DE677627C - Vorrichtung zum Abfuellen von staubhaltigem oder staubfoermigem Gut in Kuebel - Google Patents

Vorrichtung zum Abfuellen von staubhaltigem oder staubfoermigem Gut in Kuebel

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DE677627C
DE677627C DED75308D DED0075308D DE677627C DE 677627 C DE677627 C DE 677627C DE D75308 D DED75308 D DE D75308D DE D0075308 D DED0075308 D DE D0075308D DE 677627 C DE677627 C DE 677627C
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DE
Germany
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filler neck
filling
pipe section
dusty
throttle valve
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Expired
Application number
DED75308D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Martens
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/18Preventing escape of dust
    • B65G69/181Preventing escape of dust by means of sealed systems
    • B65G69/183Preventing escape of dust by means of sealed systems with co-operating closure members on each of the parts of a separable transfer channel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abfüllen von staubhaltigem oder staubförmigem Gut in Kübel . Um beim Abfüllen von staubhaltigem oder staubförmigem Gut die Staubbelästigung zu mildern, hat man bereits den bzw. die Füllstutzen des Abfüllgefäßes aus einem feststehenden Rohrstutzen und einem in diesem verschiebbaren Rohrstutzen zusammengesetzt und das verschiebbare Rohrstück mit einer Hubvorrichtung zum Anpressen seines oberen Rundest an den Auslaufstutzen des Bunkers o. dgl. verbunden. Diese Anordnung konnte jedoch nicht immer befriedigen. Die Abdichtung zwischen den -zueinander beweglichen Teilen ist schwierig und genügt insbesondere dann nicht, wenn, wie es in Hüttenbetrieben meist der Fall ist, das abzufüllende Gut hohe Temperaturen aufweist und mit -einem gewissen Überdruck in das Abfüllgefäß ausgestoßen wird.
  • Man hätte nun auch die Möglichkeit, einen Teil des an den Auslaufstutzen anzupressenden Füllstutzens als nachgiebiges, z. B. mit ringförmigen Falten versehenes Schlauchstück auszubilden, wodurch ein hermetischer Abschluß nach außen gegeben wäre. Die hier in Frage kommenden nachgiebigen Werkstoffe würden jedoch bei der Berührung mit dem heißen Staub und der heißen Luft in kürzester Zeit zerstört werden.
  • Die Erfindung macht sich nun die Vorzüge der beiden genannten Ausführungsformen zunutze, indem die teleskopartige Ausbildung des Füllstutzens beibehalten und das verschiebbare Rohrstück mit einem zweiten, das feststehende Rohrstück außen übergreifenden, mit der Hubvorrichtung zusamdnenwirkenden Mantel versehen wird, der mit dem Deckel des Abfüllgefäßes durch ein nachgiebiges Schlauchstück verbunden ist. Auf diese Weise entsteht eine Kataraktdichtung, die den Übertritt des heißen Staubes und der heißen Luft zudem Schlauchstück verhindert, auch wenn zwischen den zueinander verschiebbaren Rohrstücken ein beträchtliches Spiel vorhanden ist.
  • In der Füllstellung wird der verschiebbare Teil des Füllstutzens mit seinem einen elasfi-: sehen Dichtungsring tragenden oberen Rand an einen ebenen Flansch des Auslaufstutzens des Bunkers angepreßt. Um hierbei eine allseitige Anpressung des Füllstutzens zu erreichen, ist der ausziehbare Teil mit seinem äußeren Mantel mittels eines Kardangelenkes in den Grenzen des Spieles gegenüber dem feststehenden Rohrstück allseitig nachgiebig in einem von der Hubvorrichtung beeinflußten Schwingrahmen gelagert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung für ein Abfüllgefäß mit zwei Füllstutzen in drei Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht im rechten Winkel -dazu, Abb. 3 eine Draufsicht.
  • Das mit z bezeichnete Abfüllgefäß, welches beispielsweise nach Art der Trichterkübel für Hochofenbegichtung gasgebildet ist, wird auf einem Plattformwagen 2 zur Abfüllstelle gebracht. An der Füllstelle befinden sich die Füllstutzen des Abfüllbehälters i senkrecht unter den Auslaufstutzen 3 :des bzw. der Bunker.
  • Jeder Füllstutzen besteht aus einem auf dem Deckel des Abfüllbehälters i fest angeordneten Rohrstützen q. und einem in diesem verschiebbaren Rohrstutzen 5. Der letztere trägt an seinem oberen Rande einen Dichtungsring 6, z. B. einen Asbestring, mit welchem er dicht an den ebenen Flansch des Auslaufstutzens 3 ängepreßt werden kann. Der Flansch des Auslaufstutzens 3 hat einen größeren Außendurchmesser als der Dichtungsring 6, so daß der Füllstutzen nicht genau in die Achse des Auslaufstutzens 3 eingestellt zu werden braucht. Außerdem hat der verschiebbare Rohrstutzen 5 einen zweiten an seinen oberen Rand anschließenden Mantel 7, der sich um den feststehenden Rohrstutzen d. glockenartig herumlegt: Der untere Rand des äußeren Mantels 7 ist mit dem Deckel des Behälterei durch ein mit ringförmigen Falten versehenes nachgiebiges Schlauchstück 8 verbunden, so daß zwischen den zueinander verschiebbaren Rohrstücken hindurch keine Verbindung nach außen besteht und in dem äußeren Ringraum ein Luftpolster gebildet wird, das den Obertritt von Staub und heißer Luft verhindert.
  • Der äußere Mantel 7 ist mit an gegenüberliegenden Stellen vorspringenden Zapfen 9 in einem Ring io aufgehängt; der seinerseits mit uni go ° zu dem Zapfen 9 versetzten Zapfen i i in den beiden Schenkeln eines am Gefäß i um einen Zapfen 13 schwenkbar gelagerten Rahmens 12 hängt. Das freie Ende des Schwingrahmens 12 bildet eine Stange i4:, die eine Rolle 15 trägt.
  • Wenn das Abfüllgefäß an der Wagenplattform abgestellt ist, so liegt die Rolle 15 im Bewegungsbereich eines im vorliegenden Falle als Schwinghebel ausgebildeten Hubvorgangs 16. Dasselbe ist; von .dem Gefäß i getrennt, an einer Welle 17 angeordnet, die in auf der Wagenplattform aufgebauten Ständern drehbar gelagert ist: Hat der Abfüllbehälter i, wie in dem gezeichneten Beispiel zwei Füllstutzen, so sind die Huborgane 16 aller Füllstutzen auf der gleichen Welle 17 angeordnet.: Die Welle 17 ragt in das Führerhaus ig des Wagens hinein und ist dort übereinZwischengetriebe ig, 2o mit einem durch ein Gewicht 2i belasteten liandhebe122 verbunden. Die einander zugeordneten Betriebsstellungen des Handhebels 22 und des Doppelmantels,5, 7 sind aus den ausgezogen und strichpunktiert gezeichneten Stellungen der Abb. 3 ersichtlich. Das Gewicht 21 sichert jeweils die Endstellungen.
  • Damit bei Anordnung von zwei oder nelireren Füllstutzen jeder Füllstutzen mit Bleieher Pressung an den zugehörigen Auslaufstutzen angelegt werden kann, ist zwischen zwei ' benachbarten Huborganen i6 in die Steuerwelle 17 ein Differentialgetriebe 23 eingebaut.
  • In dem Füllstutzen kann ferner, wie die Abb. i links zeigt, eine Drosselklappe 24 angeordnet sein, die mit dem innen verschiebbaren Teil 5 des Füllstutzens dürchZwischenglieder 25 derart verbunden ist, daß sie beim Ausziehen des Füllstutzens in dieFüllstellung selbsttätig in die Offenlage gedreht wird.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Vorrichtung zumAbfüllen von staubhaltigem oder staubförmigem Gut unter Anwendung von Abfüllgefäßen mit einem oder mehreren aus einem feststehenden Rohrstück und einem in: diesem verschiebbaren Rohrstück bestehenden Füllstutzen sowie einer Hubvorrichtung zum Anpressen des beweglichen Rohrstückes an den Auslaufstützen des Bunkers o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Rohrstück (5) des Füllstutzens mit einem zweiten, das feststehende Rohrstück (¢) außen 'übergreifenden, mit der Hubvorrichtung zusammenwirkendenMantel (7) versehen ist, der mit dem Deckel des Abfüllgefäßes durch ein nachgiebiges Schlauchstück (8) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß. der ausziehbare Teil (5, 7) des Füllstutzens mit seinem äußeren Mantel (ä) mittels eines Kardangelenkes (ii) in einem von dem Huborgan (16) beeinflußten Schwingrahmen (12) gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Füllstutzen zwischen je zwei benachbarten Huborganen (16) in die Steuerwelle (17) ein Differentialgetriebe (z3) eingebaut ist. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 mit einer Drosselklappe in dem Füllstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappe (24) mit dem ausziehbaren Teil (5, 7) des Füllstutzens durch ein Zwischenglied (25) derart zwangsläufig verbunden ist, @daß die Drosselklappe beim Ausziehen des Füllstutzens in die Füllstellung selbsttätig in die Offenläge gedreht und beim Rückgang des Füllstutzens in dieAusgangslage in die Geschlossenlage zurückgestellt wird.
DED75308D 1937-05-15 1937-05-15 Vorrichtung zum Abfuellen von staubhaltigem oder staubfoermigem Gut in Kuebel Expired DE677627C (de)

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DE (1) DE677627C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704610A (en) * 1955-03-22 schwengel
FR2077451A1 (de) * 1969-07-04 1971-10-29 Behin R Ets
FR2208834A2 (de) * 1972-12-06 1974-06-28 Yernaux & Cie Ets
EP0909732A1 (de) * 1997-09-16 1999-04-21 Mann + Hummel ProTec GmbH Vorrichtung zum Andocken

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2704610A (en) * 1955-03-22 schwengel
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