DE39863C - Feuerungsrost - Google Patents
FeuerungsrostInfo
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- DE39863C DE39863C DENDAT39863D DE39863DA DE39863C DE 39863 C DE39863 C DE 39863C DE NDAT39863 D DENDAT39863 D DE NDAT39863D DE 39863D A DE39863D A DE 39863DA DE 39863 C DE39863 C DE 39863C
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- DE
- Germany
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- grate
- bars
- furnace grate
- fire
- rods
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H13/00—Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
- F23H2700/001—Grates specially adapted for steam boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Supply (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Rost besteht aus zweierlei auf beiden Seiten verwendbaren Stäben und
aus einem verstellbaren Rostlager mit zwei Verbindungsstangen, die in der Feuerbrücke
fest und an der Stirnwand des Feuerrohres auf Winkeln gelagert sind. Die Vorzüge dieses
Rostes sollen darin bestehen, dafs bei derselben Materialmenge 20 pCt. mehr Heizfläche befeuert
wird, die Luftkanäle ein vollständiges Verbrennen des Materials bewirken und die Kanäle
c zur bequemen Beobachtung der Heizfläche in der ganzen Längsausdehnung dienen
können. Das Oeffnen der Feuerthür zum Schüren wird unnöthig, da durch diese Kanäle
vermittelst Schürhaken die Schürung sowie auch das Entfernen der zurückgebliebenen Asche
nach dem Aschenfall besorgt werden kann.
Die Roststäbe können in verschiedenen Längen gegossen werden und richten sich nach der
Heizfläche.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι Ansicht der Breitseite des Stabes;
Fig. 2 Verticalschnitt durch Fig. 1 nach A-B;
Fig. 3 Ansicht zweier hinter einander gelegter Stäbe;
Fig. 4 Längsschnitt nach C-D, Fig. 3, und Draufsicht eines Stabes;
Fig. 5 Ansicht des Unterlagers der Roststäbe mit Schnitt durch die Verbindungsstangen;
Fig. 6 Schnitt nach E-F, Fig. 5;
Fig. 7 Vorderansicht eines Feuerrohres mit eingelegten Roststäben im Innern;
1 Fig. 8 Längsschnitt durch die Achse von Fig. 7.
1 Fig. 8 Längsschnitt durch die Achse von Fig. 7.
Ein Stab besteht aus den Köpfen i und dem durchbrochenen Steg h k; der Steg hat in der
Längsrichtung Hohlkehlen c, die dazu dienen, die Luft von vorn einströmen zu lassen und
dieselbe der ganzen Rostbeschickung durch die senkrechten Luftschlitze d zuzuführen. Kopf
oder Flantsch i hat, im Schnitt gesehen, an der Ober- bezw. Unterkante viertelkreisförmige
Hohlkehlen f, die dazu dienen, den Luftzug zu verbreitern. Die senkrechten, halbrunden
Schlitze g, welche in die waagrechten Hohlkehlen f ausmünden, dienen dazu, den Luftzug
zu vermehren und denselben in den waagrechten Hohlkehlen f in stetigem Zuge zu erhalten.
Die ellipsenförmigen Oeffnungen h dienen dazu, den Luftzug unter dem Rost in stetiger
Bewegung zu erhalten und dadurch eine gleichmäfsige Temperatur des Rostes herbeizuführen
und die Roststäbe vor dem Verbrennen zu schürzen. Hierbei mufs beobachtet werden,
dafs die Stege k versetzt zu liegen kommen, d. h. dafs, durch das ellipsenförmige Loch h
gesehen, der nächste Roststab den Verbindungssteg k zeigt, Fig. 3.
Bei grofsen Feuerungen mufs normal ein Abstand von Ίο mm zwischen den einzelnen
Roststäben verbleiben; zu diesem Zwecke dienen die an die Stäbe angegossenen dreieckigen
Nasen /. Die Ortroststäbe bezw. die an die Wandung des Feuerrohres zu liegen kommenden
sind des besseren Haltes wegen in den Zwischenräumen der senkrechten Luftzuführungsschlitze
g mit Nasen versehen und lehnen sich an die Wandung des -Feuerrohres an.
Die Rostunterlage besteht aus dem Rostbalken α mit den darunter befindlichen Oesen b,
die zur Führung und Stützung der Rostbalken auf den Verbindungsstangen χ dienen. Die
Verbindungsstangen χ sind in der Feuerbrücke befestigt und ruhen vorn an der Stirnwand
auf einem am Feuerungsthürrahmen angeschraubten "Winkelhaken. Die Verschiebung der
Rostbalken ist angeordnet, um beim etwaigen Durchbrennen der Stäbe die schadhaften Stellen
beim Umwenden des Rostes zu vermeiden und wieder eine unversehrte Auflagefläche herzustellen.
Das Umwenden das Rostes kann auf zweierlei Arten ausgeführt werden. Sind einzelne Roststäbe
schadhaft geworden, so werden die Stäbe um die Querachse gedreht, so dafs das hintere
Ende nach vorn kommt. Will man die Stäbe um die Längsachse umkanten, so müssen hierbei
die Ortstäbe umgewechselt werden, um den Rost wieder fertig zu stellen. Das letztere ist
umständlicher und unnöthig, da das Schadhaftwerden der Ortroststäbe nicht eintreten kann.
Dieser Rost ist für sämmtliche Kesselfeuerungen, sowie zu sämmtlichen Feuerungsanlagen
mit Rosteinrichtung, für Schiffskessel und Kessel auf dem Lande verwendbar.
Die Stäbe treten ι ο cm frei unter dem Feuerungsrahmen
vor und gestatten jede Bewegung nach vorn und nach hinten.
Sollte der Luftzug durch die Kanäle c1 (etwa
bei fehlerhaften Schornsteinanlagen) nicht zureichen, so ist in dem Vorsatzblech des Aschenfalles
eine verstellbare Scheibe s mit Schlitzen angebracht, so dafs auch der Luftzug durch
den Aschenfall benutzt und dadurch dem Rost von zwei Seiten Luft zugeführt werden kann.
Durch diese Anordnung ist eine energische Verbrennung des Materials herbeigeführt.
Claims (1)
- P ate nt-An sprdch:Ein Feuerungsrost, bestehend aus den Ortstäben B und den mit Leisten i, Nasen /, Hohlkehlen c und Durchbrechungen h versehenen, auf beiden Seiten verwendbaren Stäben A, welch letztere auf den auf Führungen χ verschiebbaren, mit Oesen b versehenen Rostbalken α derart gelagert sind, dafs die Durchbrechungen h gegen einander versetzt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39863C true DE39863C (de) |
Family
ID=315458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39863D Expired - Lifetime DE39863C (de) | Feuerungsrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39863C (de) |
-
0
- DE DENDAT39863D patent/DE39863C/de not_active Expired - Lifetime
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