DE61630C - Backofenverschlufs - Google Patents

Backofenverschlufs

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Publication number
DE61630C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
oven
door frame
oven lock
bearing blocks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61630D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. MICHAELIS in Koschmin, Posen
Publication of DE61630C publication Critical patent/DE61630C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/02Doors; Flap gates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE 2: Bäckerei.
Die gebräuchlichen Backofenverschlüsse bestehen entweder aus einfachen Vorsetzthüren oder aus im Mauerwerk vertical geführten und durch Gegengewichte ausbalancirten Schiebethüren. Die ersteren gewähren einen nur unsicheren und unbequem zu handhabenden Verschlufs, bei längerem Gebrauch der letzteren wird infolge der durch die Thürbewegungen veranlafsten Erschütterungen der Verband des Mauerwerkes um die ThUr herum gelockert; es entstehen Risse und der Backofen wird undicht.
Alle diese Uebelstände treten bei Klappthüren, die sich um eine horizontale Achse drehen lassen, nicht auf, weshalb eine derartige Einrichtung für eine gegen die Backofensohle aufklappbare Thür hiermit in Vorschlag gebracht wird.
Ein in die Backofenöffnung eingesetzter gufseiserner Thürrahmen enthält die um eine horizontale Achse drehbare Klappe a, welche auf ihrem einen Ende mit einem Hebel b gelenkig verbunden ist. Zur Niederlegung der Thür gegen die Ofensohle ist das freie Ende des Hebels mit einem länglichen Schlitz versehen, in dem sich ein an einem Handhebel c befindlicher Stift d führt. Durch den Handhebel wird das Oeffnen und Schliefsen der Klappe mit leichter Mühe bewerkstelligt. In der geschlossenen Lage, Fig. 1 und 2, stützt sich die etwas schräg gestellte Klappe gegen den gufseisernen Rahmen, und in der niedergeklappten Lage, Fig. 3 und 4, wird sie dadurch gehalten, dafs sich der Handhebel c gegen die eine seitliche Anschlagsleiste des Rahmens legt.
Für Reparaturzwecke, z. B. um ein neues Herdlegen des Ofens ohne Umständlichkeit vornehmen zu können, ist die zeitweilige Entfernung der KlappthUr geboten. Damit dies ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden kann, sind auf der Sohle bezw. an der Decke des Thürrahmens einzelne Lagerklötze g angeschraubt, nachdem vorher durch ihre und die Lageraugen der KlappthUr eine Welle gesteckt worden ist. Ist die Entfernung der KlappthUr nöthig, so werden die Verschraubung der Lagerklötze und die Hebelverbindungen gelöst, und dann wird die Thür mit den daran hängenden Lagerklötzen aus dem Thürrahmen herausgehoben.
Zum Schlüsse sei noch erwähnt, dafs der nach dem Ofeninneren zu sich öffnende Klappenverschlufs vor den nach aufsen zu öffnenden Verschlüssen den wesentlichen Vortheil dichten Schliefsens gewährt, weil der sich im Ofen entwickelnde Dampf die Thür dicht gegen den Thürrahmen anprefst. Hierdurch wird der zum Blankfärben des Backwerkes nöthige Wasserdampf am Entweichen möglichst verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Backofenverschlufs, bestehend aus einer um eine horizontale Achse gegen die Ofensohle drehbaren Klappthür, die durch einen mit ihr und dem Thürrahmen gelenkig verbundenen Hebelmechanismus bewegt werden kann, die lösbare Lagerung der Thür in Lagerklötzen (gj, welche am Thürrahmen angeschraubt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61630D Backofenverschlufs Expired - Lifetime DE61630C (de)

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