DE322759C - Back- und Bratvorrichtung - Google Patents

Back- und Bratvorrichtung

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DE322759C
DE322759C DE1919322759D DE322759DD DE322759C DE 322759 C DE322759 C DE 322759C DE 1919322759 D DE1919322759 D DE 1919322759D DE 322759D D DE322759D D DE 322759DD DE 322759 C DE322759 C DE 322759C
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DE
Germany
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lever
support ring
baking
roasting device
slots
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Application number
DE1919322759D
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GUSTAV STAHL INH EUGEN STAHL
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GUSTAV STAHL INH EUGEN STAHL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/0611Roasters; Grills; Sandwich grills the food being cooked between two heating plates, e.g. waffle-irons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Back- und Bratvorrichtung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Back- und Bratvorrichtung für Waffeleisen, ,die aus einer zweiteiligen drehbaren Pfanne besteht und in bekannter Weise in einem :Tragring gelagert ist, dessen Führungszapfen in Schlitzen eines Heizmantels auf und ab bewegt werden können. Das Neue der Vorrichtung besteht darin, daß- die Pfanne mittels senkrechter Schlitze und eines mittelbar oder unmittelbar an dem bekannten Tragring angreifenden I3ebels- ohne seitliche Drehung des Tragringes in senkrechter Richtung gehoben oder gesenkt und gleichzeitig in jeder Höhenlage festgestellt werden kann.
  • Die Drehpfanne hat vorzugsweise die Form eines Waffeleisens; sie kann jedoch auch so ausgeführt sein, daß sie zum Backen und Braten beliebiger Mehl- und Fleischspeisen Verwendung finden kann.
  • In deu Zeichnungen ist eine solche Back-und Bratvorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt die seitliche Ansicht der ersten Ausführungsform in gehobener Stellung des Tragringes, Fig.2 einen senkrechten Schnitt in gesenkter Stellung nach Linie C-D der Fig. 3, und -Fig. 3 einen Grundriß nach der . Winkellinie A-B der Fig. 2.
  • Fig. q. veranschaulicht die Ansicht einer zweiten Ausführungsform in gesenkter Lage, Fig. S einen Längsschnitt hiervon in gehobenem Zustande, und Fig. 6 den Grundriß. Fig. 7 ist der- senkrechte Schnitt durch eine dritte Abart in gesenktem Zustande, und Fig. 8 der Grundriß dazu ohne Pfanne. Fig. g zeigt an Stelle eines Waffeleisens eine zweiteilige Drehpfanne üblicher Art, wobei die Punktierung die geöffnete Lage darstellt.
  • In dem auf den Gas- oder Kohlenherd auf.. setzbaren, mit Gxiff b und Auflage c für die Pfanne ausgestatteten bekannten Blechmantel a (Fig. i bis 3) ist der die Drehpfanne oder das Waffeleisen o tragende Ring l in senkrechter Richtung auf und ab beweglich. Zu diesem Zwecke ist der Ring mit drei Führungszapfen k und k2 versehen, die durch Knöpfe oder Muttern hl gesichert werden können und in den imBlechmantela vorgesehenen senkrechten Schlitzen a2, aa, a¢ geführt sind.
  • Die senkrechte Bewegung des Tragringes l erfolgt dadurch, daß an, die beiden Zapfen k mittels offener Schlitze d', (Fig. i und 2) ein halbkreisförmiger, gegabelter Hebel d bekannter Art angreift, dessen in dem Schlitz a' geführter, um den Zapfen f drehbarer mittlerer Fortsatz e als einteiliger Hebelarm ausgebildet ist. Dieser Hehelarm kann auf verschiedene Weise bewegt werden. Nach der Zeichnung (Fig. 1 bis 3) erfolgt dies durch eine mit. Kurbel oder Handrad i versehene, steilgängige Schraubenspindel h, die in einem am Blechmantel a befestigten; Lager g geführt ist, zwischen dessen Gabeln auch der Druckarm e angebracht ist. Statt der Schraube könnte auch eine Schnecke angeordnet sein, die durch ein Schneckenrad in Drehung versetzt würde; ferner könnte die Bewegung auch durch ein Kegelradgetriebe o. dgl. erfolgen.
  • Der Tragring l besitzt noch die beiden halbrunden Lager h für die Drehzapfen 1T2, sowie die Aussparungen 12 für die Auflage des Gelenkes zz am Waffeleisen o.
  • Wenn man das Waffeleisen heben oder senken will, so hat man. lediglich das Handrad i in der einen oder anderen Richtung zu drehen, wodurch das Heben oder Senken mittels der Teile h, e, d, dl, k erfolgt. Ein großer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß das Waffeleisen o in jeder Höhenlage einstellba:r ist. Dies ist sehr wichtig, weil dadurch das Anbrennen der Waffeln usw. bei zu großer. Herdhitze verhindert werden kann, indem man den Tragring l einfach vom Herd abrückt, also ihn höher stellt.
  • Während bei der beschriebenen Ausführungsform die durch die Schraube 1a ausgeübte Kraft mit Hilfe des Hebels d mittelbar auf den Tragring l wirkt, wird dieser bei der in den Fig. q. bis 6 dargestellten Einrichtung. unmittelbar durch die Hebelkraft beeinflußt. Auch hier ist der Blechmantel a mit vier senkrechten Schlitzen d, a2, aß, a4 versehen, in welchen der Tragring L mittels der die Sicherungsknöpfe oder Muttern k1 besitzenden Zapfen k, k2, k3 so geführt ist, daß er in den Schlitzen senkrecht auf und ab bewegbar ist.
  • An die beiden einander gegenüberliegenden Zapfen k greifen die beiden Hebel p, die durch eine Verbindungsstange 7- miteinander verbunden sind.
  • An den Angriffsstellen sind die Hebel mit Längsschlitzen pl (Fig. q. und 5) versehen, während sie ihren Drehpunkt bei q haben. Die Stange r ist mit einem Griffs ausgerüstet, der gleichzeitig als Auflage für die Pfanne beim Einfüllen des Back- oder Bratgutes dient.
  • Wenn der Griff s abwärts gedrückt wird, so hebt sich der Ring L und die darauf ruhende Pfanne o, beim Aufwärtsdrücken bzw. Loslassen des Griffes erfolgt dagegen die Abwärtsbewegung.
  • Um den Ring L bzw. die Pfanne o in jeder gewünschten Höhenlage einstellen zu können, ist in zwei am Blechmantel a befestigten Lagern v eine mit Flügeln (Fig. 6) zum Drehen versehene Stange t gelagert, auf der ein Rasterhebel u (Fig. q. und 5) befestigt ist. Je nachdem man nun den Rasterhebel in die Staube r eingreifen läß,t, ist die Höhenlage des Ringes l und der Pfanne o bestimmt.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen eine dritte Abart. Auch hier ist der Blechmantel a mit drei Führungsschlitzen a2, a3, a4 versehen, in welchen die mit Sicherungen kl ausgestatteten, am Tragring L befestigten Zapfen k und k2 geführt sind. An die beiden Zapfen k greift der mit offenen Schlitzend' ausgestattete, halbkreisförtnige gegabelte Hebel d, der einen in einem Schlitz dl des Blechmantels a und einem Führungsbügel y3 geführten Hebelarm e1 besitzt. Dieser Hebelarm ist dadurch übersetzt, daß in einer bei y1 angebrachten Rohrschelle y4 ein um y° drehbarer Hebel y gelagert ist. Am Führungsbügel y3 ist noch ein Griff z befestigt, der das rohrschellenartige Lager y° trägt. An dem Griff z ist ferner eine mit Rasten versehene Feder z1 angebracht, deren Bauart mit derjenigen des Rasterhebels u in Fig. 5 übereinstimmt. Diese Rasterfeder biegt sich beim - Herabdrücken des Hebels y zurück und läßt ihn dann in eine der Rasten einschnappen. Die Federung kann dabei in der Rasterfeder selbst liegen oder durch Anordnung des Rasterhebels mittels besonderer Torsionsfeder auf dein Griff z bewirkt werden. In Fig. 7 befindet sich das Waffeleisen o in der .Tiefstellung. Will man es heben, so drückt man einfach den Hebel y gegen den Griff z, wodurch mittels der Teile y4, e1, d und k das Heben des Tragringes l erfolgt. Der Griff z könnte auch in Wegfall kommen, jedoch ist es in diesem Falle zweckmäßig, an seiner Stelle ein Füßchen z2 vorzusehen, um ein Kippen des Blechmantels a beim Herabdrücken "des Hebels y zu vermeiden.-In den Fig. r bis 8 ist die Einrichtung mit einem Waffeleisen o bekannter Bauart versehen. Statt des Waffeleisens kann, wie die Fig.9 zeigt, auch eine andere zweiteilige Pfanne w, x Verwendung finden, die ebenso wie das Waffeleisen mit Drehzapfen und Gelenk versehen ist, bei der jedoch die Innenfläche glatt ist, so daß die Pfanne auch zum Backen, Braten und Dämpfen von Mehl- oder Fleischspeisen üsw. verwendet werden kann. Damit das beim Backen und Braten verwendete Fett nicht herauslaufen kann, sind die Teile w, x in bekannter Weise mit zwei ineinandergreifenden Flanschen w1, xi ausgestattet.
  • Die Back- und Bratvorrichtung samt Pfanne kann in jeder Größe, z. B. auch für Puppenküchen, ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _ t. Back- und -Bratvorrichtung, bestehend aus einer zweiteiligen drehbaren Pfanne, die in bekannter Weise in einem Tragring gelagert ist, dessen Führungszapfen in Schlitzen eines Heizmantels auf und ab bewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfanne (o)- mittels senkrechter Führungsschlitze (a2, a3, a¢) und eines mittelbar oder unmittelbar an dem bekannten Tragring (l) angreifenden Hebels ohne seitliche Drehung des Tragringes in senkrechter Richtung gehoben oder gesenkt und gleichzeitig in jeder Höhenlage festgestellt werden kann. z. Back- und Bratvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB an die Zapfen (k) des bekannten Tragringes (L) ein mit offenen Schlitzen (dl) versehener, halbkreisförmiger gegabelter Hebel (d) bekannter Art angreift, auf dessen rückwärtigen einteiligen Hebelarm (e) eine Schraube (h) oder Schnecke einwirkt (Fig. i bis 3). 3. Back- und Bratvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB an die Führungszapfen (k) des bekannten Tragringes (l) mit Schlitzen (p1) versehene Schienen (p) angreifen, die durch eine mit einem Hebel (s) Ausgerüstete Stange (r) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsstange (r) und damit auch der Tragring (L) durch einen auf einer drehbaren Flügelstange (t) sitzenden Ras.tenheb.el (u) in verschiedenen Höhenlagen einstellbar ist (Fig. q. bis 6). 4.. Back- und Bratvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Griff des Hebels (s) gleichzeitig als Auflage für den Deckelteil der geöffneten Drehpfanne (o) dient. 5. Back-. und Bratvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der den Tragring (l) mittels des gegabelten halbkreisförmigen Hebels (d) hebende und senkende Hebelarm (e1) durch einen um y2 drehbaren Hebel (y) übersetzt ist, wobei das Festlegen des Hebels (y) durch eine Rastenfeder (z1) erfolgen kann (Fig. 7 und 8).
DE1919322759D 1919-03-28 1919-03-28 Back- und Bratvorrichtung Expired DE322759C (de)

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