DE3304235C2 - - Google Patents
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- A21C7/01—Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading with endless bands
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Längen oder Verlängern von bereits auf eine
mittlere Länge vorgeformten Teigstücken gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bzw. 2.
Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind bereits
aus der DE-PS 4 58 748 bekannt.
Dort erfolgt die Längung der Teigstücke quer zur
Bewegungsrichtung des die Teigstücke transportierenden
Endlosbandes, und zwar während des Umlaufens des Endlosbandes.
Die Länge der Brote ist daher nicht zuletzt durch die Breite
des Endlosbandes begrenzt.
Es sind darüber hinaus bereits Maschinen bekannt, mit denen
Teigstücke mittlerer, in der Größenordnung von 50 bis 60 cm
liegenden Längen selbsttätig geformt und abgesetzt werden.
Vor kurzem sind die hierfür genutzten Ausrüstungsteile weiter
fortentwickelt worden. So beschreibt die französische Patentschrift 21 53 887 bereits
ein Verfahren zum Rollen oder Formen von Teigstücken in deren
Länge, nachdem die gegebenenfalls bereits länger gemachten
Teigstücke auf eine untere Förderebene abgesetzt worden sind, um
dort in Zusammenarbeit mit zumindest einer oberen Förderebene
längsgerollt und/oder längsgeformt zu werden. Nach diesem
Verfahren werden die Teigstücke während des Längsrollens
und/oder Längsformens zwei Rollkräften ausgesetzt, die auf sie
ausgehend von der oberen Förderebene ausgeübt werden und
seitlich zum Inneren gerichtet verlaufen.
Zur Durchführung dieses Verfahrens wurde eine Vorrichtung
vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß über einer
unteren Förderebene zwei in einem fortschreitend nach der
Förderrichtung sich vermindernden Abstand liegende Förderebenen
angeordnet sind, die entgegenlaufend nach außen angetrieben
werden, und zwar transversal zur Förderrichtung.
Es ist auch dementsprechend durch die französische
Patentanmeldung FR 25 00 266 A1 ein Verfahren bekannt, nach dem auf
einer Auflage lange Teigstücke abgesetzt werden, um diese vor
deren Gebackenwerden in der industriellen Herstellung von
Langbroten in eine Endfermentierkammer einzubringen. Nach
diesem Verfahren wird den Teigstücken in der Auszieheinrichtung
ihre endgültige Länge gegeben, wonach diese Teigstücke bei
deren Überschreitung ihrer endgültigen Länge durch eine
Gegen-Einzieheinheit gehalten werden, um danach konstant
gehalten zu werden, indem sie mittels einer
Stabilisierungseinrichtung ihre restliche elastische Spannung
freigeben und den Teigstücken eine perfekte Zylinderform
verliehen wird und wonach schließlich die langen konstant
gehaltenen Teigstücke mittels einer Flügelrinne abgegeben
werden, die sich zur Beschickungsauflage der abschließenden
Fermentationskammer hin öffnet.
Zur Durchführung des Verfahrens wurde eine Vorrichtung
vorgeschlagen, die zwischen dem Ausgang einer
Auszieheinrichtung, die den Teigstücken ihre endgültige Länge
verleiht, und einer zur Einführung der langen Teigstücke in die
abschließende Fermentationskammer vor deren Gebackenwerden
bestimmten Auflage eine Gegen-Einzieheinheit aufweist, indem die
langen Teigstücke bei Beibehaltung ihrer endgültigen Länge nach
Verlassen der Auszieheinrichtung und in Zusammenarbeit mit
einer die Entspannung der Teigstruktur und die Aufhebung der
mechanischen Restspannungen der langen Teigstücke zum
automatischen Absetzen mittels einer Austrageeinrichtung auf
der zur Einführung der langen Teigstücke in die abschließende
Fermentationskammer bestimmten Auflage darstellenden
Zylinder-Stabilisierungseinrichtung ergriffen werden.
Mittels der vorgenannten Vorrichtung ist es möglich, die
Teigstücke zu längen, indem ihnen eine Länge von 60 bis 80 cm
verliehen wird.
Dennoch treten bei diesen bekannten Vorrichtungen zahlreiche
Nachteile auf. Zunächst geschieht das Formen und Absetzen der
Teigstücke einzeln. Darüber hinaus liefern die bekannten
Vorrichtungen Ergebnisse schlechter Qualität und großer
Ungleichförmigkeit in der Länge, sobald die Kompressionsrege
lung zur weiteren Längung der Teigstücke etwas forciert wird.
Nun besteht jedoch auf dem Markt eine Nachfrage nach automa-
tisch arbeitenden Anlagen zur Herstellung von sehr langen
Broten, d. h. von Broten mit einer über 80 cm hinausgehenden
Länge, wobei auch eine Länge gefragt ist, die noch 90 cm
übertreffen soll.
Beim gegenwärtigen Stand der Technik wird zur Überlängung der
mittelmäßig langen, die erwähnten Vorrichtungen verlassenden
Teigstücke auf den Eingriff von Hand zurückgegriffen. Die
hierfür angestellten Arbeiter bedienen ein Förderband, einen
Tisch oder eine Arbeitstafel, auf der bzw. die eine Reihe von
Teigstücken mittlerer Länge bereits vorher abgesetzt wurden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile auszuräumen und
dabei ein Verfahren und eine Vorrichtung vorzuschlagen, durch
die auf mechanischem Wege die Überlängung der Teigstücke nicht
nur einzeln, sondern reihenweise auf einer zwischen der
Formungs- und der Absetzeinrichtung der Teigstücke mittlerer
Länge und der abschließenden Fermentationskammer vor dem Backen
der sehr langen Teigstücke vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird bezüglich des Verfahrens dadurch gelöst, daß
jeweils ein aus einer Reihe vorgeformter Teigstücke bestehender
Satz auf einem Endlosband der Verlängerungsvorrichtung
überführt und dort einer ganzzahligen Anzahl von Hin- und
Herbewegungen einer horizontalen und ebenen Fläche einer Platte
ausgesetzt wird, die auf den Satz vorgeformter Teigstücke
aufsetzt, wobei die Teigstücke durch eine senkrecht zu ihrer
Längsachse verlaufende Hin- und Herbewegung auf einer Auflage,
die aus dem während der Hin- und Herbewegung der Platte
unbeweglichen Endlosband besteht, in die eine und dann in die
entgegengesetzte Richtung gerollt werden, daß der Druck, der
vom Eigengewicht der Platte ausgeübt wird und der Druck, der
vom wechselweisen Rollen herrührt, zur definitiven Längung der
Teigstücke führt, daß die Platte dabei fortschreitend in dem
Maße abgesenkt wird, in dem sich der Durchmesser der Teigstücke
bei zunehmender Längung verringert, und daß die Platte nach
Durchlaufen einer Anzahl von Hin- und Herbewegungen angehoben,
der Satz von nunmehr Überlängen aufweisenden Teigstücken in
deren Ausgangsstellung freigesetzt und über das Endlosband zur
Fertigfermentierkammer ausgetragen wird. Bezüglich der
Vorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine während
der Bearbeitungsphase unbewegliche und aus einem Endlosband
gebildete Auflage und durch eine Bearbeitungsplatte, die
während ihres Aufsetzens auf den Satz zu behandelnder
Teigstücke eine ganzzahlige Anzahl von Hin- und Herbewegungen
ausführt, wobei die Richtung dieser Hin- und Herbewegungen
senkrecht zur Längsachse der Teigstücke verläuft.
Die Vorrichtung bietet dabei mehrere Vorteile, insbesondere
kann durch sie die industrielle Herstellung von Broten sehr
großer Länge durchgeführt werden, wobei die Reihen der Teig
stücke mittlerer Länge in Überlänge überführt werden. Darüber
hinaus ist die Vorrichtung auch von Vorteil bei der Herstel
lung von Broten mittlerer Länge. Durch sie ist es in der Tat
möglich, die Druck- oder Kompressionsregelung von bekannten
Formungsanlagen weniger zu forcieren, was zu einer weit
fortschrittlicheren Behandlung zur Erzielung der Endlänge der
Teigstücke führt. Die so erzeugten Brote weisen somit eine
bessere Qualität auf und sind weit regelmäßiger geformt.
Die Erfindung wird anhand der nächstfolgenden Beschreibung
einer in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausfüh
rungsform näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen Aufriß der erfindungsgemäßen Standortbestimmung
einer automatischen Brotfertigungstraße;
Fig. 2 eine Draufsicht der Anlage der Fig. 1;
Fig. 3 einen Aufriß der Vorrichtung zur definitiven Längung
der Teigstücke auf große Länge anch der Erfindung;
Fig. 4 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung und
Fig. 5 eine Draufsicht dieser Vorrichtung.
Nach den Fig. 1 und 2 weist die selbsttätige Brotferti
gungsstraße eine Formungs- und Absetzeinrichtung der Reihen
von Teigstücken 2 auf, die auf mittlere Länge vorgeformt
wurden. Die Einrichtung 1 besitzt ein Endlosband 3, das über
den Rand der Teigstückereihe 2 ausgehend von der Formungs
einrichtung 1 bis zu einer Überlängungseinrichtung 4 hinaus
geht. Die Teigstücke 2 (die mit unterbrochener Linie ge
zeichnet sind) werden in Teigstücke großer Länge 5 umgeformt.
Am Ende der Überlängungsbehandlung werden letztere auf ein
Zuführband 6 einer abschließenden Fermentierungskammer über
führt. Die Reihen der fermentierten Teigstücke mit großer
Länge 8 werden auf einem Austrageband dem Backofen 10 zuge
führt.
Die Erfindung betrifft im wesentlichen die Vorrichtung 4,
durch die die Teigstücke ihre Uberlängen erhalten.
Nach den Fig. 3 bis 5 weist die Uberlängungsvorrichtung 4
ein Gestell auf, das als Auflage einen Rahmen 12 hat, um den
ein Endlosband läuft, das als Förderband 14 um eine getrie
bene Trommel 15 und eine treibende Trommel 16 herumgeführt
wird. Letztere wird über ein Vorgelege 17 mit Antriebskraft
durch einen Getriebemotor 18 belegt. Das Endlosband 13 hat
dabei eine dreifache Funktion zu erfüllen: einerseits dient
es als Zuführmechanismus für eine Reihe von vorgeformten
Teigstücken 2, die in der Vorrichtung 4 zu einer Überlänge
gebracht werden sollen; andererseits stellt es auch die Ar
beitsauflage zur Erstellung der Überlänge dar und letztens
bildet es auch den Austragmechanismus für die Reihe der be
handelten Teigstücke 5.
Auf jeder Seite stellt das Gestell 11 zwei Seitengerüste 19
und 20 dar, das unterschiedlichen Bauteilen als Auflage
dient, die die Leitung und Verschiebung in sowohl der hori
zontalen, als auch der vertikalen Richtung einer Platte
21 gewährleistet. Die Platte ist in ihrem Aufbau da
bei sehr starr ausgebildet, so daß sie zwei horizontale Flä
chen 22, 23 bietet, die vollkommen eben sind. Diese Flächen
22, 23 sind mit zwei Bändern 24, 25 ausgestattet. Obgleich
sie starr ausgebildet sein müssen, darf die Platte
21 nicht zu schwer sein, um ein Zerdrücken der Teigstücke zu
vermeiden. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Platte als Blech oder
Blechkasten 21 in einer leichten Legierung ausgeführt ist und
einen hohlen Aufbau aufweisen kann.
Das Blech ist seitlich zur Vorschubrichtung 26 (siehe
Fig. 1) der Teigstücke durch zwei Einfasssungen 27, 28
verlängert, die aus den Holmen 29, 30, 31, 32 gebildet sind,
die an den Seitenenden des eigentlichen Bleches und an einem
Querstück befestigt sind, welche die Holme 29, 30 und 31, 32
miteinander verbinden.
Das Blech 21 wird einer Hin- und Herbewegung ausgesetzt, de
ren Richtung 35 senkrecht zur Vorschubrichtung 26 der Teig
stücke 2, 5 verläuft, und zwar über einen Mechanismus mit Hin-
und Herbewegung 36, der fest mit einem der Seitengerippe des
Gestells 11 verbunden ist. Dieser Mechanismus 36 weist einen
Antriebszapfen 37 auf, der über eine Öffnung hinwegläuft,
welche in dem mit dem Querstück 33 des Rahmens von Blech 21
verbundenen Lager 39 eingelassen ist. Der Durchmesser dieser
Öffnung 38 liegt geringfügig über dem Durchmesser des An
triebszapfens 37, um ein reibungsloses Gleiten des Zapfens 37
in der Öffnung 38 bei einer senkrechten Verschiebung des
Blechs 21 zu erlauben.
Befindet sich das Blech 21 in der Wartestellung, ruhen die
Holme 29, 30, 31, 32 der Rahmen oder Einfassungen 27, 28 auf
dem Kopf 40, 41, 42, 43 der Kolben 44, 45, 46, 47 der Winden
48, 49, 50, 51, die auf den Seitengerippen 19, 20 festgelegt
sind, wobei die Kolben 44 bis 47 einer senkrechten Verschie
bung ausgesetzt werden.
Darüber hinaus wird das Blech 21 von den Drehzapfen 52, 53,
54, 55 geführt, die jeweils um eine vom am Seitengerippe 19,
20 befestigten Lager 60, 61, 62, 63 um eine senkrechte
Schwenkachse 56, 57, 58, 59 gedreht werden.
Aufgrund der Tatsache, daß das Blech 21 einzig und allein auf
den Köpfen 40 bis 43 der Kolben 44 bis 47 der Winden 48 bis
51 ruht, ist es möglich, das Blech schnell umzudrehen (zu
rückzufahren). Hierdurch kann man bei einem die Innenfläche
23 des Bleches belegenden Bandes 25, das beispielshalber
feucht geworden ist oder infolge einer intensiven Arbeits
dauer der Teigstücke verschmutzt wurde, durch einfaches Um
kehren des Bleches 21 das die andere Fläche 22 des Bleches
belegende Band 24 schnell in Betrieb nehmen.
Solange jedoch das Bearbeitungsblech 21 in Bewegung ist
und die Teigstücke einem Rollvorgang in alternierenden
Richtungen ausgesetzt sind, werden die Teigstücke durch
das Bearbeitungsblech 21 nicht zerdrückt bzw. zusammen
gedrückt. Sobald aber die Hin- und Herbewegung des Bear
beitungsbleches 21 anhält, sei es aus Gründen einer Strom
unterbrechung oder aus Gründen einer Betriebsunterbrechung
der Brotfertigungsstraße infolge irgendeines Störfalles
auf der Straße, wie eines Staus, kommt das Bearbeitungs
blech auf den unbeweglichen Teigstücken zu liegen. Es
reicht aus, daß der Teig dieser letzteren zu weich ist,
so daß diese unbeweglichen Teigstücke zerdrückt bzw. zu
sammengedrückt werden.
Ferner ergibt sich eine unrichtige Steuerung durch den
Zähler, der die Anzahl der Hin- und Herbewegung des Be
arbeitungsbleches bestimmt. Das Bearbeitungsblech braucht
nur seine Einwirkung auf die Teigstücke fortzusetzen,
woraus dann eine übermäßige Verlängerung der Teigstücke
resultiert, die niemals mehr den gewünschten Durchmesser
haben.
Auch ist noch zu berücksichtigen, daß eine Reihe von
überlängten Teigstücken infolge eines Zählfehlers der
Programmierung oder infolge einer manuellen Probenahme
im Teigkreislauf zu Testzwecken unvollständig ist, die
man beispielsweise ausführt, um das exakte Gewicht, die
Eigenschaft des Teiges oder andere Kennwerte in Erfah
rung zu bringen.
Auch ist die Gefahr des Vorhandenseins einer unvollstän
digen Reihe von Teigstücken am Arbeitsende in der Pra
xis vorhanden, wobei am Arbeitsende die industrielle
Fertigungsstraße für Langbrote vor dem vollständigen
Stillstand geleert werden muß. Es ist daher sehr schwie
rig, bei der letzten Überlängung eine Anzahl von Teig
stücken zu haben, die genau einer vollständigen Reihe
entspricht.
Diese Schwierigkeit ergibt sich auch bei Wechseln von
herzustellenden Erzeugnissen, bei denen die Überlängungs
vorrichtung zyklisch weiterarbeitet, während kein Teig
stück beabsichtigt oder nicht, zwischen dem Bearbeitungs
blech und dem endlosen Band angeordnet ist.
Hierzu weisen die Köpfe 40, 41, 42, 43 der Kolben 44, 45,
46, 47 dieser Winden 48, 49, 50, 51 höhenverstellbare An
schläge 70, 71, 72, 73 auf, auf denen in der Wartestel
lung die Holme 29, 30, 31, 32 des Bearbeitungsbleches 21
ruhen. Diese Anschläge 70, 71, 72, 73 werden zweckmäßiger
weise von um eine horizontale Achse 74, 75, 76, 77
schwenkbaren Rollen gebildet, wobei die horizontale Achse
74, 75, 76, 77 transversal bezüglich der Hin- und Herbe
wegung des Bearbeitungsbleches 21 angeordnet ist. Diese
horizontalen Achsen 74, 75, 76, 77 werden von einem Ge
häuse 78, 79, 80, 81 gehalten, das fest mit den Köpfen
40, 41, 42, 43 der Kolben 44, 45, 46, 47 der Winden 48,
49, 50, 51 verbunden ist.
Nach einer anderen Ausführungsart der Erfindung können beide
Flächen 22, 23 eine Büchse ergeben, wo es zur Erneuerung der
Arbeitsfläche ausreichen würde, sie eine halbe Umdrehung
durchführen zu lassen, wozu es erforderlich wäre, das Blech
21 mit zwei den beim Endlosband eingesetzten vergleichbaren
Trommeln auszurüsten.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, einen zweiten Mechanismus der Hin- und Herbewe
gung einzubauen, der mit einer im Querträger des zweiten
Rahmens 28 liegenden Öffnung zusammenarbeitet. Hierbei ist
der Arbeitsgang des zweiten Mechanismus mit dem des ersten
Mechanismus 36 synchronisiert. Durch diese Ausführung ist es
möglich, die Drehzapfen 52 bis 55 wegzulassen. Hierdurch er
gibt sich der Vorteil, die zwischen den Drehzapfen 52 bis 55
und den Holmen 29 bis 32 der Einfassungen 27, 28 auftretende
Reibung zu unterbinden, und zwar sowohl bei der Hin- und
Herbewegung von Blech 21 als auch bei der vertikalen Ver
schiebung von Blech 21.
Die Arbeitsweise ist folgende:
In Wartestellung von Blech 21 befinden sich die Köpfe 40 bis
43 der Kolben 44 bis 47 der Winden 48 bis 51 in einer aus
reichend hohen Stellung, so daß der zwischen der unteren ho
rizontalen Fläche 23 von Blech 21 und dem oberen Teil 65 des
Förderbandes 14 vom Endlosband 13 liegende Raum unter dem
Ausgangsdurchmesser der zu behandelnden Teigstücke 2 liegt.
Somit können die zu behandelnden Teigstücke 2 durch den
gleichzeitigen Vorschub des Endlosbandes 3 und des Endlos
bands 13 unbehindert in die Längungsvorrichtung 4 eingebracht
werden. Nach dem Einbringen der Reihe der zu behandelnden
Teigstücke 2, d. h. am Ende des Vorschubs von Endlosband 13,
werden die Kolben 44, 45, 46, 47 um eine bestimmte Höhe
eingerückt, die der Differenz der Durchmesser der Teig
stücke vor und nach der Bearbeitung entspricht. Wenn sich
die Bearbeitung ihrem Ende nähert, kommen die Holme 29,
30, 31, 32 des Bearbeitungsbleches 21 in Berührung mit den
Anschlägen 70, 71, 72, 73. Wie oben bereits erwähnt, wer
den diese Anschläge 70, 71, 72, 73 von Rollen gebildet,
um ein Herausziehen derselben infolge der Bewegung des
Bearbeitungsbleches 21 zu verhindern.
Der Absenkweg der Kolben 44, 45, 46, 47 ist abhängig vom
Enddurchmesser der überlängten Teigstücke und das Bear
beitungsblech 21 weist eine konstante Masse bzw. ein kon
stantes Gewicht unabhängig von der Art des Teiges und/oder
der Abmessungen des Durchmessers der Teigstücke 5 auf.
Hierzu ist die Höhe der Anschläge 70, 71, 72, 73 in Abhän
gigkeit von dem Enddurchmesser der überlängten Teigstücke
variabel.
Ferner wird bei einem unerwarteten Stillstand des Bear
beitungsbleches 21 und wenn der Teig der Teigstücke zu
weich ist, das Absenken bzw. das Einsinken des Bearbei
tungsbleches 21 durch diese Anschläge 70, 71, 72, 73 be
grenzt. Die Steuerung der Winden 48 bis 51 kann nach be
liebiger Art vorgenommen werden, wobei hier nur die Vorbe
dingung erfüllt sein muß, daß die Köpfe 40 bis 43 der Kol
ben 44 bis 47 eine gleichzeitige und identische Senkrecht
bewegung durchführen müssen.
In dem Maße der Absenkung der Köpfe 40 bis 43 der Kolben
44 bis 47 geht auch das Blech 21 längs des (der) Antriebs
zapfen 37 des (der) Hin- und Herbewegungsmechanismus(en)
36 nach unten, bis die horizontale Fläche 23 des Blechs 21
sich auf die zu behandelnden Teigstücke setzt. Hierbei
ist jedoch das Absenken der Köpfe 40 bis 43 der Kolben
44 bis 47 entsprechend der Größenordnung von Raum 64, so
daß sichergestellt ist, daß das Blech 21 auf den zu be
handelnden Teigstücken ruht. Die unerläßlich zu erfüllende
Bedingung beruht hierbei auf der Tatsache, daß der Antrieb
für das Blech 21 letzteres nicht daran hindert, sich an
die zu behandelnden Teigstücke anzulegen. Diese Bedingung
wird erreicht durch den Antriebszapfen 37 des Mechanismus
36, um den die Öffnung 38 sich vertikal abwickeln kann.
Bei der Bearbeitung erteilt der Mechanismus 36 dem Blech
21 eine in der Richtung 35 senkrecht zur Längsachse 66
der Teigstücke 2 alternierende Bewegung, deren Amplitude
durch die Pfeile 67, 68, 69 angezeigt ist. Durch diese Be
wegung werden die Teigstücke in einer Richtung und dann
in umgekehrter Drehrichtung auf ihrer Auflage gerollt, die
aus dem während dieser Arbeitsphase unbeweglich bleibenden
Endlosband besteht. Nach jeder ganzzahligen Anzahl von
Hin- und Herbewegungen nehmen die Teigstücke wieder ihre
Ausgangsstellung ein.
Unter der gleichzeitigen Wirkung des vom Eigengewicht des
Bleches 21 und des vom Rollvorgang in alternierenden Rich
tungen ausgeübten Drucks gehen die vorgeformten Teigstücke
2 allmählich fortschreitend in den Zustand von überlangen
Teigstücken 5 über. Das Blech 21 senkt sich fortschreitend
unter der Wirkung des Eigengewichts in dem Maße herab,
wie der Durchmesser der Teigstücke sich bei zunehmender
Längung verringert, und zwar bis es in Berührung mit den
Anschlägen 70, 71, 72, 73 kommt.
Auf einem beliebigen Zähler der in den Zeichnungen nicht
dargestellt ist, wird die Anzahl der Hin- und Herbewegungen
eingestellt, die zu der gewünschten Länge der Teigstücke
führen soll. Der Zähler wird eingefügt in eine nach Bedarf zu
wählende und ebenfalls in den Zeichnungen nicht dargestellte
Programmiereinheit, durch die die Folge der verschiedenen
Phasen gesteuert wird. Bespielsweise könnte die Anzahl der
Hin- und Herbewegungen bei etwa zehn liegen.
Am Ende einer geradzahligen Anzahl von gewählten Hin- und
Herbewegungen kommt der Mechanismus 36 zum Stillstand, wobei
sich die zu Überlängen bearbeiteten Teigstücke 5 in ihrer
Ausgangslage befinden. Sobald der Mechanismus zum Stillstand
gekommen ist, läßt die Programmiereinheit die Köpfe 40 bis 43
der Kolben 44 bis 47 der Winden 48 bis 51 nach oben fahren,
und das Blech 21 hebt sich hoch, um die Teigstücke 5 freizu
geben.
Sobald der Hebevorgang der Winden beendet ist, wird das End
losband 13 von der Programmiereinheit in Bewegung gesetzt,
wodurch die überlängten Teigstücke 5 zur Fermentierungskammer
7 ausgetragen werden, so daß die Vorrichtung zum Herstellen
von Überlängen erneut für eine Reihe von zu behandelnden
Teigstücken 2 zur Verfügung steht.
Claims (18)
1. Verfahren zum Verlängern von bereits auf eine mittlere
Länge vorgeformten Teigstücken, bei dem mehrere auf einem
Endlosband, vorgeformte Teigstücke gleichzeitig verlängert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein aus einer
Reihe vorgeformter Teigstücke (2) bestehender Satz auf
ein Endlosband (13) der Verlängerungsvorrichtung (4)
überführt und dort einer ganzzahligen Anzahl von Hin- und
Herbewegungen einer horizontalen und ebenen Fläche (23)
einer Platte (21) ausgesetzt wird, die auf den Satz
vorgeformter Teigstücke (2) aufsetzt, wobei die Teigstücke
durch eine senkrecht zu ihrer Längsachse (66) verlaufende
Hin- und Herbewegung auf einer Auflage, die aus dem
während der Hin- und Herbewegung der Platte (21)
unbeweglichen Endlosband (13) besteht, in die eine und
dann in die entgegengesetzte Richtung gerollt werden, daß
der Druck, der vom Eigengewicht der Platte ausgeübt wird
und der Druck, der vom wechselweisen Rollen herrührt, zur
definitiven Längung der Teigstücke führt, daß die Platte
(21) dabei fortschreitend in dem Maße abgesenkt wird, in
dem sich der Durchmesser der Teigstücke (5) bei
zunehmender Längung verringert, und daß die Platte (21)
nach Durchlaufen einer Anzahl von Hin- und Herbewegungen
angehoben, der Satz von nunmehr Überlängen aufweisenden
Teigstücken (5) in deren Ausgangsstellung freigesetzt und
über das Endlosband (6) zur Fertigfermentierkammer (7)
ausgetragen wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine während der
Bearbeitungsphase unbewegliche und aus einem Endlosband
(13) gebildete Auflage und durch eine Bearbeitungsplatte
(21), die während ihres Aufsetzens auf den Satz zu
behandelnder Teigstücke (2) eine ganzzahlige Anzahl von
Hin- und Herbewegungen ausführt, wobei die Richtung (35)
dieser Hin- und Herbewegungen senkrecht zur Längsachse
(66) der Teigstücke verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zumindest eine horizontale, ebene Fläche (23)
aufweisende und mit einem Band (25) bestückte
Bearbeitungsplatte (21) zwei Seitenrahmen (27, 28)
aufweist, die aus Holmen (29 bis 32), welche fest mit den
Seitenenden der Platte (21) verbunden sind, und aus
Querträgern (33, 34) gebildet sind, die die Holme (29 bis
32) miteinander verbinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsplatte (21) als Blech
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest ein Querträger (33) ein mit einer
Öffnung (38) versehenes Lager (39) aufweist, durch die ein
Antriebszapfen (37) eines Hin- und Herbewegungsmechanismus
(36) hindurchführt, der dem Blech (21) Hin- und Herbewegung
erteilt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnung (38) einen gegenüber dem Antriebszapfen (37)
größeren Durchmesser für eine reibungslose Führung des Blechs
(21) längs des Antriebszapfens (37) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Ge
stell (11), das dem Endlosband (13) als Auflage dient und auf
jeder Seite ein Seitengerippe (19, 20) bietet, auf dem senk
recht die Winden (48 bis 51) befestigt sind, deren Köpfe (40
bis 43) der Kolben (44 bis 47) mit dem Bearbeitungsblech (21)
zu dessen vertikaler Verschiebung zusammenarbeiten.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die der gleichzeitigen und identischen Senkrechtbewegung
ausgesetzten Winden (48 bis 51) einen Lauf oder Gang haben,
der der Größe des zwischen der unteren horizontalen Fläche
(23) von Blech (21) und dem oberen Teil (65) des Endlosbandes
(13) liegenden Raums (64) entspricht, so daß sich das Blech
(21) auf die zu behandelnden Teigstücke (2) aufsetzt.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, daß die Köpfe (40
bis 43) der Kolben (44 bis 47) der Winden (48 bis 51) eine
Stellung aufweisen, die hinreichend hoch ist, so daß der Raum
(64) über dem Ausgangsdurchmesser der zu behandelnden Teig
stücke (2) liegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zumin
dest einen Mechanismus der Hin- und Herbewegung (36), der das
Bearbeitungsblech (21) über einen Antriebszapfen (37) an
treibt, der frei in der Öffnung (38) läuft, so daß nach
gleichzeitigem Absenken der Köpfe (40 bis 43) der Kolben (44
bis 47) der Winden (48 bis 51) das Blech (21) sich während
der Hin- und Herbewegungen unbehindert auf die Teigstücke
setzen kann.
11. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch vier
Führungszapfen (52 bis 55), von denen jeder um eine vertikale
Achse (56 bis 59) läuft, die von einem Lager (60 bis 63) ge
halten wird, das fest mit dem Seitengerippe (19, 20) eines
zur Auflage des Endlosbandes (13) dienenden Gestells (11)
verbunden ist, wobei diese Führungszapfen (52 bis 55) mit den
Holmen (29 bis 32) der Endrahmen (27, 28) des Blechs (21)
zusammenarbeiten, um letzteres während seiner Hin- und Her
bewegung sich auf die zu behandelnden Teigstücke (2)
setzen zu lassen.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, 10 oder 11, gekenn
zeichnet durch zwei Mechanismen für Hin- und Herbewegung
(36), die mit jedem Endrahmen (27, 28) zusammenarbeiten, so
daß die Führungszapfen (52 bis 55) entfallen können.
13. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bearbeitungsblech (21) zwei horizontale Oberflächen (22,
23) aufweist, die mit einem Band (24, 25) zur Umkehrbarkeit
des Bleches (21) vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 7, die
unter anderem ein Bearbeitungsblech, das einer
hin- und hergehenden Bewegung ausgesetzt ist,
und zwei von Holmen und Querträgern gebildete
Rahmen hat, und ein Seitengerippe aufweist, auf
dem vertikal Winden befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Köpfe (40,
41, 42, 43) der Kolben (44, 45, 46, 47) der Win
den (48, 49, 50, 51) höhenverstellbare Anschläge
(70, 71, 72, 73) tragen, die das Herabsenken des
Behandlungsbleches (21) bei seiner Einwirkung auf
die zu verlängenden Teigstücke (5) begrenzen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschläge (70, 71, 72,
73) horizontal schwenkbewegliche Rollen sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschläge (70, 71, 72,
73) eine horizontale Achse (74, 75, 76, 77) tragen,
die transversal bezüglich der Hin- und Herbewegung
des Bearbeitungsbleches (21) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschläge (70, 71, 72,
73) ein Gehäuse (78, 79, 80, 81) tragen, das zur
Lagerung der horizontalen Achse (74, 75, 76, 77)
dient und das fest mit den Köpfen (40, 41, 42, 43)
der Kolben (44, 45, 46, 47) der Winden (48, 49, 50,
51) verbunden ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Bearbeitungsblech (21)
ein konstantes Gewicht bzw. eine konstante Masse
unabhängig von der Art des Teiges und/oder der
Abmessungen des Durchmessers der Teigstücke (5) hat.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| FR8202283A FR2520977A1 (fr) | 1982-02-10 | 1982-02-10 | Procede et dispositif pour l'allongement definitif a grande longueur de patons |
| FR8219111A FR2535943A2 (fr) | 1982-11-12 | 1982-11-12 | Procede et dispositif pour l'allongement definitif a grande longueur de patons |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3304235A1 DE3304235A1 (de) | 1983-10-06 |
| DE3304235C2 true DE3304235C2 (de) | 1992-06-11 |
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