DE62630C - Drehbarer Feuerrost - Google Patents

Drehbarer Feuerrost

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DE62630C
DE62630C DENDAT62630D DE62630DA DE62630C DE 62630 C DE62630 C DE 62630C DE NDAT62630 D DENDAT62630 D DE NDAT62630D DE 62630D A DE62630D A DE 62630DA DE 62630 C DE62630 C DE 62630C
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DE
Germany
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grate
bars
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grate bars
rotatable grate
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DENDAT62630D
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C. MÜNNIG und H. FRITZSCHE in Leipzig, Colonnastr. 17
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B7/00Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
    • F23B7/002Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
    • F23B7/005Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/02Revolving cylindrical grates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Rost, welcher hauptsächlich für gröfsere und für dauernd im Betrieb stehende Feuerungsanlagen Anwendung finden soll. Derselbe ist derart eingerichtet, dafs stets nur ein Theil seiner Roststabe die freie Zugfläche bedeckt bezw. sich in Benutzung befindet, und dafs dieser in Benutzung befindliche Theil sich mittelst eines Theiles der übrigen Roststäbe jederzeit bequem auswechseln und somit vor Aussetzung allzugrofser Hitze (Weifsglühhitze) schützen läfst, wodurch starke Abnutzung und leichtes Durchbrennen dieser Roststäbe vollständig ausge-" schlossen wird.
In Fig. ι bis 4 ist genannter Feuerrost auf eine Dampfkesselanlage angewendet dargestellt. Fig. ι zeigt die Vorderansicht dieser Anlage, Fig. 2 einen Schnitt A-B, Fig.- 3 einen Schnitt C-D und Fig. 4 den Querschnitt E-F.
' Dieser Rost ist hierbei in Form eines Cylinders ausgeführt, dessen Mantelfläche die Roststäbe bilden. Derselbe besteht aus dem mit den Roststäben m in Verbindung gebrachten Ring a und der Scheibe b mit Zapfen c. Der Ring· a sowohl, als auch die ■ Scheibe b ist mit einer kreisrunden NuIh versehen, in welche die Enden der Roststa'be m greifen und in ihrer den Feuerraum G einschliefsenden Lage ge-· halten' werden.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, sind einige Roststäbe m an beiden Enden mit je einer Schraube ί versehen, von denen die eine durch den Ring α und die andere durch die Scheibe b greift. Auf die vorstehenden Enden jeder Schraube s ist eine Mutter gedreht, durch welche diese Rosfstäbe m in fester Verbindung mit Scheibe b und Ring α gehalten und die übrigen Roststäbe vor Herausfallen aus der Nuth der Scheibe b und des Ringes α geschützt werden.
Der Ring d hat den Zweck, den Roststäben m als weitere Unterstützung zu dienen und so ein Durchbiegen der im Feuer liegenden Roststäbe m zu verhüten. Je nach der Länge der Roststäbe m kann der Ring d fortfallen oder durch mehrere ersetzt werden. Ferner ist der Rost um seine Längsachse drehbar und ruht einerseits mittelst des Zapfens cauf der Schiene g und andererseits mittelst des Ringes α auf Rollen i in dem Kranz /1. Wie Fig. 3 und 4 zeigen, ist zu beiden Seiten des Rostes .in der Längsseite je eine Schiene / mit der Stirn-.platte k verbunden im Mauerwerk befestigt. Auf diesen Schienen / befindet sich, mit dem Kranz h in fester Verbindung stehend, ein Rahmen η gelagert, und ist auf letzterem der Rost nochmals mittelst des Zapfens c gestützt, so dafs für vorzunehmende Reparaturen an dem Rost oder behufs Einlegens neuer Roststäbe m, nachdem der an der Stirnplatte k festgeschraubte Kranz h gelöst ist, der ganze Rost, mittelst Rahmens η auf den Schienen / gleitend, herausgezogen werden kann,
Im Verhältnifs zur Anlage ist der Rost so grofs genommen, dafs nur ein Theil desselben hinreicht, die Rostfläche für die betreffende Anlage zu bilden. Der übrige Theil des Rostes, welcher von einem die Rostfläche begrenzenden Gewölbe q aus Chamottestein umgeben wird, dient zum zeitweiligen Wechseln des in Benutzung befindlichen Rosttheiles.
Die von dem Feuerraum G aus zwischen die von dem Gewölbe q nicht umgebenen, freiliegenden Roststäbe m hindurchgeführte Feuerluft nimmt, wie bei Fig. 4 mittelst Pfeile angedeutet ist, ihren Weg durch die der Kesselconstruction entsprechend angelegten Züge, an der Kesselwand vorüberstreichend, nach dem Schornstein. Zwischen dem Gewölbe q und dem Rost darf für Drehung nur möglichst wenig Raum vorhanden sein, damit durch diesen Zwischenraum nur wenig kalte Luft zieht, welche von der durch die freiliegenden Roststäbe m schlagenden Flamme verzehrt wird, und somit neben der Feuerluft nicht noch kalte Luft mit der Heizfläche in Berührung kommt.
Der Rost kann, anstatt cylindrisch, auch kegelförmig, parallelepipedisch u. s. w. geformt sein. ·
Das Wechseln der Roststäbe m soll entweder durch forwahrendes oder zeitweiliges Drehen des Rostes geschehen.
Bei zeitweiligem Wechseln der Roststäbe ist.
es vorteilhaft, den Rost stets so weit zu drehen, dafs die in Benutzung befindlichen Roststäbe sämmtlich behufs Abkühlung unter den von dem Gewölbe q gebildeten Mantel zu stehen kommen. Infolge öfteren Wechselns der in Benutzung befindlichen Roststäbe m werden dieselben vor allzugrofser Hitze und dadurch vor starker Abnutzung geschützt.
Das Drehen des Rostes soll auf bekannte Weise und mit Hülfe bekannter Mittet geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein drehbarer Rost für Feuerungen, dadurch gekennzeichnet, dafs dessen Roststäbe den Feuerraum ganz oder theilweise umschliefsen und nur ein Theil derselben die wirksame Rostfläche bildet, während der übrige Theil von einem Mantel umgeben ist, zu dem Zweck, durch Drehen des Rostes den in Benutzung befindlichen Theil zeitweilig wechseln und dadurch abkühlen· zu. können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62630D Drehbarer Feuerrost Expired - Lifetime DE62630C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157336B (de) * 1958-09-02 1963-11-14 Schmidt Sche Heissdampf Drehrost zum Verfeuern fester Brennstoffe fuer Dampfkessel u. dgl.
DE1526103B1 (de) * 1964-11-04 1970-08-27 Soudure Autogene Francaise Drehrohrofen zur kontinuierlichen Veraschung von Abfaellen
US4611544A (en) * 1983-11-16 1986-09-16 Thrap Olsen Olav Burner for particulate fuel

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DE1157336B (de) * 1958-09-02 1963-11-14 Schmidt Sche Heissdampf Drehrost zum Verfeuern fester Brennstoffe fuer Dampfkessel u. dgl.
DE1526103B1 (de) * 1964-11-04 1970-08-27 Soudure Autogene Francaise Drehrohrofen zur kontinuierlichen Veraschung von Abfaellen
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