DE673629C - Verfahren zur Kennzeichnung von Rauchwaren - Google Patents

Verfahren zur Kennzeichnung von Rauchwaren

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DE673629C
DE673629C DEK147629D DEK0147629D DE673629C DE 673629 C DE673629 C DE 673629C DE K147629 D DEK147629 D DE K147629D DE K0147629 D DEK0147629 D DE K0147629D DE 673629 C DE673629 C DE 673629C
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Germany
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smoking products
smoking
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Expired
Application number
DEK147629D
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Inventor
Johann Krauss
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/42Marking, printing, or decorating cigars

Landscapes

  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Kennzeichnung von Rauchwären Es ist bekannt, Rauchwaren, wie Zigarren, Stumpen usw., dadurch zu kennzeichnen, daß sie mit einem unmittelbaren Stempelaufdruck versehen werden. Dabei wird jedoch, wie sich herausgestellthat, dasDeckblattoftbeschädigt.
  • Erfindungsgemäß wird nun die für die Kennzeichnung erforderliche Farbe nicht unmittelbar von dem Stempel auf die Rauchware aufgebracht, sondern unter Zwischenschaltung eines Schutzblattes, z: B. in Form eines Bandes, welches an seiner Unterseite die für die Kennzeichnung erforderliche Farbe trägt, und zwar bei Erwärmung des Stempels. Dadurch kann eine Verletzung der Deckblattoberfläche, auch bei schnellster Arbeit oderUnregelmäßigkeiten derMaschine nichtmehr eintreten, und sobald der erwärmte Stempel auf den Schutz auftritt und denselben auf die Rauchware niederdrückt, wird durch die von dem Stempel ausgehende Erwärmung der auf der unteren Seite des Schutzes sich Befindliche Markierungsstoff abgelöst und auf die zu markierende Stelle der Rauchware, welche sich im trockenen oder feuchten 7.ustande befinden kann, abgegeben.
  • Dadurch wird zugleich erzielt, daß eine Farbe verwendet werden kann, die bei normaler Temperatur nicht übertragbar ist und nach dem Auftragen auf die Rauchware infolge der Erkaltung sofort fest und unverwischbar wird. Die Farbe, die sich zunächst von ihrem Träger nicht ablösen kann, wird also durch den Druck des warmen Stempels erweicht, so daß sie sich zugleich mit dem Stempeldruck auf die Rauchware überträgt.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Anwendung eines besonders fein ausgearbeiteten Stempels ermöglicht wird.
  • Auf anderen Gebieten der Technik ist es allerdings bekannt, das Auftragen von Druckzeichen in dieser Weise vorzunehmen. Die Anwendung des Verfahrens beim Kennzeichnen von Rauchwaren hat aber den besonderen Vorteil, daß .die Übertragung der Farbzeichen ohne besonderen das Deckblatt gefährdenden Druck erfolgen kann. Die Gefahr eines zu starken Druckes läßt sich zwar bis zu einem gewissen Grade auch durch Anwendung eines Gummistempels@vermeiden. Ein solcher hat jedoch wiederum den Nachteil, daß er nur zum Auftragen solcher Farben geeignet ist, die leicht verwischen. Dieser Nachteil wird durch Anwendung des neuen Verfahrens, bei dem die Kennzeichnungsfarbe von ihrem Träger durch Wärme mittels des Kennzeichnungsstempels gelöst wird, vermieden.
  • Die Erwärmung des Stempels kann durch eine uni ihn herumsitzende Widerstandsspule erfolgen, welche in bekannter Weise ausgeführt ist.
  • Bei dem Schutz oder Farbträger kann es sich um eine Art von Farbband handeln oder er kann zwecks immer wieder neuer Aufrahme von Farbe endlos über oder an einer dieselbe abgebende Walze laufen.
  • Die Fortschaltung des Farbträgers kann durch Zahnscheibe und Raste geschehen. Dieselbe kann in Form einer Vorschubstange ausgebildet sein bei mechanischer Verbindung mit dem auf und nieder gehenden Stempel.
  • Der Stempel selbst ist zweckmäßig federnd geführt, so daß der von ihm ausgehende Druck elastisch erfolgen kann. Zur Erhöhung dieser Elastizität und um auftretende Unebenheiten der Deckblattoberfläche zu überwinden, kann der Stempel aus mehreren voneinander unabhängigen Teilen, beliebig ausgeführt und angeordnet, bestehen. Der Ab- stand zwischen dem Farbträger und der zii kennzeichnenden Rauchware kann veränderlich angeordnet werden, um auf Stärke und nebenheiten der Rauchware Rücksicht neliinen zu können.
  • Durch mehrfache Wiederholung der Steinpelanordnüng, z: B. in klauenartiger Anordnung, lassen sich Markierungen oder Kennzeichnungen rings um die Rauchware ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I Verfahren zur farbigen Kennzeichnung von Rauchwaren, wie Zigarren, Stumpen usw., mittels eines Stempels, gekenn7eichnet durch die Anwendung eines z. B. bandförmigen Trägers für die bei Raumtemperatur nicht übertragbare Farbe, der zwischen Stempel und Rauchware geführt wird und die Farbe unter Erwärmung durch den Stempel abgibt.
DEK147629D 1937-08-18 1937-08-18 Verfahren zur Kennzeichnung von Rauchwaren Expired DE673629C (de)

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DE (1) DE673629C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020266B (de) * 1953-07-16 1957-11-28 Rudolf Kaessner Vorrichtung zum Abschneiden von Tabakstumpen von einem Stumpenstrang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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