DE66982C - Bremse für Eisenbahnfahrzeuge mit Drehgestellen unter Benutzung des Eigengewichts des Fahrzeugs - Google Patents

Bremse für Eisenbahnfahrzeuge mit Drehgestellen unter Benutzung des Eigengewichts des Fahrzeugs

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DE66982C
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Germany
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bogies
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Application number
DENDAT66982D
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English (en)
Original Assignee
L. ROBERTS und J. WHEAter in Bradford, Grafschaft York, England
Publication of DE66982C publication Critical patent/DE66982C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(Grafschaft York, England).
Fahrzeugs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1892 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Bremsvorrichtungen, bei welchen die Last der Wagen die Bremsen anzieht, während die zur Fortbewegung dienende Kraft dieselben löst.
Fig. ι zeigt die Anordnung im Längsschnitt, Fig. 2 im Grundrifs, Fig. 3 einige Einzelteile und Fig. 4 und 5 stellen die Verkuppelung der Brems- bezw. Zugstangen zweier Drehgestelle dar.
Die Einrichtung gilt für Wagen mit beweglichen Drehgestellen, und es wird die Last, welche das Bremsen bewirken soll, durch den Drehzapfen auf die Bremsklötze übertragen.
Das Drehgestell ist von gewöhnlicher Bauart, und sein Sitz L ist durch den gewöhnlichen Drehzapfen m mit dem Wagenkasten verbunden.
Eine zwischen den Seitenrahmen N angebrachte oscillirende Welle M trägt zwei Arme h\ welche oberhalb der Zugstange J2 mit einander verbunden sind. Diese letztere ist zu einem Ring J3 ausgebildet, so dafs der mittlere Theil des Gestelles in seiner Längsbewegung nicht gehindert ist.
Die Welle M trägt ferner zwei kurze horizontale Arme h h, die mit Rollen i i versehen sind und unmittelbar unter der Endfläche η des Drehzapfens m liegen. An der abgesetzten Fläche A des Drehzapfens liegen zwei mit Rollen y versehene Arme χ an, welche auf einer Welle 0, Fig. 3, mit Hebeln r sitzen, von denen aus die Stangen s nach den Bremsklötzen führen.
Die Welle ο läuft parallel mit der Welle M und senkrecht zur Längsrichtung des Wagens, und die Hebel r sind je mit den Bremsklötzen beider Räder verbunden.
Im Ruhezustand, d. h. wenn eine Kraft zur Fortbewegung des Wagens nicht wirkt, drückt der Ansatz A des Drehzapfens (Fig. 1) die Arme χ nach abwärts, wodurch 'die Welle 0 und mit ihr die Hebel r so gedreht werden, dafs die Stangen s die Bremsklötze t gegen die Räder pressen.
Wirkt dahingegen eine Kraft an den Zugstangen J2, so werden die Hebel h1 und M gedreht, und einer der Arme h mit Rolle i (je nach der Bewegungsrichtung der eine oder der andere) hebt den Drehzapfen in die Höhe. Hierdurch wird der Druck auf die Arme χ aufgehoben, und die Bremsklötze können sich von den Rädern abheben.
Bei Wagen mit zwei Drehgestellen werden die Arme h[ nicht direct mit der Zugstange verbunden, sondern besser in den Ansätzen T der kreisförmigen Scheibe C/, Fig. 4 und 5, gelagert. Die Scheibe U ist bei V in der Mitte ausgeschnitten, so dafs eine Längsbewegung der Scheibe möglich ist, ohne dafs diese durch den Drehzapfen m irgendwie gehindert wird.
Eine eben solche Scheibe U ist oberhalb des anderen Drehgestelles angebracht, und beide sind durch die Stange J* in der Weise mit einander verbunden, dafs die Ringe J5, in welche die Stange übergeht, bei a1 an den

Claims (2)

  1. Scheiben befestigt sind. Die Zugstangen J2 sitzen an den Ringen </5 in einer Linie mit Ji. Die so mit einander gekuppelten Drehgestelle können sich vollständig unabhängig von einander bewegen, was beispielsweise beim Durchlaufen von Curven u. s. w. von besonderer Bedeutung ist, wo sonst leicht eine Collision mit der Bremse eintreten könnte.
    Pa ten τ-Ansprüche:
    Bremse für Eisenbahnfahrzeuge mit Drehgestellen, bei welcher das Gewicht des Fahrzeuges die Bremswirkung hervorruft, gekennzeichnet durch Winkelhebel χ r r, auf deren Arme χ der Drehzapfen m, sobald keine bewegende Kraft an der Zugstange des Fahrzeuges angreift, so drückt, dafs die mit den anderen Armen r r verbundenen Bremsklötze an die Räder geprefst werden, während bei Wirkung einer Kraft zur Bewegung des Fahrzeuges die Hebel J'2 hl h den Drehzapfen heben und die Bremse lösen.
  2. 2. Bei der durch Anspruch i. gekennzeichneten Bremse an Fahrzeugen mit zwei Drehgestellen die Verbindung der Bremshebel h1 mit um die Drehzapfen gelegten Ringen, welche eine ungehinderte Bewegung des Gestelles zulassen und mit den Zugstangen J'2 gelenkig verbunden sind (Fig. 4 und 5).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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