DE67445C - Brenner für Gassengmaschinen - Google Patents
Brenner für GassengmaschinenInfo
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- DE67445C DE67445C DENDAT67445D DE67445DA DE67445C DE 67445 C DE67445 C DE 67445C DE NDAT67445 D DENDAT67445 D DE NDAT67445D DE 67445D A DE67445D A DE 67445DA DE 67445 C DE67445 C DE 67445C
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- flame
- slots
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- gassengmaschinen
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J3/00—Modifying the surface
- D02J3/12—Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
- D02J3/16—Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMTAf
Bei den . bisher allgemein verwendeten Brennern mit einem Schlitz entsteht durch die
Erhitzung derjenigen Langseite, in welcher sich der Schlitz befindet, eine Ausdehnung des
Materials, welche eine Durchbiegung des ganzen Brenners nach dem Gewebe zu zur Folge hat.
. Es kommt also die Flamme, während des Arbeitens in verschiedenen Abständen vom
Gewebe zur Wirkung und es erfolgt ungleiches Sengen über die Breite des Gewebes. In der
Mitte wird ein zu starkes Sengen stattfinden, während nach den Seiten zu die Wirkung der
Stichflamme abnimmt.
Der vorliegende Doppelschlitzbrenner soll diesen Uebelstand beseitigen. Durch die gleichmäfsige
Erwärmung der beiden gegenüberliegenden Seiten.ist die oben erwähnte Durchbiegung
des Brenners und damit das ungleichmäßige Sengen der Waaren ausgeschlossen.
Ferner bietet der zwischen zwei Sengwellen angeordnete Doppelschlitzbrenner noch folgende
Vortheile:
1. leichte Beaufsichtigung beider Flammen,
2. gleichzeitiges Entfernen und Anstellen beider Flammen durch Heben und Senken des
Doppelschlitzbrenners,
3. bequemes gleichzeitiges Verstellen der Flammenbreiten beider Seiten,
4. Absaugen der durch beide Flammen entstehenden Verbrennungsproducte durch einen
Behälter mit Exhaustor.
Die neue Anordnung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Doppelschlitzbrenner
A im Querschnitt, Fig. 2 in der Seitenansicht. Fig. 3 zeigt die Anordnung des
Gleitschiebers zum Verstellen der Flammenbreite.. Der horizontal zwischen den Sengwellen
angeordnete Doppelschlitzbrenner A besteht aus zwei gleichen Schalen α und b mit
Beckenhöhlung, welche durch Schrauben c fest verbunden sind, die obere Ansätze d tragen,
um in Querrichtung Achsen e e aufzunehmen. An der rechtsseitigen Stirnwand des Brenners
schliefst die Rohrleitung f an, welche das zur Stichflammenbildung dienende Gas- und Luftgemenge
dem Brennerhohlraum zuführt. Die Flanken der Schalen α und b lassen bei zusammengesetztem
Brenner zu beiden Seiten die Langschlitze g frei. Gegenüber letzteren liegen
die Sengwellen B und C, über welchen der zu sengende Stoff in Verbindung mit den
unterseits angeordneten Wellen 51C1 geführt
wird.
Die freie Länge der Stichflammenschlitze ist veränderlich mittelst der an den Seiten angeordneten,
die Schlitze theilweise bedeckenden Schieberpaare H H und J J. Die Bethätigung
derselben erfolgt durch Uebersetzung mittelst Zahnstange, Zahnrades ^1 und Handrades R.
Zur Beseitigung und Abführung der Verbrennungsproducte aus dem Arbeitsraum dient
ein unter dem Brenner A bezw. zwischen den zwei Sengwellen A und B angeordneter Behälter
K, der mit einem Exhaustor L ausgerüstet ist.
Zwecks schneller Entfernung des Doppelschlitzbrenners f vom. Gewebe ist ein Stellmechanismus
angeordnet. Derselbe besteht im vorliegenden Falle aus den an den Stirnseiten des Brenners angreifenden Hubstangen D, Hebel
F und dem Handhebel G, welcher auf Achse M aufgekeilt ist.
Claims (2)
- Fig. 3 zeigt den Querschnitt eines Schiebers zum Verstellen der Flammenbreite. Das Neue dabei ist die eigenartige Aufhängung des Schiebers H in einer Nuth n, welche, seitlich an der Brennerkante bezw. der oberen Schale α entlang läuft. Dabei bewirkt die Schwere des Schiebers ein festes Anliegen desselben gegen den Stichflammenschlitz.Patenτ-Ansρeüche:i. Ein zwischen zwei Sengwellen B C angeordneter Brenner A für Gassengmaschinen, bei welchem dadurch ein Durchbiegen durch einseitige Erhitzung verhindert, ein bequemes Reinigen der Brennerschlitze ermöglicht und eine gute Stichflammenbildung herbeigeführt wird, dafs derselbe aus zwei über einander angeordneten, durch Schrauben verbundene Hälften derart zusammengesetzt ist, dafs zwei seitliche Längsschlitze für. den Austritt der Stichflammen und ein mittlerer hohlcylindrischer Raum mit seitlichen, in die Schlitze auslaufenden engeren Fortsätzen entstehen,
- 2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Brenner . für Gassengmaschinen die Regulirung der freien Länge der Stichflammenschlitze bezw. der Flammenbreite mittelst als Zahnstangen ausgebildeter und gleichzeitig gegen einander beweglicher Schieber H J, welche in einer NuthfUhrung η am Brenner sich führen, so dafs durch eigene Schwere ein festes Anliegen der Schieber gegen den Stichflammenschlitz ermöglicht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67445C true DE67445C (de) |
Family
ID=341069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67445D Expired - Lifetime DE67445C (de) | Brenner für Gassengmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67445C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3134158A (en) * | 1962-03-27 | 1964-05-26 | Ind Heat Engineering Company | Singeing machine for synthetic fabrics |
| US4641403A (en) * | 1983-09-29 | 1987-02-10 | Osthoff Senge Gmbh & Co. Kg | Machine for flame processing of textile fabric webs |
-
0
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4641403A (en) * | 1983-09-29 | 1987-02-10 | Osthoff Senge Gmbh & Co. Kg | Machine for flame processing of textile fabric webs |
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