DE10773C - Feuerungsrost mit veränderlicher, freier Rostfläche - Google Patents

Feuerungsrost mit veränderlicher, freier Rostfläche

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DE10773C
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Germany
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DENDAT10773D
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Original Assignee
J. SCHAFFER in Karlsbad (Böhmen)
Publication of DE10773C publication Critical patent/DE10773C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/08Revolving-grates; Rocking or shaking grates the bars being rocked about their longitudinal axes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

1880.
Klasse 24.
JOSEF SCHAFFER in KARLSBAD (Böhmen). Feuerungsrost mit veränderlicher freier Rostfläche.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1880 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Rost, dessen lichter Querschnitt durch bewegliche Roststäbe mittelst einer unter denselben gelagerten beweglichen Zugstange, die sich senkrecht zu der Richtung der Roststäbe führt, regulirt, und dessen Rostfläche auch von aller Asche bei geschlossener Heizthür, ohne alle Belästigung, durch einfache Verschiebung der Zugstange total gereinigt werden kann.
Wie die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, besteht dieser Rost aus einem viereckigen Rahmen a, dessen zwei gegenüber liegende Seiten zur Aufnahme der Roststäbe lagerartig durchbrochen sind.
In diese Lager werden die einzeln geformten gufseisernen Roststäbe mit ihren Enden, welche runde Zapfen b bilden, gelegt.
Die Roststäbe haben die Form eines halben kreisförmigen Cylinders, dessen äufsere Mantelfläche auf der einen Seite etwas über den Halbkreis hervorragt. Die dadurch gebildete scharfe Kante verläuft gegen die ebene Stabfläche der Roststäbe in schiefer Richtung, was zum Zwecke hat, dafs bei Bewegung der Roststäbe sich allenfalls dazwischen geklemmt habende Kohlenstückchen leicht herausgehoben werden.
Etwa in der Mitte eines jeden Roststabes befindet sich je ein über die Mantelfläche des halben Cylinders hervorragender, eingegossener Eisenstift c, welcher unter 45 ° Neigung gegen die ebene Rostfläche gestellt ist. Diese Stifte passen in die dreieckig ausgesparten Stellen der gufseisernen Zugstange d, welche letztere unterhalb des Rostes in zwei Lagern bis aufserhalb der Feuerungsanlage führt. Bezeichnete Lager sind an den unteren Flächen des Rahmens an den zwei nicht durchbrochenen Seiten desselben in der Mitte angebracht.
An der unteren Fläche der Zugstange sind an Stelle der vorerwähnten Lager horizontal verlaufende Einkerbungen di vorgesehen, welche je auf einem runden Stift, dessen Durchmesser gleich ist der doppelten Tiefe des Einspringens, ruhen.
Die einspringenden Stellen d1 in der Zugstange sind so lang, dafs die Zugstange bei der Verschiebung eine Drehung der Roststäbe um den Winkel von 90 ° veranlafst.
Um die Zugstange leicht und von aufserhalb der Feuerungsanlage bezw. des Ofens hin- und herbewegen zu können, ist dieselbe an dem Ende, welches aus dem Feuerraume so weit hervorragt, dafs die Zugstange um die Länge des gedachten Einschnittes verschoben werden kann, mit einem hölzernen Griff versehen.
An die Stelle dieses Handgriffs tritt nach Befinden eine geeignete Hebelvorrichtung, oder ein Zahngetriebe, welches man in die alsdann auf gewisse Länge unten als Zahnrad auszubildende Zugstange eingreifen läfst.
Auf diese und andere nahe liegende, von dem Zwecke und der Gröfse der Feuerungsanlage abhängige Arten der Bewegung der Zugstange geht indefs die Zeichnung, welche beispielsweise den Rost für einen Zimmerofen darstellt, nicht besonders ein.
Damit der Zugstange hinsichts ihrer leichten Bewegung keine Hindernisse entgegen stehen, ist unterhalb der Zapfen der Roststäbe, entlang den durchbrochenen Seiten des Rahmens a, je ein runder eiserner Stab c in je zwei Lagern befestigt, welch letztere an den Ecken des Rahmens angegossen sind.
Bei einer Verschiebung der Zugstange um die Länge des Einschnittes d1 beschreibt der Eisenstift c an den Roststäben innerhalb der konisch durchbrochenen Stellen der Zugstange und mit demselben der Roststab einen Kreisbogen von 90 °, so dafs jede zwischen zwei Roststäben liegende lichte Oeffnung. um die halbe Breite des Roststabes gröfser wird und hierdurch die ebenen Flächen der Roststäbe so gestellt werden, dafs das Brennmaterial nunmehr auf den Kanten der Roststäbe ruht, wobei der freie Rostquerschnitt wesentlich vergröfsert worden ist.
Diese Roststäbe können in beliebiger Gröfse hergestellt (nach Befinden zu mehreren neben einander gelegt), leicht montirt und für alle Feuerungsanlagen sowohl als Planrost als auch als liegender Rost zweckentsprechende Anwendung finden; im letzteren Falle ist nur nöthig, dem Roste die gewünschte Neigung zu geben und die Zugstange in diejenige Lage zu bringen, dafs die ebenen Flächen der Roststäbe horizontal zu liegen kommen.
Die Einmauerung des Rostes hat selbstredend in der Weise zu erfolgen, dafs die Zugstange in ihrer Bewegung nicht gehemmt werde und dafs die zwei durchbrochenen Seiten des Rahmens nicht untermauert werden, damit die allenfalls in die Lager der Roststabzapfen gelangende Asche ungehindert in den Aschenkasten fallen kann.
Aus dem Vorhergehenden folgt, dafs das Wesen meiner Erfindung darin besteht, dafs die Roststäbe eines zur Feuerung dienenden Rostes, welche durch eine unter denselben befindliche bewegliche Zugstange um 90 ° gedreht werden können, den lichten Querschnitt des Rostes reguliren und hierbei die Rostfläche von allem Aschenrückstande bei geschlossener Heizthür durch eine einfache bequeme Bewegung der Zugstange total reinigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellten, um ihre Axe drehbaren Roststäbe in Verbindung mit einer gemeinsamen Zugstange, vermöge deren Verschiebung die freie Rostfläche je nach Bedarf und bis zu etwa 50 pCt. der Roststabflächen verändert werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10773D Feuerungsrost mit veränderlicher, freier Rostfläche Active DE10773C (de)

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