DE515446C - Deckelverschluss fuer Schraegkammeroefen - Google Patents

Deckelverschluss fuer Schraegkammeroefen

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Publication number
DE515446C
DE515446C DEB140692D DEB0140692D DE515446C DE 515446 C DE515446 C DE 515446C DE B140692 D DEB140692 D DE B140692D DE B0140692 D DEB0140692 D DE B0140692D DE 515446 C DE515446 C DE 515446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
lever
cover
locking
pressure
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Expired
Application number
DEB140692D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Loewe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bamag Meguin AG
Original Assignee
Bamag Meguin AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bamag Meguin AG filed Critical Bamag Meguin AG
Priority to DEB140692D priority Critical patent/DE515446C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE515446C publication Critical patent/DE515446C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/12Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Deckelverschluß für Schrägkammeröfen Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für die untere Öffnung von Schrägkammeröfen und zeichnet sich den bisher bekannten derartigen Einrichtungen gegenüber dadurch aus, daß der Verschluß nicht als eine um einen Aufhängepunkt (Türangel) drehbare Tür ausgebildet ist, sondern einen von der Ofenöffnung abhebbaren Deckel bildet.
  • Das Abheben und Befestigen eines derartigen Deckels erfordert in Rücksicht auf die besonderen und schwierigen Verhältnisse bei Schrägöfen so außerordentliche Maßnahmen, daß man bisher von derartigen Verschlüssen Abstand genommen hat.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zum Entriegeln und Abheben, Wiederverschließen und Verriegeln eines solchen Deckels, welche den bei Schrägkammeröfen obwaltenden schwierigen, durch das Vorhandensein der glühenden, den Deckel belastenden Koksmassen bedingten Verhältnissen im besonderen Maße Rechnung trägt und das Öffnen und Verschließen des Deckels in einer betriebssicheren und für den Bedienungsmann ungefährlichen Weise ermöglicht.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. z den vorderen Teil eines Schrägkammerofens im Schnitt mit geschlossenem Deckel und abgedrehter Schlußeinrichtung, Abb.2 desgleichen mit der an die Öffnung herangebrachten Schließeinrichtung, Abb.3 desgleichen in. dem Augenblick der vollendeten Entriegelung.
  • Der die mit Zarge z versehene Öffnung der Schrägkammer 2 verschließende Deckel 3, welcher in an sich bekannter Weise mit einem feuerfesten Schutzschild q. versehen ist, wird durch hebelartige Schließhaken 5 in der Schlußstellung gehalten, welche in an der Zarge z angebrachte Bolzen 25 eingreifen. Das Gewicht desDeckels3 wird durch das Aufliegen einer oder mehrerer an seiner Unterkante angeordneter Rollen 6 auf ein entsprechendes Widerlager 7 entlastet, so daß die Riegel 5 lediglich in horizontaler Richtung beansprucht werden.
  • Das Öffnen des Deckels, erfolgt mit der dargestellten besonderen Einrichtung, welche aus einem auf einem Gestell 8 gelagerten Haupthebel g besteht, an welchem mittels Lenkern zo, zr die Abhebe- und Verschlußplatte 12 angelenkt ist. Die Drehung des Hebels g um seine Lagerstelle 13 erfolgt zweckmäßig mittels eines motorisch angetriebenen Zahnsegmentes 14. An Stelle der Drehung des Hebels g kann gegebenenfalls auch infolge der Verfahrbarkeit des Gestelles 8 die bloße Horizontalbewegung der Hebelstange g erfolgen, welche in diesem Fall undrehbar mit dem Gestell verbunden sein kann.
  • In der Verriegelungsstellung liegen bei der durch den Hebel g bzw. die Lenker =o und =i an den Deckel herangedrückten Platte i2 die äußeren Enden der Hebel 5 auf Vorsprüngen 15 der Platte 1a auf. Der Druck des Deckels auf die Ofenöffnung erfolgt durch Rollen 16, welche auf an der Platte angeordneten Lagern 17 gelagert sind und gegen Platten 18 drücken, die an der Außenwand des Deckels 3 angeordnet sind.
  • An der Platte 12 sind außerdem nach oben offene Lager =g angeordnet, denen zwei am Deckel 3 befestigte Achsen 2o derart gegenüberstehen, daß beim Heben der Platte i2 diese Achsen 2o von den Lagern 1g erfaßt werden, wie in Abb. 3 dargestellt. An der Vorderseite der Platte 12 ist eine Fallklinke 2i mit zwei Rasten 22, 23 angelenkt, welche je nach der Stellung des Hebels g mit einem am Hebel g angebrachten Haltestift 24 zum Eingriff gelangt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Soll der geschlossene Deckel (Abb. i) geöffnet werden, so wird der Hebel g durch Bewegung des Segmentes 14 so bewegt, daß die Platte i2 bzw. deren Rollen 16 an die Außenseite des Deckels 3 herangebracht werden (s. Abb. 2). Hierbei legen sich, wie bereits erwähnt, die Vorsprünge 15 an die äußeren Enden der Riegelhebel 5 an, und die Raste 23 des Fallriegels 2i steht mit dem Stift 24 im Eingriff.
  • Wird nun der Hebel g weitergedreht, bis er in die Stellung Abb. 3 gelangt, so verschieben die Lenker =o die Platte i2 nach oben. Hierdurch werden die Arme der Riegelhebel 5 durch die Vorsprünge 15 nach oben gehoben, so daß dadurch also die Entriegelung des Deckels 3 stattfindet. Gleichzeitig gelangen aber die Lager =g so weit nach oben, daß sie die Achsen 2o umfassen und dadurch den Deckel tragen. Währenddessen hat sich die Verbindung zwischen der Raste 23 und dem Stift 24 gelöst, und an Stelle der Raste 23 ist die Raste 22 mit dem Stift 24 zum Eingriff gelangt.
  • Wird jetzt der Hebel g wieder zurückgeschwenkt, so nimmt er den Deckel 3 mit, weil das Einklinken der Raste 2z in den Stift a4 nunmehr eine Wirkung des Gewichtes des Deckels auf die Lenker =o und =i verhindert. Die durch diese Rückwärtsdrehung des Hebels g bewirkte Öffnung des Deckels kann nun so weit geschehen, daß die Entleerung der Ofenkammer ordnungsmäßig erfolgt.
  • Das W iederverschließen der Ofenöffnung erfolgt durch entsprechende Rückwärtsbewegung des Hebels g.
  • Hierbei gelangt zunächst die Rolle 6 auf das Widerlager 7, wodurch die ganze Vorrichtung von der Gewichtslast des Deckels entlastet wird. Dann wird der Deckel durch die Rollen 16 gegen die Ofenöffnung bzw. gegen die dort angebrachte Zarge i gedrückt. Nunmehr wird der Riegel 21 gehoben und damit der Stift 24 bzw. der Hebel g freigegeben. Wird jetzt der Hebel g wieder nach rückwärts gedreht, so senkt sich die Platte 12 unter der Wirkung ihres Eigengewichtes und unter Aufrechterhaltung des Druckes gegen den Deckel nach unten in dem Maße, als dies die Lenker =o zulassen. Hierbei werden die äußeren Arme der Verriegelungshebel5 von den Vorsprüngen 15 freigegeben, und da sie das Übergewicht haben, so drehen sie die Verriegelungshebel allmählich in die in Abb. 2 veranschaulichte Schlußstellung. Gleichzeitig werden die Achsen 2o von den Lagern =g freigegeben.
  • Die Einrichtung ist nun so getroffen, daß, sobald die Platte 12 so tief gesunken ist, die Verriegehtngslage der Hebel 5 unter Aufrechterhaltung des Druckes der Rollen 16 erfolgt ist, die Raste 23 der Klinke 2i den Stift 24 erreicht hat und dadurch den Abstand der Platte i2 vom Hebel g festlegt.
  • Beim weiteren Zurückschwenken des Hebels g wird dann der auf diese Art wieder befestigte Deckel freigegeben, und die Verschlußvorrichtung kann, da sie seitlich verfahrbar ist, zum Öffnen und Verschließen eines zweiten Deckels verwendet werden.
  • Statt der Anordnung eines drehbaren Hebels g kann die Bewegung der Stange g auch durch eine Verfahrbarkeit des Gestelles 8 senkrecht zur Ofenwand erreicht werden.
  • Die Bewegung der Lenker =o und =i erfolgt dann ebenso wie bei dem schwenkbaren Hebel g durch den Widerstand, den die Rollen 16 beim Auftreffen auf den Deckel 3 finden.
  • Infolgedessen ist dann auch der Ablauf des Entriegelns, Abhebens und Wiederverschließens des Deckels ebenso wie oben beschrieben.
  • Die Verbindung zwischen den Vorsprüngen 15 und den Verriegelungshebeln 5 kann, statt wie oben beschrieben, auch kraftschlüssig erfolgen, indem die Vorsprünge 15 so ausgebildet sind, daß sie mit ihren gabelförmigen freien Enden die entsprechend ausgestalteten vorderen Enden der Riegelhebel 5 umgreifen und infolgedessen sowohl ihre Aufwärtsbewegung und ihre Abwärtsbewegung zwangsläufig bewirken.
  • Die Ausklinkung der Klinke 21 kann anstatt durch die Hand auch mittels einer automatisch wirkenden Sondereinrichtung erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Deckelverschluß für die untere Öffnung von Schrägkammeröfen, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Schlußstellung durch lediglich horizontal beanspruchte Verschlußriegel (5) gehaltene und infolge einer Unterstützung (7) bezüglich seines Gewichtsdruckes entlastete Deckel (3) durch eine gegen die Ofenwand bewegliche Mitnehmereinrichtung unter Druck entriegelt und abgehoben und mit derselben Vorrichtung in umgekehrter Weise wieder angedrückt und verriegelt wird.
  2. 2. Deckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung aus einer an einem schwenkbaren oder senkrecht zur Ofenwand verfahrbaren Arm (9) angelenkten, mit Druckrollen (i6) zum Anpressen des Deckels (3), mit Traglagern (i9) zum Anheben des Deckels (3) und mit Vorsprüngen (i5) zur Beeinflussung der Verschlußriegel (5) versehenen Druckplatte (i2) besteht, welche sich nach Erreichung des Anliegedruckes unter der Wirkung von Lenkern (=o, =i) zwecks Abhebens und Entriegeln( des Deckels (3) nach oben bewegt und dann beim Wiederentfernen des Haupthebels (9) den entriegelten Deckel (3) mitnimmt.
  3. 3. Deckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beweglichkeit der Verschlußplatte (=a) von der Einstellung einer mit zwei Rasten (22, 23) versehenen Fallklinke (2i) abhängig gemacht ist, welche den Abstand der Druckplatte (i2) vom Haupthebel (9) einmal in der fürdasSchließen des Deckels (3) erforderlichen Stellung und einmal in der für das Entfernen der Verschlußeinrichtung vom verriegelten Deckel bedingten Stellung festlegt. q..
  4. Deckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupthebel(9) in einem verfahrbaren Gestell (8) schwenkbar gelagert und mittels eines an seinem kurzen Hebelarm angeordneten Zahnsegmentes (i4) geschwenkt wird.
  5. 5. Deckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haupthebel(9) mit dem verfahrbaren Gestell (8) starr verbunden und ohne Schwenkung senkrecht zur Ofenwand bewegt wird.
DEB140692D 1928-11-28 1928-11-28 Deckelverschluss fuer Schraegkammeroefen Expired DE515446C (de)

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