DE704206C - Verschluss fuer Schiebetueren - Google Patents
Verschluss fuer SchiebetuerenInfo
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- DE704206C DE704206C DEV35259D DEV0035259D DE704206C DE 704206 C DE704206 C DE 704206C DE V35259 D DEV35259 D DE V35259D DE V0035259 D DEV0035259 D DE V0035259D DE 704206 C DE704206 C DE 704206C
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- Germany
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- door
- lock
- sliding doors
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- roller
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- Expired
Links
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 3
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/08—Locks or fastenings for special use for sliding wings
- E05B65/0811—Locks or fastenings for special use for sliding wings the bolts pivoting about an axis perpendicular to the wings
Landscapes
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
- Verschluß für Schiebetüren Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Schiebetüren mit einer Sicherung gegen Verletzungen von 'Körperteilen o. dgl. im Schließspalt zwischen Türtafel und Türrahmen, die zweckmäßigerweise an der Schließkante mit an sich bekannten Gummileisten ausgerüstet sein können. Sie betrifft insbesondere solche Schiebetürverschlüsse, bei denen das als schwenkbarer Haken ausgebildete, etwa in halber Türhöhe angeordnete Verschlußglied nach der Auslösung durch den Handgriff im Innern des Verschlußgehäuses bis zum Schließen der Tür festgehalten wird.
- Solche Einrichtungen sind an-sich bekannt, doch haben diese bekannten Vorrichtungen den Nachteil, daß das als ausschwenkbarer Haken ausgebildete Verschlußglied .oder ein entsprechendes Glied entweder bei geöffneter Tür im Innern der Türtafel nicht verschwindet oder nicht unbedingt zwangsläufig im Verschlußgehäuse o. dgl. gehalten wird. Verletzungen eines Gliedes, vorzugsweise eines Fingers oder einer Hand, im Schließspalt der Tür zwischen Türrahmen oder den aus demselben vorspringenden Teilen und dem vorspringenden Verschlußglied sind also möglich. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß das Verschlußglied mit einer verschiebbaren Stange verbunden ist, deren mit einer Rolle ausgerüstetes Ende beim Auslösen des Verschlusses über die Laufschiene der Tür entgegen der Wirkung einer Feder gehoben und beim Öffnen der Tür auf der Laufschiene entlang laufend im angehobenen Zustand gehalten wird.
- "Erst bei praktisch geschlossener Tür schiebt sich die verschiebbare Stange unter dem Einfluß der Feder zurück und bewegt damit auch das Verschlußglied-in die der geschlossenen Tür entsprechende Stellung.
- Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist das Türschloß an der gewohnten Stelle etwa in halber Höhe anzubringen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Türtafel r einer Schiebetür ist am Laufwerk 2 verschiebbar aufgehängt. Die Tür wird mittels des Griffes 3 atm Schlol,3 .l bedient. Die Riegelstange 5 steht mit dem Sclilol;i 4 in Verbindung und bewegt sich nach unten, sobald der Bedienungsgriff 3 bei geschlossener Tür @: Pfeilrichtung nach rechts bewegt wird. Aw; freien Ende der Riegelstange 5 ist ein Hebel 6 auf einem Zapfen, der bei S drehbar gelagert ist, gelenkig angebracht. Wird der Bedienunbsl;riff 3 bewegt, so bewegt sich damit auch der mit der Riegelstange 5 gekuppelte Hebel 6, dessen freies Ende als Klinke 7 ausgebildet ist, und zwar derartig, daß die Klinke 7 aus der Gegenklinke 15 am Türrahmen 9 gelöst wird. Die Klinke 7 gelangt in die gestrichelt angedeutete Stellung innerhalb eines zu diesem Zweck vorgesehenen Hohlraumes im Innern der Türtafel i.
- :1n dem Hebel 6 ist gleichzeitig mittels eines Zapfens io die verschiebbare Riegelstange i i angeIenkt, die bei der Bewegung des Hebels 6, der Feder 12 entgegen, angehoben wird und die Rolle 13 mitnimmt, bis diese über die Höhe der oberen Fläche der Tragschiene des Laufwerkes 2 gelangt und auf dieser rollt, so-bald die Türtafel i verschoben wird. Während des ganzen Laufweges der Tür i ist die Rolle 13, gezscunen, in ihrer Lage über dein Lauf-«-erka zu, bleiben; sie hält so die Riegelstangen 5 und i i finit dein Hebel ti in der entsprechenden Stellung, d. 1i. die Klinke 7 bleibt innerhalb der Türtafel. Beim Schließen der Tür wird die Türtafel i gegen -die Gummileiste 14. geführt. Die Rolle 13 fällt vom Laufwerk 2 herab, sobald die Tür vollkommen geschlossen ist, und die Klinken 7 und 15 können ineinandergreifen, «-odurcli die Tür verriegelt wird. Sollte sich irgendein Körperteil oder ein anderer verhältnismäßig -roßer Ge-enstand im Türspalt der sich schließenden Tür befinden, so ist es nicht möglich, die Tür ganz zu schließen. Die Rolle 13 muf.@ auf der Tragschiene bleiben. Ein Verriegeln der Tür ist dann ausgeschlossen. Wenn der sich im Schließspalt befindende Gegenstand von geringer Stärke ist, ein Finger beispiels-«-eise, wird die Gummileiste 1.1 entsprechend ;".nachgeben und die Riegel? und 15 die Tür ',verriegeln. Der Finger wird dann in bekannter Weise z«-ischen der Gummileiste und dem Türrahmen ein gepreßt, ohne verletzt zu werden. Unmöglich ist es aber bei der Anordnun- gemäß der Erfindung, einen Teil der Hand, wie gesagt einen Finger, z. B. zwischen zwei mit der kinematischen Energie, die der Tür innewohnt, gegeneinanderschlagende Metallteile, beispielsweise Klinken, zu quetschen und zu verletzen, denn der Hebel 6 mit der verriegelnden Klinke 7 wird nur durch die Feder 12 nach unten b1\\ c:gt, nachdem die Bewegungsenergie der Tür bereits auf den Rahmen übertragen «-erde- Die gefährliche Klinke 7 tritt erst aus der Türtafel heraus, nachdem die Tür bereits stillsteht. Die Gegenklinke 15 ist im Türrahmen so tief eingelassen, daß eine Berührung durch ein Glied der Hand ausgeschlossen ist.
- Ein Verletzen zwischen den aus der Tür und dein Türrahmen vortretenden Klinken ist mithin ausgeschlossen.
Claims (1)
- YATEnzANsrRUCII: Verschluß für Schiebetüren, bei dem das als schwenkbarer Haken ausgebildete Verschlußglied nach der Auslösung durch den Handgriff im Innern des Verschlußgehäuses bis zum Schließen der Tür festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Versehlul)glied (6) mit einer verschiebbaren Stange (i i) verbunden ist, deren mit einer Rolle l(13) ausgerüstetes Ende beim Auslösen des Verschlusses über die Laufschiene (2) der Tür gehoben und beim Offnen der Tür auf dieser Schiefre entgegen der Wirkung einer Feder o. dgl. geführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV35259D DE704206C (de) | 1938-09-27 | 1938-09-27 | Verschluss fuer Schiebetueren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV35259D DE704206C (de) | 1938-09-27 | 1938-09-27 | Verschluss fuer Schiebetueren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704206C true DE704206C (de) | 1941-03-26 |
Family
ID=7589566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV35259D Expired DE704206C (de) | 1938-09-27 | 1938-09-27 | Verschluss fuer Schiebetueren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704206C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095708B (de) * | 1958-10-25 | 1960-12-22 | Stahl R Fa | Verriegelung fuer Falt- oder Schiebetueren |
-
1938
- 1938-09-27 DE DEV35259D patent/DE704206C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095708B (de) * | 1958-10-25 | 1960-12-22 | Stahl R Fa | Verriegelung fuer Falt- oder Schiebetueren |
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