DE17590C - Wasserrost für Dampfkessel - Google Patents

Wasserrost für Dampfkessel

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DE17590C
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Germany
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DENDAT17590D
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English (en)
Original Assignee
H. LÖHNERT in BROMBERG. Vbm 27. August 1881 ab
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
HERMANN LÖHNERT in BROMBERG. Wasserrost für Dampfkessel.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1881 ab.
Die Wasserroste, wie solche für Lokomotiven oder stationäre Dampfkessel mit Innenfeuerung zuweilen verwendet worden sind, werden durch Röhren gebildet, welche entweder in die Feuerbüchsen direct oder in unmittelbar mit dem Kessel fest verbundene Kasten befestigt werden. Derartige Roste gestatten keine leichte Auswechselung der Röhren, und dieser Uebelstand soll durch die vorliegende Construction vermieden werden.
Die hohlen schmiedeisernen Roststäbe von passendem Querschnitt sind an ihren Enden mittelst konischer Ringe dampfdicht in zwei hohle Rostbalken eingesetzt, und letztere sind mit Zwischenwänden versehen, welche eine Circulation des Wassers in den Röhren herbeiführen sollen. Dieses als Rost dienende Rohrsystem ist mit dem Kessel verbunden, so dafs der Rost als Vorwärmer zu betrachten ist.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Rost mit runden Stäben (Röhren) zur Darstellung gebracht. Fig. 1 ist ein Längenschnitt nach A-B, Fig. 2 ein Horizonta'lschnitt nach C-D, Fig. 3 ein Querschnitt nach E-F.
Der vordere Rostbalken A unterscheidet sich von dem hinteren A1 nur dadurch, dafs an ihm noch die Rohrstutzen α α1 für den Ein- und Austritt des Wassers angeordnet sind. Diese Rostbalken sind aus passendem Material herzustellen, um rücksichtlich ihrer Dimensionen die in dem zugehörigen Dampfkessel herrschende Spannung auszuhalten; ebenso sind die den Rost bildenden Röhren b in ihren Wandstärken von dieser Spannung abhängig. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, werden die Roströhren mit ihren konischen Enden in die correspondirenden Ausbohrungen der Rostbalken einfach eingesetzt und das Ganze durch passend angeordnete (in vorliegendem Fall zwei) Ankerschrauben c cx zusammengehalten. Bei dieser Anordnung ist es möglich, den ganzen Rost in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit und ohne Schwierigkeiten behufs Reinigung herauszunehmen oder einzelne Röhren auszuwechseln. Der für den Eintritt des Wassers bestimmte Rohrstutzen α steht mit der tiefsten Stelle des Kessels in Verbindung, während das von dem Stutzen a' ausgehende Rohr dicht tinter dem Dampfraum in den Kessel einmündet. Aus dem Temperaturunterschied zwischen der tiefsten Stelle im Innern des Kessels und dem höchsten Wasserstand ergiebt sich, dafs durch den ganzen Rost eine sehr lebhafte Wassercirculation eintreten mufs, wodurch erstens die Rostfläche sehr abgekühlt wird, so dafs die Möglichkeit des Verbrennens oder das Festsetzen von Schlacken ausgeschlossen sein soll, und zweitens durch die Abgabe von Wärme an das durchströmende Wasser eine Vergröfserung der Heizfläche erreicht wird. Wie aus der Richtung der Pfeile ersichtlich, ist das Wasser durch die angeordneten Zwischenabtheilungen in den Rostbalken gezwungen, einen ganz bestimmten langen Weg durch den Rost zurückzulegen. Man kann auch die Einrichtung treffen, dafs die Verbindung des Rostes mit dem Innern des Kessels durch passend angebrachte Absperrvorrichtungen unterbrochen werden kann; ferner kann man das Speisewasser statt direct in den Kessel auch zunächst in den Stutzen α leiten, um dasselbe mit einer hohen Temperatur in den Kessel gelangen zu lassen.
Sollten es die Verhältnisse bedingen, so kann man den Roströhren auch eine andere Querschnittsform geben, ähnlich wie in Fig. 4 und 5 dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    i. In einem Wasserrost für Dampfkessel die Anwendung der Konusdichtung für die den Rost b bildenden Röhren, derart, dafs die Enden der Röhren entgegengesetzt konisch angeordnet sind und in mittelst Ankerschrauben zusammengehaltene, hohle Rostbalken gesteckt werden, wodurch ein leichtes Auseinandernehmen des Rostes ermöglicht wird.
    In Verbindung mit den als Rost dienenden Röhren b beliebigen Querschnitts die Anordnung der mit Zwischenwänden versehenen hohlen Rostbalken, welche mit dem Kessel derart durch Rohrleitung verbunden sind, dafs in beschriebener Weise eine Wassercirculation hervorgerufen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17590D Wasserrost für Dampfkessel Active DE17590C (de)

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