Ausführungsform des Pferderechens nach der Er-35· findung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι den Rechen in Arbeitsstellung, Abb. 2 den Rechen mit angehobenem Zinkenkorb.
Der Reellen bewegt sich in der Pfeilrichtungvl mit den auf der festen Achse 1 drehbar gelagerten Laufrädern 2, deren Naben 8 innen verzahnt sind. Die beiderseitigen Tragsupporte 3, die durch Keile 4 auf der Achse 1 befestigt sind, tragen einen Kipprahmen 5, an welchem in üblicher Weise die Rechenzinken 6 angebracht sind. Durch Einklinken von z.B. zwei Klinken7 in die Verzahnung der beiden Naben 8 werden durch eine Welle 9 die Tragsupporte 3 von den Rädern 2 mitgenommen, wodurch der Zinkenkorb zur Entleerung des Erntegutes angehoben wird.
Das Eingreifen der Klinken 7 in die Verzahnung der Naben 8 erfolgt z. B. mittels Fußhebels 16, der in einem Lager 14 am Deichselgestell 26 drehbar vorgesehen ist. Durch Druck auf diesen Fußhebel 16 in Pfeilrichtung B wird der eine Arm 17 des dreiarmigen Fußhebels 16 nach vorwärts verschwerikt. Hierdurch wird mittels einer Verbindung 18, z.B. einer Kette, eines Seiles, ein Hebel 11 um die Welle 9 verschwenkt, wodurch die Klinken" mit den Zähnen der Naben 8 in Eingriff gebracht werden. Nach erreichter Höchststellung des Zinkenkorbes wird die Sperrung selbsttätig gelöst. Dies kann z. B. in bekannter Weise dadurch erfolgen, daß ein Federgehäuse, in dem die inneren Klinken der Klinkenstangen unter Druck gehalten werden, gegen einen Anschlag stößt. Durch diese Hemmung gleiten dann die in die Verzahnung der Naben eingegriffenen äußeren Klinken aus der Verzahnung heraus, so daß der Zinkenkorb durch sein Eigengewicht in die Arbeitsstellung herabfällt.
Auf der Achse 1 ist außerdem ein Hebel
12 aufgekeilt, an dem eine Verriegelstange
13 gelenkig angreift. Diese Verriegelstange 13 hat an ihrem vorderen Teil eine Aussparung 27 und wird in einem am Deichselgestell 2 6 vorgesehenen Sperrgehäuse 19 geführt. Im Sperrgehäuse 19 befindet sich ein Bolzen 20, an dem sich die Verriegelstange 13 mit ihrer Aussparung 27 in der Arbeitsstellung des Rechens abstützt und somit ein unbeabsichtigtes Anheben des Zinkenkorbes verhindert.
Soll der Zinkenkorb durch Sperrung der Klinken 7 mit der Radnabe 8 in der bereits beschriebenen Weise angehoben werden, so muß vorher die Verriegelung gelöst werden. Zu diesem Zweck ist am Fußhebel 16 ein weiterer Hebelarm angebracht, der eine Rolle ι s o. dgl. trägt. Durch Druck auf den Fußhebel 16 in Pfeilrichtung B hebt die Rolle 15 die Verriegelstange 13 an, so daß die Aussparung 27 mit dem Bolzen 20 außer Eingriff gebracht wird und die Verriegelstange 13 beim Heben des Zinkenkorbes nach vorn ausweichen kann.
Um bei Fahrterschütterungen ein Abgleiten der Aussparung 27 vom Bolzen 20 zu verhindern, ist im Sperrgehäuse 19 eine unter der Wirkung einer Druckfeder 22 stehende Rolle 21 angebracht, welche die Verriegelstange 13 nach unten auf den Bolzen 20 drückt.
Soll nach erfolgtem Anheben der Zinkenkorb in der höchsten Stellung festgehalten werden, so wird der Fußhebel 16 in der heruntergedrückten Lage gehalten. Eine an der no Verriegelstange 13 vorgesehene weitere Aussparung 28 legt sich beim Anheben des Rechenkorbes hinter die Rolle 15 und klinkt in diese ein. Soll der Zirikenkorb wieder herabfallen, so wird der Fußhebel freigegeben. Durch das Gewicht des Zinkenkorbes wird der Fußhebel 16 in entgegengesetztem Sinne der Pfeilrichtung B bewegt, bis die Rolle 15 am Fußhebel 16 die Aussparung 28 freigegeben hat, wodurch der Zinkenkorb herabfällt.
Um den Stoß des Zinkerikorbes zu dämpfen, ist zweckmäßig am Sperrgehäuse 19 ein
unter der Wirkung einer Feder 24 stehender Puffer 23 angebracht, an dem beim Herabfallen des Zinkenkorbes ein Vorsprung 25 der Verriegelstange 13 anschlägt.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Pferderechen, dessen die Zinken tragender Kipprahmen mittels eines Klinkwerks von der Laufradwelle gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einem radial zur Kippachse liegenden Vorsprung
    (12) des Rahmens (3, 5) die von einem Arm (17) eines Fußhebels (16) aus über eine Kette (18) o. dgl. einrückbare Kupplungsklinke (7) sitzt und eine mit zwei Raststellen (27, 28) versehene Riegelstange
    (13) angelenkt ist, die mit der einen Raststelle (27) die Arbeitsstellung des Rechens sichert, beim Durchtreten des Fußhebels (16) von einem zweiten Arm (15) desselben ausgehoben wird und nach dem Ausheben und dem Einrücken der Kupplungsklinke (7) bei durchgetretener Haltung des Fußhebels (16) mit ihrer zweiten, die Höhenstellung sichernden Rast (28) bis auf eine an dem zweiten Arm (15) des Fußhebels (16) vorgesehene Ein-■klinkstelle (15) geschoben wird, während die Kupplung sich selbsttätig ausklinkt.
  2. 2. Pferderechen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen gefederten Puffer (23, 24), gegen den sich ein Vorsprung (25) der Riegelstange (13) beim Zurückfallen des Zinkenkorbes in die Arbeitsstellung legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF82863D 1937-04-16 1937-04-16 Pferderechen Expired DE680409C (de)

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DEF82863D DE680409C (de) 1937-04-16 1937-04-16 Pferderechen

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