DE668477C - Vorrichtung zum Verhindern des Zusammenhaengens der Ballen bei Ballenpressen mit mehreren Bindungen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Zusammenhaengens der Ballen bei Ballenpressen mit mehreren Bindungen

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DE668477C
DE668477C DER95169D DER0095169D DE668477C DE 668477 C DE668477 C DE 668477C DE R95169 D DER95169 D DE R95169D DE R0095169 D DER0095169 D DE R0095169D DE 668477 C DE668477 C DE 668477C
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balers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

Bei der durch das Patent 618 733 geschützten Vorrichtung zum Verhindern des Zusammenhängens der Ballen bei Ballenpressen mit mehreren Bindungen dient zum Zerschneiden der Strohhalme, die das Zusammenhängen der Ballen hervorrufen würden, ein einen ziehenden Schnitt ausführendes sichelförmiges Messer, das auf der Nadelwelle befestigt ist. Das Messer führt einen großen Schwingweg aus und tritt so weit in den Preßkanal ein, daß es in den Bereich des Kolbens gelangt. Dieser muß daher mit einem Durchtrittschlitz für das Messer versehen werden. Um diesen Schlitz überflüssig zu machen, wird das Messer gemäß der Erfindung sektorförmig ausgebildet, auf einer besonderen Welle befestigt und so' bemessen, daß es bei seiner Schwingbewegung nicht in den Bereich des Preßkolbens tritt. Das sektorförmige Messer gewährleistet einen sicheren Schnitt und kann in jede Strohpresse eingebaut werden, weil es keinen mit einem Schlitz versehenen Preßkolben erfordert. Bei jeder Strohpresse ist es möglich, die Welle, die das sektorförmige Messer trägt, so anzuordnen, daß das Messer bei vollkommener Ausnutzung seiner Außenschneide zur Ausübung eines einziehenden Schnittes nur so· weit in den Preßkanal eintritt, daß es bis an den Kolben hinanreicht.
Es ist an sich bei Strohpressen bekannt, senkrecht auf- und abwärts bewegte Messer zum. Durchschneiden des Strohes zu verwenden. Diese Messer wirken mit einem an der oberen Kante des Preßkolbens vorgesehenen Messer zusammen und treten daher nicht in die Bahn des Kolbens. Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß ein Gegenmesser am Kolben nicht erforderlieh ist und er daher an jeder Strohpresse angebracht werden kann.
Es ist auch bekannt, durch Schlitze der Preßkanalwandung tretende sektoriöirmige Messer auf besonderen Zapfen zu lagern. Indessen treten diese Messer bei ihrer Bewegung bis in die Bahn des Preßkolbens. Ein nachträglicher Einbau solcher Messer in Pressen mit einem Kolben ohne Durchtrittschlitz für das Messer ist nicht möglich. Die Erfindung besteht somit in der Vereinigung der im Anspruch angeführten Merkmale.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in den
Abb. i, 3 und 4 an einer im senkrechten Schnitt veranschaulichten Strohpresse mit Schwingkolben und zwei Messern in verschiedenen Stellungen dargestellt.
Die Abb. 2 zeigt einen Grundriß der Presse ohne Preßkolben.
G68477
Die Zuführungslade ι der Presse hat, wie bekannt, einen mit Schlitzen für die Bindenadeln 19 und die Messer 30 versehenen Boden 2, an dessen Kante 3 sich die untere Wajidung des gekrümmten Preßkanals 4 an-*' schließt. Das Stroh wird durch den Preßkolben S in den Preßkanal gedruckt. Der Preßkolben wird von um Bolzen 6 schwingenden Armen 7 getragen und durch Kurbelzapfen 10 mittels an dem Bolzen 8 angreifender Schubstangen 9 geschwenkt. Das Stroh wird dem Preßkanal, wie üblich, durch Zinken 11 eines Rechens zugeführt, die durch Schlitze des Bodens 2 der Lade 1 greifen. Der Rechen wird in bekannter Weise von der Schubstange 9 mittels Bolzen 14, Zugstangen 15, Bolzen 16 sowie Lenker 12 und 17 bewegt und gesteuert. '
Unter dem Preßkanal 4 ist die Nadelwelle 18 gelagert, welche die beiden Bindenadeln 19 trägt und von der Binderwelle mittels der Kurbeln 20 und 22 sowie der Lenkstangen 21 hin und her geschwenkt wird.
Gemäß der Erfindung ist auf der Nadelwelle 18 ein Arm 26 befestigt, der durch eine Schubstange 27 gelenldg mit einem auf einer Welle 29 befestigten Arm 28 verbunden ist. Auf der WeUe 29 sind zwei sektorfckmige Schneidmesser 30 befestigt, die kurz und gedrungen sind, und für die Messer sind Durchi-lirittschlitze 31 in der Wandimg 4 des Preß- «fSanals 4 vorgesehen. Die Messer sind so bemessen, daß sie bei ihrer höchsten Lage (Abb. 4) nicht in den Bereich des Preßkolbens 5 hineinragen. Letzterer ist, wie bekannt, mit einer Verzahnung 24 versehen, und am Boden des Preßkanals 4 ist, wie üblich, eine Verzahnung 2 5 vorgesehen. Die Verzahnungen verhindern das Zurückdrücken der zu zerschneidenden Strohhalme durch die Messer 30.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Verhindern des Zusammenhängens der Ballen bei Ballenpressen nach Patent 618733, dadurch gekennzeichnet, daß das durch einen Schlitz der Preßkanalwandung tretende Messer sektorförmig ausgebildet, auf einer besonderen Welle befestigt und so. bemessen ist, daß es bei seiner Schwingbewegung nicht in den Bereich des Preßkolbens tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER95169D 1936-01-11 1936-01-11 Vorrichtung zum Verhindern des Zusammenhaengens der Ballen bei Ballenpressen mit mehreren Bindungen Expired DE668477C (de)

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DE (1) DE668477C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3060844A (en) * 1960-12-15 1962-10-30 Harrington Mfg Company Inc Hay flow controller

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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