DE667232C - Verfahren zum Herstellen von Quasten o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Quasten o. dgl.

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DE667232C
DE667232C DEH151760D DEH0151760D DE667232C DE 667232 C DE667232 C DE 667232C DE H151760 D DEH151760 D DE H151760D DE H0151760 D DEH0151760 D DE H0151760D DE 667232 C DE667232 C DE 667232C
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Application number
DEH151760D
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English (en)
Inventor
Fritz Hausen
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FRITZ HAUSEN
Original Assignee
FRITZ HAUSEN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D5/00Fringes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Quasten o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Quasten, Portepees, Faustriemen, Troddeln o. dgl. unter Verwendung von Fransenborten und Formkörpern.
  • Im allgemeinen werden derartige Gegenstände in der Weise hergestellt, daß die Fransenborte von Hand aus auf den Unterkörper, beispielsweise einer Troddel, aufgenäht wird, wobei gleichzeitig die vorschriftsmäßige Anzahl der Fransen von der Näherin abgezählt wird. Da dieses Verfahren äußerst umständlich und zeitraubend ist, wurde vorgeschlagen, die Fransenborte zunächst mit einem Band zu verbinden -und dieses Band dann auf dem Tr:oddelkörperdurch Aufnähen zu befestigen. Zur weiteren Erleichterung dieser Arbeit wurde dieses besondere Band als Hohlborte ausgebildet. Bei allen bekannten Herstellungsverfahren mußten jedoch besondere Bewicklungen des Unterkörpers vorgesehen werden, sauf denen die Fransen bzw. die mit ihm verbundenen Borten festgenäht wurden. Es ergab sich also stets ein zusätzlicher Werkstoffverbrauch. Außerdem sind die bekannten Herstellungsverfahren für die Massenfabrikation unwirtschaftlich , und geben infolge der vielen Kleinarbeit zu Ausschuß Anlaß.
  • Diese Nachteile zu beseitigen und ein für die Massenherstellung von Quasten -o. dgl. wirtschaftlicheres Herstellungsverfahren zu schaffen, ist der Zweck der Erfindung.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Enden einer ,auf eine bestimmte Länge abgeschnittenen. Fransenborte durch Heftklammern miteinander vereinigt werden, wodurch ein kurzes, schlauchartiges Gebilde entsteht, das über den Fremdkörper gezogen und an den unteren ösenartigen Enden der Fransenstengel zusammengezogen wird, damit es fest auf dem Formkörper sitzt. Erfindungsgemäß werden die abzuteilenden Stücke der Fransenborte vor dem Abtrennen vom Bortenstreifen an den Trennstellen mittels eines:'' nachgiebigen Klebemittels, z. B. einer date? lösung, überzogen, so daß ein Aufgehen e' beiden freien Enden nach dem Abschneid r des Stückes vermieden wird. -In den Figuren sind die wesentlichsten Verfahrensstufen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. i eine Fransenborte von beliebiger Länge, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. i, Fig. 3 ein abgeschnittenes Stück der Fransenborte mit den Klebestellen, Fig. 4 das zylinderförmig zusammengebogene, schlauchartige Fransengebilde, Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4, Fig. 6 die Fransenborte auf dem Formkörper, teilweise im Schnitt.
  • Die Fransenb.orte i besteht aus den einzelnen Fransenstengeln 2, die an ihrem oberen Ende 3 mittels der Kettenfäden 4 miteinander verbunden sind. Eine solche Fransenborte kann in beliebigen Längen maschinell hergestellt werden. Auch das Abteilen der für den vorliegenden Zweck notwendigen Fransenbortenstücke .erfolgt mechanisch, indem die einzelnen Fransenstengel2 mittels eines beliebigen Zählwerkes abgezählt werden. Diese Abteilvorrichtung ist so gebaut, daß nach einer gewissen Anzahl von Fransensteng@In2 ein Klingelzeichen ertönt. Bei jedem Klingelzeichen wird ein Faden 5 zwischen die betreffenden beiden Fransenstengel 2 gelegt, so daß stets eine bestimmte Bortenlänge und Stengelzahl markiert ist. Diese Stellen 6 der Fransenborte i werden mit einem nachgiebigen Klebemittel überzogen. Nach dem Eintrocknen desselben erfolgt an der Stelle, wo der Faden 5 liegt, das Durchschneiden. Es entstehen so kurze Stücke mit einer stets gleichen Anzahl von Fransenstengeln (Fig. 3). Diese Bortenwerden dann, wie die Fig. 4 und 5 "_ wen, zusammengebogen und an der Stoß-7 mittels einer Drahtklammer 8 o. dgl.
  • ,üsämmengeheftet. Dabei ist der Durchmesser d dieser kurzen, schlauchartigen Gebilde kleiner ,als der größte Durchmesser D des in Fig. 6 dargestellten Formkörpers 9. Beim Überziehen des schlauchartigen Gebildes über den Formkörper g legt sich der obere Rand io des Fransenschlauches an die Oberkante i i des Formkörpers 9 an. Die unteren ösenartigen Enden 12 der einzelnen Fransenstengel 2 werden schließlich in an sich bekannter Weise unten am Formkörper 9 zusammengezogen, damit das schlauchartige Fransengebilde fest auf dem Formkörper sitzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSFRÜcHE: i. Verfahren zum Herstellen von Quasten o. dgl. unter Verwendung von. Fransenborten und Formkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden einer auf eine bestimmte Länge ,abgeschnittenen Fransenborte (i) durch Heftklammern (8) miteinander vereinigt werden, wodurch ein kurzes, schlauchartiges Gebilde entsteht, das über den Fornmkörper (9) gezogen und an den unteren ösenartigen Enden (12) der Fransenstengel (2) zusammengezogen wird, damit es fest auf dem Formkörper (9) sitzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abzuteilenden Stücke der Fransenborte (i) vor dem Abtrennen vom Bortenstreifen an den Trennstellen (6) mittels eines nachgiebigen Klebemittels, z. B. einer Iatexlösung, überzögen werden.
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