DE665343C - Vorrichtung zur Regelung des Anpressdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstuehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Anpressdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstuehlen

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DE665343C
DE665343C DEA81631D DEA0081631D DE665343C DE 665343 C DE665343 C DE 665343C DE A81631 D DEA81631 D DE A81631D DE A0081631 D DEA0081631 D DE A0081631D DE 665343 C DE665343 C DE 665343C
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Germany
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pressure
line
cylinders
regulating
hydraulic fluid
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DEA81631D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung des Anpreßdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstühlen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Regelung des Anpreßdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstühlen.
  • Es sind schon derartige Vorrichtung-en bekannt, bei denen die Mahlwalzen mittels in Druckzylindern wirkender Flüssigkeit aneinandergedrückt werden. Die Flüssigkeit wird mittels. einer Pumpe .aus einem Vorratsbehälter gefördert. Diese bekannten Durchbildungen haben den Nachteil, daß sie unelastisch sind. Infolgedessen können sich Stöße unangenehm bemerkbar machen, insbesondere dann, wenn ein Fremdkörper zwischen die Walzen gelangt.
  • Diese Nachteile sollen nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daß in die Zuleitung zwischen Pumpe und - Druckzylinder ein Windkessel o. dgl. mit einem Druckregelventil eingeschaltet ist. Infolgedessen erhält man einen außerordentlich elastischen, stoßfreien Betrieb, da der Druck praktisch gleichmäßig bleibt. Auch läßt sich ein plötzliches Einrücken der Maschine mit Hilfe einer Pumpe mit verhältnismäßig geringem Volumen infolge der Einschaltung des Windkessels ermöglichen.
  • Das erwähnte Druckregelventil kann erfindungsgemäß zwecks Vermeidung von Überdrücken unmittelbar mit der Rückleitung der Druckflüssigkeit in Verbindung stehen. Auch kann man die Zuführungsleitung zu den Druckzylindern drosseln, so daß sie dem Durchfluß der Druckflüssigkeit zwecks stoßfreien Arbeitens Widerstand bietet.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor. Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in .der Zeichnung dargestellt, und zwar stellt 2 die feststehende Walze dar, während 3 die bewegliche Walze bezeichnet, die durch einen Doppellagerhebel ¢ getragen wird.
  • Der Anlagedruck der beweglichen Walze 3 gegen die feststehende Walze 2 wird in Zylindern, wie bei 5 dargestellt, über Kolben ausgeübt (ein Zylinder mit Kolben zu jeder Seite der Walze). Die Kolben wirken auf die äußeren Enden der Schwingdoppelhebel q. ein. Die Zylinder 5 stehen mit einem Windkessel 6, Luftflasche o. dgl. über ;eine Leitung 7 und einen Dreiwegehahn 8 in Verbindung. Der Windkessel 6 steht über einer Pumpe i o mit einem Behälter 9 in Verbindung. Die Pumpe i o ist als Hochdruckpumpe mit verhältnismäßig geringem Volumen durchgebildet (','" cm' pro Hub bei einem Druck von 2o bis 2ookg/cm2). Sie ist für dauernden oder unterbrochenen Betrieb geeignet.
  • Die Pumpe io fördert in den Kessel 6. Der Druck stellt sich hier auf einen bestimmten Wert ein. Durch das Umlaufventil 1@, wird dieser Druck geregelt. Dank dem Ltif`rpolster, das den oberen Teil des Behälters 6 ausfüllt, hält sich der Gebrauchsdruck -(Druck im Behälter 6) praktisch gleichmäßig.
  • öffnet man den Dreiwegehalin S (dargestellte Stellung), dann gelangt das bewegliche und unzusamtnendr ückbare Mittel, beispielsweise Wasser oder Öl, in die Zylinder 5 und drückt die bewegliche Walze 3 gegen die feste Walze 2.
  • Kommt ein Fremdkörper zwischen die Walzen, so geht die bewegliche Walze zurück. Das in den Zylindern 5 enthaltene Mittel wird, der Dicke des Fremdkörpers entsprechend, vermittels des einregelbaren Ventils 1 4: über die geringeren Widerstand aufweisende Leitung 15 in den Behälter 9 entleert.
  • Um nun zu vermeiden, daß nach dem Durchgang des festen Körpers die bewegliche Walze 3 plötzlich :gegen die feste Walze 2 schlägt, bietet die Leitung 7 einen gewissen Widerstand der die Zylinder speisenden Flüssigkeit, Drossel, Bremszylinder o. dgl. Der Walzenanlagedruck tritt somit erst nach und nach in den Zylindern auf.
  • Durch Umlegen des Dreiwegehahnes 8 wird nicht nur die Leitung 7 zwischen den Zylindern 5 einerseits und dem Windkessel 6 andererseits geschlossen; es wird vielmehr über die Leitung 7 und den umgelegten Drehvegehahn ein neuer Abflußweg von den Zylindern 5 zum Entleerungsbehälter 9 über die Leitung 15 geschaffen, so daß man infolge des Druckes der Federn i7 und infolge des Gewichtsdruckes der Walzen 3 eine rasche Entleerung der Zylinder 5 und somit ein schnelles Öffnen der Walzen 2 und 3 be-.,wirken kann.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPAtiCHE: i. Vorrichtung zur Regelung des Anpreßdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstühlen, die mittels in Druckzylindern wirkender Flüssigkeit aileinandergedrückt werden, welche Flüssigkeit aus einem Vorratsbehälter mittels einer Pumpe gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitung zwischen Pumpe und Druckzylinder ein Windkessel o. dgl. mit einem Druckregelventil eiligeschältet ist.
  2. 2. Vorrichtuhg nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregel-'ventil (13) zwecks Vermeidung von Überdrücken unmittelbar mit der Rückleitung (15) der Druckflüssigkeit in Verbindung stellt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung (7) zu den Druckzylindern (5, io) gedrosselt ist, daß sie dem Durchfluß der Druckflüssigkeit zwecks stoßfreien Arbeitens Widerstand bietet. q:.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführungsleitung (7) ein Zweiwegehahn (8) zum Anschluß des Zylinders (5) an die Rückleitung (15) der Druckflüssigkeit angeschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abführungsleitung (15) des Zylinders (5) ein Regelventil(i4) eingeschaltet ist.
DEA81631D 1937-01-12 1937-01-12 Vorrichtung zur Regelung des Anpressdruckes, insbesondere der Mahlwalzen von Walzenstuehlen Expired DE665343C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946676C (de) * 1952-01-25 1956-08-02 Ludwig Schoeffel Steuerbare hydraulische Andrueckvorrichtung fuer Walzenmaschinen mit mehreren Andrueckstellen
DE1067665B (de) * 1955-01-28 1959-10-22 Buehler Ag Geb Steuervorrichtung fuer Walzenstuehle oder Walzwerke
DE1096728B (de) * 1953-04-04 1961-01-05 Condux Werk Scheibenmuehle mit Zufuehrung des Mahlgutes zum Mahlspalt unter Druck
DE3815002A1 (de) * 1988-05-03 1989-11-16 Krupp Polysius Ag Gutbett-walzenmuehle
DE3744962C2 (de) * 1987-03-11 1993-09-30 Buehler Ag Verfahren und Anlage zur Bestimmung der Fließeigenschaften einer teigig-pastösen Masse an einem Walzwerk

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