DE453341C - Selbsttaetige Absperrvorrichtung fuer den Auslass von Druckwasserkraftspeichern mit Druckluftbelastung - Google Patents

Selbsttaetige Absperrvorrichtung fuer den Auslass von Druckwasserkraftspeichern mit Druckluftbelastung

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DE453341C
DE453341C DEM92274D DEM0092274D DE453341C DE 453341 C DE453341 C DE 453341C DE M92274 D DEM92274 D DE M92274D DE M0092274 D DEM0092274 D DE M0092274D DE 453341 C DE453341 C DE 453341C
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Druckwasserkraftspeicher mit Preßluftbelastung sollen selbsttätig den Zu- und Ablauf der Arbeitsfiüssigkeit regeln. Vor allem muß aber der Abfluß rechtzeitig gehemmt werden, damit der Druck nicht zu sehr sinkt und damit namentlich beim Offenlassen der Rohrleitung die gepreßte Luft nach Verbrauch der Arbeitsflüssigkeit dem Druckspeicher — den Windkesseln oder Luftflaschen — nicht entströmen kann. Diesem Zwecke dienen seither zum einen Kolben, welche innerhalb der Druckspeicherzylinder als Scheibenkolben laufen oder welche als Taucherkolben ausgebildet sind und ins Freie austreten, und zum anderen schwimmerartige Körper innerhalb der Zylinder, welche mit der ein- und austretenden Flüssigkeit auf und ab steigen und dabei durch ein geeigne- . tes Gestänge den Ein- und Auslaß der Flüssigkeit regeln. Die Kolben müssen von Zeit zu Zeit neu verpackt werden; sie oder die Zylinder verschleißen. Die Schwimmer mit Gestänge innerhalb der Zylinder sind schwer zugänglich und arbeiten auch nicht ganz zuveilässig. Die Erfindung ermöglicht nun, Gestänge und Kolben zu vermeiden. Sie ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Speichereinrichtung besteht aus einer Anzahl Zylinder 1 und dem Regler 2. Im Regler sitzt ein Ventil 3, welches durch einen dicht eingepaßten Stift 4, der in fester Verbindung mit dem Kolben 5 steht, gehoben werden kann. Das Gewicht 6 belastet den Kolben 5. Die Räume über 3 und unter 5 sind durch das Rohr 7 verbunden. ,
Damit Luft und Flüssigkeit sich möglichst wenig berühren, wird gewöhnlich nur ein Zylinder des Speichers von der Pumpe aus mit Flüssigkeit gespeist. Die anderen dienen als Luftflaschen. Sie werden mit einer Luftpumpe geladen oder in bekannter Weise durch abwechselndes Füllen und Entleeren des ersten Zylinders mit Luft und Flüssigkeit, wozu das Wechselventil 8 dient. Von dem Pumpwerk führt die Rohrleitung 9 nach den Pressen 10 und nach einer Auslösung 11, durch welche das Pumpwerk bei zu hohem oder zu niedrigem Druck umgeschaltet wird, und endlich durch das Ventil 3 nach dem Zylinder 1. In diesem und in den Hohlräumen über 3 und unter 5 herrscht der gleiche Druck, wenn das Pumpwerk mit Überschuß arbeitet, also Druckwasser nach dem Speicher fließt. Ist hierin die Höchstspannung erreicht, so löst das Pumpwerk mittels der erwähnten Einrichtung ("Leitung 11) aus. Verbrauchen die Pressen jetzt weiter Flüssigkeit oder verbrauchen sie einige Zeit mehr, als das Pumpwerk liefert, so muß Druckwasser durch 3 zurückströmen, indem der erste Zylinder sich zu leeren beginnt. Auch muß

Claims (1)

  1. diese Entleerung nach einer bestimmten Entspannung des Speichers gehemmt werden. Dazu dient der neue Auslaufregler.
    Es bezeichne d -j- io die höchstzulässige Speicherspannung in Atmosphären, wobei io Atm. als Spannungsschwankung'' gelten mögen,· ferner / die wirksame Fläche des Stiftes 4, F die wirksame Fläche des Kolbens 5 und P den von dem Gewicht 6 auf den Kolben 5 ausgeübten Druck. Bei der Höchstspannung d -j- 10 Atm. ist dann
    f (d + 10) -j-
    (d + io),
    d.h. der Kolben 5 hält das Ventil 3 offen. Strömt nun Flüssigkeit aus dem Speicher, so sinkt hierin die Spannung. Das Ventil 3 soll offen bleiben, bis der Druck um 10 Atm. auf den Druck«? gesunken ist, also die Beziehung
    eintritt. Ist dies der Fall, so sinkt der Kolben s, und das Ventil 3 schließt ab, so daß keine Rückströmung von Speicherwasser nach den Pressen stattfindet.
    Das Gewicht 6 kann nach Bedarf eingestellt, mithin veränderlich gemacht werden,
    je nach der zulässigen Druckschwankung. Es gibt die ständige Belastung auf 5, während 30 die Flüssigkeitsdrücke auf 4 und 5 wechseln. Auf alle Fälle wird erreicht, daß nach einer bestimmten Drucksenkung der Abfluß aus dem Speicher geschlossen wird. Auch können Öl, Glycerin, Glycerin- oder Seifenlösun- 35 gen u. dgl. als Druckflüssigkeit verwendet werden.
    IΆ τ ii ν τ λ ν s ι* κ υ C a :
    Selbsttätige Absperrvorrichtung für den Auslaß von Druckwasserkraftspeichern mit Druckluftbelastung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückschlagventil (3) in der Auslaßleitung (9) durch einen abgestuften Doppelkolben (4, 5), dessen kleiner Teil (4) unter dem Rückschlagventil (3) endet, dessen größerer Teil (5) dauernd unter dem Druck des Sp eicher druckwassers steht und der entgegen diesem Drucke durch ein einstellbares Gewicht (6) belastet ist, so lange offen gehalten wird, als die Spannung im Druckwasserspeicher (1) einen bestimmten Betrag nicht unterschreitet, anderenfalls aber von dem dann zurückgehenden Doppelkolben (4,-5) freigegeben wird- und sich schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM92274D 1925-11-27 1925-11-27 Selbsttaetige Absperrvorrichtung fuer den Auslass von Druckwasserkraftspeichern mit Druckluftbelastung Expired DE453341C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740709C (de) * 1942-05-23 1943-10-27 Eumuco Ag Fuer Maschb Druckwasseranlage mit druckluftbelastetem Fluessigkeitsspeicher und Pumpenumlaufeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740709C (de) * 1942-05-23 1943-10-27 Eumuco Ag Fuer Maschb Druckwasseranlage mit druckluftbelastetem Fluessigkeitsspeicher und Pumpenumlaufeinrichtung

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