DE66911C - Maschine zum Schneiden von Lampencylindern - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Lampencylindern

Info

Publication number
DE66911C
DE66911C DE189166911D DE66911DA DE66911C DE 66911 C DE66911 C DE 66911C DE 189166911 D DE189166911 D DE 189166911D DE 66911D A DE66911D A DE 66911DA DE 66911 C DE66911 C DE 66911C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
cylinders
cylinder
rollers
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE189166911D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE66911C publication Critical patent/DE66911C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/30Shape or construction of rollers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/08Severing cooled glass by fusing, i.e. by melting through the glass
    • C03B33/085Tubes, rods or hollow products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
JEAN LOBET in FLEMALLE-GRANDE (Belgien). Maschine zum Schneiden von La m pen cylinder n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1891 ab.
Die bisher gebräuchlichen Apparate zum Schneiden von Lampencylindern lassen, sowohl in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit als auch hinsichtlich Sauberkeit der Arbeit, oftmals zu wünschen übrig. Es sind zum Schneiden des Cylinders an seinen beiden Enden, um ihm die entsprechende Länge zu geben, nicht blos mehrere Operationen nothvvendig, sondern es müssen auch nach dem Schneiden die Kanten nachgeschliffen und polirt werden, um ihnen die erforderliche Glätte und Sauberkeit zu geben.
Durch die hier zu beschreibende Maschine wird das Schneiden und Glätten der Cylinder in selbsttätiger Weise schnell und sauber vollzogen, und können damit in einer Stunde 600 Cylinder hergerichtet werden.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die Neuerung.
Fig. 1 ist die Oberansicht der Maschine,
Fig. 2 Vorderansicht,
Fig. 3 Seitenansicht.
In diesen drei Figuren sind die Glascylinder in punktirten Linien angegeben.
Fig. 4 ist der Heizapparat zum Erwärmen der Cylinder in zwei Ansichten,
Fig. 5 Cylindersupport.
Fig. 6 ist eine Abänderung des zur Messerführung bestimmten Apparates,
Fig. 7 Schnitt und Aul'rifs des Messerregulators.
Fig. 8 und 9 stellen eine Anordnung dar zum gleichzeitigen Schneiden von vier Cylindcrn.
Der Rahmen der Maschine besteht aus vier Querstreben AB und A1 B\ die unter sich durch die beiden Längsbalken C in starrer
V^rKi nri Ii nu vl^lwi-i Aiii'
sind Träger G angebracht zur Auflage für die Achsen H und J. Zwischen den Streben A und D einestheils und A1 und B1 anderentheils sind Verbindungsstege DE und D1E1 angebracht. Die Stege D E und D1E^ sind ausgebaucht, um gewisse Formen der Lampencylinder aufzunehmen. Alle Stege sind mit Tüllen versehen zur Aufnahme der Achsen C, und aufserdem sind die Stege E und F1 durch eine mit Gewinde versehene Tülle f, Fig. 3, verbunden, durch welche die Schraube / geht, so dafs letztere die Stege nach der einen oder anderen Richtung hin, um sie der Länge der zu schneidenden Cylinder anzupassen, verschieben kann. Diese Schraube greift aufserdem in mit Gewinde versehene Tüllen ein, die unter der Strebe B1 befestigt sind; die Schraube wird durch das Handrad ι bethätigt. Die Stege F und F1 tragen aufserdem je einen Heizapparat K, welch letzterer in senkrechter Richtung mittelst der beiden Muttern k, die auf der Röhre /c1, Fig. 4, sitzen, bewegt werden kann. Diese Röhre ist mittelst einer Scheidewand (in punktirten Linien angedeutet) in zwei Kammern getheilt, wovon die eine, die linke, zur Aufnahme des Gases und die andere, die rechte, zur Aufnahme von Luft dient. Der andere Theil der Röhre k' trägt zwei Stutzen, die mit Schlauchhähnen (Fig. 3) versehen sind und zur Speisung des Heizapparates dienen. Gas und Luft dürfen sich nicht vor Aufnahme in der Cylindcrbüchse lr\ aus welcher die Mischung in den kleinen Brenner /c4 strömt, mit einander vermischen. Unterhalb der Heizapparate K, Fig. 1, 2
derselben, ist eine kleine Platte m angeordnet, die mit einem Schütz. hi1,· Fig. i, verseilen ist, behufs Entfernung bczw. Annäherung des Supportes Af, der ebenfalls einen Schlitz hat, in dem sich die kleineren Supporte m5 schieben, die durch die Schraubenspindel m ° bethätigt werden (Fig. 5), welche auf der einen Seite linkes und auf der anderen Seite rechtes Gewinde trägt und die durch die in der Mitte der Spindel befindliche geränderte Scheibe m4 bethätigt wird. Die beiden Supporte m5 tragen an ihrem oberen Ende Rollen m3, deren Achsen in Spitzen laufen, so dafs sie sich sehr leicht bewegen können; sie dienen dazu, das eine Ende des zu schneidenden Cylinders zu unterstützen. Diese Rollen sind aufserdem mit Kautschuk überzogen.
Diese ganze Supporteinrichtung, die sich auf dem Theil M befindet, erlaubt eine willkürliche Entfernung oder Annäherung der Cylinder (je nach der Gröfse derselben) an oder von dem Brenner des Heizapparates.
Auf den Stegen D D1 sind ebenfalls Heizapparate K1 angebracht, die sich von den auf den Stegen FF1 befindlichen nur dadurch unterscheiden, dafs die Platte m und die darauf befindlichen Supporte fehlen. Auf den Stegen D F und D[Fl sind gleichfalls Supporte P angebracht, deren oberer Theil ausgebogen ist, behufs Aufnahme der beweglichen Schieber sowohl auf der rechten als auf der linken Seite des Theiles p' und des Zapfens ρΊ, Fig. 7, zur genauen Bestimmung der Lage des Messers j?3. Die Schneiden des Messers p3 werden im Theile ^;1 geführt. Ein Knopf oder Mitnehmer j?"1 ist mittelst Schraube p5 auf dem Messer p'-\ Fig. 3 und 3 a, befestigt und dient die Schraube p'° dazu, dem Mitnehmer p4 die genaue Stellung auf dem Messer anzugeben, behufs Bestimmung der Länge des zu schneidenden Cylinders im Verhältnils zu seinem Durchmesser. Diese Knöpfe oder Mitnehmer p* geben dem Messer seine Bewegung und werden durch Excenter^' bethätigt, welche sich auf der Achse J befinden, und zwar sowohl an der linken als an der rechten Seite der Maschine, so dafs die Messer abwechselnd in Bewegung gesetzt werden. Jeder dieser Excenter j auf der Achse J trägt an seinen beiden äufseren Enden einen Rundstab j1.
Die Stellung der Messer ρ '■' wird in ihrer Hebebewegung durch die Schraube ^?8 im Innern des Supportes P bestimmt, welch letzterer eine Oeflhung p" behufs Durchlasses der Achse des Rades pM hat, welch letzteres die Schraube ^8 bethätigt (Fig. 7).
Die Zapfen^" dienen zur verticalcn Stellung des Zapfens ρ 7 und verhindern dessen Drehung. Die Achse J wird durch die Scheibe L bethätigt, die ihre Bewegung in der weiter unten erklärten Weise erhält.
Zwischen den Mitnehmern ρΛ und den Führungen p'2 der Messer ρ'Λ sind Spiralfedern p1' angebracht, die den Zweck haben, Mitnehmer bezw. Messer, nachdem dieselben durch die Rundstäbe^1 der Excenter bethätigt und gegen den zu schneidenden Cylinder bewegt sind, zurückzudrücken.
Die Wirkungsweise der hier beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Die Achse J, die ihre Bewegung durch Scheibe L erhält, bethätigt die Excenter, die wiederum bei ihrer Umdrehung auf die Mitnehmer p4 einwirken. Der Angriff von einem der Rundstäbe oder Traversen j ' der Excenter, die unter sich durch die Theile j mit einander verbunden sind, erfolgt auf die Mitnehmer p\ stöfst die Messer gegen den Cylinder und die Federn p6 führen die Messer, sobald die Stäbe des Excenters passirt sind, wieder zurück. Die Excenter sind in der Weise angeordnet, dafs sie die beiden Messer auf der linken Seite nicht zu gleicher Zeit bethätigen. Die Triebwalzen ti, welche ihre Bewegung in weiter unten zu beschreibender Weise erhalten, bethätigen gegenüberliegende Walzen n, die auf den Supporten N angebracht sind. Diese ί Walzen 72, die mit einer Kautschukhülse umgeben sind und mit einer Druckschraube versehen sein können, haben den Zweck, den zu schneidenden Cylindern ihre rohrende Bewegung zu geben; diese Bewegung kann eine schnellere oder langsamere sein.
Die Träger N und N[ tragen die Achsen ;;;. Der untere Theil der Träger ist mit Zähnen versehen, Zahnstangen bildend, die in den ! Hülsen n- geführt werden; in letzteren ist ein j Einschnitt zur Freilassung der Zähne ange-J bracht. Die Hülsen n'2 sind auf den Streben A E j und A[ E1 befestigt.
Die Supporte N und N1 werden durch die Welle O mittelst des Handrades 0 bethätigt, auf das sich eine Sperrklinke o1 legt, die an einer der Stangen C angebracht ist und dazu dient, die Triebwalzen in geeigneter Höhe zu halten.
Die Welle O ist in Tüllen gelagert, die an den Streben AEB und .A1 E1 B1 befestigt sind, und trägt Zahnsegmente 0-, Fig. 3 und 3 a, die in die Zahnstangen der Supporte NN1 eingreifen, und durch welche letztere gehoben und gesenkt werden können.
Fig. 6 stellt eine andere Anordnung für die ! Bewegung der Messer dar. Nachdem letztere ! durch die Einwirkung des Excenters auf den j Mitnehmer nach vorn geschoben sind, wird ' hier zum Zurückführen der Messer anstatt ! einer Spiralfeder eine flache Feder angewendet ! von der in der Zeichnung angegebenen Form, ι die oben durch eine Schraube am Bügel befestigt ist, während deren untere Enden den Mitnehmer p* umschliefsen und durch die Be-

Claims (3)

  1. wcgung desselben nach der einen oder anderen i Seite ihre Spannung erhallen.
    Der Betrieb findet in folgender Weise statt:
    Aul' der Welle H sitzt eine Antriebscheibe /;, die aus zwei Theilen besteht, der eine zur j Aufnahme eines Treibriemens und der andere h'1 zur Einlage einer Schnur, welche die Bewegung auf den Doppelschnurlauf /i3 überträgt, und von diesem auf die Schnurscheibe /i4, durch welche die kurzen Achsen oder Walzen η bethätigt werden, auf denen das eine Ende des Cylinders liegt, diesem die Bewegung mittheilen und hierdurch die am anderen Cylindcrende befindlichen Rollen m3 bethätigen.
    Das hier Angeführte bezieht sich auf die rechte Seite der Maschine; dieselbe Bewegung findet auf der linken Seite der Maschine statt mittelst des Schnurlaufes h 2 auf dem einen Ende der Triebwelle H.
    Die Bewegung ist so berechnet, dafs die Walzen η fünf Umdrehungen machen, während die Welle H eine einzige macht.
    Die Fig. 8 und 9 stellen eine Anordnung dar, durch welche vier Cylinder zu gleicher Zeit geschnitten werden können. Im Detail ist dieser Apparat ebenso construirt wie der oben beschriebene zum Schnitt von zwei Cylindern; es ist in Wirklichkeit dasselbe, als wenn man zwei der vorher beschriebenen Apparate an einander setzen und zu gleicher Zeit durch eine gemeinschaftliche Transmission in Betrieb bringen würde,
    Pat ic ν τ - A ν s ·,· rüche:
    i. Eine Maschine zum Schneiden von Lampencylindern, gekennzeichnet durch Lagerung der y.ü bearbeitenden Lampencylinder zwischen in der Höhe verstellbaren und aiii den Durchmesser des Lampencylinders einstellbaren Walzen (nj, die mit Kautschuk überzügen sind und den zu bearbeitenden Lampencylinder nicht allein festhalten, sondern demselben auch eine je nach Bedarf schnellere oder langsamere Drehung ertheilen, in Verbindung mit nach einander arbeitenden Messern (ρ'Λ), die beim Vorgan« durch Mitnehmer (p*), beim Rückgang durch Spiralfedern bethätigt werden, wobei deren Stellung zum Cylinder durch Führung (p\) und Zapfen (p1) genau geregelt und der Lampencylinder durch auf einstellbaren Stegen (F F1 und G G 1J angeordnete Gasheizapparate (K K1J zur Vermeidung von Sprüngen an den Schneid- - stellen erhitzt wird.
  2. 2. Bei der unter !.gekennzeichneten Maschine die Anordnung einer flachen hufeisenförmig gebogenen, in einem Bügel befestigten Feder (Fig. 6) zur Führung der Messer Ά), deren Schenkel an ihren Enden Mitnehmer (p*) umfassen und durch die Bewegung derselben je für sich gespannt werden.
  3. 3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung einer links- und rechtsgängigen Schraubenspindel (m®) auf einem Support (M, Fig. 5) zur Ermöglichung einer richtigen Einstellung der den Glascylindern als Auflage dienenden Rollen (ιη'Λ).
    4· Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Vervielfachung der zum Schneiden und Anwärmen der Lampencylinder erforderlichen Einrichtungen innerhalb eines Maschinengestelles zum Zweck der Veivielfachung der Leistungsfähigkeit der Maschine.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189166911D 1891-05-30 1891-05-30 Maschine zum Schneiden von Lampencylindern Expired DE66911C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE66911T 1891-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE66911C true DE66911C (de) 1893-02-07

Family

ID=38029995

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189166911D Expired DE66911C (de) 1891-05-30 1891-05-30 Maschine zum Schneiden von Lampencylindern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE66911C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2130642B2 (de)
DE66911C (de) Maschine zum Schneiden von Lampencylindern
DE8516548U1 (de) Blindnietvorrichtung
DE144310C (de) Maschine zur herstellung von langen vertiefungen vermittels zwei in entgegengesetzter richtung arbeitenden messern
DE1124223B (de) Vorrichtung zum Zuschneiden plattenfoermiger Werkstuecke
DE887595C (de) Vorrichtung zur wechselseitigen Umkehrung gleichartiger und gleich-gerichteter aufeinanderfolgender Werkstuecke, z. B. zum Aufbringen von Fittings auf ein Rohr
DE184982C (de)
DE67445C (de) Brenner für Gassengmaschinen
DE266021C (de)
DE151195C (de)
DE82392C (de)
DE463295C (de) Maschine zum Zerschneiden von schweren Metallstangen in kurze Laengen
DE486201C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dornen oder Einfaltungen an der Innenseite von Roehren aus Glas
DE30479C (de) Verfahren und Maschine zum Scheeren von Spitzen und anderen Fabrikaten
DE136573C (de)
DE725731C (de) Kraftangetriebenes Geraet zum Eintreiben von Verbindungsmitteln
DE22732C (de) Sägegatter für Handbetrieb
DE1126C (de) Neuerungen an Maschinen zum Scheeren von Fellen verschiedener Art
DE254770C (de)
DE56625C (de) Drehbank zum gleichzeitigen Abdrehen mehrerer Stücke derselben Gestalt
DE247608C (de)
DE136615C (de)
DE651207C (de) Maschine zur Doppelwulstschweissung von Werkstuecken laengs ihrer sich in stehender Lage befindlichen Raender von unten nach oben
DE3975C (de) Maschine zum Abdrehen von Peitschenstäben
DE181590C (de)