DE70205C - Wasserröhrenrost mit besonderem Wasserbehälter - Google Patents

Wasserröhrenrost mit besonderem Wasserbehälter

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DE70205C
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Germany
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water
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DENDAT70205D
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F. graf in Aachen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Wasserröhrenrost mit besonderem Wasserbehälter des Haupt-Patentes wird nach vorliegender Ausführung derart abgeändert, dafs die Hohlstäbe mit eingegossenen oder eingesetzten länglichen, schmalen Luftdüsen versehen werden, um dem Brennmaterial die Luft nach Entwickelung des Feuers gebläseartig zuzuführen, ohne indessen Stichflammen zu erzeugen, wie sie bei Düsen von kreisrunder Form sich bilden, wenn die Düsen behufs sparsamen Brennmaterialverbrauchs nur so grofs gewählt werden, dafs sie wenig Brennmaterial in den Aschenfall durchfallen lassen. Zur Erzielung rauchfreier Verbrennung wird ein solcher Düsenwasserrost auch als Treppen- oder Stufenrost ausgeführt.
Fig. ι bis 7 zeigen einen solchen Wasserrost mit besonderem Wasserbehälter in mehreren Ausführungsbeispielen.
Der für Dampfkessel und alle Arten von Rostfeuerungen verwendbare Wasserröhrenrost besteht, wenn er als Planrost ausgeführt wird,., aus hohlen, gufseisernen Roststäben A, Fig. ι, 2, 3 und 4, welche an beiden Enden mittelst Schrauben S, Fig. 2 und 3, mit den ebenfalls aus Gufseisen bestehenden Querkasten B B1 verbunden sind, und ist seitlich auf Trägern D gelagert, so dafs er sich frei ausdehnen kann.
Wie im Haupt-Patent, stehen die einen Enden der Roststäbe durch den Querkasten B1 und Rohr R1 mit dem unteren Theile des besonderen Wasserbehälters G in Verbindung, die anderen Enden durch Querkasten B und Rohr R mit dem oberen Theile des Behälters, um den Wasserumlauf zu erzeugen. Es strömt also durch Rohr R1 kälteres Wasser dem Rost zu und durch Rohr R erwärmtes Wasser in den Behälter G. In die hohlen Roststäbe A sind hier kegelförmige Luftdüsen d eingegossen oder eingesetzt, welche dem Brennmaterial die erforderliche Luft zuführen und in Fig. 1 und 2 im Längsschnitt, in Fig. 3 im Querschnitt und in Fig. 4 im Grundrifs dargestellt sind. Durch je zwei neben einander liegende Stäbe ist ein düsenartiger Spalt c gebildet, welcher ebenfalls zur Luftzufuhr dient (Fig. 3 und 4).
Eine über den Querkasten B und den vorderen Theil der Roststäbe A, Fig. 1 und 2, reichende Feuerplatte P dient dazu, eine Ueberhitzung der aus dem umlaufenden Wasser sich ausscheidenden Luft zu verhüten und dieselbe gefahrlos in das Rohr R entweichen zu lassen. Anderenfalls würde ein Ansammeln und Ueberhitzen gröfserer Luftmengen und -eine Deformation des Querkastens und der Stäbe zu befürchten sein.
Das aus dem Roste ausströmende warme Wasser gelangt, ehe es durch Rohr R in den Wasserbehälter G abfliefst, in ein Gefäfs E, um die vorhin erwähnte Luft entweichen zu lassen und dieselbe nicht weiter mitzuführen, wodurch der Wasserumlauf gleichmäfsiger und ruhiger von statten geht.
In dem besonderen Behälter G, in welchem bisher die Brauchbarmachung des Speisewassers nur durch Kochen erreicht wurde, sind jetzt Scheidewände (Fig. i) angeordnet, welche das Wasser zwingen, eine schlangenförmige Bewegung durch den Behälter zu machen, wodurch die Kesselstein bildenden Stoffe an diesen Scheidewänden abgesetzt werden. Durch Einschalten eines selbstthätig wirkenden Sodagefä'fses H wird eine vollständige Reinigung des Wassers von schädlichen Steinbildnern ei reicht, so dafs vollkommen reines Wasser zur Kesselspeisung benutzt werden kann.
Das gereinigte Wasser wird zwecks Kesselspeisung dem Behälter durch das Rohr A:1 entnommen, während die Erneuerung ' des verbrauchten Wassers durch das Rohr k erfolgt.
Fig. 5 zeigt im Querschnitt den Düsenwasserrost als Treppen- oder Stufenrost ausgeführt.
Die einzelnen treppenförmig über einander liegenden gufseisernen Hohlstäbe A sind durch Schrauben mit den als Seitenwangen dienenden schräg stehenden Querkasten B und B J verbunden, so dafs das Wasser frei durch Hohlstäbe und Querkasten umlaufen kann. In die einzelnen Stäbe sind, wie beim Planroste (Fig. ι bis 4), längliche schmale Düsen d eingegossen oder eingesetzt, welche dem Brennmaterial Luft zuführen.
Um das Herunterfallen von unverbrannten Kohlentheilen in den Aschenfall zu verhindern, sind die einzelnen Hohlstäbe etwas unter einander geschoben und haben eine etwas nach innen geneigte Lage; um etwa sich bildende Schlackentheile zu entfernen, ist zwischen je zwei unter einander liegenden Stäben ein Zwischenraum gelassen, welcher dem Brennmaterial ebenfalls Luft zuführt.
In dem unteren Theil eines Querkastens strömt das kalte Wasser dem Roste durch Rohr -R1 zu, während das erwärmte Wasser vom oberen Theile nach dem besonderen Behälter durch Rohr R zurückgeführt wird.
Durch Anwendung des Düsenwasserrostes als Treppenrost wird bei vollständiger Ausnutzung des Brennmaterials die Verschlackung und Verbrennung der Roststäbe verhütet, sowie eine vollständig rauchfreie Verbrennung erzielt. Ein weiterer Vortheil ist durch Anwendung des bei der Planrostausführung beschriebenen besonderen Behälters als Speisewasserreiniger und Vorwärmer erzielt.
Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform der Hohlstäbe, bei welcher dieselben seitliche Aussparungen besitzen, die in passenden Abständen von einander entfernt liegen, derart, dafs je zwei einfache Hohlstäbe zusammengelegt und die Luftdüsen d von länglicher Form gebildet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 51315 geschützten Wasserröhrenrostes mit besonderem Wasserbehälter (G), bei welcher die Hohlstäbe (A) oder Hohlkasten mit eingegossenen oder eingesetzten, länglichen schmalen Düsen (d) versehen sind, zum Zwecke besserer Ausnutzung des Brennmaterials.
2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Rost die Anordnung einer den vorderen Querkasten (B) und einen Theil des vorderen Rostes bedeckenden Platte (P), "Fig. 1 und 2, zum Schütze gegen etwaige Deformation des Rostes durch Ansammeln und Ueberhitzen von Luft in den von: der Platte (P) bedeckten Theilen, sowie die Einschaltung eines Gefäfses (E) in die vom Roste zum besonderen Behälter (G) führende Rohrleitung (R) zum Zwecke, die Luft aus dieser Leitung zu entfernen und einen gleicbmäfsigen Wasserumlauf zu erzielen.
3. Die Ausführung des Düsenwasserrostes mit den zu 1. bezeichneten länglich schmalen Düsen (d) als Treppen- oder Stufenrost, Fig. 5, behufs Erzielung rauchfreier Verbrennung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70205D Wasserröhrenrost mit besonderem Wasserbehälter Expired - Lifetime DE70205C (de)

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