DE560243C - Vorschubschraegrost - Google Patents

Vorschubschraegrost

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DE560243C
DE560243C DE1930560243D DE560243DD DE560243C DE 560243 C DE560243 C DE 560243C DE 1930560243 D DE1930560243 D DE 1930560243D DE 560243D D DE560243D D DE 560243DD DE 560243 C DE560243 C DE 560243C
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grate
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grate members
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Expired
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DE1930560243D
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English (en)
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/003Stepped grates with rotatable or slidable gratebars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Vorschubschrägrost Die Erfindung betrifft einen Vorschubschrägrost, bei dem die hin- und zurückschwingenden Rostglieder mit ihren freien Enden auf den in der Rostrichtung folgenden Rostgliedern aufliegen und mit ihren anderen, angetriebenen Enden auf Kreisbögen geführt werden. Bei diesen bekannten Rosten sind die Träger für die Rostglieder oder Rostplatten auf Querstangen gelagert, die mit ihren beiden Enden an Kettenrädern sitzen, so daß sie mit der ständigen Drehung dieser Räder volle Kreise beschreiben. Die Kettenräder für die einzelnen Rostgliederquerreihen sind dabei sämtlich in der Rostrichtung abwechselnd mit entsprechenden Kettenrädern auf zwei Antriebswellen verbunden, welch letztere untereinander durch Zahnräder in gegenläufiger Verbindung stehen. Diese verwickelte und teure Ausbildungsart gestattet eine Veränderung in der Bewegung der einzelnen Rostplattenquerreihen nur dadurch, daß die Antriebsketten abgenommen und nach Verdrehung der durch sie anzutreibenden Kettenräder wieder aufgelegt wurden. Solche Änderungen sind sehr umständlich, und sie können im übrigen nur eine gegenseitige seitliche Verschiebung der benachbarten Rostplatten erreichen, während deren Bewegung im Raum, nämlich die Bewegung in Richtung der Rostfläche und die andere Bewegung senkrecht zu der Rostfläche, unverändert bleibt.
  • Nach der Erfindung ist zunächst insofern eine erhebliche Vereinfachung der Einrichtung erreicht, als die Rostglieder nicht mehr von auf einer geschlossenen Kreisbahn umlaufenden Querträgern getragen werden, sondern von Querträgern, die in bekannter Weise an den oberen Enden von um feste Drehpunkte schwingbaren Doppelhebeln sitzen, deren andere Enden an den beiden Rostgliedergruppen entsprechenden Schubstangen angreifen, wobei zur Veränderung in den Bewegungen der Rostglieder lediglich die Wirkungslänge dieser Schubstangen veränderlich gemacht ist; auch das letztere kann nach der Erfindung mit sehr einfachen Mitteln bewirkt werden, indem für den Antrieb der Schubstangen hin- und herschwingende Hebelarme Anwendung finden, deren Kuppelzapfen in verschiedene über die Schubstangenenden verteilte Löcher einzustecken ist. Durch die genannte Veränderung der Wirkungslänge der Schubstangen wird erreicht, daß die Endpunkte der die Rostglieder tragenden oberen Hebelarme auf verschiedenen Abschnitten des Bewegungskreises sich bewegen, wodurch ohne weiteres eine entsprechende Änderung der waagerechten und der senkrechten Komponente dieser Bewegung auf dem Kreisbogen erzielt wird, so daß beispielsweise einer verhältnismäßig kleinen Bewegung der Roststufen in Richtung der Rostebene eine verhältnismäßig große Bewegung senkrecht zur Rostebene und umgekehrt einer verhältnismäßig großen Bewegung in Richtung der Rostebene eine kleinere Bewegung senkrecht zu der letzteren entspricht. Ein Ausführungsbeispiel ist an Hand der Zeichnung erläutert.---Auf dieser zeigen Abb. i einen Teil des Rostes im senkrechten Längsschnitt, Abb.2 und 3 verschiedenartige Einstellungen von Antriebsteilen.
  • Der Rost besteht aus den Gliedern a und b, die durch Doppel- oder Winkelhebel e und f abwechselnd mit den beiden Schubstangen k und i verbunden sind. Die Winkelhebel schwingen um feststehende Achsen m. Die Plattenreihen a erhalten ihre Bewegung von der Schubstange k, während die Plattenreihen e von der Schubstange i aus bewegt werden. Die Schubstangen k und i werden von Schwinghebeln tt aus angetrieben, und diese können mit den Stangen durch verschiedene über die Länge der Stangen k und i verteilte Löcher mittels Steckzapfen verbunden werden. In der Zeichnung sind drei Löcher o, p und q für die wahlweise Kupplung zwischen den Stangen k und i und den Schwinghebeln n angegeben, ihre Anzahl ist natürlich eine beliebige. Es ist natürlich nicht notwendig, beide Schwinghebel n übereinstimmend statt mit o mit q oder mit p zu kuppeln, man kann beispielsweise auch den einen Hebel zv mit der Stange i bei p und den anderen Schwinghebel ia mit der Stange k bei q verbinden. Weiterhin läßt sich die Einrichtung in der Praxis auch noch so ausführen, daß die Schwingungen der Hebel n veränderlich werden, etwa so, daß durch gegenseitige Verdrehung der beiden Hebel n die Gegenläufigkeit der Stangen k und i verändert, gegebenenfalls auch ganz aufgehoben wird.
  • Verändert man lediglich den Antrieb der Stange i durch Umstecken des Verbindungszapfens. des Schwinghebels 7a von o nach p, so ergeben sich diejenigen verschiedenartigen Bewegungsverhältnisse für die von der Stange i angetriebenen Rostglieder b, wie sie in den Abb. 2 und 3 herausgezeichnet sind.
  • Besteht die Kupplung bei o, dann ergibt sich für den die Platte b tragenden oberen Arm f' des Doppelhebels f die Schwingbewegung nach Abb. 2, d. h. es wird eine verhältnismäßig kleine Bewegungsgröße Y in der Rostrichtung und eine verhältnismäßig große Bewegung s senkrecht zur Rostfläche erzielt. Erfolgt die Kupplung der Teile dagegen am Punkt p nach Abb. i, so wird hierdurch, wenn man von der gezeichneten Stellung des Schwinghebels n nach Abb. i ausgeht, der Doppelhebelarm f' gegenüber der Abb. 2 steiler gestellt, und bei der Schwingung, d. h. bei der Rastarbeit, erhält man dann gegenüber Abb, 2 eine vergrößerte Bewegung r' der Rostglieder a in der Rostebene, dagegen eine entsprechend verkleinerte Bewegung s' senkrecht zur Rostebene. Der Unterschied wird natürlich noch größer, wenn die Kupplung der Teile i und n bei q vorgenommen wird. Dann wird die Bewegung der Rostglieder in der Rostebene noch kleiner als bei r in Abb. z gezeichnet, während die Größe s entsprechend noch weiter zunimmt.
  • Eine Veränderlichkeit in der Bewegung der einzelnen Rostgliedergruppen ist also übereinstimmend oder entgegengesetzt durch einfache Umkupplung der Schubstangen i und k nach den Punkten o, p, q möglich, und zwar mit außerordentlich einfachen und leicht zu handhabenden Mitteln. Durch die vielfache Veränderlichkeit in den Einstellungen und Bewegungen der Rostglieder wird aber auch eine große Anpassungsfähigkeit des Rostes an die verschiedenartigen Brennstoffe und Brennstoffgrößen erreicht. Bei der Verbrennung von Feinkohle ergibt sich die Schwierigkeit, diese über die ganze Schichtdicke hin zur Entzündung zu bringen. Für diesen Fall wird eine Einstellung entsprechend der Abb.. 2 vorgenommen, bei welcher infolge der kleinen Bewegungsgröße r in der Rostebene das Brenngut verhältnismäßig langsam vorgeschoben wird, während es in senkrechter Richtung eine sehr' starke Bewegung erhält, durch welche das Brenngut entsprechend kräftig auf dem Rost aufgelockert und durchgearbeitet wird. Infolgedessen kommt die Oberschicht des Brennstoffes, die besonders durch die Strahlwirkung innerhalb des Feuerungsraumes entzündet wird, mit den nicht unmittelbar entflammten tieferen Teilen der Brennstoffschicht durch die ständige Durchmischung in Berührung, und es werden immer wieder noch nicht entflammte Kohleteilchen aus der Tiefe der Schicht nach oben hin bewegt und so der Bestrahlung unmittelbar ausgesetzt. Handelt es sich dagegen um gut zündende und schnell verbrennende, etwa grobstöckige Kohle, so ist eine Einstellung der Teile gemäß Abb. 3 zu wählen, bei welcher die Bewegung der Rostglieder in der Wanderrichtung des Brennstoffes überwiegt und unter Vermeidung tiefer Wellentäler zwischen den benachbarten Rostgliederreihen die Förderung des Brennstoffes über den Rost hin erhöht wird.
  • Stellt man die Teile so ein, daß die beiden Schubstangen i und k vollkommen gegenläufige Bewegungen ausführen, so erhält man die stärkste Durcharbeitung des Brennstoffbettes. Stellt man den Antrieb dagegen so ein, daß durch Verstellung der beiden Schwinghebel n die Gegenläufigkeit der Stangen i und k mehr oder weniger aufgehoben wird, dann erhält man hierdurch eine verlangsamte Vorwärtsbewegung und bei einer Einstellung der Doppelhebel gemäß Abb. 2 eine kräftige, wellenförmige, senkrechte Bewegeng des Brennstoffes, was besonders bei schwer entzündbarem Brennstoff wichtig ist. Man kann also nicht unter Benutzung der Gegenläufigkeit der Stangen k und i entweder tiefe oder flache Wellentäler und kleinere oder größere Bewegungen der Rostglieder a und b in der Rostebene erzielen, sondern man kann dieselben Bewegungsverhältnisse der benachbarten kostgliederreihen a und b anwenden bei aufgehobener Gegenläufigkeit, so daß sich sämtliche Rostglieder ca und b übereinstimmend bewegen. Naturgemäß sind auch zahllose Zwischeneinstellungen möglich, und zwar immer nur durch die einfache verschiedene Kupplung bei o, p, q oder durch die Änderung des Einstellwinkels der Antriebshebel n oder durch beides.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubschrägrost, bei dem die hin-und zurückschwingenden Rostglieder mit ihren freien Enden auf den in der Rostrichteng folgenden Rostgliedern aufliegen und mit ihren anderen Enden auf Kreisbögen geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rostglieder (a, b) mit ihren angetriebenen Enden durch um festliegende Achsen (m) drehbare Doppelhebel (e, e', f, f') abwechselnd an je eine Schubstange (i, k) angelenkt sind, -welche an ihren Enden durch Hebel (n) angetrieben werden, wobei infolge Veränderung der wirksamen Schubstangenlänge durch Verlegung des Angriffspunktes (o, p, q) der Antriebshebel (n) an den Schubstangen (i, k) die Lage der Kreisbögen, welche die angetriebenen Enden der Rostglieder beschreiben, und damit das Verhältnis der waagerechten zur senkrechten Komponente der Bewegung geändert wird.
  2. 2. Vorschubschrägrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebshebel (n) beliebig zueinander verstellbar sind.
DE1930560243D 1930-12-05 1930-12-05 Vorschubschraegrost Expired DE560243C (de)

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