DE476456C - Heftmaschine zum Anbringen von Nadeletiketten - Google Patents

Heftmaschine zum Anbringen von Nadeletiketten

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DE476456C
DE476456C DES87161D DES0087161D DE476456C DE 476456 C DE476456 C DE 476456C DE S87161 D DES87161 D DE S87161D DE S0087161 D DES0087161 D DE S0087161D DE 476456 C DE476456 C DE 476456C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C7/00Affixing tags
    • B65C7/001Affixing tags using pins having at least one sharp pointed end

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Heftmaschine zum Anbringen von Nadeletiketten Die bislang bekanntgewordenen Heftmaschinen, die Nadeletiketten, d. h. im Streifen zusammenhängende, bereits mit Drahtnadeln versehene Etiketten, an die auszuzeichnenden Waren mechanisch anheften sollen, haben den Nachteil, daBsie den Etikettenstreifen zwecks Abtrennens der einzelnen Etiketten nicht auf seiner ganzen Breite zu durchschneiden vermögen, da das Untermesser, das bei diesen Maschinen bislang durchweg fest angeordnet ist, vor dem oberen Etikettenrand unterbrochen oder abgesetzt sein muß, um die an dem Etikettenstreifen befindlichen Drahtnadeln beim Vorschub des Etikettenstreifens nicht zu behindern. Die bei Etikettenbedruckmaschinen bekannte Anordnung, bei der das Obermesser fest, dagegen das Untermesser schwingbar gelagert ist, läßt sich bei den zum Anheften von Nadeletiketten bestimmten Maschinen nicht anwenden, weil ein schwingend bewegtes Untermesser die Gefahr eines Durchschneidens der auszuzeichnenden Ware mit sich bringen würde. Die eingangs erwähnte Unfähigkeit der bisher bekannten Heftmaschinen, den Etikettenstreifen auf seiner ganzen Breite durchschneiden zu können, ist nun insofern von erheblichem Nachteil, als sie ein dem Einbringen des Etikettenstreifens in die Maschine vorhergehendes Einschneiden des Etikettenstreifens am oberen Rande zwischen den aufeinanderfolgenden Etiketten erforderlich macht. Abgesehen davon, daß dieses vorherige Einschneiden des Etikettenstreifens an ihrem oberen, von der Abschneidevorrichtung der Heftmaschine nicht mehr getroffenen Rande einen besonderen Arbeitsgang bei der Herstellung der Etiket-t, bedingt, besteht bei dem bisherigen Zustande noch die Gefahr, daß der von der Abschneidevorrichtung der Heftmaschine ausgeführte, eine gewisse Strecke vor dem oberen Rande des Etikettenstreifens aufhörende Schnitt nicht genau in den bereits im Etikettenstreifen befindlichen oberen Randeinschnitt hineintrifft, wonach dann unter Umständen erst ein Abreißen des jeweils vordersten Etiketts von dem übrigen Streifen von Hand vorgenommen werden muß, jedenfalls aber das Aussehen des Etiketts erheblich beeinträchtigt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung beseitigt den vorerwähnten Nachteil der bekannten Maschinen zum Anheften von Nadeletiketten und ermöglicht ein vollkommenes Durchschneiden des Etikettenstreifens auf seiner ganzen Breite, ohne daß durch das Vorhandensein der Abschneidevorrichtung der Vorschub der mit den Drahtnadeln versehenen Etikettenstreifen behindert würde. Dadurch erübrigt sich das bislang stets erforderliche vorherige Zurichten des Etikettenstreifens, d. h. die Anbringung von Einschnitten am oberen Rande des Streifens vor dessen Einführung in die Heftmaschine, womit dann auch die weiter oben bereits angeführten Unzuträglichkeiten, die bei den bekannten Maschinen nicht immer vermeidbar sind, entfallen. Die Erfindung selbst besteht darin, daß unter Beibehaltung der bislang gebräuchlichen schwingenden Anordnung des Obermessers das mit dein schwingbaren Obermesser zusammen arbeitende Untermesser in der Querrichtung des Etikettenstreifens verschiebbar angeordnet und dabei dem Einfluß eines bewegten Maschinenteils in der Weise unterstellt ist, daß das Untermesser während des Vorschubs des Etikettenstreifens den an den Etiketten vorgesehenen Nadeln den Weg freigibt, vor oder bei Beginn der Abschneidebewegung des Obermessers aber bis über den oberen Etikettenrand hinausgeschoben wird, um nunmehr zusammen mit dem Obermesser ein Durchschneiden des Etikettenstreifens auf seiner ganzen Breite zu bewirken. Durch die in der Querrichtung, d. h. senkrecht zur Vorschubrichtung des Etikettenstreifens verschiebbare Anordnung des Untermessers wird der bereits, erwähnte Vorteil erzielt, daß das Untermesser während des Streifenvorschubs vollkommen aus dem Weg, den die am Etikettenstreifen befindlichen Drahtnadeln während des Streifenvorschubs zurücklegen, her ausbewegt, beispielsweise durch eine Zugfeder o. dgl. aus diesem Weg der Drahtnadeln zurückgezogen werden kann, während für das Abschneiden der einzelnen Etiketten das Untermesser in den Weg der Drahtnadeln hinein und noch bis über den oberen Etikettenrand hinaus vorgeschoben wird, so daß der Schnitt sich alsdann über die ganze Breite des Etikettenstreifens erstreckt. Hierbei kann das Untermesser für sich allein verschiebbar sein, während das schwingbare Obermesser um eine ortsfeste Achse drehbar ist, oder aber man kann das schwingbare Obermesser unmittelbar an dem verschiebbaren Untermesser drehbar anordnen, so daß zusammen mit der Verschiebung des Untermessers auch eine Verschiebung des Obermessers eintritt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel an einer an sich bekannten Maschine zum Anheften von Nadeletiketten.
  • Abb. i zeigt das betreffende Ausführungsbeispiel in einer Ansicht auf die beim Gebrauch rechte Maschinenseite, während Abb.2 eine Vorderansicht der Maschine zeigt.
  • Abb. 3 ist eine Draufsicht auf den Tisch unter Fortlassung mehrerer, für das vorliegende Modell unwesentlicher Teile.
  • Die in der Zeichnung dargestellte, auch nur als Beispiel anzusehende bekannte Heftmaschine besteht aus dem 'in Gehäuseteil i geführten, mittels Fußtritts o. dgl. senkrecht nach unten verschiebbaren Stößel 2, ferner dem in dem Gehäuseteil 3 geführten, mit dem Stößel 2 verbundenen und bei der nach unten gerichteten Bewegung des Stößels 2 nach oben bewegten Nietstempel4, dem mit einer -nicht gezeichneten - Niederhalteplatte verbundenen Gegenhalter 5 und dem Vorschubgreifer 6, der an dem bei 7 am Gehäuseteil 3 drehbaren Arm 8 angelenkt ist und seine Bewegung über einen mit dem Stößel 2 verbundenen Auslegearm 9 erhält, der mit einem Zapfen io in eine Ausnehmung des den Greifer 6 tragenden Armes eingreift. Die Tischplatte i i der Heftmaschine besitzt die bekannte Rinne 12, die dazu dient, beim Vorschub der Etikettenstreifen a (s. Abb. i) die an den Etikettenstreifen befindlichen Drahtnadeln b aufzunehmen.
  • Gemäß der Erfindung ist nun das Untermesser 13, das mit dem schwingbar angeordneten Obermesser 14 zusammen zu arbeiten hat, in der Querrichtung, d. h. senkrecht zu derVorschubrichtung des Etikettenstreifensa, verschiebbar angeordnet, um während des Streifenvorschubs den an den Etikettenstreifen befindlichen Nadeln b, b den Weg, also die im Maschinentisch ii vorgesehene Rinne 12, freizugeben, für das Abtrennen der Einzeletiketten aber so weit gegen den Stößel 2 verschoben zu werden, daß das Untermesser 13 nicht nur die Tischrinne 12 durchsetzt, sondern mit dem Ende 13a seiner Schneide auch noch über den oberen Rand des Etikettenstreifens a herüberreicht.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Untermesser 13 selbst als Schieber ausgebildet, indessen könnte natürlich. das Untermesser 13 auch .als Klinge an einem entsprechenden Schieber auswechselbar befestigt sein.
  • Dieser das Untermesser 13 tragende oder bildende, im Tisch :[i der Maschine geführte Schieber weist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel auf seiner Unterseite einen Zapfen 15 auf, an dem der eine Arm 16 eines bei 17 am Maschinentisch ii gelagerten Winkelhebels angreift, dessen anderer Arm 18 in den Weg eines mit dem Stößel 2 verbundenen Auslegers reicht, der mit dem Ausleger 9 für die Bewegung des den Vorschubgreifer 6 tragendes Armes 8 aus einem Stück bestehen kann. Eine einerseits am Hebelarm 18 des Winkelhebels 16, 18, andererseits aber an einem festen Punkt, beispielsweise einem Stift 2o des Gehäuseteils i, angreifende Zugfeder 21 ist bestrebt, den Winkelhebel 16, 18 und damit den das Untermesser 13 tragenden oder bildenden Schieber in der in Abb. 3 mit I bezeichneten Stellung zu halten, in der das vordere Ende 13a des Untermessers 13 nicht in die Tischrinne 12 hineinreicht, somit also den am Etikettenstreifen a befindlichen Nadeln b den Weg freigibt.
  • Beim Niedergang des Stößels 2 verdrängt dagegen der am Stößel 2 befindliche Ausleger i9 den Arm iS des Winkelhebels 16, ig in die mit II bezeichnete Stellung, wodurch der Winkelhebel 16, i S entsprechend gedreht und der Schieber mit dem Untermesser 13 in die durch II gekennzeichnete Stellung (Abb.3) verschoben wird, in der das vordere Ende 13a (vgl. die strichpunktiert gezeichnete Stellung in Abb. 3) den Kanal bzw. die Tischrinne 12 durchquert und noch in« eine entsprechende Ausnehmung 22 in dem jenseits der Rinne 12 liegenden Teil des Tisches hineinreicht. Das Untermesser 13 tritt also noch jenseits des oberen Randes des Etikettenstreifens hervor, so daß mit der alsdann stattfindenden Schneidebewegung des Obermessers 14 der Etikettenstreifen a auf seiner ganzen Breite durchschnitten wird.
  • Da der Vorschub des Etikettenstreifens beim Aufwärtsgang des Stößels 2 erfolgt und beim Aufwärtsgang des Stößels 2 der Arm 18 des auf das Untermesser 13 wirkenden Winkelhebels 16, 18 von dem Ausleger 19 freigegeben, der das Untermesser 13 tragende oder bildende Schieber also alsdann durch die Zugfeder 21 bereits wieder in die Stellung I zurückgebracht worden ist, so ist ohne weiteres einzusehen, daß das Untermesser 13 den Vorschub des Streifens in keiner Weise behindert, zumal das Verschieben des Untermessers aus der Stellung I in die Stellung 1I immer nur dann stattfinden kann, wenn sich der Etikettenstreifen in Ruhe befindet.
  • Während bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel das in senkrechter Ebene schwingende Obermesser 14 scherenartig mit dem Untermesser 14 verbunden, d. h. an dem das Untermesser 13 tragenden oder bildenden Schlitten angelenkt ist und mit diesem Untermesser 13 zusammen verschoben wird, kann man, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, die Einrichtung auch so treffen, daß nur das Untermesser 13 verschiebbar, das Obermesser 14 aber um eine ortsfeste Achse schwingbar angeordnet ist, welch letztere irgendwie an dem Maschinengestell gelagert sein kann. Die Bewegung des Obermessers 1.4 wird zweckmäßig von dem Stößel 2 unmittelbar abgeleitet, wie dies aus der Zeichnung zu erkennen ist. Bei dein gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Obermesser 14 mit einem abgekröpften Arm 14a versehen, der einen am Stößel 2 drehbar angeordneten Zapfen 23 durchdringt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heftmaschine zum Anbringen von Nadeletiketten an Waren, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem schwingend gelagerten Obermesser (14) zusammen arbeitende Untermesser (13) senkrecht zur Vorschubrichtung des Etikettenstreifens (q) verschiebbar angeordnet ist und derart gesteuert wird, daß es bei dem Vorschub des Etikettenstreifens (a) den an den Etiketten vorgesehenen Nadeln (b) den Weg freigibt. vor oder bei Beginn der Abschneidebewegung, also bei ruhendem Etikettenstreifen, aber derart verschoben wird, daß es unterhalb des Etikettenstreifens (a) sich über dessen ganze Breite erstreckt und damit ein Durchschneiden des Streifens auf seiner ganzen Breite gewährleistet.
  2. 2. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur das Untermesser (13) senkrecht zur Vorschubrichtung des Etikettenstreifens (a) verschiebbar, das Oberniesser aber um eine ortsfeste Achse drehbar angeordnet ist.
  3. 3. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse für das in senkrechter Ebene schwingende Obermesser (14) sich an dem senkrecht zur Vorschubrichtung des Etikettenstreifens (a) verschiebenden Untermesser (13) befindet, so daß die ganze Schneidevorrichtung (13, 14) vor oder bei Beginn der Abschneidebewegung eine Verschiebung senkrecht zur Vorschubrichtung des Etikettenstreifens erfährt.
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