DE680397C - Verfahren zur Herstellung von Salzen von Guajacolphosphorsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Salzen von Guajacolphosphorsaeureestern

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DE680397C
DE680397C DES130065D DES0130065D DE680397C DE 680397 C DE680397 C DE 680397C DE S130065 D DES130065 D DE S130065D DE S0130065 D DES0130065 D DE S0130065D DE 680397 C DE680397 C DE 680397C
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salts
phosphoric acid
guaiacol
water
acid esters
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/12Esters of phosphoric acids with hydroxyaryl compounds

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Salzen von Guäjacolphosphorsäureestern Gegenstand des Hauptpatents 629 952 ist ein Verfahren zur Darstellung von Salzen aus Basen und sauren Guajacolphosphorsäureestern, das darin besteht, daß man die letzteren mit organischen Basen neutralisiert. Das Verfahren kann auch in der Weise ausgeführt werden, daß man in Wasser oder anderen, vorzugsweise. wasserhaltigen Lösungsmitteln lösliche anorganische Salze der Ester, wie Alkalisalze oder Erdalkalisalze, mit Salzen organischer Basen, z. B. halogenw-asserstoffsauren Salzen, zur Umsetzung bringt. Ferner kann man auch Säurederivate, vorzugsweise Säurehalogenide der sauren Guajacolphosphorsäureester, mit organischen Basen in Gegenwart von Wasser zur Umsetzung bringen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Abänderung dieses Verfahrens, die darin besteht, daß man zwecks Darstellung der bisher unbekannten Ammoniumsalze der eingangs genannten Ester. an Stelle organischer Basen Ammoniak verwendet. Zur Herstellung dieser Salze werden die Ester als solche entweder mit freiem Ammoniak oder mit Ammoniümsalzeri, z. B. solchen flüchtiger Säuren, wie Ammoniumcarbonat, zur. Umsetzung gebracht. Ferner können die neuen Ammoniumsalze auch durch Umsetzung von in Wasser oder anderen, vorzugsweise wasserhaltigen Lösungsmitteln, löslichen anorganischen bzw. organischen Salzen der Ester mit Ammoniumsalzen hergestellt werden. Als zur Durchführung des Verfahrens geeignete Salze der Ester kommen z. B. in der angegebenen Weise lösliche Alkali-, Erdalkali- oder Kupfersalze, aber auch Salze der Ester mit organischen Basen, wie sie nach dem Verfahren des Hauptpatents 629 95' erhältlich sind, in Betracht. Ferner können auch Säurederivate der Ester, z. B. der Phosphorsäuretris-(a-methoxyphenyl)-ester, oder Säureha,logenide des Phosphorsäuremono- bzw. -bis-(2-tnethoxyphenyl )-esters zur Darstellung der Ammoniumsalze der Ester verwendet werden. Bei Verwendung des Triesters wird die Salzbildung z. B. durch partielle Verseifung mit wässerigem Ammoniak erreicht. Schließlich kann auch ein Säureamid des Mono- oder Diesters in üblicher Weise durch Hydrolyse mit Wasser oder wasserhaltigen Mitteln in das Ammoniumsalz übergeführt werden.
  • Gegenüber den bekannten salzartigen Guajacolverbindungen besitzen die erfindungsgemäß herstellbaren Ammöniumsalze neben der ebenfalls leichten Abspaltbarkeit der Guajacolkomponente im Organismus noch die Wirkung eines guten Expektorans. Ferner hat es sich überraschenderweise gezeigt, dall die Ammoniumsalze ein sehr günstiges Kristallisationsvermögen sowie solche Löslichkeitsverhältnisse in Wasser, Alkoholen und anderen Lösungsmitteln aufweisen, daß ihre Reindarstellung gegenüber jener anderer Salze derselben Ester sehr einfach und wohlfeil ist. Zufolge dieser vorteilhaften Eigenschaften eignen sich die neuen Ammoniumsalze auch als Ausgangsstoffe zur Herstellung, anderer Salze der Ester. Beispielsweise können Salze der Ester mit organischen Basen sehr leicht und rein derart dargestellt werden, daß auf eine berechnete Menge eines nach vorliegendem Verfahren erhältlichen Ammoniumsalzes die erforderliche Menge einer organischen Base in Anwesenheit eines Lösungsmittels, wie Wasser, Alkohol u. dgl., zur Einwirkung gebracht wird. Hierbei bildet sich dann das. organische Salz des Esters unter Freiwerden von Ammoniak, das leicht entfernbar ist. Beispiele r. Eine Lösung von Zog Phosphorsäurebis-(2-methoxyphenyl)-ester in möglichst wenig wässerigem Alkohol wird mit Ammoniak gegen Lackmus genau neutralisiert. Der entstehende Kristallbrei wird von der Mutterlauge abgetrennt und aus Wasser umkristallisiert.
  • 2. Die Lösung von 35 g (1/l0 Mol) kristallwasserhaltigem Natriumsalz des Phosphorsäurebis-(ä-methoxyphenyl)-esters in möglichst wenig heißem Wasser wird 'mit einer heißen Lösung von 5,4 g (l/10 Mol -I- ein kleiner L'berschuß) Ammoniumchlorid in ungefähr i 5 g Wasser v ersetzt. Beire Erkalten erstarrt das Reaktionsgemisch zu einem Kristallbrei; durch Umkristallisieren aus Wasser wird das Salz ganz rein erhalten.
  • 3. 2o g Phosphorsäurebis-(2-methoxyphenyl)-esterchlorid wird -bei Anwesenheit von Wasser langsam mit Ammoniak zur Umsetzung gebracht. Es wird so viel Ammoniak zugesetzt, bis das Reaktionsgemisch gegen Lackmus neutral reagiert. Das Rohprodukt wird aus Wasser umkristallisiert. Das nach den Beispielen i bis 3 erhältliche Ammoniumsalz des Phosphorsäurebis-(2-methoxyphenyl) -esters kristallisiert in langen feinen Nadeln; es ist geruchlos und löst sich in ungefähr 12 Teilen Wasser von 18°. In Alkohol ist die Verbindung schwerer löslich. F. - 234 bis 235°. NH4-Gehalt für C14 H1$ O0 N P berechnet: 5,510i0, gefunden 554°/0.
  • 4. Eine -Lösung von 1o,2 g (1/@o Mol) Phosphorsäuremono-(2-methoxyphenyl)-ester in ungefähr 50 ccm 9o volumprozentigem Alkohol versetzt man mit 3,49 (1;'20 Mol) 25prozentigem Ammoniak. Es entsteht sofort eine kristallinische Fällung, die aus wässerigem Alkohol umkristallisiert werden kann.
  • 5. i:zo g Phosphorsäure-(2-methoxyphenyl)-esterdichlorid werden mit 120 g Wasser verseift. Hierauf wird konz. Ammoniak langsam bis zur Kongoneutralität zugesetzt (ungefähr io8 g). Hierbei scheidet sich das in der gleichzeitig entstehenden Ammoniumchloridlösung schwer lösliche saure Ammoniumsalz des Phosphorsäuremono-(2-methoxyphenyl)-esters fast quantitativ ab. Nach dem Erkalten werden die Kristalle scharf abgesaugt, mit wenig Wasser gewaschen und aus 70 volumprozentigem Alkohol umkristallisiert.
  • Das nach den Beispielen 4 und 5 erhältliche primäre Ammoniumsalz kristallisiert in farblosen Nadeln; es ist geruchlos und löst sich in ungefähr 4 Teilen Wasser von 18°, sehr schwer hingegen in Alkohol. F. = 192 bis 195° (unter Zers.). NH,- Gehalt für C7 H12 0S NP berechnet: 8,160/0, gefunden 8,24; 8,22 6. io,2 g (1/2o Mol) Phosphorsäuremono-(2-methoxyphenyl)-ester werden in So ccm 9o volumprozentigem Alkohol gelöst und mit 6,8 g (1/10 Mol) 25prozentigem wässerigem Ammoniak versetzt. Der in reichlicher Menge entstehende Niederschlag kann zur Reinigung aus wässerigem Alkohol umkristallisiert werden.
  • 7. 22,1g primäres (oder saures) Ammoniumsalz des Phosphorsäuremono - (2 - methoxyphenyl)-esters werden in ungefähr ioo ccm Wasser gelöst; die erhaltene Lösung wird mit konz. Ammoniak gegen Lackmus neutralisiert. Man fügt nun so viel Alkohol zu, bis die Lösung 70% davon enthält. Das Reaktionsgemisch wird nun am Rückflußkühler bis zur Lösung des zuerst entstandenen Niederschlages erhitzt. Beim Abkühlen scheidet sich ganz reines Diammoniumsalz -des Phosphorsäuremono-(2-methoxyphenyl)-esters in reichlicher Menge ab.
  • Das nach den Beispielen 6 und 7 erhältliche sekundäre Ammoniumsalz kristallisiert in farblosen nadelförmigen Prismen; es ist geruchlos und löst sich in etwa z Teilen Wasser von i8°. In Alkohol ist es fast unlöslich. F. - 188 bis i89° (unter Zers.). NH,- Gehalt für C., H15 05 N2 P berechnet: 15,15/" °gefunden: 15,2,'/".

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Salzen von Guajacolphosphorsäureestern in Abänderung des Verfahrens gemäß Hauptpatent 629952, dadurch gekennzeichnet, daß man auf neutrale oder saure Guajacolphosphorsäureester odere deren funktionelle Derivate Ammoniak einwirken läßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Guajacolphosphorsäureester oder deren organische Salze mit Ammoniumsalzen zur Umsetzung bringt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Säureamid eines sauren Guajacolphosphorsäureesters in üblicher Weise mit Wasser oder wasserhaltigen Mitteln hydrolysiert.
DES130065D 1936-12-31 1937-12-22 Verfahren zur Herstellung von Salzen von Guajacolphosphorsaeureestern Expired DE680397C (de)

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