DE208615C - - Google Patents

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DE208615C
DE208615C DE1907208615D DE208615DA DE208615C DE 208615 C DE208615 C DE 208615C DE 1907208615 D DE1907208615 D DE 1907208615D DE 208615D A DE208615D A DE 208615DA DE 208615 C DE208615 C DE 208615C
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DE
Germany
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vehicle
gun
carrier
loaded
carriage wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907208615D
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Publication of DE208615C publication Critical patent/DE208615C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/26Mountings for transport only; Loading or unloading arrangements for guns for use with carrier vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

lAISEKtICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 208615-KLASSE 63 6. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
des Geschützes auf das Fahrzeug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1907 ab.
Um Zielen, die sich — wie Luftschiffe — sehr schnell bewegen, mit einem fahrbaren Geschütze folgen zu können, ist es unter Umständen zweckmäßig, das Geschütz auf ein sich schnell bewegendes Fahrzeug (z. B. ein Automobil) zu verladen und durch dieses zu transportieren.
Die Erfindung bezweckt nun, ein zur Aufnahme eines fahrbaren Geschützes bestimmtes ίο Fahrzeug zu schaffen, das ein schnelles Auf- und Abladen des Geschützes sowie dessen schnelle Festlegung in der Verladestellung ermöglicht. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß am Fahrzeuge Träger angelenkt sind, die in einer Lage eine Rampe zum Überführen des Geschützes auf das Fahrzeug zu bilden vermögen und in einer anderen Lage zum Festlegen des auf dem Fahrzeuge verladenen Geschützes dienen können.
Es sind bereits solche Transportvorrichtungen für Gefährte bekannt, "die mit einer Rampe versehen sind. Von diesen Anordnungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die besondere Art der Befestigung des Geschützes auf dem Fahrzeuge.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt einer Ausführungsform des den Gegenstand der Erfindung bildenden Fahrzeuges nebst einem auf diesem verladenen Geschütze,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Fahrzeuges nebst Geschütz,
Fig. 3 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht bei anderer Stellung einzelner Teile; eine Einzelansicht ist im Schnitte nach 3-3 der Fig. 1 wiedergegeben,
Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nebst Geschütz, .
Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige Oberansicht und Fig. 7 in größerem Maßstabe den Schnitt nach γ-γ der Fig. 5.
Zunächst soll die erste Ausführungsform beschrieben werden.
Das Fahrzeug ist als Automobil ausgebildet gedacht. Auf der Zeichnung sind nur die zum Verständnisse der Erfindung notwendigen Teile des Fahrzeuges dargestellt. Das von vier Rädern A getragene Gestell des Fahrzeuges besteht im wesentlichen aus einem durch zwei Längsträger B1 und mehrere Querträger B2 gebildeten Rahmen, der eine Plattform C trägt. Auf dem Gestelle des Fahrzeuges ist an den beiden Längsseiten je eine aus Blech gepreßte Schiene D befestigt, die j_J-förmigen Querschnitt besitzt. Die beiden Schienen D sind derartig angeordnet, daß sie eine Fahrbahn für die Lafettenräder E des zu befördernden Geschützes bilden. An ihrem einen Ende besitzen die Schienen D eine der Form der Lafettenräder E angepaßte Vertiefung d1 (Fig. 1 und 4). Die Anordnung der Schienen ist, wie Fig. 1 zeigt, derartig getroffen, daß, wenn sich das Geschütz mit dem Lafettenschwanze auf den hinteren Teil der Plattform C stützt und der Lafetten-
sporn -F sich an den hinteren Querträger B2 anlegt, die Lafettenräder E in den Vertiefungen d1 der Schienen D ruhen. Auf der Plattform C sind zwei aus gepreßtem Bleche hergestellte Stützen G befestigt, die ebenfalls [_j-förmigen Querschnitt besitzen. Die Stützen G sind derartig angeordnet, daß, wenn die Lafettenräder E in den Vertiefungen d1 der Träger/) ruhen, die Schenkel g1 (Fig. 2) der Stützen den Felgenkranz der Räder umfassen und die Bodenfläche g2 der Stützen die Lauffläche der Räder berührt. An dem hinteren Ende des Fahrzeuggestelles sind in einem Abstande, welcher der Spurweite der Lafettenräder E entspricht, zwei
Träger H von | j-förmigem Querschnitte durch
Gelenke / befestigt. Durch Drehen um die Achse der Gelenke / können die Träger H einerseits in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien und andererseits in die in der gleichen Figur mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage gebracht werden. In der erstgenannten Lage, die auch in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, stützen sich die Träger H mit ihren freien Enden auf den Erdboden und bilden somit eine Rampe, auf der das Geschütz auf die Plattform C hinaufgefahren werden kann, und zwar ist die Anordnung derartig getroffen, daß die Träger H in dieser Lage die Fortsetzung der durch die Schienen D hergestellten Fahrbahn bilden.
In der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage stützen sich die Träger H auf die in den Vertiefungen d1 der Schienen D ruhenden Lafettenräder E. Die Träger H sind in dieser Lage mit den Stützen G in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise durch federnde Haken g3 verriegelt, deren unteres Ende an den Stützen G befestigt ist. Die Nasen gi der Haken g3 besitzen eine Abschrägung g5 (Fig. 1), die es ermöglicht, daß die Hakennasen gl beim Umlegen der Träger H auf die Lafettenräder E dem freien Ende der Träger H ausweichen. Die Haken g3 sind ferner mit Handgriffen g6 versehen, durch die sie außer Eingriff mit dem freien Ende der Träger H gebracht werden können. Am hinteren Ende der Plattform C sind zwei Klauen c1 befestigt, die dazu bestimmt sind, über die Druckplatte f1 des Spornes F zu greifen, wenn das Geschütz auf dem Fahrzeuge ruht.
Beim Aufladen des Geschützes auf das Fahrzeug verfährt man in folgender Weise. Nachdem man die Träger H in die Lage gebracht hat, in welcher ihr freies Ende auf dem Erdboden ruht (Fig. 2), fährt man das Geschütz auf der durch die Träger H gebildeten Rampe auf die Plattform C hinauf. Sodann schiebt man das Geschütz auf den Schienen D so weit vor, bis die Lafettenräder E an den Stützen G anliegen. Die Räder E ruhen dann in den Vertiefungen d1 der Schienen /); der Lafettenschwanz stützt sich auf den hinteren Teil der Plattform C; der Sporn F liegt an dem hinteren Querträger B2 an, die Klauen c1 greifen über die Druckplatte f1 des Spornes F. Schließlich legt man die Träger H auf die Lafettenräder um. Wenn die Träger H hierbei auf die Abschrägungen g5 der Hakennasen g4 treffen, weichen die Haken zunächst den Trägern H aus und springen dann, sobald die Träger H ihre Endlage erreicht haben, wieder in die Verriegelungsstellung ein. Das Geschütz ist dann, wie ohne weiteres ersichtlich ist, gegen jede Bewegung auf dem Fahrzeuge ausreichend gesichert.
Zum Abladen des Geschützes erfaßt man die Handgriffe g6 der Haken g3 und zieht die Haken so weit zurück, daß sie außer Eingriff mit den Trägern H gelangen. Darauf schwenkt man die Träger in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage und zieht das Geschütz von der Plattform C des Fahrzeuges herunter. Die Lafettenräder E werden hierbei zunächst auf den Schienen D geführt und rollen sodann auf der durch die Träger H gebildeten Rampe hinunter.
Bei der in Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform 'kommen die Stützen G in Wegfall. Hierbei liegen die Drehachsen der Gelenke / (vgl. besonders Fig. 6) derartig schräg zur Längsrichtung' des Fahrzeuges und der Träger H, daß sich die Träger H in der auf der Zeichnung mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage nach der Vorderseite des Fahrzeuges zu einander nähern, und zwar so weit, daß sie sich auf die Radachse M des auf dem Fahrzeuge ruhenden Geschützes auflegen können. Dagegen liegen die Träger H in der mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage, bei der sie eine Rampe bilden, parallel zu einander, Die Träger H sind an ihrem freien Ende mit je einem Schuhe h1 versehen, der einen dem Querschnitte der Radachse M angepaßten Ausschnitt besitzt. Wenn die Träger H auf der Radachse M aufliegen, ragt diese in die Ausschnitte der Schuhe h1 hinein. Jeder der beiden Träger H kann in dieser Lage durch zwei an der Außenwand einer Muffe N sitzende Klauen n1 festgestellt werden, die zum Eingriffe in entsprechende Rasten des Schuhes h1 bestimmt sind. Jede der beiden Muffen N ist auf einem an die Plattform C angelenkten Stabe P verschiebbar, aber undrehbar geführt und nimmt eine Schraubenfeder Q (Fig. 7) auf, die sich auf der einen Seite gegen den Boden der Muffe und auf der anderen Seite gegen eine am Ende des Stabes P befestigte Scheibe p1 stützt. Die Muffen N sind mit Handgriffen n2 versehen, mittels deren die Klauen n1 entgegen der Wirkung der Federn Q aus den Rasten der Schuhe h1 herausgezogen werden können.
Das Geschütz ist, wenn die einzelnen Teile die auf der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen, auf dem Fahrzeuge festgelegt.
In welcher Weise beim Auf- und Abladen des Geschützes verfahren wird, ergibt sich aus vorstehendem ohne weiteres.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrzeug zur Aufnahme eines fahrbaren Geschützes mit Rampe zum Überführen des Geschützes auf das Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe durch am
ίο Fahrzeuge angelenkte Träger (H) gebildet wird, die, auf das Fahrzeug umgelegt, zum Festlegen des auf dem Fahrzeuge verladenen Geschützes dienen.
2. Fahrzeug nach Anspruch · i, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (H) auf die Lafettenräder (E) des auf dem Fahrzeuge verladenen Geschützes umgelegt werden können.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Lafettenrädern (E) liegenden Träger (H) mit am Fahrzeuge angebrachten Stützen (G) für die Lafettenräder leicht lösbar verbunden werden können.
4. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (H) mit def Radachse (M) des auf dem Fahrzeuge verladenen Geschützes in Eingriff gebracht und in dieser Lage mit dem Wagen verriegelt werden können.
5. Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,, daß am Fahrzeuge Klauen (c1) derartig angeordnet sind, daß sie über die Druckplatte (f1) des Spornes (F) des auf dem Fahrzeuge verladenen Ge-Schutzes zu greifen vermögen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907208615D 1907-10-11 1907-10-11 Expired - Lifetime DE208615C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37305D AT37305B (de) 1907-10-11 1908-07-24 Fahrzeug zur Aufnahme eines fahrbaren Geschützes.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE208615T 1907-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE208615C true DE208615C (de)

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ID=5794333

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907208615D Expired - Lifetime DE208615C (de) 1907-10-11 1907-10-11

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Country Link
DE (1) DE208615C (de)
FR (1) FR392591A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3462980A (en) * 1968-02-12 1969-08-26 Equito Electronics Corp Latching device for cabinets
US6109668A (en) * 1998-02-27 2000-08-29 Demarco; Giuseppe Window lock

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3462980A (en) * 1968-02-12 1969-08-26 Equito Electronics Corp Latching device for cabinets
US6109668A (en) * 1998-02-27 2000-08-29 Demarco; Giuseppe Window lock

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FR392591A (fr) 1908-11-30

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