DE556357C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Hochschwenken der Stuetzraeder eines Sattelschlepperanhaengers - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Hochschwenken der Stuetzraeder eines SattelschlepperanhaengersInfo
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- DE556357C DE556357C DEL78634D DEL0078634D DE556357C DE 556357 C DE556357 C DE 556357C DE L78634 D DEL78634 D DE L78634D DE L0078634 D DEL0078634 D DE L0078634D DE 556357 C DE556357 C DE 556357C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S9/00—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
- B60S9/14—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
- B60S9/16—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring for operating only on one end of vehicle
- B60S9/18—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring for operating only on one end of vehicle mechanically
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. AUGUST 1932
23. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 556 KLASSE 63 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Hochschwenken
der Stützräder eines Sattelschlepperanhängers beim Kuppeln mit einer Zugmaschine mittels
eines Zahnstangengetriebes, dessen Zahnstange in dem Anhängervorderteil verschiebbar
angeordnet ist, und besteht darin, daß das mit der verschiebbaren Zahnstange in Eingriff
stehende Zahnsegment unmittelbar auf der
ίο Schwenkachse für die Vorderachse mit den
Stützrädern befestigt ist.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art, bei denen entweder Schraubenspindeln
oder eine auf einem besonderen verschiebbaren Rahmen vorgesehene Zahnstange zur Bewegung der Schwenkvorrichtung eingebaut
sind, zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch die Verwendung weniger und einfacher Konstruktionselemente aus.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung nebst weiteren Einzelheiten beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Vorderteil des Anhängers,
Abb. 2 Anhänger und Zugwagen in gekuppeltem Zustand und
Abb. 3 eine Draufsicht auf den Sattel und die Schwenkvorrichtung in gekuppeltem Zustand.
Die Vorderachse α des Anhängers mit den Stützrädern 2 ist durch zwei Hebel b mit der
Welle c fest verbunden, die seitlich in den Lagern d drehbar gelagert ist. Die Welle c
trägt in der Mitte ein Zahnsegment e, in das eine Zahnstange f eingreift, die in den beiden
Lagern g verschiebbar gelagert ist. Am vorderen Ende der Zahnstange / ist ein Lager h
mit der Rolle i so angebracht, daß es sich auf der Zahnstange / ein Stück in deren Längsrichtung
verschieben kann, wobei die Feder k zusammengedrückt wird. Am oberen Ende
besitzt das Lager h eine schräge Auflauffläche /, die beim Zurückschieben auf eine entsprechend
ausgebildete Verlängerung der Sperrklinke m aufläuft, die durch den Bolzen η
mit der Zahnstange f drehbar verbunden ist. Durch die Feder ο wird die Sperrklinke m in
die Sperrstangen p gedrückt, die zu beiden Seiten der Zahnstange f mit den Lagern g fest
verbunden sind. An dem vorderen Lager g sind beiderseitig Rückziehfedern q angebracht,
die an der Zahnstange f angreifen und diese beim Entkuppeln wieder in die Anfangsstellung bringen.
In der Gebrauchsstellung, also im entkuppelten Zustande, ist die Vorderachse α ein
Stück über den Totpunkt nach hinten geschwenkt, so daß sie das Bestreben hat, in
der dem Hochschwenken entgegengesetzten Richtung auszuweichen. Dadurch gelangen die Hebel b mit den Böcken r zum Anschlag,
wodurch erreicht wird, daß die Zahnstange f mit der Sperrklinke m entlastet und die ganze
Last von den Lagern d und den Anschlagbocken r aufgenommen wird (Abb. i).
Die Bedienung der Vorrichtung geschieht in folgender Weise:
A. Kuppeln. Beim Kuppeln schiebt sich
der Sattel ί des Zugwagens gegen die Rolle i
Dadurch wird zunächst das Lager h auf der Zahnstange / zurückgeschoben, wobei die Auflauffläche
/ auf, die Verlängerung der Sperrklinke m gleitet und diese zum Auslösen
bringt. Beim weiteren Vordringen des Sattels λ wird die Zahnstange / zurückgeschoben
und schwenkt mittels des Segmentes e die Vorderachse α mit den Stützrädern ζ hoch,
ίο bis der Kupplungsbolzen t selbsttätig in die
Kupplung des Sattels s eingeführt ist (Abb. 2).
Um beim Durchfahren von Kurven die Vorderachse α in ihrer Stellung zu halten, ist
der Sattel ί des Zugwagens kreisförmig ausgebildet, so daß die Rolle i beim Drehen des
Sattels s an dessen Umfang entlangläuft, ohne daß eine Verschiebung der Zahnstange / und
damit ein Herunterklappen der Vorderachse a eintreten kann.
B. Entkuppeln. Sobald der Sattel j des Zugwagens beim Entkuppeln vorgeschoben
wird, schiebt sich die Zahnstange / selbsttätig vor, angetrieben einmal durch das Ge-
»5 wicht der Räder ζ und ferner durch die Rückziehkraft
der gespannten Federn q. Nachdem die Vorderachse α ihre Endstellung entsprechend
Abb. ι erreicht hat, wird beim weiteren Vorziehen des Sattels j die Rolle i freigegeben,
worauf das Lager h durch die Feder k nach vorn gedrückt wird. Hierdurch wird die
. Sperrklinke m freigegeben und durch die Feder ο in die Sperrstangen q eingeführt, so
daß die Zahnstange f festgestellt ist. Da bei unebenem Gelände der Fall eintreten
kann, daß die Vorderachse ο mit den Rädern ζ auf den Boden auftrifft, bevor die
Achse ο ihre Endstellung erreicht hat, also auch die Zahnstange / nicht ganz vorgezogen
werden kann, sind an den Sperrstangen p eine Reihe von Zähnen vorgesehen, so daß die
Sperrklinke m in jeder Lage der Zahnstange f in die Sperrstangen ρ eingreifen kann, sobald
die Rolle i von dem Sattel s des Zugwagens freigegeben wird. Es ist damit die Gewähr
gegeben, daß die Zahnstange/ und auch die Vorderachse α beim Entkuppeln in dem
Augenblick festgestellt wird, wo die Räder ζ auf den Boden auftreffen, gleichgültig, ob die
Achse α dabei ihre Endstellung erreicht hat oder nicht.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen Hochschwenken der Stützräder eines Sattelschlepperanhängers beim Kuppeln der beiden Fahrzeuge mittels eines Zahnstangengetriebes, dessen Zahnstange in dem Anhängervorderteil verschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der verschiebbaren Zahnstange (/) in Eingriff stehende Zahnsegment (e) unmittelbar auf der Schwenkachse (c) der Vorderachse (α) der Stützräder (2) befestigt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf. der Zahnstange (/) ein Sperrglied (m) angebracht ist, das unter der Wirkung einer Feder (0) steht und in der Stützstellung der Stützräder (z) in seitlich neben der Zahnstange (/) liegende, am Anhänger befestigte Sperrstangen (p) eingreift.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (f) am vorderen Ende eine Rolle(i) trägt, deren Lager (K) auf der Zahnstange (/) gegen die Wirkung einer Feder (k) verschiebbar ist und beim Kuppeln der beiden· Fahrzeuge die Sperrklinke (m) auslöst.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Anhängervorderteil Widerlager (r) befestigt sind, gegen die sich die Traghebel (b) der Stützräder (z) in deren Stützstellung legen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL78634D DE556357C (de) | 1931-06-17 | 1931-06-17 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Hochschwenken der Stuetzraeder eines Sattelschlepperanhaengers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL78634D DE556357C (de) | 1931-06-17 | 1931-06-17 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Hochschwenken der Stuetzraeder eines Sattelschlepperanhaengers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556357C true DE556357C (de) | 1932-08-23 |
Family
ID=7284453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL78634D Expired DE556357C (de) | 1931-06-17 | 1931-06-17 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Hochschwenken der Stuetzraeder eines Sattelschlepperanhaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556357C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2710201A (en) * | 1950-04-25 | 1955-06-07 | Sidney B Winn | Automatically-extensible trailer prop |
| US2826429A (en) * | 1952-08-05 | 1958-03-11 | Oswald A Holland | Automatic retracting and lowering device for landing gear on semi-trailers |
| US2850292A (en) * | 1956-01-23 | 1958-09-02 | Oswald A Holland | Fifth wheel having a remote controlled locking mechanism |
-
1931
- 1931-06-17 DE DEL78634D patent/DE556357C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2710201A (en) * | 1950-04-25 | 1955-06-07 | Sidney B Winn | Automatically-extensible trailer prop |
| US2826429A (en) * | 1952-08-05 | 1958-03-11 | Oswald A Holland | Automatic retracting and lowering device for landing gear on semi-trailers |
| US2850292A (en) * | 1956-01-23 | 1958-09-02 | Oswald A Holland | Fifth wheel having a remote controlled locking mechanism |
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