DE56007C - Beweglicher Korbrost - Google Patents

Beweglicher Korbrost

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DE56007C
DE56007C DENDAT56007D DE56007DA DE56007C DE 56007 C DE56007 C DE 56007C DE NDAT56007 D DENDAT56007 D DE NDAT56007D DE 56007D A DE56007D A DE 56007DA DE 56007 C DE56007 C DE 56007C
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DENDAT56007D
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G. W. LÖNHOLDT in Berlin W., Schellingstr. 1
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • F23H13/02Basket grates, e.g. with shaking arrangement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/007Basket grates with shaking arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Den Gegenstand nachfolgend beschriebener Erfindung bildet ein Korbrost, dessen einzelne Stäbe infolge ihrer Construction und Anordnung sowohl in waagrechter als auch in senkrechter Richtung bewegt werden können und in ihrem Bodentheil eine nach vorn geneigte Richtung haben. Hierdurch wird nicht allein ein Aufrütteln des ganzen Brennstoffes ermöglicht, sondern auch die Entfernung von Asche und Schlacke erleichtert, da beim Reinigen die freie Rostfläche zwischen zwei Stäben der Gröfse des zu entfernenden Schlackentheiles angepafst werden und ein Einklemmen der Schlacke zwischen den Roststäben also nicht auftreten kann. Infolge der nach vorn geneigten Lage des Rostes rutscht die meist schwere Schlacke selbstthätig nach vorn, was das Abschlacken durch das Auseinanderspreizen bezw. Lüften und Anheben der einzelnen Roststäbe wesentlich erleichtert.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι den neuen Rost in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach x-x der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Schnitt nach y -y der Fig. 1.
Die einzelnen Roststäbe A haben alle die gleiche geschweifte Form bei T-förmigem Querschnitt, so dafs sie, in den flachen Rahmen oder in die eisernen Balken B B eingelegt, einen Korb mit durchbrochener Seiten- und Bodenwand (Fig. 2 und 3) darstellen. Die Auflagefläche für den Brennstoff der einzelnen Roststäbe ist an den nach oben zeigenden Theilen a1 a? jedes Roststabes rechtwinklig abgebogen und ruht auf dem Rahmen.
Damit jeder Roststab A die gewünschte seitliche Bewegung ausführen kann, ohne dafs seine Lagerung verändert wird, sind die auf dem Rahmen ruhenden Roststabenden a1 a? auf der einen Seite des Rostes mit einer länglichen Bohrung b (linke Seite, Fig. 2) versehen, während das andere Ende cylinderförmig verstärkt ist (Fig. 1, rechte Seite, und Fig. 4) und in entsprechend geformten Auskehlungen d, Fig. i, 3 und 4, des hinteren Balkens ruht.
Der Rahmen B trägt an dem vorderen Balken in genau gleichen Abständen so viele Stifte c, als Roststäbe vorhanden sind. Diese Stifte gehen durch die länglichen Bohrungen b der Roststäbe hindurch, so dafs hierdurch jeder Roststab eine sowohl seitliche, als auch in senkrechter Richtung bewegliche Lagerung erhalten hat.
Soll das Feuer von Asche oder Schlacke befreit werden, so fährt man mit einem Stocher zwischen zwei Roststäbe und schiebt dieselben zur Seite, so dafs nunmehr die Asche und Schlacke hinausfallen kann. Diese Arbeit verrichtet man bei jedem einzelnen Roststab, und zeigt es sich hierbei, dafs eine Schlacke zu grofs ist, um beim Auseinanderspreizen zweier Roststäbe hindurchfallen zu können, so werden diese Roststäbe dadurch weiter aus einander gespreizt, dafs man sie seitlich gegen die benachbarten Roststäbe drückt, die dann auch seitlich ausweichen und so die Durchfallöffnung für die Schlacke vergröfsern.
Um bei einer lebhaften Verbrennung und der hierbei auftretenden bedeutenden Hitze ein Abbrennen der hinteren Rahmenbalken B
bezw. der hinteren Lagerenden der einzelnen Roslstäbe zu vermeiden, sind in dem Balken B hinter den Lagerenden der Roststäbe Schlitze e vorgesehen, durch welche Luft aus dem Aschenraum hindurchströmen kann. Hierdurch wird nicht allein der Rahmenbalken, sondern es werden auch die Roststabenden in dem Mafse gekühlt, dafs ein Abbrennen unmöglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein beweglicher Korbrost, bestehend aus geschweiften, nach vorn geneigten, korbähnlich gebogenen Roststä'ben (A), deren vordere, horizontal abgebogene Enden Schlitze (bj zeigen, mit denen sie über in dem vorderen Rahmenbalken (B) angeordnete Stifte (c) hinweggreifen, während die hinteren Roststabenden (a2) im unteren Theile cylinderförmig ausgeführt sind und in entsprechenden Auskehlungen (d) des hinteren Rahmenbalkens (BJ ruhen, welche in der Art angeordnete Durchbrechungen (e) zeigen, dafs durch dieselben Rahmenbalken und Roststabenden kühlende Luft hindurchstreicht, zum Zwecke, die einzelnen Stäbe des Rostes sowohl im vorderen Theil anheben, als auch an dem Bodentheil in der Art einzeln aus einander spreizen zu können, dafs Asche und Schlacke mit Leichtigkeit herausfällt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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