DE13280C - Verstellbarer Treppenrost mit mechanischer Beschickung - Google Patents

Verstellbarer Treppenrost mit mechanischer Beschickung

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DE13280C
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Germany
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DENDAT13280D
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Original Assignee
J. KASALOVSKY in Wien
Publication of DE13280C publication Critical patent/DE13280C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/003Stepped grates with rotatable or slidable gratebars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

1880.
Klasse 24.
J. KASALOVSKY in WIEN. Verstellbarer Treppenrost mit mechanischer Beschickung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1880 ab.
Während der Rost an und für sich treppenförmig angeordnet ist, so lassen sich doch die einzelnen Glieder desselben derart an einander fügen, dafs eine ununterbrochene Rostfläche gebildet wird, die dann wie eine Planrostfläche functioniren kann.
Der Rost ermöglicht eine continuirliche, successiv fortschreitende Bewegung des Brennmaterials und gestattet die Abschlackung eines jeden einzelnen Treppengliedes, sowie der ganzen Rostfläche. Die einzelnen Treppenglieder gewähren, wenn sie planrostartig durchbrochen hergestellt sind, auch in dem Falle einen reichlichen Luftzutritt, wenn sie geschlossen sind, bezw. wenn das Ende c jeder oberen Treppe die Fläche der unteren Treppe berührt. Sie können aber auch voll, also nicht rostartig durchbrochen oder nur theilweise durchbrochen hergestellt werden, in welchem Falle sie die Luft nur mangelhaft zutreten lassen. .Im ersteren Falle wird eine vollkommene Verbrennung am Roste eingeleitet; im letzteren Falle wird diese Rbstanlage zur Generatorgaserzeugung dienen können.
Der Rost besteht aus den einzelnen Treppengliedern g g etc., Fig. ι und 2, die unter einander in einem bestimmten Winkel gegen den Horizont auf den Trägern T in d d etc. aufruhen.
Ein jedes Treppenglied g kann für sich in seiner Lagerung d, oder aber, wenn die einzelnen Glieder g in ti etc. mit einer Stange ί in Verbindung stehen, wie es die Zeichnung darstellt, alle gemeinschaftlich um ihre bezw. Drehungspunkte dd etc. bewegt werden.
Die Stange ί kann auf verschiedene Art in Bewegung gesetzt oder festgestellt werden.
So kann z.B.. die Schraube ν, welche oben in ί ihr Muttergewinde findet und am anderen Ende einen. Handgriff hat, dazu dienen, um den Treppengliedern g eine osciUirende Bewegung zu geben, oder auch dazu, um eine beabsichtigte relative Stellung der Treppenglieder zu einander zu erzielen.
Für den ersten Fall hat man an der Handhabe hin und her zu bewegen, für den zweiten die Schraube ν so lange nach rechts oder links zu drehen, bis die Treppenglieder in die gewünschte Stellung gelangen, d. h. sich gegenseitig berühren im geschlossenen, oder sich entfernt stehen im offenen Zustande.
Diese Bewegung kann auch, wie beispielsweise angegeben wird, durch die Handhebelanordnung h mit der Verbindungsstange y, Fig. 1, erzielt werden.
Der Hebel h könnte von der Drehnngsaxe ο auch nach abwärts gelegt sein und eventuell mittelst einer, unter der Sohle angebrachten Transmission in Bewegung gesetzt werden.
Die Treppenglieder g, wie sie in der Zeichnung dargestellt sind, bilden nach der Curve abc eine Rostfläche, die von dem Mittelstück b d symmetrisch nach rechts und links ausläuft. Es kann aber abc auch ebenso gut eine Ebene sein oder auch anders geformt erscheinen; ebenso kann der Theil α b unsymmetrisch zu b c sein oder aber gleich Null werden. Diese symmetrische Anordnung der Treppenglieder ist gewählt worden, um bei theilweiser Abnutzung der einen Partie die Glieder wenden zu können.
Die Rostfläche abc ist, wie die Fig. 2 zeigt, durchbrochen. Die einzelnen Theile oder Stäbe der Rostfläche abc erscheinen nach der1 Zeichnung an dem Theile b d angegossen, können aber auch an denselben angeschraubt oder irgendwie befestigt werden.
Die Fläche abc kann aber auch voll sein,' so wie dies bereits eingangs erwähnt wurde.
Die successiv fortschreitende Bewegung des Brennmaterials wird erreicht, wenn die Treppenglieder g in eine oscillirende Bewegung versetzt werden, wobei die Rostflächen abc ihre Neigung verändern. Hierbei wird der Rost gleichzeitig von der rückständigen Asche befreit. Mit Transmissionsbetrieb, wie eingangs erwähnt, kann die Bewegung continuirlich oder automatisch wirkend gemacht werden.
Auch die Beschickung mit frischem Brennmaterial kann auf eine höchst einfache Weise besorgt werden, wenn, wie in der Zeichnung, Fig. ι, ersichtlich ist, die Vorderwand w des Aufgebetrichters A um eine Axe x beweglich gemacht wird; diese Wandung w ist dann ebenfalls in eine oscillirende Bewegung zu versetzen,
während der Absperrschieber p an der Rückwand des Trichters A entsprechend gehoben wird.
Die Einleitung dieser Bewegung kann auf mannigfache Weise bewerkstelligt werden, und zwar abhängig oder unabhängig von der Rostbewegung sein; es erscheint aber sehr einfach, diese Oscillation auch mit der Rostbewegung gemeinschaftlich zu besorgen.
Zu diesem Behufe ist das oberste Treppenglied, welches mit g1 bezeichnet ist, so angeordnet, dafs es seine oscillirende Bewegung der Trichterwandung w mittheilen kann, wie es die Zeichnung in Fig. ι hinreichend deutlich zeigt.
Der untere Theil des Rostes erscheint auf der Zeichnung nur durch eine rostartig verzahnte Beilage r begrenzt, an die sich unterhalb der Aschen- und Schlackenraum anschliefst; indessen kann anstatt der Beilage r in demselben Niveau irgend ein Planrost eingelegt werden.
Die Breite einer Feuerung kann aus mehreren solchen Systemen bestehen, und zeigt die Fig. 2 zwei Treppen neben einander.
Der Schieber / ist so angeordnet, dafs er den Zutritt des Brennstoffes auch gänzlich unterbrechen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung der aus den eigenthümlich geformten und in Auflagern d drehbaren Roststäben g gebildeten, treppenförmigen Schüttroste, welche in gewisser Entfernung von einander auf dem, unter einem Winkel gegen den Horizont geneigten Rostträger T so gelagert werden, dafs sie in der durch die Zeichnung dargestellten Position zwischen den einzelnen Treppengliedern Lücken bilden, durch welche das Abschlacken der einzelnen Treppen ermöglicht wird, und die ferner gegen einander so gedreht werden können, dafs die auf einander folgenden Treppen gegenseitig in Berührung gelangen (ohne dafs ein Zwischeneinandergreifen derselben erfolgen würde), wodurch die Abschlackungslücken auf Null reducirt werden, und die Treppen, sich gegenseitig anschliefsend, eine continuirlicheRostflächebilden. Die Treppenglieder können rostartig durchbrochen oder aber auch voll sein, und das Oeffnen und Schliefsen der Lücken geschieht so, wie dies zum Beispiel bei Fensterjalousien der Fall ist; auch können die Treppen in einer beliebigen Position fixirt zwischen der einen und der anderen Stellung zur Verwendung kommen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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