CH208084A - Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. Dasselbe besteht darin, dass man eine Verbindung der Formel
EMI0001.0004
(Phosphorsäure-bis- [2-methoxyphenyl]-ester) und eine Verbindung der Formel NH4R', in welchen Formeln R und R' bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, aufeinander einwirken lässt. Dabei resultiert eine farblose, kristalline Verbindung vom Schmelzpunkt F. 234-235<B>0</B> C.
Die Umsetzung kann derart ausgeführt werden, dass Phosphorsäure-bis-(2-methoxy- phenyl)-ester entweder mit freiem Ammonium hydroxyd oder Ammoniumverbindungen, wie Ammoniumsalzen, zweckmässig solchen flüch tiger und/oder schwacher Säuren, wie Am- moniumcarbonat, zur Reaktion gebracht wird. Desgleichen kann ein hinreichend lösliches Salz desPhosphorsäure-bis-(2-methoxyphenyl)- esters mit Ammoniak oder Ammoniumsalzen zur Umsetzung gebracht werden.
Als solche Salze können zum Beispiel in wasserhaltigen Lösungsmitteln gut lösliche Salze, wie Alkali-, Erdalkali-, Kupfersalze, aber auch Salze mit organischen Basen als Ausgangsmaterial ver wendet werden. Die zur Umsetzung verwen dete Säure kann auch durch Hydrolyse eines Säurederivates des Phosphorsäure-bis-(2-me- thoxyphenyl)-esters, wie zum Beispiel des Säurechlorides, kurz vor der Unisetzung mit Ammoniak im gleichen Reaktionsgefäss, in welchem die Umsetzung der Säure mit Am moniak erfolgt, dargestellt werden, so d.ass das Säurederivat durch Hydrolyse zuerst in die freie Säure übergeht, die dann verfahrens- gemäss mit dem vorhandenen Ammoniak sich weiter umsetzt.
Es ist bekannt, dass Phosphorsäure-bis- (2-methoxyphenyl)-ester Alkali- oder Erdal- kalisalze liefert, deren Verwendung für thera peutische Zwecke schon vorgeschlagen wurde. Weiter sind organische Salze des genannten Esters bekannt. Diese Verbindungen zeigen physiologisch günstige Eigenschaften, wie gute Resorbierbarkeit.
Gegenüber den bekannten Verbindungen besitzt das verfahrensgemäss hergestellte neue Aminoniumsalz, wie Versuche ergaben, fol gende Vorteile. Es zeigt ebenfalls die vorteil hafte Wirkung einer guten Abspaltbarkeit des Guajacolrestes ini Organismus und gleich zeitig die Wirkung eines guten Expektorans. Weitere Vorteile liegen auf technisch wirt schaftlichem Gebiet.
Es hat sieh überraschen derweise gezeigt, dass das neue Animonium- salz ein sehr gutes Kristallationsvermögen, sowie solche Löslichkeitsverhältnisse inWasser, Alkoholen und andern Flüssigkeiten besitzt, dass seine Reindarstellung viel einfacher und wohlfeiler als die der andern Salze der Ester säure ist.
Zufolge dieser vorteilhaften Eigen schaften eignet sieh das neue Ammoniumsalz auch als Ausgangsmaterial zur Herstellung anderer Salze der Estersäure. Beispielsweise können Salze der Estersäure mit einer orga nischen Base sehr leicht rein derart leerge stellt werden, dass auf eine berechnete Menge der organischen Base in Anwesenheit eines Reaktionsmediums, wie Wasser, Alkohol, wässerige Flüssigkeit, Feuelitigkeit und dergl. das Ammoniumsalz zur Einwirkung gebracht wird.
Hiebei bildet sich darin das neue Salz der verwendeten Base unter Freiwerden von Ammoniak, der leicht entfernbar ist. Beispiel <I>1:</I> Eine Lösung von 20 g Phosphorsäure-bis- (2-methoxypheny l)-estei# in möglichst wenig wässerigem Alkohol wird mit Ammoniak ge gen Laknius genau neutralisiert. Der ent stehende Kristallbrei wird von der Mutter lauge abgetrennt und aus Wasser unikristal lisiert.
Beispiel <I>2:</I> Die Lösung von 35,0 g ('/lo bfol) kristall wasserhaltigem Natriunisalz des Phosphor säure -bis-(2-methoxypheiiyl)-esters in mög lichst wenig heissem Wasser wird mit einer heissen Lösung von 5,4 g ('/io Mol - ein kleiner Überschuss) Ammonchlorid in unge fähr 15g Wasser versetzt. Beim Erkalten erstarrt das Reaktionsgemisch zu einem Kri stallbrei; durch Umkristallisieren aus Wasser wird das Salz ganz rein erhalten.
<I>Beispiel 3:</I> Aus 20 g Phosphorsäure-bis-(2-methoxy- phenyl)-estei,chlorid wird durch Zusatz von Wasser und Ammoniak durch Hydrolyse die Säure nach und nach in Freiheit gesetzt, die dann durch das in kleinen Anteilen zugefügte Ammoniak, analog wie nach Beispiel 1, in das Ammoniumsalz überführt wird. Es wird soviel Ammoniak zugesetzt, bis das Reak tionsgemisch gegen Lakmus neutral reagiert. Das aus der Reaktionslösung ausfallende Roh produkt wird aus Wasser umkristallisiert.
Das nach den Beispielen 1-3 erhältliche Ammoniumsalz des Phosphor-säure-bis-(2-nie- thoxypheriyl)-esters kristallisiert in langen feinen Nadeln; es ist geruchlos und löst sich in ungefähr 12 Teilen Wasser von 18 C. In Alkohol ist die Verbindung schwerer löslich. F. 234-235<B>0</B> C.
NH4-Gehalt für C,4Hi80sNP berechnet: 5,51 jo, gefunden: 5,54 /o- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer salzar tigen Guajacolverbindung, dadurch gekenn- zeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
Claims (1)
- EMI0002.0055 und eine Verbindung der Formel NHiR', in welchen Formeln R und R' bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, aufeinander einwirken lässt. Dabei resultiert eine farb lose, kristalline Verbindung vom Schmelz punkt F. 234-235 C. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der saure Phosphor säure - bis - (2 - methoxyphenyl) - ester und NH40H aufeinander zur Einwirkung ge bracht werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein lösliches Metall salz des Phosphorsäure-bis-(2-methoxyphe- nyl)-esters und ein Ammoniumsalz mitein ander zur Umsetzung gebracht werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein lösliches Salz einer organischen Base mit dem Phosphorsäure- bis-2-methoxylphenyl-ester und ein Am moniumsalz miteinander zur Umsetzung gebracht werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ammoniumsalz einer flüchtigen Säure zur Umsetzung verwendet wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Reaktionsmedium eine wasserhaltige Flüssigkeit verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einer Flüssigkeit vorgenommen wird, in welcher das gebildete Ammoniumsalz ausfällt, wo rauf letzteres von der Flüssigkeit abge trennt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT208084X | 1936-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208084A true CH208084A (de) | 1939-12-31 |
Family
ID=3669642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208084D CH208084A (de) | 1936-12-31 | 1937-12-16 | Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208084A (de) |
-
1937
- 1937-12-16 CH CH208084D patent/CH208084A/de unknown
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