CH208084A - Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung.

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CH208084A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/12Esters of phosphoric acids with hydroxyaryl compounds

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     salzartigen        Guajacolverbindung.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung einer salzartigen       Guajacolverbindung.    Dasselbe besteht darin,  dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0004     
         (Phosphorsäure-bis-        [2-methoxyphenyl]-ester)     und eine Verbindung der Formel     NH4R',    in  welchen Formeln R und R' bei der Reaktion  sich abspaltende Reste bedeuten, aufeinander  einwirken lässt. Dabei resultiert eine farblose,  kristalline Verbindung vom Schmelzpunkt  F. 234-235<B>0</B> C.  



  Die Umsetzung kann derart ausgeführt    werden, dass     Phosphorsäure-bis-(2-methoxy-          phenyl)-ester    entweder mit freiem Ammonium  hydroxyd oder     Ammoniumverbindungen,    wie       Ammoniumsalzen,    zweckmässig solchen flüch  tiger     und/oder    schwacher Säuren, wie     Am-          moniumcarbonat,    zur Reaktion gebracht wird.  Desgleichen kann ein hinreichend lösliches  Salz     desPhosphorsäure-bis-(2-methoxyphenyl)-          esters    mit Ammoniak oder     Ammoniumsalzen     zur Umsetzung gebracht werden.

   Als solche  Salze können zum Beispiel in wasserhaltigen  Lösungsmitteln gut lösliche Salze, wie Alkali-,  Erdalkali-, Kupfersalze, aber auch Salze mit  organischen Basen als Ausgangsmaterial ver  wendet werden. Die zur Umsetzung verwen  dete Säure kann auch durch Hydrolyse eines  Säurederivates des     Phosphorsäure-bis-(2-me-          thoxyphenyl)-esters,    wie zum Beispiel des       Säurechlorides,    kurz vor der     Unisetzung    mit  Ammoniak im gleichen Reaktionsgefäss, in  welchem die Umsetzung der Säure mit Am  moniak erfolgt, dargestellt werden, so     d.ass     das Säurederivat durch Hydrolyse zuerst in  die freie Säure übergeht, die dann verfahrens-      gemäss mit dem vorhandenen Ammoniak sich  weiter umsetzt.  



  Es ist bekannt, dass     Phosphorsäure-bis-          (2-methoxyphenyl)-ester    Alkali- oder     Erdal-          kalisalze    liefert, deren Verwendung für thera  peutische Zwecke schon vorgeschlagen wurde.  Weiter sind organische Salze des genannten  Esters bekannt. Diese Verbindungen zeigen  physiologisch günstige Eigenschaften, wie  gute     Resorbierbarkeit.     



  Gegenüber den bekannten Verbindungen  besitzt das verfahrensgemäss hergestellte neue       Aminoniumsalz,    wie Versuche ergaben, fol  gende Vorteile. Es zeigt ebenfalls die vorteil  hafte Wirkung einer guten     Abspaltbarkeit     des     Guajacolrestes        ini    Organismus und gleich  zeitig die Wirkung eines guten     Expektorans.     Weitere Vorteile liegen auf technisch wirt  schaftlichem Gebiet.

   Es hat sieh überraschen  derweise gezeigt, dass das neue     Animonium-          salz    ein sehr gutes     Kristallationsvermögen,     sowie solche Löslichkeitsverhältnisse     inWasser,     Alkoholen und andern Flüssigkeiten besitzt,  dass seine     Reindarstellung    viel einfacher und       wohlfeiler    als die der     andern    Salze der Ester  säure ist.

   Zufolge dieser vorteilhaften Eigen  schaften eignet sieh das neue     Ammoniumsalz     auch als Ausgangsmaterial zur Herstellung  anderer Salze der     Estersäure.    Beispielsweise  können Salze der     Estersäure    mit einer orga  nischen Base sehr leicht rein derart leerge  stellt werden, dass auf eine berechnete Menge  der organischen Base in Anwesenheit eines       Reaktionsmediums,    wie Wasser, Alkohol,  wässerige Flüssigkeit,     Feuelitigkeit    und     dergl.     das     Ammoniumsalz    zur     Einwirkung    gebracht  wird.

   Hiebei bildet sich darin das neue Salz  der verwendeten Base unter Freiwerden von  Ammoniak, der leicht     entfernbar    ist.         Beispiel   <I>1:</I>  Eine Lösung von 20 g     Phosphorsäure-bis-          (2-methoxypheny        l)-estei#    in möglichst wenig  wässerigem Alkohol wird mit Ammoniak ge  gen     Laknius    genau neutralisiert. Der ent  stehende Kristallbrei wird von der Mutter  lauge abgetrennt und aus Wasser unikristal  lisiert.

           Beispiel   <I>2:</I>  Die Lösung von 35,0 g     ('/lo        bfol)    kristall  wasserhaltigem     Natriunisalz    des Phosphor  säure     -bis-(2-methoxypheiiyl)-esters    in mög  lichst wenig heissem Wasser wird mit einer  heissen Lösung von 5,4 g     ('/io        Mol    - ein  kleiner Überschuss)     Ammonchlorid    in unge  fähr 15g Wasser versetzt. Beim Erkalten  erstarrt das Reaktionsgemisch zu einem Kri  stallbrei; durch     Umkristallisieren    aus Wasser  wird das Salz ganz rein erhalten.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Aus 20 g     Phosphorsäure-bis-(2-methoxy-          phenyl)-estei,chlorid    wird durch Zusatz von  Wasser und Ammoniak durch Hydrolyse die  Säure nach und nach in Freiheit gesetzt, die  dann durch das in kleinen Anteilen zugefügte  Ammoniak, analog wie nach Beispiel 1, in  das     Ammoniumsalz    überführt wird. Es wird  soviel Ammoniak zugesetzt, bis das Reak  tionsgemisch gegen     Lakmus    neutral reagiert.  Das aus der Reaktionslösung ausfallende Roh  produkt wird aus Wasser umkristallisiert.  



  Das nach den Beispielen 1-3 erhältliche       Ammoniumsalz    des     Phosphor-säure-bis-(2-nie-          thoxypheriyl)-esters    kristallisiert in langen  feinen Nadeln; es ist geruchlos und löst sich  in ungefähr 12 Teilen Wasser von 18   C. In  Alkohol ist die Verbindung schwerer löslich.  F. 234-235<B>0</B> C.  



       NH4-Gehalt    für     C,4Hi80sNP    berechnet:  5,51      jo,    gefunden: 5,54  /o-         PATENTANSPRUCH     Verfahren zur Herstellung einer salzar  tigen     Guajacolverbindung,    dadurch     gekenn-          zeichnet,    dass man eine Verbindung der Formel

Claims (1)

  1. EMI0002.0055 und eine Verbindung der Formel NHiR', in welchen Formeln R und R' bei der Reaktion sich abspaltende Reste bedeuten, aufeinander einwirken lässt. Dabei resultiert eine farb lose, kristalline Verbindung vom Schmelz punkt F. 234-235 C. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der saure Phosphor säure - bis - (2 - methoxyphenyl) - ester und NH40H aufeinander zur Einwirkung ge bracht werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein lösliches Metall salz des Phosphorsäure-bis-(2-methoxyphe- nyl)-esters und ein Ammoniumsalz mitein ander zur Umsetzung gebracht werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein lösliches Salz einer organischen Base mit dem Phosphorsäure- bis-2-methoxylphenyl-ester und ein Am moniumsalz miteinander zur Umsetzung gebracht werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ammoniumsalz einer flüchtigen Säure zur Umsetzung verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Reaktionsmedium eine wasserhaltige Flüssigkeit verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einer Flüssigkeit vorgenommen wird, in welcher das gebildete Ammoniumsalz ausfällt, wo rauf letzteres von der Flüssigkeit abge trennt wird.
CH208084D 1936-12-31 1937-12-16 Verfahren zur Herstellung einer salzartigen Guajacolverbindung. CH208084A (de)

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