DE644937C - Kippdaempfer - Google Patents
KippdaempferInfo
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- DE644937C DE644937C DER93592D DER0093592D DE644937C DE 644937 C DE644937 C DE 644937C DE R93592 D DER93592 D DE R93592D DE R0093592 D DER0093592 D DE R0093592D DE 644937 C DE644937 C DE 644937C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N17/00—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
- A23N17/004—Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for treating by application of heat, e.g. by means of potato cookers
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Description
- Kippdämpfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Kippdämpfer mit einem aus einem unteren feststehenden Teil und einem oberen ringartigen beweglichen Teil bestehenden Gehäusekörper aus Beton, Eisenbeton, Ashestschiefer o. dgl.
- Bei den bekannten Kippdämpfern dieser Art ist der obere bewegliche Gehäuseteil in einem Stück ausgeführt und so eingerichtet, d;aß er über den unteren Gehäuseteil abgesenkt werden kann. Zu diesem Zweck ist er in Drahtseilen aufgehängt, die über entsprechende Führungssegmente mit dem Bedienungshandgriff der Kippeinrichtung in Verbindung stehen. Abgesehen von der verhältnismäßig großen Anzahl zum Teil empfindlicher Bauelemente, deren Verwendung im landwirtschaftlichen Betrieb gerade vermieden wird, besitzt diese Einrichtung den Nachteil, daß infolge des Fehlens einer festen Verbindung zwischen Abzugsstutzen und Abzugsrohr Austritt von Rauchgasen in der Heizzeit möglich ist und daß bei abgesenktem oberen Gehäuseteil die Feuerung von dem Abzugsrohr vollständig getrennt ist. Außerdem muß hier der untere Gehäuseteil bedeutend kleiner als der obere ausgeführt sein, was die Standfestigkeit des Dämpfers be.einflußt. Ferner ist für den Kessel und die Kippeinrichtung eine besondere Tragkonstruktion vorgesehen, die innerhalb des oberen Gehäuseteils liegt und auf dem unteren Gehäuseteil befestigt ist.
- Es sind ferner solche Kippdämpfer aus Eisen bekannt, bei denen ein Ausschnitt des Gehäusemantels am unteren Ende des Kessels befestigt ist. Da bei der Kippbewegung jedoch dieser Gehäuseteil mit angehoben werden muß, wirkt er auf die Bedienung nur belastend.
- Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß der obere ringartige Gehäuseteil i des Kippdämpfers in einen mit dem Abzugsstutzen verbundenen, während des Kippens orts# festen und m einen zweiten auf der Entleerungsseite am Kessel befestigten Abschnitt zerlegt ist und daß die gesamte Kippeinrichtung am Gehäusemantel befestigt ist. Der kippbare Teil des Gehäuses wirkt hierbei als Gegengewicht für den Kesselinhalt und erleichtert dadurch die Bedienung. Da der Apparat von der Entleerungsseite her bedient wird, ist aber auch der Bedienende gegen die Wärmestrahlung des Kessels geschützt.
- Zweckmäßig ist die Kippeinrichtung nur am oberen Gehäuseteil befestigt, das auf dem unteren Gehäuseteil drehbar aufsitzt.
- Eine weitere Ausführungsform des Kippdämpfers der Erfindung besteht in der Verbindung des Handgriffs der Kippeinrichtung mit einem Zahn- oder Stiftensegment, welches auf einem Gegensegment derart abrollt, daß während der Kippbewegung der Kessel und der am Kessel befestigte Gehäuseteil in vertikaler Richtung gehoben und in horizontaler Richtung nach der Entleerungsseite verlagert werden. Hierdurch ist es möglich, die Bauhöhe des Kippdämpfers sehr niedrig
zu halten, etwa in der Höhe eines normalen Waschkessels, so daß er ohne Schwierig- keit als solcher benutzt w--rdcn kann. Die', Änderung der Lage des Kessels beim Kippetl in der beschriebenen Weise ergibt den teil, daß man trotz geringer Bauhöhe Betonmantel nicht durch Aussparungen den gekippten Kessel zu schwächen braucht. Durch die Wahl von "Lahn- bzw. Stiftenseg- inenten geht die Verlagerung des Drehpunktes für den Kessel nicht ruckweise oder stoß- weise vor sich; man hat es durch die Wahl der Form für die Segmente sogar in der Hand, die zum Kippen des Kessels aufzu- wendende Kraft nach bestimmten Gesetzen verlaufen zu lassen. Man kann sich z. B. für eine während des Kippvorganges gleich- bleibende oder sich geringfügig steigernde Beanspruchung des Bedienenden entscheiden. Vorteilhaft setzt die Kippbewegung erst ein, nachdem eine selbsttätige Verriegelungs- einrichtung die zu kippenden Teile mit dem Handgriff verbunden hat. Hierdurch erhält man z. B. bei Anwendung schräg verlaufen- der Trennflächen zwischen den beiden Teilen des oberen Gehäux:mantels ein völlig dichtes Abschließen des gesamten Gehäuses. In den Zeichnungen ist der Kippdämpfer gemäß der Erfindung beispielsweise darge- stellt. Abb. i zeigt eine Ansicht des Dämpfers in der Heizstellung, Abb. z in der Entleerungsstellung, Abb.3 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Abb. i. Der zweckmäßig als Beton- oder Asbest- schiefermantel ausgebildete Gehäusekörper i des Kippkörpers i ist in einen unteren Ge- häuseteil 2 und in einen oberen Gehäuseteil 3 gegliedert. Der obere Gehäuseteil 3 ist nun wiederum in zwei Abschnitte .1 und 5 unter- teilt, von denen der Abschnitt .1 feststeht, der Abschnitt 5 dagegen kippbar gelagert ist. Die kippbare Lagerung des Abschnittes 5 wird dadurch erzielt, daß dieser Abschnitt, der gleichzeitig den nicht dargestellten Behälter für das zu dämpfende Gut trägt, in einem rahmenartigen Gestell 6 untergebracht ist. Das rahmenartige Gestell 6 hängt mit einem Bedienungsbügel ? zusammen, dessen freie Enden als Stift- oder Zahnsegmente 8 aus- gebildet sind. Diese Segmente 8 wirken je- weils mit einer feststehenden Zahnkurve 9 zu- sammen, wobei der Zusammenhalt durch eine gelenkig gelagerte Langlochführungsplatte io gewährleistet ist. Durch diese Langloch- führungsplatte wird auch gleichzeitig erreicht, daß der kippbare Abschnitt 5 über eine be- stimmte Kippstellung nicht hinaus gelangen kann und in dieser gesichert ist. An dem rahmenartigen Gestell befindet sich dann noch eine dreidrehbar angeordnete Riegel- einrichtung i i, die zur Zusammenwirkung mit einem entsprechenden Vorsprung 12 des Bedienungsbügels bestimmt ist. -Abb. 2 zeigt, daß in der Kippstellung das eiftensegment 8 auf der feststehenden Zahn- kurve 9 nach oben geklettert ist und gleich- zeitig eine erhebliche Verschwenkung ausge- führt hat, mit dem Erfolg, daß das rahmen- artige Geste116 angehoben und in die senk- rechte Lage gelangt ist. Durch das Anheben wird erreicht, daß die verhältnismäßig starke Unterkante des kippbaren Abschnittes des oberen Kippdämpferteils sich vorüber be- wegen kann, ohne geführt zu werden. Bei der Verschwenkungsbewegung des Bedienungs- bügels gelangt der Verriegelungsschaft 12 in Eingriff mit der Verriegelungseirrichtuunng t i des Gestells 6 mit dem Erfolg, daß einmal das rahmenartige Gestell 6 mitgenommen und zum anderen die gewünschte Verriegelung zwischen dem rahmenartigen Gestell 6 und dem Bedienungsbügel? erreicht wird. Die sonstige Ausführung des Kippdämpfers läßt sich nach Belieben wählen, bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist in dem unteren feststehenden "feil des Kippdämpfers eine Feuerungseinrichtung mit dätspreehen- der Feuerungs- und Zugklappenanordnung vorgesehen. Dadurch, daß der Kippdämpfer aus einem unteren feststehenden Gehäuseteil e und dem aus zwei Abschnitten bestehenden oberen ringartigen Teil 4, 5 zusammengesetzt ist, er- gibt sich der besondere Vorteil, daß sich der ringartige Teil in jede beliebige Stellung zu dem unteren Gehäuseabschnitt 2 verdrehen läßt. Das Kippen kann infolgedessen ab- weichend von den bisher bekannten @ipp- dämpferbauarten auch seitlich von der Feuef- stellung, jedenfalls außerhalb des Bereichs der Feuerstellung, vorgenommen werden, was gleichbedeutend mit einer Schonung des zu dämpfenden Gutes ist. Andererseits wird die Feuerstelle selbst geschont, da Flüssigkeit usw., die beim Auskippen nach unten fällt, nicht in die Feuerstelle hineingelangen känü. Schließlich ist durch die vorerwähnte Unter- teilung des Kippdämpfergehäuses .auch. eine weitgehende Anpassung an die verschiedenen örtlichen Verhältnisse gegeben.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kippdämpfer mit einem aus einem unteren feststehenden Teil und einem oberen ringartigen beweglichen Teil he= stehenden Gehäusekörper aus Beton; Eisenbeton, Asbestschiefer o. dgl. -sowie einer Kippeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der obere ringartige Ge# häuseteil in einen mit dem Abzugsstutzen verbundenen, während des Kippens ortsfesten und meinen auf der Entleerungsseite am Kessel befestigten Abschnitt zerlegt ist und daß die gesamte Isippeinrichtung am Gehäusemantel befestigt ist.
- 2. Kippdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Kippeinrichtung nur an dem oberen Gehäuseteil befestigt ist, das auf dem unteren Gehäuseteil drehbar aufsitzt.
- 3. Kippdämpfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß mit dem Handgriff der Isippeinrichtung ein Zahn-oder Stiftensegm@ent verbunden ist, welches auf einem Gegensegment derart abrollt, daß während der Kippbewegung der Kessel und der am Kessel befestigte Gehäuseteil in vertikaler Richtung gehoben und in horizontaler Richtung zur Entleerungsseite hin verlagert werden. 4.. Kippdämpfer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Verriegelungseinrichtunj die zu kippenden Teile mit dem Handgriff verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER93592D DE644937C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Kippdaempfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER93592D DE644937C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Kippdaempfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644937C true DE644937C (de) | 1937-05-18 |
Family
ID=7419002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER93592D Expired DE644937C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Kippdaempfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644937C (de) |
-
1935
- 1935-06-16 DE DER93592D patent/DE644937C/de not_active Expired
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