DE62630C - Drehbarer Feuerrost - Google Patents
Drehbarer FeuerrostInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B7/00—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
- F23B7/002—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
- F23B7/005—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
- F23H9/02—Revolving cylindrical grates
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
- F23H2700/004—Rotary grates with horizontal axis
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Rost, welcher hauptsächlich für gröfsere und für dauernd
im Betrieb stehende Feuerungsanlagen Anwendung finden soll. Derselbe ist derart eingerichtet,
dafs stets nur ein Theil seiner Roststabe die freie Zugfläche bedeckt bezw. sich
in Benutzung befindet, und dafs dieser in Benutzung befindliche Theil sich mittelst eines
Theiles der übrigen Roststäbe jederzeit bequem auswechseln und somit vor Aussetzung allzugrofser
Hitze (Weifsglühhitze) schützen läfst, wodurch starke Abnutzung und leichtes Durchbrennen
dieser Roststäbe vollständig ausge-" schlossen wird.
In Fig. ι bis 4 ist genannter Feuerrost auf eine Dampfkesselanlage angewendet dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht dieser Anlage, Fig. 2 einen Schnitt A-B, Fig.- 3 einen
Schnitt C-D und Fig. 4 den Querschnitt E-F.
' Dieser Rost ist hierbei in Form eines Cylinders
ausgeführt, dessen Mantelfläche die Roststäbe bilden. Derselbe besteht aus dem mit den
Roststäben m in Verbindung gebrachten Ring a und der Scheibe b mit Zapfen c. Der Ring· a
sowohl, als auch die ■ Scheibe b ist mit einer kreisrunden NuIh versehen, in welche die
Enden der Roststa'be m greifen und in ihrer den Feuerraum G einschliefsenden Lage ge-·
halten' werden.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, sind einige Roststäbe m an beiden Enden mit je einer
Schraube ί versehen, von denen die eine durch den Ring α und die andere durch die
Scheibe b greift. Auf die vorstehenden Enden jeder Schraube s ist eine Mutter gedreht, durch
welche diese Rosfstäbe m in fester Verbindung mit Scheibe b und Ring α gehalten und die
übrigen Roststäbe vor Herausfallen aus der Nuth der Scheibe b und des Ringes α geschützt
werden.
Der Ring d hat den Zweck, den Roststäben m als weitere Unterstützung zu dienen und so
ein Durchbiegen der im Feuer liegenden Roststäbe m zu verhüten. Je nach der Länge der
Roststäbe m kann der Ring d fortfallen oder durch mehrere ersetzt werden. Ferner ist der
Rost um seine Längsachse drehbar und ruht einerseits mittelst des Zapfens cauf der Schiene g
und andererseits mittelst des Ringes α auf
Rollen i in dem Kranz /1. Wie Fig. 3 und 4 zeigen, ist zu beiden Seiten des Rostes .in der
Längsseite je eine Schiene / mit der Stirn-.platte
k verbunden im Mauerwerk befestigt. Auf diesen Schienen / befindet sich, mit dem
Kranz h in fester Verbindung stehend, ein Rahmen η gelagert, und ist auf letzterem der
Rost nochmals mittelst des Zapfens c gestützt, so dafs für vorzunehmende Reparaturen an dem
Rost oder behufs Einlegens neuer Roststäbe m, nachdem der an der Stirnplatte k festgeschraubte
Kranz h gelöst ist, der ganze Rost, mittelst Rahmens η auf den Schienen / gleitend,
herausgezogen werden kann,
Im Verhältnifs zur Anlage ist der Rost so
grofs genommen, dafs nur ein Theil desselben hinreicht, die Rostfläche für die betreffende Anlage
zu bilden. Der übrige Theil des Rostes, welcher von einem die Rostfläche begrenzenden
Gewölbe q aus Chamottestein umgeben wird, dient zum zeitweiligen Wechseln des in
Benutzung befindlichen Rosttheiles.
Die von dem Feuerraum G aus zwischen die von dem Gewölbe q nicht umgebenen,
freiliegenden Roststäbe m hindurchgeführte Feuerluft nimmt, wie bei Fig. 4 mittelst Pfeile
angedeutet ist, ihren Weg durch die der
Kesselconstruction entsprechend angelegten Züge, an der Kesselwand vorüberstreichend, nach dem
Schornstein. Zwischen dem Gewölbe q und dem Rost darf für Drehung nur möglichst
wenig Raum vorhanden sein, damit durch diesen Zwischenraum nur wenig kalte Luft
zieht, welche von der durch die freiliegenden Roststäbe m schlagenden Flamme verzehrt
wird, und somit neben der Feuerluft nicht noch kalte Luft mit der Heizfläche in Berührung
kommt.
Der Rost kann, anstatt cylindrisch, auch kegelförmig, parallelepipedisch u. s. w. geformt
sein. ·
Das Wechseln der Roststäbe m soll entweder
durch forwahrendes oder zeitweiliges Drehen des Rostes geschehen.
Bei zeitweiligem Wechseln der Roststäbe ist.
es vorteilhaft, den Rost stets so weit zu drehen, dafs die in Benutzung befindlichen Roststäbe
sämmtlich behufs Abkühlung unter den von dem Gewölbe q gebildeten Mantel zu stehen
kommen. Infolge öfteren Wechselns der in Benutzung befindlichen Roststäbe m werden
dieselben vor allzugrofser Hitze und dadurch vor starker Abnutzung geschützt.
Das Drehen des Rostes soll auf bekannte Weise und mit Hülfe bekannter Mittet geschehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein drehbarer Rost für Feuerungen, dadurch gekennzeichnet, dafs dessen Roststäbe den Feuerraum ganz oder theilweise umschliefsen und nur ein Theil derselben die wirksame Rostfläche bildet, während der übrige Theil von einem Mantel umgeben ist, zu dem Zweck, durch Drehen des Rostes den in Benutzung befindlichen Theil zeitweilig wechseln und dadurch abkühlen· zu. können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62630C true DE62630C (de) |
Family
ID=336607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62630D Expired - Lifetime DE62630C (de) | Drehbarer Feuerrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62630C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157336B (de) * | 1958-09-02 | 1963-11-14 | Schmidt Sche Heissdampf | Drehrost zum Verfeuern fester Brennstoffe fuer Dampfkessel u. dgl. |
| DE1526103B1 (de) * | 1964-11-04 | 1970-08-27 | Soudure Autogene Francaise | Drehrohrofen zur kontinuierlichen Veraschung von Abfaellen |
| US4611544A (en) * | 1983-11-16 | 1986-09-16 | Thrap Olsen Olav | Burner for particulate fuel |
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- DE DENDAT62630D patent/DE62630C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157336B (de) * | 1958-09-02 | 1963-11-14 | Schmidt Sche Heissdampf | Drehrost zum Verfeuern fester Brennstoffe fuer Dampfkessel u. dgl. |
| DE1526103B1 (de) * | 1964-11-04 | 1970-08-27 | Soudure Autogene Francaise | Drehrohrofen zur kontinuierlichen Veraschung von Abfaellen |
| US4611544A (en) * | 1983-11-16 | 1986-09-16 | Thrap Olsen Olav | Burner for particulate fuel |
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