DE1126C - Neuerungen an Maschinen zum Scheeren von Fellen verschiedener Art - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Scheeren von Fellen verschiedener Art

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DE1126C
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Germany
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M Walch & A Baradel
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M Walch & A Baradel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

1877.
Klasse 41.
M. WALCH und A. BARADEL in PARIS. Neuerungen an Maschinen zum Scheeren von Fellen verschiedener Art.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. October 1877 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum mechanischen Scheeren von Kaninchenfellen, Hasenfellen und anderen Fellen in der Art, dafs die Handarbeit ganz wegfällt und gleichzeitig ein regelmäfsiges Product in verhältnifsmäfsig grofser Menge geliefert wird. Ein Hauptvortheil unserer Maschine besteht darin, dafs man mit derselben die Felle scheeren kann, ohne dafs es nöthig wäre, dieselben zuvor einer vorbereitenden Behandlung zu unterwerfen.
Der ganze Mechanismus befindet sich in dem oberen Theile des durch die Querstangen B zusammengehaltenen Gestelles A.
Die Maschine erhält ihre Bewegung von der Kurbel D und den beiden Zahnrädern CC1. Die Kurbelwelle E ist in einem kleinen Träger F gelagert. Das Getriebe C sitzt auf der Welle G und setzt diese in Bewegung. Am anderen Ende der Welle G sitzt das Schwungrad C~.. Durch zwei konische Zahngetriebe H wird die Bewegung der Welle G den beiden im rechten Winkel zu dieser liegenden Wellen / mitgetheilt. Am anderen Ende dieser Wellen / sitzen die Scheiben J mit excentrisch angebrachten Zapfen, welche sich in je eine der beiden Enden der Messerklinge K einlegen; durch diese Anordnung erhält die Klinge eine hin- und hergehende Bewegung sowohl in horizontaler als auch in verticaler Richtung. Die Klinge K liegt in einem Falz der verticalen Leiste K\ welche von drei Spiralfedern L gegen den langen Schleifstein M vorgedruckt wird, während drei kleine Spiralfedern N den Stein seinerseits gegen die Messerklinge andrücken. Infolge dieser Vorrichtung bleibt die Klinge stets geschärft.
Vor der Klinge K befindet sich eine Gegenklinge O, welche mit Hülfe eines Anschlages k der Klinge K und eines entsprechenden Anschlages 0 an dem Supporte O' in verticaler Richtung bewegt wird. Eine Flachfeder P und zwei Spiralfedern / heben die Gegenklinge O bis zu der oberen Fläche des Schleifsteines empor.
Die zu scheerenden Felle werden von Hand zwischen die geriefelten Walzen R, Fig. 4, gebracht, welche durch die Federn r gegen einander geprefst werden. Die obere Walze ist an ihrem einen Ende mit einem Schiebrade .S versehen, welches durch einen auf der Welle G sitzenden Sperrhebel T in Bewegung . gesetzt wird.
Die beiden Walzen R stehen durch die ineinander greifenden Zahnräder U, Fig. 2 und 3 miteinander in Verbindung. Um die Bewegung derselben zu reguliren ist eine aus einer gekehlten Scheibe V bestehende Bremse auf der ersten Walze aufgekeilt, und die Spannung wird durch eine Schnur ν bewerkstelligt, welche mit ihrem freien Ende an der Feder v1 sitzt.
Auf dem Gestell A sind zwei Bogen X angebracht, welche durch eine Querleiste χ miteinander verbunden sind. Diese Querleiste ist mit Löchern versehen, in welchen vier Stangen stecken. Diese Stangen dienen einem gufseisernen Querbalken χi an dessen unterer Fläche ein Holzblock befestigt ist, als Führung. Mit Hülfe der beiden mittleren Stangen und der mit dem Handrade y * versehenen Schraube y wird der für den Durchgang der Felle erforderliche Abstand des Holzblockes von dem Schleifstein regulirt.
Damit das Messer bei seiner Aufwärtsbewegung nicht bis an den Holzblock hinaufsteige, sind die beiden Enden des letzteren mit eisernen Anschlägen α versehen, welche das Messer in seiner Aufwärtsbewegung anhalten und auf diese Weise das Fell sowohl, wie das Holz vor dem Einschneiden des Messers schützen. Die obere Klinge wird in gleicher Weise durch die beiden justirbaren Bolzen b in ihrer Aufwärtsbewegung beschränkt.
Das Fell, welches zwischen dem Holzblock und dem Schleifstein hindurchgeht und dessen Haare von der Gegenklinge O in die richtige Lage gebracht werden, wird von dem unteren Messer bis auf die Haut glatt abgeschoren.
Patent-Anspruch: Eine Maschine zum Scheeren von Fellen verschiedener Art in der oben beschriebenen Anordnung. Die Erfinder behalten sich vor, die Maschine in Form und Gröfse zu modificiren ohne jedoch die Erfindung in ihren wesentlichen Punkten zu alteriren. Als diese wesentlichen Punkte bezeichnen sie: die Beweglichkeit der Messerklingen, das Schleifen des Messers während der Arbeit, die Vorrichtungen, welche die Aufwärtsbewegung der beiden Klingen begrenzen und endlich die Vorrichtung, welche den Abstand der beiden Flächen regulirt, zwischen welchen sich das Fell hindurchbewegen mufs, ehe es an die cannelirten Walzen gelangt, welche es alsdann weiterziehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1126DA 1877-10-19 1877-10-19 Neuerungen an Maschinen zum Scheeren von Fellen verschiedener Art Expired - Lifetime DE1126C (de)

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