DE600697C - Druckregler fuer hydraulische Pressen mit unmittelbarem Pumpenantrieb - Google Patents

Druckregler fuer hydraulische Pressen mit unmittelbarem Pumpenantrieb

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Publication number
DE600697C
DE600697C DES105890D DES0105890D DE600697C DE 600697 C DE600697 C DE 600697C DE S105890 D DES105890 D DE S105890D DE S0105890 D DES0105890 D DE S0105890D DE 600697 C DE600697 C DE 600697C
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DE
Germany
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pressure
piston
valve
pressure regulator
circulation valve
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Application number
DES105890D
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English (en)
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G Siempelkamp GmbH and Co KG
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G Siempelkamp GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/22Control arrangements for fluid-driven presses controlling the degree of pressure applied by the ram during the pressing stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Druckregler für hydraulische Pressen mit unmittelbarem Pumpenantrieb Bei hydraulischen Pressen, welche unmittelbar durch eine Preßpumpe betrieben werden, muß die Druckwasserlieferung der Pumpe unterbrochen werden, sobald der gewünschte Druck in der Presse erreicht ist. Es ist üblich, dafür einen Druckregler zu verwenden, welcher ein Rückschlagventil und ein Umlaufventil besitzt, welch letzteres durch einen belasteten hydraulischen Kolben bei Erreichung des gewünschten Druckes angehoben wird. Das Umlaufventil läßt nach seiner Öffnung das von der Pumpe gelieferte Wasser drucklos zu dem Saugbehälter zurückkehren, während das Rückschlagventil das in der Presse befindliche gespannte Wasser zurückhält. Sollte in dem Preßzylinder der Presse durch Undichtheiten oder durch Nachgeben des Werkstoffes der Druck sinken, so wird der Hebekolben des Druckreglers durch seine Belastung niedergedrückt und das Umlaufventil geschlossen, so daß die Pumpe von neuem Druckwasser fördert und den Druck bis zu dem gewünschten Mäße erhöht. Ein Übelstand besteht darin, daß der Hebekolben beim Hochgehen nicht nur die Belastung, sondern auch den auf dem Umlaufventil: lastenden Druck und die Reibung der Abdichtungen überwinden muß, während beim Niedergehen des Hebekolbens lediglich die Belastung abzüglich der vorgenannten Reibung auf den Hebekolben wirkt. Die Folge ist, daßi ein ziemlich erheblicher Druckabfall eintreten muß, ehe ein Wiedereinschalten der Wasserförderung der Pumpe eintritt. Es ist nun. bekannt, einen Entlastungskolben anzuwenden, dessen Fläche mit dem Raum oberhalb des Umlaufkegels in Verbindung steht und somit den Druck auf den Umlaufkegel ausgleicht.
  • Man kann auch die Fläche des Entlastungskolbens so groß wählen, daß sie nicht nur den auf dem Umlaufkegel lastenden Druck ausgleicht, sondern auch die Reibungswiderstände beim Hochgang und beim Niedergang. Auf diese Weise erreicht man folgenden Arbeitsvorgang: Die Belastung des Hebekolbens wird so eingestellt, daß sie dem Druck auf den Hebekolben plus der beim Niedergang des Hebekolbens später eintretenden Reibung entspricht. Wird in der Presse der gewünschte Druck erreicht, so überwindet der Hebekolben zusammen mit dem Ausgleichkolben die Belastung, den Druck auf den Umlaufkegel und die Reibung. Sobald der Umlaufkegel geöffnet ist, verschwindet der Druck auf den Ausgleichkolben, und es ruht auf dem Hebekolben die Belastung abzüglich der Reibung, so daß schon bei dem geringsten Druckabfall durch die Einwirkung der Belastung der Hebekolben niedergedrücktund das Umlaufventil geöffnet wird. Es ist nun schwierig, die Oberfläche des Ausgleichkolbens genau so zu bemessen, da,! sie dem Druck auf das Umlaufventil plus der doppelten Reibung entspricht, denn die Reibung ist von nicht feststellbaren Umständen abhängig, und der Druck auf den Umlaufkegel kann, sich je nach der Vollkommenheit des Aufschleifens und der Größte der tragenden Sitzfläche ändern. Ist die Druckfläche des Ausgleichkolbens zu klein, so ist ein Druckabfall zwischen Öffnen und Schließen des Umlaufkegels unvermeidlich. Ist die Druckfläche des Ausgleichkolbens zu groß, so findet ein vorzeitiges Auslösen und gleich darauf folgend ein Wiedereinlösen des Umlaufkegels in fortwährender Folge statt, was sich in einem Schnattern des Ventils bemerkbar macht. Ist beispielsweise der Druckregler auf zoo Atm. eingestellt, so wird ein Auslösen bereits bei zgo Atm. stattfinden. Bei dem sofortigen Wiedereintreten des Schließens des Ventils findet eine geringe Drucksteigerung statt, und unter fortwährendem Öffnen und Schließen des Ventils steigert sich der Druck allmählich, bis er aoo Atm. erreicht hat, worauf dann das Ventil zur Ruhe kommt. Es ist vorgeschlagen worden, in die Zuleitung zu dem Hilfskolben ein regelbares Drosselventil einzubauen, welches den Zufluß des Druckwassers nicht behindert, den Rückfluß des Druckwassers aber drosselt. Durch dieses Drosselventil wird lediglich der Zeitraum zwischen Öffnen und Schließen verlängert, also das Schnattern gemildert und das Umlaufventil geschont.
  • Das Merkmal der Erfindung besteht nun darin, daß die Druckfläche des Ausgleichkolbens oder eine Ausgleichfläche des als Differentialkolben ausgebildeten Hebekolbens größer bemessen wird, als dem Druck auf den Umlaufkegel plus der doppelten Reibung entspricht und daß die Druckwasserzufuhr zu der Ausgleichfläche durch ein regelbares Reduzierventil geregelt wird. Durch das Reduzierventil kann man für alle Fälle den Druck auf die Ausgleichfläch e so einstellen, daß er die gewünschte Größe hat, also dem Druck auf den Umlaufkegel und der doppelten Reibung entspricht.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Die Presse a wird betrieben durch eine Preßpumpe b. Das von der Pumpe geförderte Druckwasser geht durch die Leitung c nach dem Druckregler d und von hier durch die Leitung e nach der Steuerung f der Presse. Das Druckwasser durchströmt das im Druckregler d enthaltene Rückschlagventil g. Der Druckregler d selbst ist folgendermaßen ausgebildet. Unter dem Umlaufventil h befindet sich ein Hebekolben i, welcher als Differentialkolben ausgebildet ist, also eine untere volle Fläche -und eine obere Ringfläche besitzt, und dessen Stange, die das Ventil lt anheben soll, in der Ruhelage des Hebekolbens! das Ventil lt nicht berührt, sondern Spiel hat. Der Hebekolben i ist durch eine Feder k belastet. Die volle Fläche des Hebekolbens! steht durch eine Leitung l mit dem Preß@zylinder der Presse in Verbindung. Die Ringfläche des Hebekolbens i steht durch zwei Leitungen m und y mit dem Raum oberhalb des Umlaufventils k in Verbindung. In der Zuleitung r zu dem Ringraum des Hebekolbens i ist ein Reduzierventil n und in der Rückleitung m ein Rückschlagventil o so eingeschaltet, daß das der Ringfläche zuströmende Wasser über das Reduzierventil tt und das abströmende Wasser über das Rückschlagventil o geleitet wird. Wenn in der Presse a der gewünschte Druck erreicht ist, so überwindet der Druck auf die volle Fläche und auf die Ringfläche des Kolbens i die Belastung der Feder h, den auf dem Umlaufventil k ruhenden Druck und die doppelte Reibung und hebt das Umlaufventillt an. Das von der Pumpe kommende Wasser strömt nun durch das Umlaufventillt und die Rückleitung p nach dem Saugbehälter der Pumpe b zurück. Das im Preßzylinder der Presse befindliche gespannte Wasser wird durch das Rückschlagventil g zurückgehalten. Gleichzeitig mit dem Anheben des Umlaufventils h verschwindet der Druck auf der Ringfläche des Hehekolbens i. Es ruht nunmehr der ganze Druck der Feder h abzüglich der Reibung auf dem Hebekolben! und sucht diesen abwärts zu cliücken. Bei, denn geringsten Druckabfall in dem Preßzylinder der Presse a wird der Hebekolben abwärts bewegt und das Umlaufventil h wieder geschlossen. Die Ringfläche des Hebekolbens i ist größer bemessen, als dem Druck auf das Umlaufventil und der doppelten Reibung entspricht. Um nun. ein Schnattern des Ventils lt durch vorzeitige Öffnung desselben zu vermeiden, ist das Reduzierventil it eingebaut, welches durch eine einstellbare Feder g belastet ist und die Zufuhr des der Ringfläche des Hebekolbens zufließenden Wassers so regelt, daß das beabsichtigte Kräftegleichgewicht erreicht wird und somit der Druck auf die Ringfläche des Kolbens i genau gleich dem auf dem Umlaufventil h lastenden Druck plus der doppelten Reibung entspricht.
  • Durch dieses Reduzierventil kann. maneine größere oder kleinere Empfindlichkeit des Druckreglers erzielen, indem man den -auf der Ringfläche des Hebekolbens! lastenden Druck mehr oder weniger dem Zustand nähert, in dem der Regler seinen Gleichgewichtszustand erreicht. Das Rückschlagventil o ist vorgesehen, u_ rn'-beim Schließen des Umlaufventils h, dem von der Ringfläche abströmenden Wasser freien Ausfluß zu gewähren. An Stelle der Feder k kann auch Gewichtsbelastung durch einen Gewichtshebel, Luftdruckbelastung oder andere Kraft verwendet werden. An dem Hebekolben i können die beiden Flächen miteinander vertauscht werden in der Weise, daß die Ringfläche die wirksame Hebekraft ausübt und die volle Fläche als Ausgleichfläche dient. Statt eines Differentialkolbens können auch zwei getrennte, in derselben Achse liegende oder in verschiedenen Achsen an einen Hebel angreifende Kolben verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckregler für hydraulische Pressen mit unmittelbarem Pumpenantrieb, @enthaltend ein Rückschlagventil, ein Umlaufventil und einen belasteten hydraulischen Differentiälhebekolben, welcher bei Erreichung des gewünschten Druckes das Umlaufventil anhebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsfläche des Differentialkolbens (i) so bemessen ist, daß der auf ihr lastende Druck größer ist als der auf dem Umlaufventil (h) lastende Druck zuzüglich der doppelten Reibung des Entlastungskolbens (i), und daß die Druckwasserzufuhr zu den Entlastungsflächen des Differentialkolbens (i) durch ein einstellbares und federbelastetes Reduzierventil geregelt, während der Abfiuß, aus dem Differentialkolbenzylinder (i) durch ein Rückschlagventil (o) freigegeben wird.
DES105890D 1932-08-21 1932-08-21 Druckregler fuer hydraulische Pressen mit unmittelbarem Pumpenantrieb Expired DE600697C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949817C (de) * 1951-06-23 1956-09-27 Miag Fahrzeugbau G M B H Insbesondere fuer den Transport von Formstuecken geeignete Ladegabel fuer Stapelfahrzeuge mit Gabeltraegern
DE956283C (de) * 1952-10-25 1957-01-17 Inh Dipl Ing A Daeubler Vorrichtung an hydraulischen Ballenpressen zum Sichern des Presskastens gegen zu hohen Druck
DE958541C (de) * 1951-02-17 1957-02-21 Hermann Ulrich Inh J Waimer Fa Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958541C (de) * 1951-02-17 1957-02-21 Hermann Ulrich Inh J Waimer Fa Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung
DE949817C (de) * 1951-06-23 1956-09-27 Miag Fahrzeugbau G M B H Insbesondere fuer den Transport von Formstuecken geeignete Ladegabel fuer Stapelfahrzeuge mit Gabeltraegern
DE956283C (de) * 1952-10-25 1957-01-17 Inh Dipl Ing A Daeubler Vorrichtung an hydraulischen Ballenpressen zum Sichern des Presskastens gegen zu hohen Druck

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