-
Vorrichtung zur Befestigung eines Etikettes am Stoff. Gegenstand der
vorliegenden Erfindung ist eine Weiterbildung und Verbesserung der Vorrichtung zum
Befestigen eines Etikettes am Stoff nach. dem Patent 4.36 o65, und zwar erstreckt
sich. die neue Verbesserung auf die besondere Ausbildung der zwischen den beiden
senkrecht oder annähernd senkrecht zum oberen Etikettenrand gerichteten Drahtschenkeln
befindlichen, hakenartig abgebogenen bzw. zurückbiegbaren Zunge, mit der das Etikett
über den oberen Rand des Stoffes geschoben wird. Die vorliegende Neuerung, die den
Halt des Etikettes nach dem Hauptpatent an der Ware noch erheblich verbessert, besteht
ihrerseits darin, daß die nach der Rückseite des Etikettes hakenartig abgebogene
bzw. zurückbiegbare Zunge in eine stumpfe Spitze ausläuft, was zur Folge hat, daß
bei dem Hindurchdrücken der Zunge mit dem Stoff zwischen den über den oberen Etikettenrand
herüberreichenden Drahtschenkeln hindurch von der stumpfen Spitze der Zunge in den
Stoff der auszuzeichnenden Ware eine Tasche gebildet wird,
in der
sich eben die stumpfe Spitze der Drahtzunge befindet. Bei dem Umlegen der Drahtschenkel
mit der Zunge nach der Rückseite des Etikettes wird somit eine sehr bedeutend erhöhte
Klemmwirkung erzielt und damit eine unbedingte Gewähr gegen ungewolltes Abziehen
des Etikettes von der Ware geschaffen. Eine noch stärkere Sicherung gegen unbeabsichtigtes
Abziehen des Etikettes von der Ware kann dadurch herbeigeführt sein, daß die stumpfe
Spitze der Drahtzunge irgendwie nach der Vorderseite des Etikettes abgebogen ist,
wodurch die Bildung der vorerwähnten Tasche begünstigt und verstärkt wird.
-
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele für den
Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatents.
-
Von den Abb. i bis ¢, die das eine Ausführungsbeispiel darstellen,
ist Abb. i eine Vorderansicht des Etikettes., Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie
A-B nach Aufschieben des Etikettes auf den oberen Warenrand, während Abb. 3 in einem
Schnitt nach der Linie C-D eine zweite Stellung beim Anbringen des Etikettes an
der Ware zeigt.
-
Abb.4 läßt das an der Ware befestigte Etikett, gegen die Etikettrückseite
gesehen, erkennen.
-
Abb. 5 und 6 zeigen zwei weitere Ausführungsmöglichkeiten.
-
In den Abbildungen ist i das Etikett, über dessen oberen Rand 2 die
beiden vollkommen oder annähernd parallelen Drahtschenkel 3 und 4 herüberreichen,
die ihrerseits durch eine nach der Rückseite des Etikettes, abgebogene öder dorthin
zurückbiegbare Zunge 5 miteinander verbunden sind. Die Befestigung der Drahtschenkel
3 und 4 an dem Etikett kann in derselben Weise wie bei dem Gegenstand des Hauptpatentes
436 o65 vorgenommen sein, wobei die Spitzen 6 der Drahtschenkel in dem Material
des Etikettes i versenkt liegen.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun die die beiden Drahtschenkel
3 und 4 -verbindende Zunge so ausgebildet, daß sie in eine Spitze 8 ausläuft, die
nur so stumpf zu sein braucht, daß sie eine Verletzung der feinen Gewebe, an denen
das neue Etikett befestigt werden soll, nicht hervorzurufen vermag.
-
Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 4 ist die Spitze 8 einfach
dadurch hervorgebracht, daß die beiden Schenkel der Zunge 5 geradlinig nach der
Stelle 8 gerichtet sind, woselbst der beispielsweise von dem Schenkel 3 herkommende
Draht in Richtung auf den oberen Bogen des anderen Drahtschenkels 4 umgebogen ist.
-
Die vorstehend beschriebene Ausbildung der Zunge 5 hat nun den Erfolg,
.daß die Zunge 5 nach dem Aufbringen des Etikettes auf die Ware 7 in der aus Abb.
2 .ersichtlichen Weise bei dem nunmehr folgenden Umbiegen nach vorn (s. Abb. 3)
in dem Stoff der Ware eine Art Tasche bildet, die in Abb. 4 bei dem fertig befestigten
Etikett dargestellt ist und ein,-bessere Gewähr gegen unbeabsichtigtes Abziehen
des Etikettes von der Ware bietet als die in der Zeichnung des Hauptpatentes veranschaulichte
Ausführung der Zunge.
-
Die durch die stumpfe Spitze 8 erzielte Sicherung gegen den Verlust
des Etikettes., d. h. gegen dessen ungewollte Entfernung von der Ware, kann noch
dadurch verstärkt werden, daß die stumpfe Spitze 8 beispielsweise in der besonders
aus, Abb. 2 und 3 ersichtlichen Weise nach der Vorderseite des Etikettes abgebogen
ist. .
-
Die stumpfe Spitze 8 an der Zunge 5 kann an Stelle der durch Abb.
i bis 4 veranschaulichten Weise auch in der aus Abb. 5 oder 6 ersichtlichen Ausführungsform
ausgebildet sein, denn auch bei diesen Ausführungsbeispielen wird der gleiche Erfolg
erzielt, der vorstehend eingehend für die Ausführung nach Abb. i bis 4 beschrieben
ist.
-
Selbstverständlich kann die Drahtzunge 5 auch noch andere Formen als
die drei zeichnerisch veranschaulichten aufweisen, da es für die Erfindung nur wesentlich
ist, daß die Zunge in eine stumpfe Spitze ausläuft, welch letztere dann noch nach
der Vorderseite des Etikettes abgebogen sein kann.