DE644937C - Kippdaempfer - Google Patents

Kippdaempfer

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DE644937C
DE644937C DER93592D DER0093592D DE644937C DE 644937 C DE644937 C DE 644937C DE R93592 D DER93592 D DE R93592D DE R0093592 D DER0093592 D DE R0093592D DE 644937 C DE644937 C DE 644937C
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DE
Germany
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tilting
housing part
attached
boiler
housing
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Expired
Application number
DER93592D
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English (en)
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GEORG REHBEIN
Original Assignee
GEORG REHBEIN
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/004Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for treating by application of heat, e.g. by means of potato cookers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Kippdämpfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Kippdämpfer mit einem aus einem unteren feststehenden Teil und einem oberen ringartigen beweglichen Teil bestehenden Gehäusekörper aus Beton, Eisenbeton, Ashestschiefer o. dgl.
  • Bei den bekannten Kippdämpfern dieser Art ist der obere bewegliche Gehäuseteil in einem Stück ausgeführt und so eingerichtet, d;aß er über den unteren Gehäuseteil abgesenkt werden kann. Zu diesem Zweck ist er in Drahtseilen aufgehängt, die über entsprechende Führungssegmente mit dem Bedienungshandgriff der Kippeinrichtung in Verbindung stehen. Abgesehen von der verhältnismäßig großen Anzahl zum Teil empfindlicher Bauelemente, deren Verwendung im landwirtschaftlichen Betrieb gerade vermieden wird, besitzt diese Einrichtung den Nachteil, daß infolge des Fehlens einer festen Verbindung zwischen Abzugsstutzen und Abzugsrohr Austritt von Rauchgasen in der Heizzeit möglich ist und daß bei abgesenktem oberen Gehäuseteil die Feuerung von dem Abzugsrohr vollständig getrennt ist. Außerdem muß hier der untere Gehäuseteil bedeutend kleiner als der obere ausgeführt sein, was die Standfestigkeit des Dämpfers be.einflußt. Ferner ist für den Kessel und die Kippeinrichtung eine besondere Tragkonstruktion vorgesehen, die innerhalb des oberen Gehäuseteils liegt und auf dem unteren Gehäuseteil befestigt ist.
  • Es sind ferner solche Kippdämpfer aus Eisen bekannt, bei denen ein Ausschnitt des Gehäusemantels am unteren Ende des Kessels befestigt ist. Da bei der Kippbewegung jedoch dieser Gehäuseteil mit angehoben werden muß, wirkt er auf die Bedienung nur belastend.
  • Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß der obere ringartige Gehäuseteil i des Kippdämpfers in einen mit dem Abzugsstutzen verbundenen, während des Kippens orts# festen und m einen zweiten auf der Entleerungsseite am Kessel befestigten Abschnitt zerlegt ist und daß die gesamte Kippeinrichtung am Gehäusemantel befestigt ist. Der kippbare Teil des Gehäuses wirkt hierbei als Gegengewicht für den Kesselinhalt und erleichtert dadurch die Bedienung. Da der Apparat von der Entleerungsseite her bedient wird, ist aber auch der Bedienende gegen die Wärmestrahlung des Kessels geschützt.
  • Zweckmäßig ist die Kippeinrichtung nur am oberen Gehäuseteil befestigt, das auf dem unteren Gehäuseteil drehbar aufsitzt.
  • Eine weitere Ausführungsform des Kippdämpfers der Erfindung besteht in der Verbindung des Handgriffs der Kippeinrichtung mit einem Zahn- oder Stiftensegment, welches auf einem Gegensegment derart abrollt, daß während der Kippbewegung der Kessel und der am Kessel befestigte Gehäuseteil in vertikaler Richtung gehoben und in horizontaler Richtung nach der Entleerungsseite verlagert werden. Hierdurch ist es möglich, die Bauhöhe des Kippdämpfers sehr niedrig
    zu halten, etwa in der Höhe eines normalen
    Waschkessels, so daß er ohne Schwierig-
    keit als solcher benutzt w--rdcn kann. Die',
    Änderung der Lage des Kessels beim Kippetl
    in der beschriebenen Weise ergibt den
    teil, daß man trotz geringer Bauhöhe
    Betonmantel nicht durch Aussparungen
    den gekippten Kessel zu schwächen braucht.
    Durch die Wahl von "Lahn- bzw. Stiftenseg-
    inenten geht die Verlagerung des Drehpunktes
    für den Kessel nicht ruckweise oder stoß-
    weise vor sich; man hat es durch die Wahl
    der Form für die Segmente sogar in der
    Hand, die zum Kippen des Kessels aufzu-
    wendende Kraft nach bestimmten Gesetzen
    verlaufen zu lassen. Man kann sich z. B. für
    eine während des Kippvorganges gleich-
    bleibende oder sich geringfügig steigernde
    Beanspruchung des Bedienenden entscheiden.
    Vorteilhaft setzt die Kippbewegung erst
    ein, nachdem eine selbsttätige Verriegelungs-
    einrichtung die zu kippenden Teile mit dem
    Handgriff verbunden hat. Hierdurch erhält
    man z. B. bei Anwendung schräg verlaufen-
    der Trennflächen zwischen den beiden Teilen
    des oberen Gehäux:mantels ein völlig dichtes
    Abschließen des gesamten Gehäuses.
    In den Zeichnungen ist der Kippdämpfer
    gemäß der Erfindung beispielsweise darge-
    stellt.
    Abb. i zeigt eine Ansicht des Dämpfers
    in der Heizstellung,
    Abb. z in der Entleerungsstellung,
    Abb.3 eine Draufsicht auf die Einrichtung
    nach Abb. i.
    Der zweckmäßig als Beton- oder Asbest-
    schiefermantel ausgebildete Gehäusekörper i
    des Kippkörpers i ist in einen unteren Ge-
    häuseteil 2 und in einen oberen Gehäuseteil 3
    gegliedert. Der obere Gehäuseteil 3 ist nun
    wiederum in zwei Abschnitte .1 und 5 unter-
    teilt, von denen der Abschnitt .1 feststeht, der
    Abschnitt 5 dagegen kippbar gelagert ist. Die
    kippbare Lagerung des Abschnittes 5 wird
    dadurch erzielt, daß dieser Abschnitt, der
    gleichzeitig den nicht dargestellten Behälter
    für das zu dämpfende Gut trägt, in einem
    rahmenartigen Gestell 6 untergebracht ist.
    Das rahmenartige Gestell 6 hängt mit einem
    Bedienungsbügel ? zusammen, dessen freie
    Enden als Stift- oder Zahnsegmente 8 aus-
    gebildet sind. Diese Segmente 8 wirken je-
    weils mit einer feststehenden Zahnkurve 9 zu-
    sammen, wobei der Zusammenhalt durch eine
    gelenkig gelagerte Langlochführungsplatte io
    gewährleistet ist. Durch diese Langloch-
    führungsplatte wird auch gleichzeitig erreicht,
    daß der kippbare Abschnitt 5 über eine be-
    stimmte Kippstellung nicht hinaus gelangen
    kann und in dieser gesichert ist. An dem
    rahmenartigen Gestell befindet sich dann
    noch eine dreidrehbar angeordnete Riegel-
    einrichtung i i, die zur Zusammenwirkung
    mit einem entsprechenden Vorsprung 12 des
    Bedienungsbügels bestimmt ist.
    -Abb. 2 zeigt, daß in der Kippstellung das
    eiftensegment 8 auf der feststehenden Zahn-
    kurve 9 nach oben geklettert ist und gleich-
    zeitig eine erhebliche Verschwenkung ausge-
    führt hat, mit dem Erfolg, daß das rahmen-
    artige Geste116 angehoben und in die senk-
    rechte Lage gelangt ist. Durch das Anheben
    wird erreicht, daß die verhältnismäßig starke
    Unterkante des kippbaren Abschnittes des
    oberen Kippdämpferteils sich vorüber be-
    wegen kann, ohne geführt zu werden. Bei der
    Verschwenkungsbewegung des Bedienungs-
    bügels gelangt der Verriegelungsschaft 12 in
    Eingriff mit der Verriegelungseirrichtuunng t i
    des Gestells 6 mit dem Erfolg, daß einmal
    das rahmenartige Gestell 6 mitgenommen und
    zum anderen die gewünschte Verriegelung
    zwischen dem rahmenartigen Gestell 6 und
    dem Bedienungsbügel? erreicht wird.
    Die sonstige Ausführung des Kippdämpfers
    läßt sich nach Belieben wählen, bei dem hier
    gezeigten Ausführungsbeispiel ist in dem
    unteren feststehenden "feil des Kippdämpfers
    eine Feuerungseinrichtung mit dätspreehen-
    der Feuerungs- und Zugklappenanordnung
    vorgesehen.
    Dadurch, daß der Kippdämpfer aus einem
    unteren feststehenden Gehäuseteil e und dem
    aus zwei Abschnitten bestehenden oberen
    ringartigen Teil 4, 5 zusammengesetzt ist, er-
    gibt sich der besondere Vorteil, daß sich der
    ringartige Teil in jede beliebige Stellung
    zu dem unteren Gehäuseabschnitt 2 verdrehen
    läßt. Das Kippen kann infolgedessen ab-
    weichend von den bisher bekannten @ipp-
    dämpferbauarten auch seitlich von der Feuef-
    stellung, jedenfalls außerhalb des Bereichs
    der Feuerstellung, vorgenommen werden, was
    gleichbedeutend mit einer Schonung des zu
    dämpfenden Gutes ist. Andererseits wird die
    Feuerstelle selbst geschont, da Flüssigkeit
    usw., die beim Auskippen nach unten fällt,
    nicht in die Feuerstelle hineingelangen känü.
    Schließlich ist durch die vorerwähnte Unter-
    teilung des Kippdämpfergehäuses .auch. eine
    weitgehende Anpassung an die verschiedenen
    örtlichen Verhältnisse gegeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippdämpfer mit einem aus einem unteren feststehenden Teil und einem oberen ringartigen beweglichen Teil he= stehenden Gehäusekörper aus Beton; Eisenbeton, Asbestschiefer o. dgl. -sowie einer Kippeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der obere ringartige Ge# häuseteil in einen mit dem Abzugsstutzen verbundenen, während des Kippens ortsfesten und meinen auf der Entleerungsseite am Kessel befestigten Abschnitt zerlegt ist und daß die gesamte Isippeinrichtung am Gehäusemantel befestigt ist.
  2. 2. Kippdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Kippeinrichtung nur an dem oberen Gehäuseteil befestigt ist, das auf dem unteren Gehäuseteil drehbar aufsitzt.
  3. 3. Kippdämpfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß mit dem Handgriff der Isippeinrichtung ein Zahn-oder Stiftensegm@ent verbunden ist, welches auf einem Gegensegment derart abrollt, daß während der Kippbewegung der Kessel und der am Kessel befestigte Gehäuseteil in vertikaler Richtung gehoben und in horizontaler Richtung zur Entleerungsseite hin verlagert werden. 4.. Kippdämpfer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Verriegelungseinrichtunj die zu kippenden Teile mit dem Handgriff verbindet.
DER93592D 1935-06-16 1935-06-16 Kippdaempfer Expired DE644937C (de)

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