DE563880C - Strohpresse mit etwa waagerecht liegendem Presskanal und stehendem Zufuehrungskanal - Google Patents

Strohpresse mit etwa waagerecht liegendem Presskanal und stehendem Zufuehrungskanal

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DE563880C
DE563880C DE1930563880D DE563880DD DE563880C DE 563880 C DE563880 C DE 563880C DE 1930563880 D DE1930563880 D DE 1930563880D DE 563880D D DE563880D D DE 563880DD DE 563880 C DE563880 C DE 563880C
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prongs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

Es sind Strohpressen mit senkrechtem Preßkanal und nahezu waagerechtem Zuführungskanal bekannt, bei denen von der Antriebkurbel für den Preßkolben oder von dem letzteren angetriebene, gesteuerte Zinken durch den Boden des Zuführungskanals hindurchgreifen. Bei diesen Pressen sind im Boden des Zuführungskanals Schlitze vorgesehen, die den Nachteil haben, daß Strohteilchen in großer Menge durch sie hindurchfallen und die Antriebsmittel der Presse und den Raum vor der Presse in sehr kurzer Zeit verschmutzen.
Ferner sind Pressen mit liegendem Preßkanal und schräg ansteigendem Zuführungskanal bekannt, bei denen Zinken von oben in den Zuführungskanal bzw. in das diesem zugeführte Stroh eingreifen. Bei diesen Pressen ergibt sich die Schwierigkeit, daß die Zinken bei ihrem Aufwärtsgang das in den Zuführkanal geworfene Stroh zurückhalten und bei ihrem Abwärtsgang das Stroh nicht über die Kante des Preßkanals hinweg in den letzteren hineindrücken. Hierdurch entsteht am oberen Ende des Zinkenweges Leerlauf, während beim Austritt der Zinken aus dem Zuführungskanal Stroh aus dem Preßkanal über dessen Kante in den Zuführungskanal hineinragt und somit den Preßkanal für den Eintritt des Kolbens verstopft.
Die Erfindung bezieht sich auf Strohpressen der zuletzt genannten Art, d. h. auf Pressen, bei welchen keine Strohteilchen durch Schlitze des Bodens des Zuführungskanals treten können, weil der Boden keine Schlitze aufweist. Durch die Erfindung sollen die Nachteile, die bei den bekannten Strohzuführungen mit von oben in das Stroh eingreifenden Zinken eintreten, vermieden werden. Zu dem Zweck sind die Steuermittel für die Zinken außerhalb des Deckels des Zuführungskanals so angeordnet, daß die Zinken beim Eintritt in den Zuführungskanal eine abwärts gerichtete Bewegung vollführen, in ihrer untersten Stellung die Abschlußkante des Preßkanaldeckels in etwa senkrechter Stellung übergreifen und in dieser senkrechten Stellung aus dem Preßkanaldeckel herausgezogen werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in meh- 5" reren Stellungen dargestellt. Bei der Darstellung nach Fig. 1 befindet sich der Preßkolben im Preßkanal, und zwar nahezu am Ende seines Preßhubes; der Rechen ist dabei in der obersten Stellung. Die Fig. 2 zeigt den Preßkolben auf dem Rückgang, und zwar hat der Kolben den Zuführungskanal fast geöffnet; die sich abwärts bewegende Zinke befindet sich etwa in der mittleren Stellung. In Fig. 3 nimmt der Preßkolben die hintere Endlage ein, und die Zinken haben nahezu ihre unterste Stellung erreicht. Bei der Darstellung gemäß Fig. 4 ist der Preßkolben bei seinem Vorwärtsgang an der vorderen Kante des Kanals angelangt, und die Zinken befinden sich in einer Stellung, aus der sie in
nahezu senkrechter Richtung aus dem Preßkanal gezogen werden. Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht der Presse von oben.
α ist der Preßkolben, der nach dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung, wie bekannt, eine um die Radachse b schwingende Bewegung ausführt. An dem Hauptantriebsrad c der Presse ist ein Kurbelzapfen d angeordnet, an dem, wie üblich, eine mit dem Preßkolben
to gelenkig verbundene Zugstange e angreift. Die Zinken/ des Zuführungsrechens sind an einer Welle g befestigt, die auf einem ortsfesten Bolzen h der Presse schwingbar gelagert ist. Die Steuerung der Zinken erfolgt durch Lenker k, I, m, derart, daß die Zinken die punktierte Kurve i beschreiben. Dabei nehmen die Zinken, wie aus den verschiedenen dargestellten Stellungen ersichtlich ist, in der oberen Stellung eine schräg ansteigende Lage ein; während der Bewegung durch den Zuführungskanal haben die Zinken eine allmählich zunehmende, schräg abfallende Lage, und bei der tiefsten Stellung sind die Zinken nahezu senkrecht abwärts gerichtet. Alsdann
as werden die Zinken, wie die Fig. 4 zeigt, in nahezu senkrechter Lage aus dem Preßkanal herausgezogen. Wie die Fig. 3 und 4 veranschaulichen, wird daher das Preßgut über die Kante η hinweg in den Preßkanal gestopft, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Preßkolbens α gemäß Stellung 4 keine Klemmung an dieser Kante stattfinden kann. Der Einwurf des Preßgutes in den aufrecht stehenden Zuführungskanal ο erfolgt in bekannter Weise. Das Gut gleitet an der Rückwand £ des Kanals herunter und wird durch die Zinken in den Kanal gefördert. Die Wandung q, die dazu dient, den Kanal ο nach vorn (oben) abzuschließen, ist, wie bekannt, mit Schlitzen versehen, durch welche die Zinken hindurchgreifen.
Die Zinkenführung wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Steuermittel d, g, I, k und h in dem Raum zwischen der Wandung (Decke) q des Zuführungskanals 0 und der Decke des Preßkanals angeordnet sind, während bei den bekannten Pressen mit von oben in das Stroh eingreifenden Zinken die Antriebs- und Steuermittel unterhalb des Bodens des Zuführungskanals liegen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: ·
    Strohpresse mit etwa waagerecht liegendem Preßkanal und stehendem Zuführungskanal, bei welcher gesteuerte Zuführungszinken durch die Decke des Zuführungskanals hindurchgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel {d, g, I1 k, K) für die Zinken (/) in dem Raum zwischen der Decke (q) des Zuführungskanals (0) und der Decke des Preßkanals angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930563880D 1930-07-30 1930-07-30 Strohpresse mit etwa waagerecht liegendem Presskanal und stehendem Zufuehrungskanal Expired DE563880C (de)

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